Hi Basti,
schau Mal bei Armin
http://www.deepsky-brothers.de/index.htm
auf die HP.
Er hat neben vielen anderen interessanten Beiträgen (auch Tunings von mir) z.B. einen Teleskop/Okularrechner zum Download.
Damit kannst Du verschiedene Konfigurationen durchspielen.
Wichtig ist, dass es über F/5, also schon bei F/4,8 nochmals deutlich justier- und okularkritischer wird, F/4 kann kein Okular mehr perfekt, nicht Mal ein LVW oder Nagler, F/4,5 ist wirklich eine Schallmauer.
Offnung/Brennweite/Feld/Vergrößerung/AP, das hängt also eng zusammen und wenn man bei F/5 mehr Feld will, so heißt das runter mit der Öffnung.
Das wiederum bedeutet weniger Licht und weniger Auflösung.
Da gilt es halt einen Kompromiss zu finden oder zwei Geräte mit unterschiedlichen Zielen einzusetzen, oder, oder, oder.
4° Feld ist ja schön und gut, da bist Du dann bei 100 mm Öffnung und F/5 (500 mm Brennweite). Andromeda (fast) komplett im Feld, schön und gut. Dann willst Du damit M 13 (Kugelsternhaufen) auflösen und kommst auch bei höchster zuträglicher Vergrößerung nicht über einige Randsterne raus, der Rest bleib neblig bis gekörnt.
Wenn das alles so einfach wäre, bräuchte man keine Foren und keine Leute die sich mit Dir Gedanken machen, wohin du Dein Bestes, also das sauer Verdiente, steckst.
Mein Vorschlag zur Güte ist meist der 8" F/6 Dobson, aber ich verstehe sehr wohl den Hang zum 12-Zöller, weil ich selbst durchaus den Hang zum 20-Zöller hätte, soweit da noch ein richfieldtaugliches Röhrchen beigestellt wäre.
Im Übrigen sind die 1,5° Feld für den 12er wirklich nicht der Untergang aller Träume von gut im Gesichtsfeld stehenden größeren Objekten. Es gibt halt einige wenige große Sachen wie Andromeda, Nordamerika, Cirrus komplett die man abfahren muss (teilweise auch schon mit dem 8-Zöller).
Wenn es 12" sein sollen, dann würde ich einen guten 8x50 Winkelsucher als gar nicht mal so minimalistisches Weitfeldgerät sehen, zumal das Teil beim Suchen und Finden neben einem Leuchtpunktsucher sehr brauchbar ist.
Gruß und CS
*entfernt*