12 V mittels Solarpanel in Sternwarte?

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

mr_moon

Aktives Mitglied
Hi Sternwartenbesitzer,

gibt es hier welche, die ihre 12V Stromversorgung aufgrund
fehlenden 230 V Anschluß in einer Sternwarte diese komplett mittels Solarpanel realisiert haben?

Zu versorgen sind: CCD-Kamera, Laptop, Steuerung der Montierung und ggf. ein paar Lampen.

Man kann zwar auch ständig Autobatterien schleppen und
diese daheim aufladen, aber auf Dauer wird das irgendwie lästig. Also warum nicht einfach die Kraft der Sonne nutzen.

Also wer hat sowas realisiert?

CS
Thorsten
 
Hallo Thorsten,

Eine derartige Stromversorgung ist für meine - noch nicht fertige - Sternwarte vorgesehen. Wichtig ist - hat man mir gesagt - dass der Akku nicht all zu klein gewählt wird, so dass ca. 20 % für eine Beobachtungsnacht ausreichen.

Um den Stromverbrauch gering zu halten, habe ich von vorne weg für die Beleuchtung ausschließlich LEDs vorgesehen.

Grüße und CS

Andreas

 
Hi Andreas,

LED´s wollte ich für die Beleuchtung auch nehmen.

Was für ein Panel planst Du und wie groß wird Dein
Solarakku sein? Hast Du hierzu schon Planungen?

Stimmt - man muß aufpassen, das man den Akku nicht komplett leer saugt, sondern genügend Luft hat. Habe ich auch gehört.
Und dann soll das Teil ja auch geladen werden und je nach Jahreszeit und Wetterlage sind hier auch erhebliche Unterschiede, was so ein Panel leistet.

CS
Thorsten
 
Hallo Thorsten,

Für den Anfang werde ich im kommenden Winter erst mal nen normalen Akkupack mit 17Ah probieren um zu sehen, wie weit ich damit komme.

Was die LEDs betrifft habe ich vor, welche aus dem Kfz-Bereich zu nehmen (sind meistens blau, gibts aber auch in rot) und diese über einen Dimmer zu bereiben. Die sind schon für 12V ausgelegt und man hat keine Probleme mit der Steuerung.

Grüße,

Andreas.

 
Mahlzeit!

Der Tip mit der 20%-Auslegung wird sich als nützlich erweisen.

Was wichtig ist:

Solaranlagen brauchen Solarakkus, sie funktionieren mit Autobatterien nicht, da diese nicht für zyklische Ladung und Entladung ausgelegt sind.

Die Rechnung heisst:

Summe Leistung (Wattzahl) aller Verbraucher + 100% / Spannung (13,8V) = Nenn-Entladestrom. Auf den muss die Anlage ausgelegt sein. Macht z.B. der Lieferant der Solaranlage.
Da im Winter die Laderate der Anlage nicht sooo toll sein wird, sollte eine reichliche Reserve vorhanden sein, was die Kapazität der Batterie angeht. Tiefentladen der Batterie tötet sie.

Sofern 230V benötigt werden: Beim Wechselrichter auf den Wirkungsgrad achten. Da gibt's immer noch Energievernichter mit analogen Endstufen die liegen bei 50%, und es gibt moderne Pulswechselrichter die liegen > 90%. Jeweils bei sinusförmigem Ausgangsstrom.

Jörg

 
Hi Thorsten,
wir haben auf der Sternwarte 2 Solarpanels, geladen werden damit Blei-Gel Akkus mit insgesamt rund 1000 Ah Kapazität, nachgeschaltet ein Wechselrichter.
Hinzu kommt demnächst ein Windrad, welches auch schon steht, der Generator muss noch angeflanscht werden.
Wir leben damit ganz gut, also ca. 5-7 Leute mit kompletter Fotoaustattung inkl. CCD Kühlungen.
Du kannst Dir das ganze ja mal anschauen beim TOM.

CS
Christian
 
Hi Christian,

ja das schau ich mir auf jeden Fall mal genauer an.
Hätte ich ja auch selber drauf kommen können, das ihr
sowas realisiert habt.

CS
Thorsten
 
Hallo Christian,

wo kann man solche Solarpanele erhalten um einen Blei-Gel-Akku mit 50 AH zu laden?

Vielen Dank im voraus

G.Braun
 
Bei jeder Firma, die auch Solarkollektoren aufs Dach bauen.
Wichtig ist, dass die Leerlaufspannung der Panele die maximale Eingangsspannung des Ladereglers (z. B. von Conrad Electronic) nicht überschreitet.
Wir haben unsere Panele von einer Solarfirma geschenkt bekommen, weil sie einen kleinen Sprung im Glas hatten.

CS
Christian
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben