120/600 Syntha Optimierung

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Tapout

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Tag Leute,
mit großem Interesse habe Ich letztens ein Bericht über die Optimierung des oben genannten Achro gelesen. (http://www.astro-foren.de/showthread.php?4520-Ein-SYNTA-120-600-auf-dem-Weg-zum-Takahashi)
… Und bin auf die Frage gestoßen ob sich jegliche Optimierung überhaupt in diesem Fall lohnt. Seit einige Zeit besitze Ich ein 120/600 Syntha auch...
Über mechanische Qualität gibt's nicht viel zu sagen, ehe ein übliche Syntha Gerät. Aber Ich bin in der Lage das Teleskop komplett umzubauen und eine neue Objektiv Fassung der OtA zu spendieren,damit das Teleskop sich mindestens vernünftig kollimieren lässt. Die Frage ist: da Ich eigentlich mit dem Teleskop nicht über 40- 60X gehen möchte, ob die geplante Optimierung überhaupt ein merkbare Einfluss auf das Bild haben wird.

Mit freundlichen Grüßen
Max
 
Hallo Max,

bei mir war am 100/500 die Objektivkollimation so weit ok, nur der Okularauszug war ein wenig schief montiert und für meine schweren Okulare zu zart. Am Ende hab ich das Gerät zu meinem Großfeldtraum umgebaut und bin recht zufrieden damit, es fährt jeden Urlaub mit. So zufrieden, daß ich jetzt aus zwei 120/600 ein Binoteleskop aufbaue. Vielleicht sind für Dich in dem ersten Bericht ein paar Anregungen dabei.

CS
Arnold
 
Hi Max,

der Schwachpunkt ist der Okularauszug, den zu ersetzten wäre ein gute Optimierung.

Warum nur 40x bis 60x. Mein 120mm f/5 Skywatcher verträgt noch sehr gut 75x und mit Abstrichen, aber gewinnbringend sogar 120x.

Gruß
Lothar
 
Moin zusammen!

Meinen 120/600er, den ich seit Januar 2004 (also 9 Jahre), besitze, habe ich so gut wie gar nicht ge-tuned. Den Zahnstangen-Auszug kann man mit etwas Geschick soweit stabilisieren, daß er nicht kippelt. Bei mir hängt allerdigs auch "nur" ein 750 Gramm schwerer 2"-Zenitspiegel dran und keine kiloschweren Glasbausteine als Okulare.
Einzige Änderung hier: Da der originale OAZ das Objektiv am Rand rundherum um einen halben Zentimeter vignettiert, habe ich das Auszugsrohr objektiseitig bis zur Zahnstange abgesägt.
Weitere Maßnahmen sind mir nach 9 Jahren Benutzung nicht in den Sinn gekommen. Der Lasertest zeigt, daß der OAZ in die Objektivmitte zeigt, und die Optik selbst ist ohne Beanstandung. Ich setze diese Optik im Moment im Bereich bis zu 75fach als Kometensucher ein. Dafür sind solche Optiken ja auch gebaut. Sowas als Planetenteleskop zu mißbrauchen, ist m.E. nach Blödsinn, und über die schlechten Ergebnisse muß man sich dann auch nicht wundern.

BTW: Zur ganz oben verlinkten "Optimierung" - wie seriös ist eigentlich jemand, der "Fraunhofer" so konsequent falsch schreibt?! ;) SCNR (Es heißt übrigens auch: "Synta".)
 
mmm., dann macht’s vielleicht Sinn lassen alles so wie es ist. Wie gesagt das Gerat bildet erstaunlich gut für seine Preisklasse ab, ein prima Preis/Leistung Verhältnis meiner Ansicht nach. Den Zahnstangen-Auszug hab' Ich bereits gegen modernisierter Skywatcher Crayford ersetzt, damit das Teleskop noch problemlos 2“ Zubehör nehmen könnte. Was der Objektiv Fassung angeht denke Ich noch in Ruhe nach… wäre nicht schlecht das Teleskop erstens mit dem GMK-Kollimator zu überprüfen.

Max
 
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