12V 35Ah Batterie-Laufzeit

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kozi1982

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Hallo,

wie kange läuft der Mgen II und EQ5 Synscan mit einer voll aufgeladenen 12V 35Ah Blei Autobatterie? Ungefähr.

Hat einer Erfahrung mit mobilen Stromversorgungen oder kann mir einer das ausrechnen? Ich denke mal mehr als eine Nacht.


2. Frage: Wie versorge ich meine 1000D mit der Batterie? 12V/Eos Netzadapter?

mfG Andy
 
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Hallo Andy,
ich hatte letztens bei meiner HEQ5 die Stromaufnahme gemessen.
Im reinen Nachführbetrieb zieht sie ca 0,7A Strom,bei voller GoTo Geschwindigkeit in beiden Achsen ca 1,5A.
Theoretisch würde der Akku mindestens 35 Stunden reichen.
Natürlich ist das der Optimalfall,Batteriealter und Temperaturen gehen da natürlich noch mit rein.
Also eine Nacht hält er auf jeden Fall.
Zur Kontrolle kannst Du an der Handbox noch die aktuelle Voltzahl abrufen.
Unter 11,8 Volt sollte diese nicht sinken,da fängt die Powerlampe an der Monti an zu blinken.
Unter 10 Volt blinkt diese dann sehr schnell,was dann zu Störungen im Betrieb führt.
VG Cl.-D.
 
> Bleiakkus mögen keine komplette Entladung.

Auto-Batterien/Akkus sind außerdem eher für starke Stromentnahme wie beim Anlassen konzipiert. Für niedrige Strüme wie bei Teleskop-Montierungen nimmt man besser Bleigel-Akkus (zyklenfest). Außerdem läßt die Kapazität bei Kälte stark nach. Man kann froh sein, wenn man noch die Hälfte rauskriegt.
 
Hallo Andy,

bei 1 A Entladestrom hält eine 35 Ah Starterbatterie, wenn sie in Ordnung ist, länger als 35 Stunden. Die Kapazität ist für 20-stündige Entladung angegeben. (K20 - 1,75 A zwanzig Stunden lang)
Bei kleineren Entladeströmen ist die Kapazität größer, bei höherer Strömen geringer. Bei 1 Ampere kommt man vielleicht auf 40 Ah. Natürlich spielt die Temperatur dabei eine große Rolle.
Die Entladeschlussspannung bei Bleiakkus beträgt 1,8 V pro Zelle, bei der Starterbatterie sollte man dann bei 10,8 V aufhören.
Kleinere Ströme sind unkritisch. Meine Astrobatterie, eine vom Baumarkt 12V/44 Ah ist bei mir schon seit 1999 in Betrieb und zeigt noch keine Ermüdungserscheinung.
Man muss nur darauf achten, den Akku nicht zu tief entladen, niemals den Säurestand zu unterschreiten und ihn auch immer wieder voll zu laden. Ich lade den Akku spätestens nach zwei Monaten, damit sich das Gasen die Säure wieder gut durchmischt. Wenn nämlich die Säurekonzentration durch lange Standzeiten am Boden zunimmt, kann das zur Lebensdauerverkürzung führen.

Gruß Hans-Jürgen
 
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Hallo Hans-Jürgen,

Zitat von Kerringa:
bei 1 A Entladestrom hält eine 35 Ah Starterbatterie, wenn sie in Ordnung ist, länger als 35 Stunden.
bei >20°C, ja. Also bei den zur Zeit herrschenden Temperaturen den zimmertemperierten Akku draußen nicht nackt stehen lassen.

Bei kleineren Entladeströmen ist die Kapazität größer, bei höherer Strömen geringer. Bei 1 Ampere kommt man vielleicht auf 40 Ah. Natürlich spielt die Temperatur dabei eine große Rolle.
Ja. Der Unterschied ist aber nicht beträchtlich, wenn man von den Strömen ausgeht, die eine Session zieht.
Bei einem 35Ah-Akku bei 10°C beträgt die Kapazität bei einer Dauerentnahme von 1,75A ca. 94%, also ca. 33Ah.
Bei einer Dauerentnahme von 3,5A sind es ca. 85%, also ca. 30Ah.
Bei einer Dauerentnahme von 8,75A sind es ca. 70%, also ca. 25Ah. Aber wer zieht schon 8,75A dauerhaft aus einem 35Ah-Akku in einer Nacht. Nach 2,8h macht der Akku die Grätsche. Bei so viel Strom würde ich einen 70Ah-Akku nehmen. Bei dem beträgt die Entnahmekapazität dann wieder 85% und er wird auch nach 6h nicht komplett entladen.

Gruß,
Markus
 
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