13,8 V - zuviel für SW EQ6R ?

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5Bacos

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Hallo zusammen, ich habe mir für die neue Installation zu Hause ein "PS30SWIV"-Netzteil aus dem Funkbereich besorgt.
Es hat 2 Modi:
1: feste 13,8V Ausgangsspannung
2: regelbare Ausgangsspannung (9-15V)
Es liefert bis 30A und ist kurzschlussfest. Soll saubere stabile Spannung liefern.
PXL_20230728_100014263.jpg

Nun zu meinem Problem damit.
Ich habe einen DeepSkyDad DC Hub2 als Spannungsverteiler auf dem Newton, der u.A. auch den RPI4 mit 5V versorgt.
Touptek und SVBony-Cams, der RPI, der DSD AF3 Focusser funktionieren in der festen 13,8V-Stellung des Netzgerätes.
Die rote Diode der EQ6R leuchtet dann zwar, aber ist über ihren USB-Port nicht mehr ansprechbar. Regele ich die Spannung auf 12,8V (nat. vor Einschalten der Verbraucher) lässt sich die EQ6 über USB wie immer ansprechen. Was mir weiter auffiel: die EQ6 macht normal beim Einschalten immer ein leichtes Geräusch, als ob die Motoren kurz anrücken würden. Unter den 13,8 V ist da nichts mehr zu hören. Ich kann die Mimik jetzt nat. immer vorher mit der Hand auf etwas über 12V regeln und dann einschalten. Muss ich dann aber dran denken...
Ich hatte eigentlich gelesen, dass die EQ6 höhere Spg. gut verkraftet... Habe ich da einen Denkfehler? Oder taugt dieses Netzgerät doch nichts?
Gruß
Stefan
 
Hallo Stefan. Ich versorge meine NEQ Pro z.B. seit ein paar Tagen mit stabilen 15v und 10 Ampere. Seitdem läuft das Ding sauber. Hatte vorher ein 12 V Netztteil mit 2 Ampere dran … Bei jedem 2. Mal einschalten Fehlermeldungen, bis hin zum Streiken der Motoren bei schnellen Schwenks oder Goto. Dann stieg Monti auch gerne mal komplett aus. :y: Diese Dinger brauchen echt Saft ! Zertifiziert bis 16v. Unter 14v oder tatsächlich nur mit 12v und geringen Ampere … ??? Nicht drüber nachzudenken …

Gruß
Sascha
 
Hallo Sascha, Danke für die Antwort.
Bei mir liegt der Fall aber eher anders, die 13,8V sind scheinbar zu viel. Wenn ich auf 12,8V herunter regele, funktioniert alles, bei 13,8V ist die EQ6R nicht mehr über USB ansprechbar.

Gruß
Stefan
 
Upps … Hatte es genau andersrum verstanden. Sorry. Bei mir war mit der höheren Spannung ein definitiv besserer und zuverlässiger Betrieb möglich. Das Deine Monti damit überfordert zu sein scheint … Komisch. Deckt sich auch definitiv nicht mit anderen Berichten hier im Forum oder auf Cloudy Nights.

LG
Sascha
 
Hört sich an wie ein Masseproblem. Die EQ6 läuft mit bis zu 15V und da sinkt mit zunehmender Spannung sogar die Stromaufnahme. Ich betreibe diese mit 13,8V.
Versorgst Du die Monti direkt aus dem Netzteil und die sonstigen Komponenten aus dem Hub? Wenn ja, dürfte es da ein Problem geben, weil ggf. die Masse des Netzteils und die des Hub nicht gleiches Potenzial haben. So wie ich sehe, liefert doch der Hub auch 12V an den entsprechenden Ausgängen. Dann würde ich die Monti auch darüber versorgen.

Grüße
Hartmut
 
Hallo Hartmut, die Monti wird über den Hub versorgt, so wie alles was am Teleskop Strom braucht.
Ist Deine EQ6 auch die mit USB-Port?

Gruß
Stefan
 
Ich betreibe meine EQ8-Rh und AZ-EQ6, welche beide das selbe Board wie die EQ6-R nutzen auch durch die Bank mit 13,8 bzw 14V.

Dass bei Spannungen zwischen 12,8 und 13,8V die serielle Schnittstelle nicht anspricht ist auf jeden Fall nicht normal.

CS, Ralf
 
Hallo Ralf, hat Deine AZ-EQ6 denn den USB-Port? Meine Monti lässt sich ja bei 13,8V Versorgungsspannung nicht mehr über den USB-Port konnektieren, bei einem Volt weniger fkt. das. Und klar, ich hätte auch damit gerechnet, dass sie mit 13,8V bestens läuft.
Gruß
Stefan
 
Hallo Stefan,

ja, beide Montierungen haben einen USB Port und das gleiche MC015 Board wie die EQ6-R.

CS, Ralf
 
Ok, bin gerade auf die Idee gekommen, dass es u. U. an der Firmware liegen könnte. Die scheint bei meiner EQ6R sehr alt zu sein (2019).
Werde morgen versuchen, ein Update zu fahren. Werde hier berichten.
Gruß
Stefan
 
Moin,

13,9 - 14,2V sind die Ladespannung der 12V-Autobatterie, das vertragen alle mir bekannten 12V-Verbraucher. Wenn man sie an der Zigarettenanzünder-Buchse des Kfz betreibt ist das der dort anzutreffende Spannungsbereich bei Motorlauf. Also unkritisch.

Alle SW-Steuerungen meckern bei Unterspannung und der Stromverbrauch steigt merklich. Insofern ist Betrieb unter 12V auf jeden Fall zu vermeiden. Wenn schon knapp über 12V Probleme autauchen ist m.E. an der Montierung/Steuerung etwas faul.

CS
Jörg
 
Hallo Hartmut, die Monti wird über den Hub versorgt, so wie alles was am Teleskop Strom braucht.
Ist Deine EQ6 auch die mit USB-Port?
ja, war eine der ersten mit USB-Interface. Ich habe diese bisher über ein Eigenbau-Netzteil (Schaltnetzteil) mit Spannungseinstellung auf ca. 13,5-13,8V betrieben.
Einen PI4 (Astroberry) habe ich über einen China DC/DC Wandler aus dem gleichen Netzteil versorgt. Nun umgestellt auf Mini-PC und immer noch alles problemlos.

Bei der EQ6 habe ich ganz am Anfang mal den Spannungsbereich ausgetestet mit einem Labornetzteil. Das Mainboard hat eine Leistungsregelung. Sinkt die Spannung, dann steigt die Stromaufnahme der Monti und umgekehrt. Ich wollte damals mal sehen, wann die Unterspannungswarnung (blinkende LED) angeht.

Ich würde mal die Monti mal testweise direkt aus dem Netzteil mit 13,8V versorgen und den PI aus einem PI-Netzteil oder DC/DC-Konverter (muß 5,1V/3A) bringen.
Eventuell hat der Hub ein Problem.
 
Hallo Hartmut, meine ist auch eine der 1. mit USB.
Gute Idee, den PI separat zu versorgen und die Sache zu testen. Werde ich nachher machen. Eigentlich ist im DSD-DC Hub2 ja ein Step-Down-Converter 12V/5V, welcher am Eingang eine gewisse Toleranz haben sollte. Und der RPI fkt genauso wie alles, was über USB an ihn angeschlossen ist (außer eben der EQ6 bei 13,8V).
Rätselhaft. Werde die Firmwareupdates aufspielen, vll. hängt's ja auch damit zusammen.
Gruß
Stefan
 
Moin,

man kann es nicht oft genug betonen:

Das Massepotenzial "0V" im DC-Kreis muss einheitlich sein!

Wenn man Teile aus dem Laptop via USB-Hub, andere Teile mit verschiedenen Netzteilen über 12V-Verteiler versorgt, haben diese alle unterschiedliche Potenziale, da die wenigsten Netzteile den PE-Leiter der Steckdose als Potenzialausgleich nutzen, da sie Schutzklasse II und damit einen 2-poligen Eurostecker verwenden. Damit gleichen sich die Potenzialunterschiede ungeregelt über die einzelnen Geräte aus, was zu Funktionsausfällen bis hin zur Zerstörung führen kann.

Mein Rat:

  • 1 DC-Quelle ausreichender Größe verwenden, gegebenenfalls weiterverteilen, 2 Leiter, "+12V", "0V"
  • alle Geräte aus dieser einen Quelle versorgen,
  • Geräte, die abweichende Spannung brauchen über DC/DC-Wandler versorgen, "0V"-Potenzial dabei sauber durchschleifen,
  • "0V" entweder wirklich konsequent isoliert halten ODER (EXOR) an einem Punkt mit
    • Hauptpotenzialausgleich verbinden (kann auch ein Erdspieß sein)
    • Das Metallgerüst der Säule mit allen Anbauteilen ebenfalls dort "erden".

Damit zwingt man alle Geräte auf ein Potenzial, erst dann machen abgeschirmte Kabel usw. im Übrigen Sinn. Ach ja - der Schirm wird auch nur auf einer Seite eines Kabels aufgelegt, nie auf beiden, denn dann könnte er stromführend werden, da sich Erdschleifen bilden. Erdung muss aber immer sternförmig sein.

CS
Jörg
 
Alle Versuche die Firmware zu updaten schlugen leider fehl, weil kein Motorcontroller gefunden wird.
Die Update-Software ist das Windows Program: Motor Controller Firmware Loader, Version 1.78
Die Anleitung zum Update ohne Handteil über USB ( welche ich vor ein paar Jahren selber auf Teleskopspezialisten.de veröffentlicht hatte ) funktioniert mit der 1.78-Variante des Programms unter Windows 10 nicht mehr. Com-Port wird einwandfrei erkannt und Windows meldet alles funktional.
Das ganze habe mit 2 grundverschiedenen Laptops probiert, exakt gleiches Verhalten.
Die jetzt installierte SW hat die Version 3.06 und ist von Oktober 2019.
Am USB-Port kann's eigentlich nicht liegen, bei 12,8V Versorgung lässt sich die ganze Mimik über den RPI/INDI/EQMod perfekt steuern.
Würde sehr gerne eine aktuellere FW aufspielen um zu testen, ob das "artfremde" Verhalten bei etwas höherer Spannung dann weg ist...
Gruß
Stefan
 
Ich habe meine EQ6R-PRO Anfang 2020 bekommen und seitdem alle FW Updates ohne den HC am WIN10 PC durchführen können.

Ich habe mir eben mal den FW Loader 1.78 runtergeladen. Da ist eine Anleitung dabei, die den Update über den HC beschreibt.
Hast Du das mal versucht?


Grüße
Hartmut
 
Hallo Hartmut, ja, ich konnte damals (10/2019) das Update auch ohne HC ausführen. Allerdings Loader 1.75, der aktuelle ist 1.78.
Die Idee, es mit HC zu versuchen hatte ich auch schon. Aber ich habe das Teil auf die Schnelle nicht gefunden, da ich es von Std. 0 an nicht benutzt hatte.
Wird wohl im Keller in der Packung der EQ6 liegen... Auf jeden Fall werde ich das auch nochmal über den HC versuchen.
Wenn der RPI an USB angeschlossen ist und die EQ6 eingeschaltet wird leuchtet die rote LED. Das tut sie nicht, wenn das Laptop am USB hängt. Im Gerätemanager ist aber alles ok...
Habe gerade die Version des Firmwareloaders von damals auf einer alten Sicherung gefunden. Damit werde ich es auch nochmal versuchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, Danke für's schauen. Hatte ich aber schon installiert und kein Unterschied.
Nach der Arbeit probiere ich mal den alten Installer. Nur für den Fall, dass der neuere Installer eine neuere Firmware voraussetzt als die 3.06.
Gruß
Stefan
 
Fehlanzeige, gleiche Reaktion mit der alten Installer-Version.
Nach wie vor finde ich es erstaunlich, dass wenn die Monti mit dem RPI-USB (OS: ArchLinux) verbunden ist die rote Diode leuchtet und unter Windows nicht.
Mit Konnektierung über den HC ist es vll ein anderer Fall, werde das Teil am WE suchen.
Gruß
Stefan
 
Du nimmst auch das gleiche Kabel?
 
Du meinst im RPI- bzw Laptop-Betrieb? Ja, habe paranoid sogar mehrere ausprobiert.
Wer weiß, vll ist das sogar Chipsatz-abhängig...
Deine Idee, das Update über den HC zu versuchen halte ich inzwischen für die beste Option.
Werde berichten.
Und Danke Dir und allen, die versuchen zu helfen :)
Stefan
 
Hallo zusammen, ich bin inzwischen etwas weiter gekommen. Im Prolific-Treiber musste XOn/Xoff eingeschaltet werden.
Porteinstellungen.JPG


Die neueste Firmware konnte ich dann ohne Handcontroller flashen:

eq6 FW Upd.jpg

Leider hat sich in Bezug auf die Verträglichkeit der USB-Kommunikation mit höherer Voltzahl nichts getan, etwas über 12V geht und 13,8 nicht.
Die USB-Buchse akzeptiert nur einen Bruchteil der "angebotenen" Kabel und ich traue ihr elektromechanisch nicht mehr wirklich. Muss mich mal informieren, ob man die austauschen kann.
Die Montierung hat jetzt ja eine FW, welche 4 Jahre "neuer" ist.
Leider lässt sich Skywatcher in den Release Notes wie in folgendem Beispiel aus:
--------
Version 3.13
1. Fixed a problem with the EQ6 mount
-----
...man weiß also nicht, was repariert wurde...

Gruß
Stefan
 
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