frasax
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ist Ösis eigentlich ein Schimpfwort oder sehen das die Kollegen nicht so eng?
Habe die Diskussion eine Weile verfolgt und mag nun auch noch meinen Senf dazu tun.
Zum ursprünglichen Thema selber: Immer dann wenn etwas sehr günstig ist, was eigentlich sehr teuer sein sollte, bin ich von Natur aus in Hab Acht Stellung. Ohne Erfahrungen auch nur mit irgendeinem 130er APO zu haben würde ich bei diesem Angebot schon aus dem Bauch heraus sagen: Finger Weg.
Zum Thema Messen und Polystrehl.
Es ist immer wieder erstaunlich wie anregend die Diskussionen um APOs geführt werden. Auch der Begriff Polystrehl ist ein Garant für eine zünftige Diskussion
Kein Händler wird jedes seiner Teleskope auf den Polystrehl Teststand setzen bevor er es verkauft. Darüber hinaus gibt es meines Wissens nach gar keine Methode den Polystrehl im Feld zu messen. Um also eine (ausschliesslich für Fotografen interessante) Aussage über die Farbreinheit eines APOs in einer Diagonale X zu machen, gibt es soweit ich informiert bin keine aussagekräftige Methode.
Das heisst aber nicht, dass das vermessen eines Teleskops mittels Interferometer keinen Sinn ergibt. Früher war ich da anderer Meinung, nach meinen jüngsten Erfahrungen denke ich darüber aber anders. Ob eine Optik z.Bsp. einen Transport unbeschadet überstanden hat, kann man sehr gut feststellen. Eine Dejustage oder auch ein mangel der Optik ist schnell zu sehen ohne erst auf klaren Himmel warten zu müssen. Insofern macht das Messen der Händler die es denn tun, schon Sinn. Allerdings gibt es ja dann noch den Transport zum Endkunden, und der hat in der Regel keinen Messaufbau.
Der muss also wieder auf klares Wetter warten, ggf. beanstanden und wieder messen lassen. Das nervt u.U. ganz schön.
Meine grundsätzliche Meinung zu Optiktests ist:
Leider Gottes werden (und da rede ich vor allem von der Optik Päpste / Mess Fraktion) Messungen oft auf die visuelle Tauglichkeit hin interpretiert. Da erhoffe ich mir in Zukunft mit Thommy ein paar Tendenzen für uns Fotografen.
Bis dahin bleibt eigentlich nur das Testen der Optik am Himmel. Wobei ich hier wieder nur von der Fotografie spreche! Und schaut man sich dann ein paar Ausrüstungen namhafter Astrofotografen an, landet man ganz schnell wieder bei den kleinen und grossen japanischen Manufakturen nämlich TEC und Takahashi. Im Bereich der 130-140mm Öffnung und den damit verbundenen Preisen. Und das hat wohl seine Gründe so. Das ist der Status Quo.
Also sparen
Mein Traum ist derzeit der 150er Tak
CS Frank
ist Ösis eigentlich ein Schimpfwort oder sehen das die Kollegen nicht so eng?
Habe die Diskussion eine Weile verfolgt und mag nun auch noch meinen Senf dazu tun.
Zum ursprünglichen Thema selber: Immer dann wenn etwas sehr günstig ist, was eigentlich sehr teuer sein sollte, bin ich von Natur aus in Hab Acht Stellung. Ohne Erfahrungen auch nur mit irgendeinem 130er APO zu haben würde ich bei diesem Angebot schon aus dem Bauch heraus sagen: Finger Weg.
Zum Thema Messen und Polystrehl.
Es ist immer wieder erstaunlich wie anregend die Diskussionen um APOs geführt werden. Auch der Begriff Polystrehl ist ein Garant für eine zünftige Diskussion
Kein Händler wird jedes seiner Teleskope auf den Polystrehl Teststand setzen bevor er es verkauft. Darüber hinaus gibt es meines Wissens nach gar keine Methode den Polystrehl im Feld zu messen. Um also eine (ausschliesslich für Fotografen interessante) Aussage über die Farbreinheit eines APOs in einer Diagonale X zu machen, gibt es soweit ich informiert bin keine aussagekräftige Methode.
Das heisst aber nicht, dass das vermessen eines Teleskops mittels Interferometer keinen Sinn ergibt. Früher war ich da anderer Meinung, nach meinen jüngsten Erfahrungen denke ich darüber aber anders. Ob eine Optik z.Bsp. einen Transport unbeschadet überstanden hat, kann man sehr gut feststellen. Eine Dejustage oder auch ein mangel der Optik ist schnell zu sehen ohne erst auf klaren Himmel warten zu müssen. Insofern macht das Messen der Händler die es denn tun, schon Sinn. Allerdings gibt es ja dann noch den Transport zum Endkunden, und der hat in der Regel keinen Messaufbau.
Der muss also wieder auf klares Wetter warten, ggf. beanstanden und wieder messen lassen. Das nervt u.U. ganz schön.
Meine grundsätzliche Meinung zu Optiktests ist:
Leider Gottes werden (und da rede ich vor allem von der Optik Päpste / Mess Fraktion) Messungen oft auf die visuelle Tauglichkeit hin interpretiert. Da erhoffe ich mir in Zukunft mit Thommy ein paar Tendenzen für uns Fotografen.
Bis dahin bleibt eigentlich nur das Testen der Optik am Himmel. Wobei ich hier wieder nur von der Fotografie spreche! Und schaut man sich dann ein paar Ausrüstungen namhafter Astrofotografen an, landet man ganz schnell wieder bei den kleinen und grossen japanischen Manufakturen nämlich TEC und Takahashi. Im Bereich der 130-140mm Öffnung und den damit verbundenen Preisen. Und das hat wohl seine Gründe so. Das ist der Status Quo.
Also sparen
CS Frank