150/1000mm vs. 150/750mm

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Traganth

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Nach langer Suche bin ich schlussendlich an den beiden Angeboten hängengeblieben :

Celestron Astro 150
Katadioptrischer Newton 150/1000(500x2) auf EQ-3, inkl. 6x30 Sucher 20mm Plössl

oder

GSO
Newton 150/750 auf Sky-View, inkl. 6x30 Sucher, 25mm Plössl und 9mm Plössl



Ist die Befürchtung matschiger, kontrastarmer Bilder als Dauerzustand übertrieben bzw. kommt der Celestron, in puncto Abbildungsqualität, ungefähr in die Nähe des GSO ?

Für welches, der beiden Angebote, würdet ihr euch entscheiden?
 
Hallo Traganth

Noch letztes Jahr hatte ich einen SkyWatcher 150/750 mm Newton welchen ich aus dummheitsgründen weggegeben habe.
Nun besitze ich seit kurzem einen 150/1000 mm Celestron Newton.
Beim letzteren hatte ich bisher noch nicht über 150 fach vergrössern können (Wetter war bisher noch nicht geeignet und leichte dejustage)und ich denke das ich auch nicht sehr viel höher vergrössern kann,was bei Deepsky auch nicht unbedingt nötig ist.
Beim 150/750 mm Newton war meine höchste Vergrösserung 250 fach.
Da hatte aber alles gestimmt.
Insgesammt hat mir der 150/750 mm Newton besser gefallen.
Egal welches Gerät du nimmst,nimm mindestens die SkyView.
Meinen 150/1000 mm Newton trägt sie noch recht befriedigend,was wohl auch an der ca 20 -25 cm kürzeren Baulänge gegenüber dem 150/750 mm Newton liegt.
Mein Tipp wenn es 6" sein sollen 150/750 mm auf ner EQ5 oder Astro5 (Was glaube ich das selbe ist).
6x30 Sucher weglassen und einen 8x50 Sucher (vieleicht sogar zusammen mit einem Rigel oder Telrad ?)nehmen.
Und achte darauf das der Newton einen 2" Okularauszug hat falls du demnächst mal aufrüsten möchtest.

So jetzt sind andere gefragt

Gruß
Micha vom
B.l.a.c.k.n.O.1
 
Hallo Sternfreund,

wenn Dir die Abbildungsqualität auf der Achse wichtig ist, dann ist der GSO dem Celestron eindeutig überlegen.

Die Stärke des Celestron ist die eingebaute Korrekturlinse, die ein recht gut auskorrigiertes Feld bringt, was wichtig für die Astrofotografie ist.

Eine weitere Stärke ist die kurze kompakte Bauweise des Gerätes.

Die Korrekturlinse bringt aber einen leichten Farbfehler ins System, dieser Umstand, die dickeren Fangspiegelstreben und der etwas größere Fangspiegel reduzieren die Qualität der Abbildung auf der Achse.

Ich hoffe, ich hab Dir ein wenig weitergeholfen.

Wolfi Ransburg
Teleskop-Service
www.teleskop-service.de
info@teleskop-service.de
 
Da ich erst recht kurz diesem Hobby fröhne, halten sich meine Beobachtungsvorlieben, DeepSky oder doch eher Planeten, noch die Waage.
Das neue Gerät wird mich notgedrungen längere Zeit, durch dunkle Nächte begleiten , da ich arg wenig Platz in meiner Bude zur Verfügung habe(erklärt auch das Interesse an der Celestron Kurzbaueweise)

Aufrüsten = Umzug <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Die bessere Montierung EQ5 muss noch etwas warten, aber ich meine Augen bei Bedarf, auf dem Gebrauchtmarkt, diesbezüglich offen halten.

Der 150/750mm GSO scheint mir der bessere Allrounder zu sein, obwohl die Astrophotographiefeatures der Optik des Celestron auch druchaus reizvoll klingen.

Na ich denke, ich werde den GSO nehmen .


Danke euch Beiden für die aufschlußreichen Antworten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Hallo!
Also ich weiß nicht wie das die anderen hier sehen, aber ich finde, dass auch ein einfacheres Teleskop immer beser ist. Ein Newton mit einer Korrekturlinse ist doch aufwendiger als ein "normaler" Newton! ich würd auch zu den GSO tendieren. Wenn du irgendeine Ecke hast, wo du das Teleskop hinstellst, kann man doie Öffnung ja auch nach oben stellen. dan macht es praktisch nichts mehr aus, ob du einen 15-20 cm längeren Tubus hast.
MFG Michael
 
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