150/1200 oder 200/1000

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

thorlaf

Mitglied
Hallo zusammen,

ich bin neu hier und habe vor, mir in absehbarer Zeit ein Teleskop zu kaufen.
An Fachlektüren hab ich jetzt ca. 2 Monate "studiert" nun wird es langsam Zeit für den praktischen Teil :-)

Meine Frage nun, was eignet sich als Allrounder besser? Das 150/1200 oder das 200/1000?

Ob nun Dobson oder nicht soll in dem Moment erstmal keine Rolle spielen, da ich mich (meiner Meinung nach) mit beiden Montierungen anfreunden kann.

Mir geht es nur darum, was sich besser als Allrounder eignet (ich sag mal 60% Deepsky / 40% Planeten - zumindest für den Einstieg :-))

Vielen Dank vorab.
MfG
 
Hallo,

willkommen im Forum!
Fast alle Leute hier im Forum geben übrigens einen Namen an, unter dem sie angeredet werden wollen. Dann wird alles angenehmer und menschlicher.

Der eigentliche Allrounder ist der 200/1200. Den hast du nicht erwähnt.
Das Scope wird erst zusammen mit der Ausstattung mit den Okularen ein Allrounder. Schau mal hier:
http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html
Zum praktischen Teil allgemein gibt es hier viel:
http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-ecke.html
http://www.deepsky-brothers.de
http://www.taunus-astronomie.de

Mehr Öffnung bietet immer Vorteile. Man kann bei einem 8"er auch viel leichter Filter einsetzen ohne dass es zu dunkel wird.
Über Feinheiten zu deinen erwähnten Scopes könnte man jetzt noch einiges sagen. Aber ich denke fürs erste hast du die wichtigen Alternativen zusammen.

Für den Transport an einen dunklen Beobachtungsort musst du halt immer sorgen.

Mit Grüssen, Joachim
 
Hallo "thorlaf",
wieso müssen die Neuzugänge immer so komische Namen haben?
Aber trotzdem willkommen hier :)

Wenn Du bei gutem Landhimmel beobachten kannst, ist der 150er der bessere Allrounder, da besser für Planeten geeignet (Öffnungsverhältnis 1/8, berechnet sich aus Brennweite/Optikdurchmesser) und trotzdem noch gut für Deepsky. Da nehmen sich wohl 6" und 8" nicht so schrecklich viel.
Der 8Zöller ist aber insgesamt besser für Deepsky geeignet, weil er mehr Licht sammelt. Da Du als Einsteiger sicher nicht soo viel Geld hast, ist u. U. der 6"er besser geeignet, weil er nicht so gute Okulare braucht wie so ein Gerät von f/5.
Mit dem 6er machst Du für den Einstieg nichts falsch, damit kannst Du gut Erfahrungen sammeln und das Aufrüsten wird später nicht so teuer, weil die nächste Stufe der 10"er ist und nicht wie bei Kauf des 8"ers der 12er ;) Das wäre so die sinnvolle Abstufung...Mit 40% Planeten schränkst Du Dich übrigens sehr ein, da Du sehr von der Luftruhe (hohe Vergrößerungen nicht möglich) und dem bloßen Vorhandensein der Planeten abhängig sein wirst.

Praktisch sieht das so aus, dass eigentlich nur Mars, Saturn und v.a. Jupiter Sinn machen, alles andere ist sowieso nur ein Punkt, plane mal lieber mehr Richtung Deepsky, da ist das Geld besser angelegt.

Grüße,
Norman
 
Vielen Dank für eure prompten Antworten.

also freier Landhimmel würde ich nicht behaupten... Auf einer Lichtverschmutzungsskala (1=absolute Einöde *g* / 10=höchste Lichtverschmutzung) würde ich meinen Heimatort auf einer 5-6 skalieren. Werde wohl oder übel bei größeren "Projekten" ein paar Kilometer weiter aufs Land düsen müssen :)

Sieht man die DSO mit dem 6" (meinetwegen mit entsprechendem OIII Filter und Okularen) eigentlich auch so schön bunt wie auf den Fotos oder wurde da immer mit Bildbearbeitung verschönert? Oder braucht man da gar Geräte mit 400mm aufwärts?

Ausgesucht habe ich mir eigentlich das Skywatcher Teleskop N 150/1200 BlackDiamond NEQ-3 (absichtlich ohne Shop-Verlinkung... Ich will ja nicht gleich in Teufels Küche geraten ;)).
Das macht meiner Meinung nach einen recht soliden Eindruck für ein Einsteiger-Teleskop.
Das einzigste was mir da Sorgen bereitet ist der 1,25" Anschluss. Wenn ich das richtig gedeutet hab, haben die hochwertigen Teleskope alle einen 2" Anschluss. Eine Reduzierung wäre ja generell möglich, nur umgekehrt wohl kaum. Da wäre es schade jetzt unsummen an Geld in das Einsteigerteleskop zu buttern, wenn ich später die ganzen Filter und Okulare nicht mehr verwenden kann oder?

Vielen Dank vorab.
MfG
Philipp ;)





 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
nee, Farbe is nich, das kriegst Du nur fotagrafisch hin, nur Sterne und planetarische Nebel sind zuweilen etwas farbig - selbst in Teleskopen von nem halben Meter Durchmesser.
Okulare kannst Du auch an anderen Teleskopen später verwenden, vor allem, wenn Du bei dem gleichen Öffnungsverhältnis bleibst...
Kein 2" ist schade, aber als Hauptokular und für höhere Vergrößerungen wirst Du eh ein 1,25er nehmen. Tröste Dich, 2"Okus sind auch teurer und braucht man meist eh bloß zum Aufsuchen...

Gruß,
Norman
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Philipp,

schau mal unter www.deepsky-brothers.de unter Fernrohransichten, dort kriegst Du nen Eindruck wies durchs Teleskop wirklich aussieht. Auch sonst für Dich bestimmt ne empfehlenswerte Seite. Auch gut und informativ: www.svenwienstein.de .

Was ein solides Teleskop ist ist immer so ne Frage. Was jedenfalls wichtig ist bei ner parallaktischen Montierung ist dass sie das Rohr stabil hält. Das wird beim BlackDiamond höchstwahrscheinlich grenzwertig. Was ist denn Dein Budget?

2" hat nichts mit hochwertig zu tun. Ein 8"-China-Dobs ist auch nichts hochwertiges. Man kann damit eben 2"-Okulare verwenden und hat damit ein größeres Sichtfeld. Das ist zum Aufsuchen und zum Beobachten bestimmter Objekte interessant.

Meine Meinung nach ist 6" und 8" Öffnung grad für den Anfänger ein wichtiger Unterschied. Vielleicht sieht man im 6er nicht wesentlich weniger Details, dafür erscheinen viele Objekte viel eindrucksvoller weil heller bzw. größer bei gleicher Helligkeit.

Filter gibts sowohl in 1.25" als auch in 2" - 2" kann man halt nur in 2"-Auszügen verwenden.

CS

Klaus
 
Hallo Philipp,

es gibt in Deutschland immer die Möglichkeit, zum Nulltarif aktive Erfahrungen zu sammeln und Leute kennenzulernen. Z.B. hier:
http://www.astronomie.de/gad/astronomische_Vereine.htm
Es werden nie Bedingungen gestellt und man kann sich unverbindlich informieren.

Zu deinem Gerät, den 6" auf NEQ-3.
Bei einer parallaktischen Monti steckst du immer einen beträchtlichen Teil des Geldes in die Monti, ein Dobson ist da wesentlich effektiver. Norman hat schon recht, ein 6" f/8 hat Preisvorteile. Aber wenn der 2" Auszug fehlt, dann kann man den Newton nicht mehr als Allrounder bezeichnen.

Einen Dob 6" 150/1200 mit 2" Auszug für rund 230 Euro gibt es schon. Mit einem Oklular 2" 38mm kommst du auf einen Blickwinkel von ca.2,2 Grad. Einen grossen Blickwinkel brauchst du gerade als Anfänger, um dich am Himmel zu orientieren.

Wenn du als Fragesteller einen Link zu einem Händler setzt, ist das nicht so schlimm. Es geht ja nur um eine Erleichterung der Diskussion.

Mit Gruss, Joachim
 
Hallo Philipp,

da würde sich doch die StarParty 2009 am 29. August in Lillinghof anbieten.

Da kannst Du Dir einen Eindruck verschaffen, was mit welchen Teleskoptypen möglich ist.

Ciao
Martin
 
Vielen Dank erneut für die rege Teilnahme :)

also würdet ihr mir eher zu einem Dobson raten?
Ich dachte mir halt dass ich bei der parallaktischen Montierung auch die Möglichkeit habe, später mal Motoren nachzurüsten oder evtl. sogar eine GoTo-Steuerung einzubauen. Diese Möglichkeit wird mir ja mit dem Dobson genommen oder? Oder lohnt sich das bei "Einsteiger-Teleskopen" garnicht? :-)


Zitat von KlausTietzel:
Hi Philipp,

schau mal unter www.deepsky-brothers.de unter Fernrohransichten, dort kriegst Du nen Eindruck wies durchs Teleskop wirklich aussieht.

Würde mich brennend interessieren, aber leider finde ich im Navigationsmenü nirgends den Punkt "Fernrohransichten" (Bin gerade noch in der Arbeit und bin mir sicher der versteckt sich unter irgendeinem Unterpunkt, nur hab ich leider gerade keine Zeit alle Menüpunkte durch zu klicken ;))

Zitat von KlausTietzel:
2" hat nichts mit hochwertig zu tun. Ein 8"-China-Dobs ist auch nichts hochwertiges. Man kann damit eben 2"-Okulare verwenden und hat damit ein größeres Sichtfeld. Das ist zum Aufsuchen und zum Beobachten bestimmter Objekte interessant.

Da hab ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. War auch nicht so gemeint, dass 2" hochwertiger (obwohl teurer) ist, sondern dass die meisten hochwertigen Teleskope einen 2" anstelle eines 1,25" Anschluss haben und ich somit die 1,25" Okulare bzw Filter im Falle einer Aufrüstung auf ein hochwertiges Teleskop (vermutlich mit einem 2" Anschluss) nicht mehr verwenden kann ;)

Zitat von Zonk:
Hallo Philipp,

da würde sich doch die StarParty 2009 am 29. August in Lillinghof anbieten.

Da kannst Du Dir einen Eindruck verschaffen, was mit welchen Teleskoptypen möglich ist.

Ciao
Martin
Klingt sehr interessant und werde ich auf jeden Fall mal im Hinterkopf behalten. Dankeschön :)
Kommst du auch aus dem Nürnberger Raum?


Edit:
Achja, mein Budget würde so 300-400 Euro betragen für die Erstanschaffung... Zubehör kommt dann nach und nach dazu.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Philipp,

>>mein Budget ... 300-400 Euro

Dann wird höchstwahrscheinlich der Dob die beste Lösung sein. Vom Preis/Leistungsverhältnis gibt es nichts besseres.

>>später mal Motoren nachzurüsten ... GoTo-Steuerung

Grundsätulich kann man einen Newton später auf eine parallaktische Monti aufschrauben (mittels Rohrschellen). Ich nenne mal kurz Vorteile des Dob:
* in 2 Minuten aufgebaut
* waagrechte Ausrichtung fast egal
* Himmelsrichtung ganz egal
* alles ist stabil, nichts wackelt

Beim Goto muss man ausrichten, Referenzsterne suchen. Man muss sich um eine Stromversorgung im freien Feld (Akku) kümmern. Für Fotografen, die in einer klaren Nacht 20 Objekte fotografieren wollen, ist ein Goto von Vorteil.
Aber zum Aufsuchen gibt es Hilfsmittel (Sternatlanten, ausgedruckte Karten aus dem Netz zum Nulltarif, Visierinstrumente), wer weiss, ob du jemals den Aufwand für ein Goto willst?

>>Filter ... 2" Anschluss)

Der Punkt ist, dass man die Filter für ausgedehnte Objekte wie den Nordamerika-Nebel und dergleichen braucht. Daher nimmt man von vornherein richigerweise 2"-Filter. Die 1.25" kannst du zwar verwenden, aber das Blickfeld ist zu klein.

Mit Gruss, Joachim
 
Hallo Phillip!

Wenn du die Möglichkeit hast dir einen Achtzöller zuzulegen, solltest du es auch machen. Für die visuelle Nutzung jedoch sollte es lieber ein 8" f/6-Newton sein. Der hat an Planeten die selbe Kontrastleistung wie ein 6" f/8, denn alleine am Öffnungsverhältnis kann man das nicht festhalten. Was hier zählt, ist die lineare Abschattung durch den Fangspiegel.
Der große Vorteil ist aber nunmal die größere Öffnung. Du kannst einfach mehr sehen.

Die Fotografie schiebe erstmal zur Siete, da geht mit einem Dobson sowieso nichts (außer Mond- und Planetenschnappschüsse). Meines Erachtens sollte man als EInsteiger sich ersteinmal die die allgemeine Kunst der Himmelsbeobachtung einarbeiten, bevor man dieses komplexe Gebiet betritt.

Ansonsten bist du mit dem klassischen 200/1200er Dobs gut bedient und bekommst mit etwas Tuning ein sehr gutes Teleskop.

Gruß und CS,
Marcel
 
hallo Marcel,

der Kontrastdurchmesser nach William Zmek ist am 150/1200 150-33=117mm, beim 200/1200 sind es 200-47=153mm (der abgezogene Wert ist der FS kleine Achse). Der 150/1200 hat daher eine deutlich kleinere Kontrastleistung am Planeten. Es zählt eben nicht nur die lineare prozentuelle Abschattung, sondern auch der Gewinn an Auflösung und Licht. Die lineare Abschattung wäre bei gleich grossen Instrumenten für den Verlauf der MTF ausschlaggebend.

Dazu kommt, dass die Spiegelqualität in der Regel bei den 8" besser ist als bei den 6", so meine Erfahrung. Vom Lichtsammelvermögen ist die Sache eh klar. Meine Empfehlung an Phillip auch, denke ich.

lg Tommy
 
Zitat von thorlaf:
Klingt sehr interessant und werde ich auf jeden Fall mal im Hinterkopf behalten. Dankeschön :)
Kommst du auch aus dem Nürnberger Raum?

Hallo Philipp,

ja, allerdings aus der Erlanger Ecke. Bei gutem Wetter werde ich sicher auch auf der StarParty sein.

Du kannst Dich auch mal so an die NAA selbst wenden, z. B. bei den öffentlichen Beobachtungen freitags und samstags abends auf der Nürnberger Sternwarte, im August um 22 Uhr, September um 21 Uhr und später im Jahr entsprechend früher. Einfach auf http://www.naa.net nachschauen.

Alternativ sind auch die Sternenfreunde Brombachsee für Dich greifbar. Die haben den besseren Himmel...

Ciao
Martin
 
Hallo mal wieder.

Vielen Dank für die ganzen Links :-)

Dann werde ich wohl als "Einstiegsdroge" eher zu diesem Schmuckstück tendieren.

Reicht das für den Anfang oder sollte man gleich zu Beginn auch entsprechende Okulare bzw Filter mitkaufen um einen "wow-Effekt" zu erzielen? :-)

Vielen Dank mal wieder vorab.
MfG und CS wie man hier so schön sagt (was ja heute bei uns garnicht zutrifft :confused:)
Philipp
 
Hallo Philipp,

>>sollte man gleich zu Beginn auch entsprechende Okulare .. mitkaufen

Über die Okulare wurde oben schon ein Link angegeben. Das wichtigste ist:

* Okular 32mm 2" Weitwinkel (ca.70 Euro)
Da die Sommermilchstrasse immer noch sichtbar ist, ist das ein "Muss".

Damit du etwas findest, brauchst du eine Visier-Einrichtung. Im einfachsten Fall ist das ein Leuchtpunktsucher (ca. 30 Euro). Du solltet dir aber auch ansehen, was unter dem Namen "Telrad" angeboten wird. Das ist eine echte Alternative zu deinem angedachten Goto.

Mit Gruss, Joachim
 
Okay dann werde ich mein Budget noch etwas nach oben schrauben müssen.

Dieses Telrad in Kombination mit dem Deep Sky Reiseatlas klingt ja fantastisch :-)

Also zusammengefasst:
8" Dobson
Telrad
Reiseatlas
2" 32mm Weitwinkelokular

und die ersten Schritte können gewagt werden...

Vielen Dank nochmal
LG Philipp
 
Hallo Philipp,

viele finden den Telrad ohne Erhöhungsbasis als zu nah am Tubus, höhere Basis mussman sich dann etwa selbst baun und es gibt noch ein paar andre sachen die man da aufrüsten kann. Meiner Meinung nach ist der Rigel Quickfinder da überlegen, da er alle Telrad upgrades schon in sich vereint und auch nicht so groß ist. Der Rigel Quickfinder funktioniert mit dem Deepsky Reiseatlas genauso...eine geniale Kombination die ich auch selbst benutze.

Ansonsten bist du schon auf dem richtigen Weg und ich wünsch dir viel Spaß mit deinem Gerät.

Daniel
 
Hallo Philip,

eine Alternative wäre es, es erst mal mit dem Sucher zu probieren. Wenn man Starhopping beherscht, findet man damit auch alles. Die gesparte Kohle kann man dann schon wieder in ein Oku anlegen.

CS

Klaus
 
Was es alles gibt :)
dieser Riegel Quickfinder ist ja im Prinzip das gleiche wie das Telrad oder? Nur mit vielen zusätlichen Funktionen.

Vielleicht lass ich es aber auch doch erstmal ganz sein und probier es ganz ohne... Nachkaufen kann ich das edle Teil ja immernoch ;)

Danke für Eure Ratschläge!
Gruß
Philipp
 
Hallo Philipp,

schlechte Idee, das ist meiner meinung nach das wichtigste zubehörteil. Ohne dem findet man zu anfang überhaupt nix, weil man nicht weiß wohin das gerät genau am Himmel zeigt.

Und ja, der Rigel ist so ziemlich das gleiche(er braucht weniger Platz und ist höher), er hat nur einen Ring weniger, was aber nicht unbedingt stört.

Viele Grüße

Daniel
 
Hallo Daniel,
Okay... überzeugt dann werde ich das in mein Budget mit einkalkulieren :)
Ich kanns kaum noch erwarten! :-)
Leider dauert es noch knapp 4 Wochen bis mir mein Budget zur Verfügung steht *heul*
 
Hallo mal wieder,

hab jetzt mein Einstiegsequipment mal folgendermaßen zusammengestellt:


  • GSO Dobson GSD 200C - 8" Dobson Öffnung 200mm / Brennweite 1200mm
  • 2" Weitwinkel ERFLE mit 32mm Brennweite
    TS WA 32 mit 70° Gesichtsfeld
  • Rigel Quick Finder
  • Deep Sky Reiseatlas

Ist das so okay? Passt das Okular für den Einstieg? Oder kennt jemand insgesamt besseres/hochwertigeres Equipment in einer ähnlichen Preisspanne?

Inklusive Versand komme ich mit dem Equipment auf 490,- Euro.

Danke vorab mal wieder ;)
Gruß & CS
Philipp
 
Hallo Philipp,

>> .. Einstiegsequipment ..

Auch nicht unwichtig:
Zu jedem Okular gehört ein Drehpack. Das wird fast nie mitgeliefert, also bei der nächsten Bestellung nicht vergessen.

Mit Gruss, Joachim
 
Hi Joachim,
meinst du mit Drehpack die Aufbewahrungs-Box?

Da habe ich mir nämlich überlegt, mir einen koffer mit zurechtgeschnittener Schaumstoff-Füllung selbst zu basteln.

Aber eine Frage hab ich noch zum Thema Okulare...
Kann man diese sogenannten Zoom-Okulare empfehlen? Da diese ja gleich eine Großzahl an einzelner Okulare abdecken würden.

Oder ist es doch besser für jede Brennweite ein separates Okular zu beschaffen?

Grüße
Philipp
 
Hallo Philip,


zu den Drehpacks schau hier:
http://www.svenwienstein.de/HTML/optikpflege.html

Die Drehpacks sind durchsichtig, aus stabilem Plastik. Fast jeder Händler hat sie. Im Winter kommen die Okulare im Drehpack in die Hosentasche, dann sind sie wärmer, reduziert den Taubeschlag. Auch im Okularkoffer kommen die Okulare in Drehpacks.

Zoom Okulare?
SpeersWaler 8mm-5mm ist sehr gut. Seben 24mm-8mm im Bereich 12mm-8mm für den Preis sehr ordentlich. Sonst sind Festbrennweiten fast immer erste Wahl.

Gruss, Joachim
 
Hallo mal wieder,

ich melde mich auch mal wieder zu Wort :-)

Nachdem ich hier im Forum ein tolles Angebot für ein gebrauchtes 8" Dobson samt Zubehör gefunden habe (welches ich kommenden Sonntag abholen werde *freu*) hätte ich mal ein Anliegen bezüglich meiner künftigen "Zubehörplanung" ;)

Was macht eurer Meinung nach mehr sinn für ein 8" Dobson...
Eine 1:10 Mikrountersetzung oder eine Motorfokosierung? Ich vermute mal Beides kann man nicht kombinieren, korrigiert mich bitte, falls ich mich irren sollte...

Danke vorab und CS
Philipp
 
Hallo Philipp,
klar könnte man es kombinieren, macht aber wenig Sinn, da ich ja dann die Fokussiergeschwindigkeit über den Motor steuern kann.

Wenn eines von beidem sein muss, dann die 1:10 - aber auch das halte ich an einem f/6 Dobson nicht für notwendig.
Da würde ich das Geld lieber in schicke Okulare oder einen OIII-Filter oder eine gute Sternkarte oder warme Stiefel/Jacke oder einen Beobachtungsstuhl oder oder oder...

Wenn Du dann im Laufe der Zeit beim Beobachten feststellst, daß Du mit dem Standard-OAZ nicht zufrieden bist, kannst Du immer noch nachrüsten.
 
Hallo Ralf,

okay, der OIII-Filter war dann nämlich meine nächste Überlegung :)

Ist nur so, dass sich im Forum scheinbar immer die Geister scheiden. Manch einer sagt, ein 1:10 Auszug ist ein Muss, der nächste sagt ohne Motorfokus wackelt alles, usw...

Naja ich werde wohl erstmal ein bisschen praktische Erfahrung sammeln, bevor ich euch weiter mit Fragen löchere ;)

Aber meinen Firstlight-Thread werde ich euch trotzdem noch präsentieren, wenn es denn so weit ist :)

Gruß
Philipp
 
Hi Philipp
Motorfokus brauchts wirklich nicht.
Ist der OAZ an sich gut kann man auch ohne Untersetzung fein fokussieren. Leider ist das bei manchen Chinateilen nicht der Fall und dann wirds grade am schnellen Newton nervig.
Ich persönlich mag Untersetzung sehr vom Komfort her und habe nichts anderes mehr, so lange es kein Helical ist.
CS
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben