150mm f/6 Planeten Newton von GSO

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TS-Wolfi

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Hallo Sternfreunde,

unser nächstes Projekt, welches wir gemeinsam mit GSO realisieren, ist endlich der 150mm f/6 Planeten Newton.

Wir gehen bei dem Newton auf eine sehr knappe Fokuslage über den Tubus. Wir werden nur ca. 25mm über der 2" Steckhülse des Okularauszuges sein (ein 2" Crayford mit 1:10 Untersetzung). Das Teleskop ist also nicht für Fotografie gebaut. Aber hierfür gibt es ohnehin in der 150mm Öffnungsklasse genügend.

Dafür gehen wir aber mit dem Fangspiegel an das Minimum. Ich werde es mit 31mm machen. Das ergibt eine moderate Ausleuchtung für die Beobachtung aber natürlich mit ca. 20% einen hervorragenden Abschattungswert.

Ich habe an GSO soeben die Zeichnungen gemailt und eine erste Zustimmung bekommen.

Das nur als erste Vorabinfo, wenn alles glatt läuft, können wir den "Kleinen" für Planeten und Mond bald in unserer GSO Familie begrüßen.

Herzliche Grüße

Wolfi
 
Hallo Wolfi,

erstmal natürlich schön zu hören, dass auch mal wieder ein visuell ausgelegter Newton in Planung ist. Aber wenn GSO wieder seine Standard-Fangspiegelfassung mit dem breiten Plastikrand (ca. 2mm) einbaut, dann wird das mit (31/150*100=20,67) 21% Obstruktion nix. Dann werdens brutto nämlich eher (31+2*2)/150*100=23,33) 23% Obstruktion. Kein großer Unterschied und ich bin auch kein Obstruktions-Phobiker, aber ich wollte zumindest darauf hinweisen.

Viele Grüße

Werner
 
Das hört sich ja gut an! :)

Dieser Planetennewton könnte auch für die Videoastronomie von Mond, Sonne und Planeten interessant sein.

Kommt man mit einer Planetenkamera in den Brennpunkt?


Viele Grüße,
Christian
 
Hallo Wolfi,


na das hört sich doch mal gut an. Damit bist Du im Bereich 6" mehr als vielseitig aufgestellt! :respekt2:


Werner,


muß halt kleiner als der 31mm FS sein...wird knapp aber paßt ;)


Viele Grüße Felix
 
Bei F/6 als Planeten Newton kannst du ganz locker auf 15% Abschattung gehen

Mein 16"F/5 hat nur 15% C.O.

aber kleine Abschattung allein reicht nicht, die Optik muss richtig gut werden, das ist mindestens genauso wichtig wie der kleine Fangspiegel

Klein und Fein !!!!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Kai

meine Erfahrung mit Maksutov Newtonis zeigt das ein 100% ausgeleuchteter Bildkreis von 1 mm voll ausreicht und bei keinem 1.25" Okulare ne sichtbare Randabschattung zeigt. Wenn Planeten Teleskop dann richtig !
 
hallo,

habs mal in MyNewton reingeklopft: bei 75mm Brennpunkt über Tubus (mit 50mm hohem OAZ) liegt man mit 27mm FS bei 18% (1mm Ausleuchtung), mit 31mm FS bei 21% (6mm Ausleuchtung).

Bei 1mm Ausleuchtung wärs mir zu stressig, den Planeten genau im zentralen mm zu halten, eine Abschattung kostet auch Auflösung. Finde also die 31mm sehr passend!

Ich habe bei meinem 150/900 (33m FS) die Brennebene 95mm über Tubus, hatte zwar den OAZ nach vorne versetzt aber der Tubus ist nicht länger. Der hält am Planeten problemlos mit einem 120/900 Apo mit, und kühlt auch sehr schnell aus. Eine Webcam geht sicher auch bei 75mm BüT, die haben ja ein kleines Auflagemass.

gutes Projekt Wolfi, wünsche gutes Gelingen!

lg Tommy
 
Hi Tommy

bei 1 mm zu stressig ?

Nun denn alle visuellen INTES MICRO haben diese Ausleuchtung ca.

ebenso alle INTES MN, habe noch nie jemand gehört der sagte sei Ihm zu stressig, ganz im Gegenteil

aber egal, Hauptsache die Optik ist auch sehr gut
 
Was ist das denn hier für eine absurde Diskussion geworden?

Wer einen 16" f/5 mit einem 6" f/6 in Sachen Obstruktion und Ausleuchtung miteinander vergleicht, sollte mit Äpfeln und Birnen beworfen werden!

Habt ihr eigentlich schon gemerkt um was für ein Gerät es hier geht?
Es geht um einen Newton von GSO! Also ein Gerät von der Stange. Das soll jetzt nicht grundsätzlich heißen, dass es schlecht ist, zumindest nicht die Optik. Aber zunächst mal stellt GSO Massenware für die "Massen" her. Die haben nicht die Intention irgendwelche "Planetenfreaks", die mittlerweile schon fast Exoten neben den ganzen Astroknipsern und Deep-Sky-Stöberern sind, zu bedienen.
Das geplante Ding bedient allenfalls einen (fortgeschrittenen) Einsteiger, der die Planeten für sich entdeckt hat, sich aber auch mal das ein oder andere (besser kleine) DSO anpillern will.
Das Gerät wird, wie der mittlerweile 3 Jahre alte 6" f/6 "Allround"-Newton mit 30% Obstr., nichts richtig machen, so lange man bis auf die Optik nicht alles Umbaut (wie ich bei meinem, der jetzt mit einem 34mm FS = 23% Obstr. ein gut 9mm großes 100% Feld knapp 161mm über der Achse erzeugt, und damit ein guter Allrounder geworden ist).
Nur weil der Wolfi das Etikett "Planeten Newton" draufhauen will, wirds noch lange keiner! Er ist wohl eher ein weiterer "Einstiegs-Allrounder", der im Gegensatz zum ersten mit Deep-Sky-(Foto)-Ambitionen, diesmal mit Planeten-Ambitionen aufwartet.

Und weil ich gerade so schön in Fahrt bin ziehe ich den Satz
...erstmal natürlich schön zu hören, dass auch mal wieder ein visuell ausgelegter Newton in Planung ist.
auch wieder zurück! Zumindest so lange wie noch von einem "Planeten Newton" gequatscht wird und diese unsäglichen randeingefassten Fangspiegel von GSO verbaut werden!

Viele Grüße

Werner
 
hallo,

wenn man sichs recht überlegt entsprechen 1 mm Feld in der Brennebene 3,8 Bogenminuten, nicht üppig aber es geht doch noch bei der angestrebten hohen Vergrösserung.

Die Diskussion über die Skalierung der Parameter bei Teleskopen unterschiedlicher Grössen ist absolut sinnvoll, denn wie man sieht kann die Skalierung oft nicht 1:1 erfolgen.

Was nun bei einem Planetenteleskop "richtig" und "falsch" ist kann man endlos diskutieren, das ist ein weites Feld, ein langes unpraktisches Ofenrohr mit engem Metalltubus hat IMHO auch einige Nachteile ;-)

lg Tommy
 
Hallo Freunde,

vielen Dank für Eure Antworten. Wir sprechen hier nicht von einem Teleskop von 600 Euro sondern mein Ziel war, etwas zu schaffen, was für den Sternfreund erschwinglich ist.

wir können jetzt bereits, für die Leute , die es wollen, einen UNC Carbon Newton schaffen nach Maß mit 150mm Öffnung oder 200mm Öffnung.

Mein Ziel ist es, ein Teleskop auf den Weg zu bringen, für unter Euro 300,- mit Crayford 1:10, guter Optik, 8x50 Sucher und eben mit keinen 33% Abschattung.

Wegen der Halterung für den Fangspiegel bin ich mit GSO im Gespräch - mein Ansatz wird sein, den Fangspiegel zu kleben, nicht zu fassen. Da sind wir gerade in Kommunikation.

Ich will und werde keinen Spezialisten mit 1mm Ausleuchtung machen. Wer das möchte, der kann von mir jederzeit einen 150mm f/8 haben, mit Carbon Tubus, mini mini Fangspiegel und Steeltrack .. damit hat er , was er möchte - für 700-800 Euro.

Der 150mm f/6 ist eher gedacht für Sternfreunde die nicht so viel Geld ausgeben wollen aber trotzdem keine große Abschattung wollen.

Herzliche Grüße

Wolfi
 
Hallo Thomas,


bei den heutigen Okularen braucht man eigentlich keinen f11 Newton mehr. Dann lieber etwas mehr Öffnung.

Ich denke unter dem Aspekt "gut handhabbarer in Serie gefertigter Newton für den visuellen Einsatz" ist das Gerät durchaus gelungen ausgelegt. Vor allem halten sich die Anforderungen an die Montierung in Grenzen - ein 6"f11 ist fast doppelt so lang :erschreck:

Und: letztendlich will Wolfi sich die OTAs nicht auf Lager legen sondern verkaufen, ein f11 Newton war schon immer exotisch und wird es vermutlich bleiben.


Viele Grüße Felix
 
Hi Felix,

100% Zustimmung - zudem wir ja mit unserer UNC Serie fast alles, was sinnvoll ist in Sache Newtons, machen können, auch f/11 oder f/8. Das wären dann die Exoten und absoluten Spezialisten.

Der 150mm f/6 wird eine Alternative zu den vielen Foto-Newtons sein, für Sternfreunde, die gerne ein Teleskop mit kleinerem Fangspiegel wollen für die Beobachtung aber nicht sündteures Geld für einen Spezialisten ausgeben wollen.

herzliche Grüße

Wolfi
 
Hallo Wolfi,

klasse, das hört sich gut an! Ein solcher Newton kann sehr gut
auf einer der vielen GP-Clone-Montierungen verwendet werden,
er ist die parallaktische Entsprechung zum 8"f/6 Dobson
und mit unter 300 Euro erschwinglich genug für die Einsteiger
welche keinen Dobson, aber ein preiswertes und doch leistungsfähiges
Teleskop auf einer Montierung wünschen. Die Obstruktion ist
mit einem 31mm Fangspiegel nicht zu groß. Diesen zu kleben
anstatt in Plastik zu fassen wäre auch aus meiner Sicht vorteilhaft.
Ein 150/1600mm Newton ist keine wirklich Alternative zum 150/900mm,
denn erster paßt nicht mehr auf eine der verbreiteten GP-Clones.

Fokuslage:
Du solltest meiner Meinung nach auf einen recht niedrigbauenden
Auszug setzen. Der Brennpunkt sollte dann noch um so viel über
dem Auszug sitzen, daß man mit allen gebräuchlichen Okularen,
abgesehen von einige Exoten, in den Fokus kommt.
Man sollte mit den üblichen Okularen von TeleVue, Pentax sowie
Orthos abklären wieviel Fokussierweg man mindestens braucht.
Ich denke die von dir genannen 25mm sind ausreichend.
Eine geringe Fertigungstoleranz bei des Brennweite sollte
dabei schon einkalkuliert sein.

Ausleuchtung:
Diese würde ich nicht zu knapp wählen, denn Fangspiegel sind
am Rand leider nie völlig perfekt. Ein in der Mitte des Okulares
fokussierter Planet nutzt so nicht den Rand des Fangspiegels.
Das Bild kann dann trotz etwas weniger kleinerer Obstruktion
in der Praxis besser sein.

Wenn du mir die Daten für den Tubusdurchmesser sowie die Auszugshöhe
incl Basis und 1,25" auf 2" Reduzierer schickst könnte ich
ausrechnen wie groß der FS-Durchmesser ausfallen sollte.

Was das potentielle Leistungsvermögen am Planeten betrifft
stimme ich TZS_Tommy zu.

Viele Grüße, Karsten
 
Hallo Karsten,

sehr gerne - ich werde Dir die Daten im Neuen Jahr gerne zumailen.

GSO hat zwar auch einen niedrigbauenden Crayford Auszug (ca. 55mm) aber der ist grottenschlecht.

Sicher könnte ich auch auf den Baader Steeltrack gehen, der ist nicht schlecht aber das Problem wäre, daß dadurch der Preis des Newtons auf ca. 350,- bis 380,- hochkatapultiert wird.

ich kenne zur Zeit keinen Hersteller, der einen wirklich preiswerten sehr kurzbauenden Crayford Auszug mit 2" (das fordern die Leute schon) herstellt, der einfach mit dem GSO kompatibel ist.

Und mit 71mm Bauhöhe vom Tubusrand bis 2" ist der GSO Crayford ja nicht schlecht - ich muß halt immer auch ein wenig auf den Preis schauen, weil ich mit dem Fernrohr etwas für alle Sternfreunde, auch für Einsteiger, auf den Weg bringen möchte.

Die 25mm habe ich vor einigen Tagen ausgetestet, mit wirklich allen Okularen, die wir im Shop haben, auch mit dem Hyperion Zoom und ich bin überall in den Fokus gekommen.

Zur Ausleuchtung:
ich habe bei der Konstruktion des Newton (das mache ich ja und GSO setzt das nur um) die Abstände und Anschlüsse so gewählt, daß wir jederzeit den Newton in unserem Hause upgraden können, wie z.B. etwas größere Fangspiegel mit anderen Halterungen ... Upgrade Steeltrack usw. Damit kann der Newton auch weiter ausgebaut werden, wenn sich die Interessen ändern.

Wir haben die 31mm Fangspiegel von GSO mal getestet und die Dinger sind echt gut ! (Test gegen Referenzobjektiv).

Herzliche Grüße

Wolfi
 
Hallo Werner,

die Mittelmarkierung wird knapp 10mm haben.

Brennweitentoleranz ist minimal und kann locker durch HS Justierung ausgeglichen werden.

Vielen Dank für Deinen Ratschlag.

herzliche Grüße

Wolfi
 
Hallo,

wenn wir schon beim Thema "so günstig wie möglich" sind: muss es denn ein 50 mm Sucher (bzw überhaupt einer) sein? Die 50 mm wären nicht unbedingt nötig bei der Planetenbeobachtung und sollten vielleicht eher als Option gegen Aufpreis angeboten werden. Abgesehen vom Anfänger der sich das erste Teleskop kauft, kann sich bestimmt so mancher mit Suchern, welcher Bauart auch immer, totschmeißen. So sehe ich das zumindest.



 
Hallo Roman,

hm... ich nehme mal an, dass auch hier gilt, dass man einfach nur komplette Geräte ordern kann. So waren jedenfalls bisher die Aussagen. Und da ich in den letzten Jahren von den ganz billigen Leuchtpunktsuchern sehr enttäuscht worden bin (orange oder gelbe Verspiegelung), würde ich einen 50mm Sucher wirklich vorziehen.

Übrigens finde ich es eine angenehme Überraschung, dass ein Gerät mit derartigem Konzept nun kommen soll.

Clear Skies
Sven
 
hi, rein vermarktungstechnisch sehe ich ehrlich gesagt keine große abgrenzung zu einem 150 f8 z.b. dem skywatcher. dort ist der okularauszug nicht der beste, o.k. abgesehen davon ist das ein schönes gerät, ordentliche optik, gar nicht mal schlechte mechanik. einfach zu justieren. eine eq-5 trägt den locker.

wirklich interessant als alleinstellungs-merkmal wäre es, wenn man gso dazu bekäme, für einen mehrpreis von 50,- bis 100,- euro statt guten spiegeln sehr gute spiegel (genau und glatt) zu liefern und dies begleitend zur produkteinführung transparent zu machen.

also: sich durch durch die kombintation von handlichkeit, qualität und performance vom massenmarkt abzuheben und sich im umfeld von intes-micro und orion.uk zu positionieren.

ansonsten besteht die gefahr, daß er sich insbesondere durch die konkurrenz zu 8"f6 nicht gut verkauft.

lg, martin

 
Hallo Martin,

da sehe ich, offen gesagt, keine Schwierigkeiten, zudem der Skywatcher ja auch wieder den unnötig langen Abstand über den Okularauszug hat, für Fotografen. Das ist ja genau die Intention, des 150mm f/6 Newtons. Wenn ich hier auch wieder den unnötig großen Abstand genommen hätte (bei Skywatcher gut 60mm über OAZ) dann hätte ich das auch gleich sein lassen können.

Und die Qualität der Optik kann ja, gegen Aufpreis, ohne Probleme auch mit Test belegt werden. Ich kenne die 6" GSO Spiegel inzwischen sehr gut, die sind an sich sehr glatt.

Viele Grüße

Wolfi
 
Hallo Martin,

wie Wolfi im Prinzip schon schreibt: Für den Preis bekommst Du in der Hauptsache den Nachweis aber noch keine selktierte Spiegelproduktion.

Ich finde f/6 grenzt sich prima von f/6 ab, weil maximale AP mit 70° Weitwinkel in 2" geht.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Wolfi,

super Projekt, ist genau das, was ich brauchen könnte! :hochachtung: Habe eine alte Polaris, auf der zur Zeit noch der Original-Tubus 100/600 mit 0,96"-Auszug sitzt. Da ich in dieser Öffnungsklasse schon den KSON besitze, möchte ich upgraden und mir im nächsten Jahr einen 6" f/5 zulegen (einen f/8er trägt sie nicht mehr gescheit, da ist der Hebel zu groß). Da mir aber f/6 symphatischer ist und ich in absehbarer Zeit nur visuell unterwegs sein werde (außer Planetenfotos/-videos, das würde mich schon mal reizen), freue ich mich jetzt lieber auf den 6" f/6. :-)
Ne Rockerbox werde ich dem früher oder später sicher auch noch gönnen, falls der nicht eh schon gleich als Dobson (mit Rohrschellen!) angeboten wird. :-)

Hier noch meine Meinung zu ein paar der angesprochenen Punkte:
Den Abstand ruhig so knapp wie möglich über dem OAZ bzw. Tubus, allerdings mit ein paar mm Sicherheit. Auch den FS lieber 1 bis 2 mm größer als minimal notwendig, dafür auf den Fassungsrand verzichten.
Die Qualität/Stabilität des OAZ muss nicht unbedingt auf 5 kg Zubehör ausgelegt werden, da es ja (endlich mal ;-) ) keine Fotomaschine werden soll. Aber leichtgängig, 2", klemmjustagestabil (Ring?!) und fokusstabil sollte er schon sein. Auch wenn ich zugeben muss, dass 380 EUR für 6" incl. Steeltrack sicher das Budget für ein Einsteiger-Visuell-Tubus oder Dobson im momentanen Angebotsgefüge sprengt. Da ist leider das Motto "Geiz ist Geil" immer noch viel zu präsent. Und in meinem Falle muss ich leider zugeben, dass ich jeden Cent zweimal umdrehen muss und schon alleine deswegen auf das ein oder andere Optimum notgedrungen verzichten muss.
Ich kenne den Auszug von GSO leider nicht persönlich, deswegen weiss ich nicht, in wie fern der dem Einsteiger schon taugt. Der Standard-Crayford-OAZ am 8" Skywatcher (ohne Untersetzung) hat mich z.B. noch nicht zu Begeisterungsstürmen hinreißen lassen ... auch wenn er schon deutlich mehr taugt, als der Schund, der an Teleskopen der "Unter-200-EUR-Klasse" hängt.

Bezüglich Sucher denke ich, dass für einen Einsteiger meist ein gutes Leuchtpunkt besser geeignet ist, als ein 8x50 mm Sucher (man muss nix umdenken) und ein fortgeschrittener Einsteiger hat meist schon mindestens einen 8x50 Sucher (ich z.B. habe zwei davon und dazu noch einen 6*30 und diverse Leuchtpunktsucher und ein Telrad). Falls man mit einem (brauchbaren!) LP-Sucher ein paar EUR gegenüber einem 8x50er Sucher sparen kann, würde ich das Geld lieber in den OAZ stecken.

Noch eine Frage zum Schluss: Wird es eine Lüfteranbaumöglichkeit geben? 6" sollten zwar recht schnell ausgekühlt sein, aber ich bin doch oft so ungeduldig, vor allem, wenn ich mir den als Dobson unter den Arm klemme! :biggrin:

CS

Carlo

PS OT: Da hier die Mittenmarkierungen angesprochen wurden: wie sehr kann man sich eigentlich auf die korrekte Mittigkeit der aufgeklebten Mittenmarkierungen verlassen? Ich habe mich bisher gescheut, meine Hauptspiegel abzuschrauben und einfach mal nachzumessen. Ist die in den meisten Fällen korrekt oder sollte man das auf jeden Fall kontrollieren?

 
Hallo Carlo,

vielen Dank für Deine Antwort.

Ich habe mir auch überlegt, den Abstand noch knapper zu machen , bin davor aber zurückgeschreckt denn wenn man mal ein extremes Zoom hat und dann kommt man um ein paar Millimeter nicht in den Fokus, oder man will eine spezielle Barlow verwenden ... das ist nicht gut.

Ja, ich bin da grad in Verhandlung mit GSO, aber wenn alle Stricke reissen und GSO kann keine Fassung machen, wo kein Rand ist, dann können wir es gegen einen kleinen Aufpreis. Wir haben die passenden Fassungen.

Der Crayford der dran hängen wird , immerhin mit 1:10 Untersetzung ist natürlich kein Feather Touch aber er wird von vielen sogar für Fotografie eingesetzt mit DSLR Kameras und da tut das Teil gut seinen Dienst - bei Beobachtung sehe ich da absolut keine Probleme.

Hmm ... So eine gut konstruierte Rockerbox , wie z.B. die aus England ... Mal sehen ... Vielleicht fällt mir da was ein.

Sucher - ich sehe überhaupt kein Problem, wenn ein Sternfreund statt des 8x50 einen Leuchtpunkt haben will, das wäre unsere leichteste Übung, den auszutauschen.

Lüfter: Ja, da kann man an die HS Fassung einen Lüfter ankleben, das geht recht einfach, viel bringt es da nicht mehr, da hast recht aber es klappt.

Herzliche Grüße

Wolfi
 
Hallo Wolfi,

Preise und Markt schau ich selten, bin also spät dran.
Wenn Du das Ding wirklich durchziehst, wird der Newton besser und vom Preis her deutlich günstiger als mein 6" F/6 Eigenumbau. :super:
Ich habe einen 36er FS drin und damit sind öffnungsbezogen sehr gute Mond und Planetenbeobachtungen zu machen. Da waren schon ziemlich viele Leute ziemlich erstaunt, was mit 6" Newtonöffnung geht.
Mit einem ungefassten 31er FS dürfte da nochmal eine kleine Schippe draufzulegen sein. :cool:
Ach ja.....nicht nur für Planetenfreaks bringt das was, auch im Bereich DS, z.B. Kugelsternhaufen, ist das für den visuellen Beobachter gegenüber dem "fotovisuellen" Brüderchen ein Riedenschritt.
Ein noch kleinerer FS dürfte hier Einschränkungen bringen und ist m.E. für die Mond- und Planetenbeobachtung nicht erforderlich. Da noch kleiner zu gehen ist wirklich eine Sache für absolute Spezialisten.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Günther,

absolutley .... bin voll Deiner Meinung.

Und, sollte GSO keine Klebefassung herbringen (da ist die Sache noch im Fluss) kann ich das machen und durch unsere UNC und ONTC Praxis haben wir echt Routine im Fangspiegelkleben.

Und der Aufpreis wäre nicht so schlimm !!

Das Projekt gedeiht jedenfalls ... ich freue mich jetzt schon selber auf das Teleskop.

herzliche Grüße

Wolfi
 
Hallo Wolfi,

in welchem Preisbereich würde sich denn so eine Klebefassungsanpassung von euch in etwa bewegen? 10-20 EUR oder eher im Bereich von 50 EUR aufwärts? Hab da leider überhaupt keine Vorstellungen von und muss das aber schon ins Budget einplanen, da ich schon anfangen muss zu sparen, damit ich mirs dann auch leisten kann. :-)

CS

Carlo
 
Hallo Carlo,

gerne, der Preis einer neuen Fassung liegt um die Euro 40,- der Aufwand für das Kleben des Fangspiegels (wenn man sorgfältig arbeitet) das Einbauen und Justieren ist gut eine Halbe Stunde. Das würde also auch etwa Euro 40,- kosten .. also schon jenseits der 50,- Euro.

viele Grüße

Wolfi
 
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