16-Zöller oder Grönlanddurchquerung im Winter

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klaramus

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Was lohnt sich mehr (Für Grönland mit dem Pulka reicht die Kondition)? Die Frage ist kein Scherz sondern soll alle Astrofreaks über 50 betreffen. Ich beobachte unter anderem mit einem 10-Zöller und bemerke schon die stetig nachlassende Nachtsichtfähigkeit bei gleichzeitig zunehmender Lichtverschmutzung. Sollte ich mich lieber auf Mond und Planeten konzentrieren oder gibt es sinnvolle praktische Alternativen (leider kein Beamter und Wohnort deutlich nördlich der Alpen - damit noch lange im Berufsleben und Spanien fällt aus).
Bitte nur ernstgemeinte und ironische Antworten von Betroffenen : was sieht man nach Überschreiten des halben Jahrhunderts.
+Gruß,K.
 
Hallo K!

Ich bin zwar von den "50" noch etwas entfernt, aber sie kommen unaufhaltsam... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />

Ich hab mal früher gelesen, dass es mit Medikamenten möglich ist, die Pupillenöffnung zu erweitern - vielleicht ist
das was für Dich? Gesund ist das aber bestimmt auf Dauer nicht.
Ein Freund (der jetzt an die 60 rangeht) hat sich kürzlich einen 16"er zugelegt und den hat er auch
noch in seine Ferienwohnung nach Spanien gebracht... Ein tolles Ding - bestimmt eine Überlegung wert.

Die Grönlanddurchquerung im Winter kann ich Dir eher nicht empfehlen. War selber auch schon in Grönland, aber
nur im Sommer. Ein Bekannter von mir (Robert Peroni) hat das tatsächlich schon mal im Winter probiert und
mußte das Unternehmen aber abbrechen, das Wetter war noch schlechter als das augenblickliche hier bei uns.

Also Quintessenz: Je älter desto Öffnung! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Herzliche Grüsse
Rainer
 
Re: 16-Zöller oder Islanddurchquerung im Winter

Jaja, diese Mydriatica haben früher die Frauen benutzt,um schöne weite Pupillen zu bekommen (und der Augenarzt auch heute noch, um besseren Einblick in die Augen zu haben). Leider geht das nur bis zur technischen Grenze, und die ist leider das Altersübliche.
Aber die Idee ist nicht schlecht, diese Tropfen beschleunigen die Dunkeladaption (naja, als praktischen Effekt) und verhindern eine gewisse Zeit die Helladaption! Bei den wenigen klaren Nächten dürfte der Gebrauch nicht schädlich sein.
Gruß, K.
(Der, der vielleicht Island anstelle Grönland im Winter durchquert)
 
Ich sehe keinen Sinn darin die Pupillen mittels irgendwelcher Augentropfen zu erweitern. Die Pupillenöffnung trägt nur einen Teil zur Adaption bei. Hinzu kommt noch die Biochemie der Zellen (Netzhaut). Ich glaube zu wissen, daß die Pupillenöffnung zeitlich gesehen, nur gering zum "Lichtsehen" beiträgt.Damit meine ich, ob ich 10 min oder 1 h Dunkelheit ausgesetzt bin, die Pupille erreicht relativ schnell ihre max. Öffnung (die Fixierung würdest du mit dem Medikament erreichen).
Hinzu kommt nun die Empfindlichkeit der Netzhaut: Je länger man das Auge in Dunkelheit beläßt, desto empfindlicher werden die Zellen. Die Kaskade, die beim Auftreffen von Licht ausgelöst wird, ist abhängig, wie stark der Lichteinfall ist. Über einen längeren Zeitraum, kann also das dunkeladaptierte Auge mehr Licht sehen. Vom biochemischen Standpunkt aus, ist das Auge auch in der Lage ein einziges Lichtquant zu sehen. Das hängt dann nicht mehr damit zusammen, wie groß die Pupillenöffnung ist.
Wenn man also am Tag sich dem gleißenden Sonnenlicht ausssetzt, braucht das Auge nachts länger, bis es sich anpassen kann.
Gruß
Michael
 
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