SteffNau
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
relativ gutes Ding will Weile haben.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (7.11.) riss über Berlin die Bewölkung schön auf, und da in diesen Tagen das Stativ zu meinem ständigen Begleiter geworden ist
, bin ich also nebst Equipment sofort raus in den Hinterhof meiner Freundin, habe die Kamera aufgeschnallt und 40 mal auf den Kometen draufgehalten (Belichtung 15 sec, ISO 200, f = 13.44 mm (entspricht 87 mm KB), f/4.5, Canon PS A 70).
Diese Serie habe ich dann in den letzten Tagen mittels GIMP, weitestgehend aber mit Hilfe von FITSWORK intensiv bearbeitet.
Das Resultat seht Ihr hier, ich bin ganz zufrieden damit - vor allem angesichts dessen, mit was für verhältnismäßig einfachen Rahmenbedingungen (Digiknipse, Innenstadt, keine Nachführung) es gewonnen wurde.
Link zur Grafik: http://www.dionari.de/temppic/holmes071107_final.jpg
Sehr spannend finde ich z.B., dass in der eingefügten Sägezahndarstellung des Lichtverlaufs des Kometen noch interessante Details stecken.
Man erkennt problemlos die langgestreckte zentrale Ellipse (also die Zone maximaler Helligkeit). Die nächste Ellipse markiert etwa den auch im großen Bild sichtbaren Lichthof um den zentralen 'Lichtbalken', die Koma.
Beachtenswert erscheint mir allerdings die äußere Ellipse, die den Bereich umschreibt, innerhalb dessen die Helligkeit langsam über den Himmelshintergrund anzusteigen beginnt.
Der Komet hat also offensichtlich einen sehr diffusen Hof, zu dem die helle zentrale Koma asymmetrisch nach etwa 350° verschoben liegt.
Dieses Detail ist durchaus reell, wie man in Aufnahmen anderer SternfreundInnen, die mit leistungsfähigeren Optiken gemacht wurden, sehr eindrucksvoll sehen kann.
Schöne Grüße,
Steffen
relativ gutes Ding will Weile haben.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (7.11.) riss über Berlin die Bewölkung schön auf, und da in diesen Tagen das Stativ zu meinem ständigen Begleiter geworden ist
Diese Serie habe ich dann in den letzten Tagen mittels GIMP, weitestgehend aber mit Hilfe von FITSWORK intensiv bearbeitet.
Das Resultat seht Ihr hier, ich bin ganz zufrieden damit - vor allem angesichts dessen, mit was für verhältnismäßig einfachen Rahmenbedingungen (Digiknipse, Innenstadt, keine Nachführung) es gewonnen wurde.
Link zur Grafik: http://www.dionari.de/temppic/holmes071107_final.jpg
Sehr spannend finde ich z.B., dass in der eingefügten Sägezahndarstellung des Lichtverlaufs des Kometen noch interessante Details stecken.
Man erkennt problemlos die langgestreckte zentrale Ellipse (also die Zone maximaler Helligkeit). Die nächste Ellipse markiert etwa den auch im großen Bild sichtbaren Lichthof um den zentralen 'Lichtbalken', die Koma.
Beachtenswert erscheint mir allerdings die äußere Ellipse, die den Bereich umschreibt, innerhalb dessen die Helligkeit langsam über den Himmelshintergrund anzusteigen beginnt.
Der Komet hat also offensichtlich einen sehr diffusen Hof, zu dem die helle zentrale Koma asymmetrisch nach etwa 350° verschoben liegt.
Dieses Detail ist durchaus reell, wie man in Aufnahmen anderer SternfreundInnen, die mit leistungsfähigeren Optiken gemacht wurden, sehr eindrucksvoll sehen kann.
Schöne Grüße,
Steffen