2. Teleskop

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Gasoline

Aktives Mitglied
Hi !!!
Bin neu hier im Forum und auch ziemlich "neu" bezüglich Astroerfahrung. Murkse seit 3 Monaten mit meinem Kaufhaustele (Meade ETX 70) rum....Bin ja nicht mal so unzufrieden...zumindest mit meinen Mondbeobachtungen. Beim Saturn...und vor allem bei deep sky geht dem Gerät anscheinend die Luft raus...kann da nix rausholen... eh klar bei 70mm Öffnung und 350mm Brennweite. Nun bin ich halt mal beim Suchen betreffend eine besseren Gerätes...da es naturally extrem viele verschiedene Geräte gibt brauche ich Hilfe. Meine Vorleiben sind Planeten und Fotographie. Wenns ein Gerät gibt dass dazu Deep sky Objekte zumindest halbwegs anschaulich macht hätte ich nichts dagegen. Vorweg scheiden bei mir Dobson Geräte aus...weiters will ich ne GoTo Montierung...bin auf ein Gerät gestossen das dem angesprochenen so meine ich genüge tut:
GSO Universal Newton 200/1000 mit CAM Montierung. Hat da wer Erfahrung mit diesem Ding ? Was mich an dem Ding stört ist das es anscheinend immer wieder justiert werden muss...für nen Anfänger wie mich...öde Sache. Bitte um help
mfg
Brian
 
Hallo Brian,

ich denke Du verstehst das mit der Justage falsch. Man sollte die halt nur ab und an überprüfen und gegebenenfalls korrigieren. Das ist nicht nur erlernbar, sondern mit etwas Erfahrung und der richtigen Methode eine Sache von 3 Minuten. Das erledigst Du dann während das Gerät auskühlt.
www.pteng.de ist ein guter Link zum Thema "Barlowed Laser", was meiner Meinung nach eine sehr gute Justiermethode für schnelle Newtons ist.

Zur von Dir vorgeschlagenen Kombination: Für Planeten- und Mondfotos (Webcam-Astronomie) wäre diese Kombination gut geeignet. Für Deepsky-Fotografie durch das Teleskop ist die CAM meiner Meinung nach deutlich zu schwach, um zusätzlich zur Kamera noch das benötigte Leitfernrohr sowie die Doppelplattform für dessen Montage zu tragen. Insofern bliebe Dir nur die Piggyback-Fotografie, indem Du die Kamera mit einem kleinen Tele (Anfangen mit kleiner Brennweite, maximal 135mm) huckepack auf das Teleskop setzt. Auch das ist schon recht anspruchsvoll und Du musst durch das große Teleskop nachführen, sei es mit Fadenkreuzokular von Hand oder per Autoguider (z.B. via Webcam+Laptop).
Lesefutter: http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-astrofotografie.html

Nun schreibst Du, dass Du eher auf Planeten und Fotografie stehst, und da halte ich die Wahl des 200/1000 für nicht ganz optimal. Deepsky kann der besser, aber die erfolgreiche Planetenbeobachtung erfordert eine sorgfältige Okularwahl, die durchaus auch teuer werden kann. Da stellt sich die Frage, ob nicht ein 150/1200 Newton (nicht Refraktor) die konsequentere Wahl wäre. Ein 200/1200, der optisch für Planeten besser wäre, passt so nicht mehr auf die CAM. Allenfalls als Leichtbau von TS, was aber ein ganz anderes Budget bedeuten würde.

Clear Skies
Sven

EDIT: Noch was: Goto und Planeten - für die Planetenbeobachtung ist Goto in meinen Augen ziemlich unnütz, weil die interessanten Planeten unübersehbar hell am Himmel stehen. Neptun und Uranus, für die das nicht gilt, zeigen wiederum keine Details, so dass der Reiz in deren Beobachtung eher darin liegt, sie selbst gefunden zu haben. Nur für die Deepsky-Beobachtung macht dann Goto Sinn, gerade mit 8" Öffnung.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Brian,
Du gibst ja zumindest schon mal vor was Du willst und was nicht. Auch liegst Du richtig in der Anschauung, daß man ggf. am Dobson (das ist auch ein Newton, heißt nur durch den Erfinder der einfachen Montierung, John Dobson, ein amerikanischer Mönch) so!
Das angedachte Gerät ist ein Newton mit F:5.

Vorteil: klein, handlich, mit einer relativ einfachen Monti zu betreiben.Kannst damit Deep Sky natürlich auch machen.

Nachteil: die hohe Lichtstärke. Gut zur Fotografie und, ich sage mal "schlechter" zur Beobachtung. Warum: dieses Gerät erfordert eben ein ab und an Nachjustieren, denn ab f:5 (das ist die Lichtstärke) werden Newtons schon mal kritisch. Ebenso, und das ist das wohl wichtigste, brauchst Du dazu wesentlich teurere Okulare als z.B. bei f:6.
Das schreckt am Anfang noch nicht so sehr, aber wenn Du "reingewachsen" bist, dann wirst Du feststellen, daß Deine Okulare nicht randscharf sind. Liegt aber nicht an den Okularen, sondern am (kritischen) Gerät. Was bei f:6 funktioniert, geht bei f:5 manchmal nicht mehr.

Soweit zum Start Deines Threads. Zum Gerät werden sich andere melden. So heimlich rate ich doch zum 8" f:6 Newton oder ggf. zum 6" f:6. Letzterer ist preiswerter, noch besser am Planeten und auch recht einfach zu montieren.
Fragt sich am Schluß noch, ob Du fotografieren oder beobachten möchtest. - Denn da scheiden sich die Geister am meisten.

Willkommen in den Foren und Gruß

Winfried
(8" + 12" Galaxy Dobson, 12" Meade SC in der Sternwarte)
 
Hallo Brian,

hat Dich auch das Astro-Virus gepackt, wie so viele von uns in diesem schönen Hobby, daß es nun um Dein 2. Gerät geht, willkommen im Club!

Du schreibst, Deine Vorlieben - wenn man das so bei einem Anfänger schon sagen kann - wären Planeten und Fotographie.

Was meinst Du da genau?

Planeten visuell und/oder Webcam?
Astrofotographie mit aufgesattelter Kamera (und eigenem Kameraobjektiv) oder Kamera ans Hauptrohr und richtig Langzeit?

Grundsätzlich ist immer zu empfehlen, Kontakte zu Sternfreunden (Vereinen, Sternwarten) in der Nähe aufzubauen. Dort kannst Du vor Ort Geräte live erleben und schauen, was die Kollegen so machen, was Dir wohl liegen würde. Hier könnten unser postleitzahlsortiertes Vereinsverzeichnis (GAD auf der Astronomie.de-Portalseite), unser Treffpunktforum oder unsere Mailfreundschaften hifreich sein. Auch Messen und Teleskoptreffs sind vorzügliche Möglichkeiten (Termine auf der Portalseite).

Wie sind Deine Bedingungen? (Stadt/Land/Gebirge, über Dächer/Wiese, Transportmassengrenze/Abmaße, Budget: mit Okularen oder ohne - Kamera vorhanden - welche?)

Ich justiere jeden meiner Newtons am Beobachtungsort vor Beobachtungsbeginn kurz fein, wobei auch mitunter nichts zu verstellen ist, halt die Kontrolle für optimale Leistung. Das ist mit etwas Übung eine Sache wie etwa das Einnorden der Montierung, würde ich nicht überbewerten wollen, es gibt gute Anleitungen dazu. Die ersten paar Male dauert es halt etwas länger, dann ist es schnell Routine.

Guten Aufstieg schon mal, klare Himmel und beste Bedingungen wünscht

Matthias.
 
Erstmals Danke für die schnellen Auskünfte.
Nochmals genaueres zu meinen Vorstellungen:
Úmgebung:
Lebe in einer kleinen Stadt (3000 Ew.) am Land (Waldviertel,NÖ). Zu meinen (bisherigen) Beobachtungspunkten fahre ich (eigener PKW) etwa 10 Minuten auf eine Anhöhe umgeben von Feldern so weit das Auge reicht. Also Nacht ist bei mir wirklich rabenschwarz (wenn kein Vollmond ).
Budget: Wenn möglich nicht über 2000€ (ohne Okulare, Sternkarten und sonstiges Zubehör)
Transport: Eigener PKW (Peugeot Kombi)
Was ich will: Zunächst mal beobachten UND Photographieren (besitze Philips SPC900 und ne Digitalkamera Canon Powershot A520 + Digiklemme)
Die primären Beobachtungsobjekte sind Planeten des Sonnensystems. Möchte aber später wenn geht auch deep sky Objekte beobachten und einfangen.

Wenn ich mir jetzt z.B. den von Sven vorgeschlagenen 200/1200 (Skywatcher Planeten Newton) anschaffe, stellt sich mir die Frage wenn mal deep sky im Raum stehr wie ich denn das Ding umbaue oder was ich dazu bauer oder ob ich das Gerät verscherbeln muss und wieder ein neues usw......
Wäre da nicht eher ein sog. Universal Newton (200/1000)z.B.auf H-EQ5 mit 2 Achsensteuerung ratsamer ?
 
Hi Brian,
DAS UNIVERSALGERÄT ist ein 8" f:6 Newton (Dobson oder montiert). Die Vorteile liegen wie oben schon geschrieben, in den preiswerteren Okuleren, der weniger anfälligen Kollimation und einfach halt die Möglichkeiten, Deep Sky UND Planeten damit machen zu können. Meiner z.B. kostet mit 2 Okularen (32mm für den Überblick, 9mm für 144-fach) und einem Justierokular und Sucher) 399 Euro. Damit hast Du einen kompletten Dobson zum "schubsen", was man rasch lernt und genügend Spielraum für Zubehör oder eine gute Montierung. Dazu meinen viele die EQ-6, die bekommst Du für ca. 1500 Euro sogar mit GOTO und die trägt das Teil. Damit hättest Du beides. Den Dob fürs lockere spechteln und den parallaktischen mit allem Komfort und zurück...

Gruß
Winfried
 
Hallo Brian

und "Berater"...da scheint ein echt dunkler Himmel zu sein, also Deep Sky satt möglich.
Nun haben wir wieder das fotovisuelle "Katahstrophenszenario". <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Wäre nicht für Foto und große Fortschritte bei DS 6" Öffnung gut montiert anzuraten?
Das Budget könnte passen, ETX = Leitrohr und erste Fotoröhre nach Strichspur/Piggiback?.
Dann bleibt die Option auf DS satt mit einer rein visuell ausgelegten großen Öffnung für später.

CS
*entfernt*
 
Hallo Brian,

wenn du auch an DeepSky interessiert bist so ist ein 200/1000 Newton eine gute Wahl. Natürlich ist f/6 (200/1200) billiger was die Okulare angeht aber dafür investierst du mehr in die Montierung.

Wenn du also eine Montierung und den 200/1000 Newton nimmst wirst du mit deiner Webcam gute Planetenaufnahmen und auch schöne Beobachtungen machen können.

Bei der Montierung werden sich die Geister scheiden zumal du sicherlich irgendwann einmal Langzeitbelichtung machen möchtest. Naja ich denke eine normale HEQ-5 (ohne Goto) wäre ein ordentlicher Einstieg. Das sollte für Planetenfotografie und visuelle Beobachtungen vollkommen ausreichen. Wenn du diese später etwas modifizierst (andere steuerung) solltest du auch länger belichten können (so ca 5 minuten), die Webcam kannst du dann als Autoguider verwenden.
Natürlich könntest du vorher schon mit sogenannter piggy- back Fotografie anfangen.

Wenn du Gewicht nicht scheust kannst du dir auch eine EQ-6 überlegen die ist noch stabiler und trägt auch noch gössere und schwere Telskope was längerfristig interesant sein könnte.

Anonsten empfehle ich dir noch 3 gute Okulare. Welche genau? Da kommt es dann auf die vorhandenen Okulare an und die entgültige Entscheidung welches Öffnungsverhältnis und wieviel Geld noch übrig ist.

Wenn du sofort Goto willst dann wird das mit dem Budget etwas knapp. Aber wie gesagt du kannst die Eqs später ausbauen und vielleicht willst du dann kein GoTo mehr sondern investierst das Geld lieber in eine bessere Kamera oder bessere Okulare.

CS

Tobias
 
Hi Tobias (und Brian),
schau doch mal, was Brian in der Lage ist, auszugeben: 2000 Euro. Damit kommt er doch gut mit dem 8" f:6 UND der EQ-6 hin!
Liegt er bei rund 1900 Euro. Dann noch ein wenig nachgespart für Okulare für die dann anstehende "Wintersektion" und er ist mitten drin. Warum ein, ich sag mal "schwierigeres" Gerät nehmen, was die spätere Okularwahl eingrenzen würde?

Gruß
Winfried
 
Hallo Winfried,

mein Vorschlag war ja eher Geld zu sparen und nicht das ganze Budget auszuschöpfen meist braucht man ja doch noch Kleingram...

Auch muß man wissen ob man eine EQ-6 schleppen möchte die ist schon ein Brummer.
Ok ich hab auch f/5 und teure aber sehr gute Okulare dadurch brauch ich aber auch nie mehr auf ein Öffnungsverhältniss rücksichtnehmen wenn ich mal ein anderes Teleskop kaufe.

Ich denke am Anfang brauch man nicht umbedingt die besten Okulare so schlimm ist f/5 auch nicht und an Planeten reichen Plössle (hab ich schon ausführlich getestet) ebenfalls. Da er keinen Dobson hat ist das Gesichtsfeld nicht wichtig.

Mit meinem Vorschlag käme Brian sehr günstig weg und könnte sich später überlegen welche Okulare er haben möchte. Auf jedenfall kann ich nur empfehlen das ganze modular anzugehen und nicht gleich das ganze Budget auf einmal auszugeben.

Allerdings denke ich 200 mm Öffnung sollten es schon sein.

CS

Tobias

PS: f/5 ist easy zu justieren glaub mir das haste an einem Nachmittag raus.
 
Hi Tobias und Brian, der ja mitlesen sollte,
stimmt, was Du sagst. Kommt bei den Okularen immer drauf an, wie die Erwartungshaltung ist. Der eine schaut sich Galaxien an, der andere nur Beugungsscheibchen...
Ich habe die Meade Okulare der Serie 4000, also schon älter. Sind für f:10 berechnet und ich verwende sie am Galaxy 12" f:5 und sie sind einfach nur gut....
O.k., ich kann ja auch nur auf den äussersten Rand sehen und bemerken, daß da doch die Restschärfe fehlt. Aber ich schaue mir die Objekte lieber im Zentrum des Okulars an, auch wenn mich jetzt welche hier beißen!

Gut, Brian, jetzt ist es Deine Sache der Entscheidung. Laß Dir aber Zeit, da kommen noch Leute dazu. Und wenn nicht, dann geh`mal in eine Sternwarte oder suche Leute in Deiner Umgebung, die Dich mal durch diverses durchschauen lassen (was die gerne tun!).

Gruß
Winfried

p.S.: 12" steht schon auf der Terasse, die Sternwarte ist schon offen, heute wird es hier eine irre Nacht, bis der Mond kommt!!!)
 
Hi Zusammen,

hier zirrt es sich gerade voll, von daher - bin eh am kränkeln...

OK, zur Sache. Ich denke mal so: Ein Budget von 2000 Euro für Teleskop und Montierung, da gibt es doch wirklich Möglichkeiten, die über die üblichen Lösungen hinausgehen.

Ich sehe da als eine sehr interessante Möglichkeit den leichtbau Newton von Orion UK der bei 200/1200 mit 5,5 Kilo Tubusgewicht hübsch leicht ist. Natürlich ist wegen der Baulänge auch da eine gute Montierung nötig. Ich denke da an die Leistungsklasse einer GP-DX.
Mit einer EQ-6 könnte man sogar die Version 200/1600 montieren, und ins Budget ginge das auch noch. Für Deepsky-Fotos ist aber f/8 nicht mehr attraktiv, so dass man sich da einen "Zukunftspfad" einschränkt.

Beim TS 200/1200 geht übrigens mit der HEQ-5 Skyscan auch noch ein Goto-Paket ins Budget.
Ein eventuell interessanter Punkt wäre noch die Wahl einer besseren Spiegelqualität, was mit 300 Euro zu Buche schlägt. Wird dann wirklich knapp mit dem Geld. 1/6 Lambda in der Normalversion ist auch schon prima.

Den Lüfter für die Spiegelzelle würde ich allerdings auf keinen Fallnehmen. Der wirkt nicht richtig. Hier sollte man auf eine Selbstbau-Lösung setzen und einen Saugenden Lüfter z.B. mit einer Sperrholzplatte am Tubusende montieren. Der Lüfter zieht dann Luft durch die Teleskopöffnung am Spiegel vorbei und bläst sie nach unten aus dem Teleskop heraus. Das vermindert sehr effektiv das Tubus-Seeing, während der Lüfter von Orion gar keine Chance hat, die Strömungen im Strahlengang zu beeinflussen.

Clear Skies
Sven
 
T`schuldigung Leute,
ich mach mich raus. Der Laptop muß rüber in die Sternwarte. Ich weiß nicht, ob ich von da aus Verbindung bekomme.

Viel Spaß beim Diskutieren und Beraten. Ich schau mir mal ein paar schöne Galaxien an, derzeit gibt`s ja kaum besseres. Also, bis daß der Mond uns scheidet...

more clear Sky!

Winfried
 
Hallo Brian und die anderen,

was spricht denn gegen ein 2. und ein 3. Teleskop?

Zum einen ein ordentlicher Dobson, z. B. GSO/Galaxy 12" mit Crayford-Okularauszug und Pyrex-Spiegel für ca. 1200 Euro. Den kann man visuell benutzen, auch am Planeten. Dazu einen TAL-/Galaxy- 150 PM (150/750-Newton mit 2"-OAZ) für 600 Euro für die Fotografie.

Und dann bleibt noch was übrig von den 2000 Euro :-)

Platz hat beides normalerweise schon im Kombi.

Ciao
Martin
 
Hallo Brian,

da mehren sich die Möglichkeiten. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
Ich denke, es kommt ein wenig darauf an, was Du schleppen willst und wie ernsthaft Deine Fotoambitionen
sind, denn Montierungen wie die EQ 6 sind schon nicht mehr so ganz mühelos zu transportieren.
Wenn man so etwas allerdings erst Mal hat und mit 6-8" + Leitrohr fotografiert, besteht sogar
die Möglichkeit, rein visuell für DS einen 12-Zöller drauf zu packen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

CS
*entfernt*
 
Hallo Günther,

geht auch. Vorteil beim Dobson: Mit dem kann man spechteln, während die Fotomaschine belichtet.

Ciao
Martin
 
Hallo Martin,

das ist richtig, aber einleitend schreibt Brian dass ein Dobson nicht in Frage kommt.
Nun, das Budget gibt egal wie eine schöne Fotomaschine her.
Er kann sogar, je nach Größe, etwas Luft für ein später anzuschaffendes zusätzliches visuelle
DS-Gerät lassen, was das dann wird, schaun mer Mal....! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
Ich glaube, so würde ich es an seiner Stelle machen, zumal etwas Luft im Budget nie schadet. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />

CS
*entfernt*
 
Hi Leute vor allem Brian,

ich denke man sollte nicht gleich das ganze Geld verbraten, denn neben dem Teleskop wird später noch ne richtige Kamera gebraucht die kostet auch nochmal.

@Sven

ich sehe nicht wie eine motorisierte GP-DX und ein Teleskop von Orion in das Budget passen sollen. Die GP-DX ist allein schon deutlich teurer als 1200 Euro und der Newton kostet nochmal so viel und dann ist kein Goto dabei das ebenfalls gewünscht wurde.

CS

Tobias
 
Fotografisch mal eine ganz andere Idee. Meist fotografiert man ja in einem Bereich zwischen 300 und 600 mm Brennweite, mal abgesehen von Galaxien. Um (vorab) schon mal tüchtig in die Astrofotografie einzusteigen, wäre die ggf. vorhandene SLR oder DSLR und ein entsprechendes Tele vielleicht auch nicht verkehrt. Noch ne Russentonne dazu und das ganze belastet keine Montierung. Den "Sucher" hat er ja schon.
Wenn ich meine Astroaufnahmen durchblättere, dann stelle ich fest, sind fast alle mit der Mamiya 645 und Zeiss Optiken zwischen 180/300 und 500mm entstanden. Somit wäre die (teure) Montierung aus dem Spiel.
KB-Beispiele: M42 Orion mit 300mm, Nordamerika und Pelikan mit 180 mm.

Nur mal zum Nachdenken

Gruß
Winfried
 
Hallo Tobias,

eine GP-DX ist um 1000 Euro beschaffbar und gebraucht mit Motoren und Steuerung für ca. 800 Euro zu finden. Vielleicht nicht jeden Tag, aber ich kenne derweil einige Leute, die sie in diesem Preisrahmen bekommen haben.

Clear Skies
Sven
 
Hi Tobis, Hi Sven,
meine GP-DX hat mit beiden Motoren und Handsteuerbox in beiden Achsen gerademal 1100 Euro gekostet. Montierung war (nicht..) gebraucht, das Zubehör war neu (Motorsteuerung). Auch ein Vorteil der GP-DX gegenüber den "modernen" Montierungen: sie ist die einzige, die man mit den biegsamen Wellen auch manuell verwenden kann. Geht mit, so glaube ich, keiner anderen in dieser Klasse. Aber man muß aufpassen: die neue (ist weiß statt grün) ist nur ein "Ausverkaufsmodell", Vixen verkauft die wohl nur noch solange, bis die Teile, die sie noch dahaben, verbaut sind. Dann, nehme ich an, ist Schluß. Aber wie ich diese Fa. einschätze, wird es noch lange Ersatzteile geben, denn diese Monti ist bei Amateuren weit verbreitet.

Schöne Ostergrüße an alle

Winfried
 
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