200er Dobsons

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Ritsches

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Hallo,
habe mich nun entschlossen mir ein 200/1200 Dobson zuzulegen. Nach Studium der Angebote kommen da das GSO (TS-Edition) und das Galaxy D8 in Betracht. Gibt es zwischen beiden qualitative Unterschiede die den Mehrpreis von 100€ für das Galaxy rechtfertigen? Gibt es noch interessante Alternativen?
Gruß
Ritsches
 
Hallo!

Genau diese Frage hätte ich heute auch noch ins Rennen geschickt. Hab mich auch für ein Dobson 200/1200 entschieden und bin ebenfalls unschlüssig zwischen beiden genannten und zusätzlich dem Skywatcher 8-Zöller, bei Astroshop.de für 299€ im Angebot. Ich frag mal präzieser:

1. Welche Optik unter den Dreien ist die Beste, oder besser: bei welchem könnte es mir am ehesten passieren, einen schlechten Spiegel zu erwischen?

2. zur Rocker-Box: die GSO-Rockerbox macht mir rein optisch einen schlechteren Eindruck als die beiden anderen, im Netz fand ich auch die Aussage, beim GSO sollte man besser eine Selbstgebaute druntermontieren. Stimmt das?

3. Zum Gewicht: weiß jemand, ob beim Skywatcher der Tubus bedeutend schwerer ist als bei den anderen oder die Rockerbox? (Skywatcher: insgesamt 26kg, Galaxy + GSO ca. 20kg)
Das frage ich, da ich den Newton früher oder später auf eine EQ-6 schnallen will.

4. Zum Zubehör: Das Galaxy ist wohl mit Justierokular, 9mm+32mm-Plössl, 8x50 Sucher und 10 Jahren Garantie am besten ausgestattet. Rechtfertigt dieses, wie Ritsches schon fragte, den Mehrpreis?

5. Zum OAZ: Hab gelesen, dass dieser beim Skywatcher ziemlicher Müll sei und ausgetauscht werden muss.

Vielen Dank für die Antworten schonmal, und ich hoffe, mein Vorredner nimmt mir nicht übel, dass ich seine Frage etwas erweitert habe.

Gruß Andreas
 
Hallo Steppenwolf <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> und Ritsches

ich hab mir vor ein paar Monaten den GSO 8" f6 zugelget
mit Suprax HS, Crayford Oku-Auszug, 8x50 Sucher
dabei war ausserdem ein 42mm 2" Oku und ein 15mm 1,25"

zu 2.)
ich hab die Rockerbox mit Gleit- und nicht mit Rollenlager genommen und bin mit dieser sehr zufrieden
sie ist sehr stabil und nicht zu leichtgängig
die Ferderspannung ist sehr gut, so dass auch bei niedrigem Altitude, trotz schwerem Sucher, der Tubus stabil ausgerichtet bleibt

gut, man kann das ein oder andere sicher noch nachbessern, aber fürs erste ist es ganz okay

zu 3.) also der GSO Tubus wiegt laut Angabe 9,5kg

zu 4.) hab ich ja oben schon erwähnt

zu 5.) also der Crayford ist echt ein Traum <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

mfg Chief
 
Hallo HarryHaller,
stimmt, dass Skywatcher kommt auch noch in Betracht, hatte ich glatt vergessen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/ooo.gif" alt="" />
Gruß
Ritsches
 
hallo allerseits! ich überlege auch, mir einen dobson zuzulegen..nur habe ich da nich so die größte eile ;-)
also wenn ich das richtig verstehe is chief mit seinem gerät zufrieden, woher hast du das denn, und wieviel musstest du bezahlen?

mfg Hendrik
 
Hi Hendrik

also wenn ich das richtig verstehe is chief mit seinem gerät zufrieden

jepp, ist er <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />


woher hast du das denn, und wieviel musstest du bezahlen?

ich habs bei TS erstanden, weil bei mir eh quasi um die Ecke liegt

berappt hab ich: 530.- Euronen

ich wollte zuerst eigentlich die Variante mit BK7 HS, für 450€, die war aber leider nicht mehr auf Lager
deshalb wurde mir dann das o.g. Gerät mit Suprax, statt für 650€ für 530€ angeboten
war anscheinend ein Vorführmodell <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

hab dazu auch noch ein 24mm 2" Oku und das Oku-Koffer Set genommen (mit 32mm, 12mm, 9mm, 6mm - 1,25" SuperPlössls, 2x Barlow und 5 Farbfilter + Graufilter)
dazu hab ich dann noch n Kosmos Himmelsjahr als Bonus bekommen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />

muss schon sagen, die Leute bei TS sind echt Nett und Herr Ransburg hatt sich auch viel Zeit für meine vielen Fragen genommen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />


mfg Chief
 
Hallo!

Genau diese Frage hätte ich heute auch noch ins Rennen geschickt. Hab mich auch für ein Dobson 200/1200 entschieden und bin ebenfalls unschlüssig zwischen beiden genannten und zusätzlich dem Skywatcher 8-Zöller, bei Astroshop.de für 299€ im Angebot. Ich frag mal präzieser:

1. Welche Optik unter den Dreien ist die Beste, oder besser: bei welchem könnte es mir am ehesten passieren, einen schlechten Spiegel zu erwischen?

2. zur Rocker-Box: die GSO-Rockerbox macht mir rein optisch einen schlechteren Eindruck als die beiden anderen, im Netz fand ich auch die Aussage, beim GSO sollte man besser eine Selbstgebaute druntermontieren. Stimmt das?

3. Zum Gewicht: weiß jemand, ob beim Skywatcher der Tubus bedeutend schwerer ist als bei den anderen oder die Rockerbox? (Skywatcher: insgesamt 26kg, Galaxy + GSO ca. 20kg)
Das frage ich, da ich den Newton früher oder später auf eine EQ-6 schnallen will.

4. Zum Zubehör: Das Galaxy ist wohl mit Justierokular, 9mm+32mm-Plössl, 8x50 Sucher und 10 Jahren Garantie am besten ausgestattet. Rechtfertigt dieses, wie Ritsches schon fragte, den Mehrpreis?

5. Zum OAZ: Hab gelesen, dass dieser beim Skywatcher ziemlicher Müll sei und ausgetauscht werden muss.

Vielen Dank für die Antworten schonmal, und ich hoffe, mein Vorredner nimmt mir nicht übel, dass ich seine Frage etwas erweitert habe.

Gruß Andreas

Hallo Andreas

der Tubus des SkyWatcher Dobson wiegt um die 8 kg. Mit diesem Gewicht erlaubt dieser Tubus durchaus, später mal es auf einer parallaktischen Monti aufzusatteln.

Schönen Gruß
 
Hallo!
Danke schonmal für die gegebenen Antworten. Kann jemand eine Aussage über die Qualität der Spiegel machen? Wer stellt tendenziell die beste Opzik her, GSO, Skywatcher oder Orion? Und wie siehts mit dem OAZ von Skywatcher aus, tatsächlich fast unbrauchbar?

Würde mich freuen wenn noch was kommt, bin immer noch nicht richtig von einem der Dreien überzeugt. Ist bei den anderen zwei Dobson-Interessierten schon eine Entscheidung gefallen?

Gruß Andy
 
Hallo Andy,
ich würde zu folgendem tendieren:
1. f/6 - noch halbwegs okularunkritisch, leichter in annembarer Qualität herzustellen, leichter justierbar.
2. Pyrex oder vergleichbar - geringer Aufpreis, dafür ebenfalls leichter in guter Qualität maschinell herstellbar, weil sich die geringere Wärmeausdehung eben auch unter der Schleifmaschine bemerkbar macht und dem Material unterstellt wird, dass es leicher zu polieren ist. Eine glatte Oberfläche ist ebenso wichtig, wie eine gute Parabel.
3. das Zubehör ist recht unterschiedlich, die Preise aber auch. Nicht immer sind die Preise durch entsprechenden "Mehrwert" gerechtfertigt.
4. Was draufsteht ist egal, die Geräte in dieser Preisklasse schenken sich nach meiner Erfahrung mit mehreren Dobsons verschiedener "Billigmarken" nichts. Alle waren ihr Geld wert, nicht mehr und nicht weniger. Negative Ausreisser sind wohl möglich, phositive Ausreisser sicher noch seltener. Man muss das wohl als Einzelschicksale sehen.
Von der Stange sind alle Geräte sofort zu verwenden, die serienmäßiegen Okularauszüge (Zahn und Trieb)
erfüllen ihren Zweck, wenn man den Druck auf die Welle richtig einstellt und überschüssiges Fett entfernt.
Überhaupt bieten Alle Geräte jede Menge Möglichkeiten zum Tuning, wodurch vom Nachfürhkomfort
bis zum Kontrast der Abbildung das Potential häufig erst ausgenutzt wird.
5. Den Kauf sollte man weniger an der Marke, als an Beratung, Service, Rückgaberecht nach angemessener Testzeit und Spielräumen bei der Zubehörzusammenstellung fest machen. Auch kann das Gefühl, gut aufgehoben zu sein, durchaus einen angemessenen Mehrpreis wert sein.

CS
*entfernt*
 
Hallo,
konnte mit das von GSO anschauen, gefällt mir.
Ich denke ich werde mich für dieses entscheiden und die
100€ die ich zu dem Galaxy spare anderst investieren.
Gruß
Ritsches
 
Hallo,

möchte mal einiges dazu schreiben;-), weil ich selbst schon einen GSO-Dobson hatte, einen Orion-Newton habe und die ICS-Galaxy und Skywatcher-Dobsons von Kollegen kenne:

Es ist meine PERSÖNLICHE Einschätzung! Jeder kann was anderes meinen und es ist bestimmt nicht frei von Vorurteilen und persönlichen Vorlieben.

Zu GSO:
Die Optik ist gut, meist besser als die übliche China-Ware. Ausreisser nach "unten" gibt es hier wirklich selten, manche Optiken sind sogar wirklich richtig gut.
Es wird nur die untere Qualitätsgrenze geprüft, nach "oben" ist also Luft und das erreichen eben viele Spiegel auch.
Ich selbst habe bisher noch von keinem richtig schlechten GSO-Spiegel gehört, geschweige denn einen gesehen.
Allerdings sind die Tuben SCHWER! Spätere parallaktische Montierung gestaltet sich als teuer, weil die Monti mehr können muss.

Zu Skywatcher:
Hier kenne ich nur einen 8" f5 Newton. Die Optikstreuung ist grösser, es gibt Ausreisser nach oben, wie unten. Hier scheint die Qualitätskontrolle eher Stichproben zu machen. Die Verarbeitung ist weniger stabil als GSO, dafür aber eben auch leichter. Aber auch hier bekommt man, wofür man bezahlt .

Zu ICS Dobsons (Galaxy)
Die Geräte sind sehr gut. Ein kollege hat immer noch den ersten 8" f6 und ist hoch zufrieden damit. Ausreisser nach unten sind mir nie bekannt geworden.

Zu Orion-England (England - falls Du die TS-Leichtbau meinst)
Auch hier geprüfte Qualität. Allerdings wird genau vermessen und ist der Spiegel zu gut, zahlst du drauf! Denn die Spiegel werden nach 1/4, 1/6 und 1/8 pv Wellenfront sortiert und kosten entsprechend. Einen Glückstreffer wie bei GSO wird man hier nicht landen können.
Die Spiegel sind aus Schott-Glas und in Leichtbauweise. Mein 8" f4.5 wiegt nur gute 5kg!

Die OAZs will ich gar nicht differenzieren, denn einen vernünftigen Crayford kann man gleich bei der Bestellung zu allen Marken dazukaufen und auch montieren lassen.

Ich hoffe, geholfen zu haben..
 
das sind mal gute infos!
also ich persönlich tendiere eher zum gso-dobson (meint ihr den für 298€?), denn ich habe leider nich alzuviel geld flüssig und mehr als 300€ für das teleskop allein für den einstieg ist mir auch zu extrem. was mir bei dem dobson von teleskop-service aufgefallen ist, ist dass es nur ein okular dabei hat. wenn einer von euch diesen dobson hat, habt ihr schonmal erfahrung mit fotografie damit gesammelt, bzw. geht das überhaupt ?
naja ich bin dann schonmal am sparen..ihr wisst ja, wenn mal einmal blut geleckt hat, kriegt man nicht mehr genug..und solange ich das teil noch nicht hab, muss mein 8x56 Feldstecher hinhalten ;-)

mfg Hendrik
 
Hallo,

also ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass es nur persönliche und bisherige Erfahrungswerte sind.
Wenn Du nach den entsprechenden Marken und Geräten hier mit der Suchefunktion suchst, findest Du natürlich auch negatives.

Da Du neu bist, nochmal ganz klar der Hinweis, es gibt ZWEI ORion's!
Einmal Orion USA und einmal Orion England. Bitte darauf achten...

Jedefalls machst Du als Anfänger mit einem GSO m.E. nicht viel falsch.

Das mit weniger Okus finde ich eher gut, denn irgendwann möchte man auch gar keine Okus oder Sucher mehr dazu, weil man das alles schon hat. Das ist aber Verhandlungsache.
 
Hi,

die Antworten haben mir auf jeden Fall sehr weitergeholfen: der SkyWatcher ist draußen, jetzt entscheidet sich's zwischen dem Galaxy und dem GSO, wobei es aber eher der GSO machen wird. Zwar habe ich das Mehr an Zubehör beim Galaxy mal grob überschlagen und komme auf ca. 150€, würde sich also der Hunni mehr schon lohnen, allerdings ist es Zubehör auf das ich wohl verzichten kann. Ich denke der 6x30 Sucher beim GSO tut's auch, ein Justierokular ist zum Justieren nicht zwingend nötig. Das gesparte Geld kann ich dann m.E. sinnvoller nutzen, z.B. für ein Baader Hyperion oder auch einen OIII- oder UHC-Filter.

Eine Frage noch zu TS: Derzeit wird ja damit geworben, dass es beim Kauf eines GSO-Dobs ein TS Super Plössl ohne Aufpreis dazu gibt. Heißt das, das es zusätzlich zum eh schon vorhandenen 25mm Plössl noch das Super Plössl draufgibt, also im Endeffekt doch 2 Okus mitgeliefert werden, oder kann man das Superplössl anstelle des 25mm Plössls wählen?

@Ollum: Dobson-Fotografie ist entgegen weitläufiger Meinungen anscheinend durchaus und respektabel möglich, siehe http://www.rainer-guegel.de/dobsonundastro.htm
Werde ich in jedem Fall auch mal in Angriff nehmen. Was nicht möglich ist, ist halt langzeitbelichtete Deep Sky-Fotografie, weil da exakt nachgeführt werden muss. Aber dazu kannst du ja deinen Tubus immer noch auf eine parallaktische Monti spannen. womit ich schon bei der nächsten Frage bin:

Taugt die HEQ5 für den GSO 8", um damit fotografieren zu können, oder muss es eine modifizierte EQ-6 sein?

Ich weiß, Fragen über Fragen. Danke schonmal im Vorraus!
Gruß und guten Rutsch,
Andy
 
Moin zusammen!

Um die GSO-Jubelarie ein bischen einzubremsen, ein paar höchst subjektive Bemerkungen von mir. In der Vergangenheit ist von Problemen mit den GSO berichtet worden, auf die man ganz besonders achten sollte: Die Fangspiegel-Halterung kann den FS so verspannen, daß es zu Bildfehlern kommt. Ob dieser Umstand mittlerweile bei den neueren Geräten beseitigt wurde, weiß ich nicht. Zweites Problem, das einen Astro-Kollegen von mir getroffen hat, von dem auch bei A.de mehrfach berichtet wurde: Einige Optiken (hier: 8" f/6) sind mit diversen Okularen nicht scharfzustellen, da die Brennpunktlage völlig falsch zum Auszugsweg des OAZ sitzt. Hier mußten sich schon mehrere Leute eine teure Auszugsverlängerung zulegen.

Zur Optik-Qualität der GSO: ich bin der Meinung, daß es zwischen den einzelnen Herstellern (GSO/Skywatcher) keine erwähnenswerten Unterschiede gibt. Außreißer kann man bei beiden erwischen. Ich kenne zwei GSO, der eine (10") hat einen hervorragenden Spiegel, der andere (8") hat immense Probleme am Planeten, was IMO auf eine schlechte Optik zurückzuführen ist. Ähnliche Beispiele lassen sich bestimmt auch für Skywatcher-Geräte finden. Ich glaube, daß man mit GSO genauso reinfallen kann wie mit SW - genauso gut kann man Glück haben. Vom mechanischen Aufbau unterscheiden sich die Modelle sowieso nicht bis auf die oben erwähnten Kleinigkeiten.

Nur nebenbei: Ich besitze zwei baugleiche 8" f/5 (Skywatcher und Celestron), die nach Anschaffung bis auf kleine Justagearbeiten völlig problemlos funktionieren. Bisher also kein Grund zur Klage... - Das soll aber nicht heißen, daß es auch andere Erfahrungen gibt (die berühmten "Einzelschicksale")...
 
also kurz gesagt, jedes hat seine schwächen...ihr habt nicht zufällig einen genialen vorschlag für nen dobson bis 300 €? ;-)

ist schon schwer, vor allem als anfänger, weil man sich nicht zwischen den einzelnen teilen entscheiden kann. vor allem wird man von günstigen angeboten so angezogen, obwohl man sich eingentlich im klaren darüber ist, dass man sich keinen "schrott" kaufen darf...
ich denke ich les einfach mal weiter, aber bei mir sitzt mehr als so ein gso wohl eh nich drin ^^

mfg Hendrik
 
Moin Hendrik!

Ich kann Dir nur raten: Kauf Dir einen von den Chinamännern und teste ihn, am besten zusammen mit einem erfahrenen Astro-Kollegen. Für 300 E. gibt es m. M. den "totsicheren Tip" nicht. Die Kaufentscheidung kann Dir auch keiner abnehmen. Sprich mit dem Händler (wenn es denn ein Neugerät sein muß), wie es mit einer eventuellen Rückgabe bei Nichtgefallen aussieht.
 
nur mal so ne frage (berichtigt mich bitte!): für astrofotografie ist eine große öffnung wichtig...
bei dobsons sind große öffnungen für niedrige preise möglich..
astrofotografie mit dobsons ist schwierig weil die dobsons schwer sind und man nicht so gut "nachführen" kann...

was für ein teleskop eignet sich denn dann am besten zur fotografie?

mfg Hendrik
 
Hi Brother,

woher stammt denn die Info der Dreiklassengesellschaft bei Orion

Von deren Webseite!
Ich kann jeden Spiegel oder auch jedes Gerät mit Zusicherung und Testprotokoll über 1/4 , 1/6 oder 1/8 pv Wellenfront bestellen.
Siehe hier: http://www.orionoptics.co.uk/acatalog/index.html

Orion nennt dies Qualitätsmerkmale "Standard", "Professional" und "Research Grade".

Bestellt man ein entsprechendes Teleskop, kann man wählen und muss demnach auch bezahlen. Auch die deutsche Vertretung macht das auf Wunsch.

So habe ich damal die Diskussion losgetreten, ob sich der Mehrpreis für einen 1/8 pv Wellenfront-Spiegel überhaupt lohnt, vielleicht erinnerst Du Dich, denn du warst unter den Antwortern ;-)

Ich habe jetzt einen selektierten "1/6-Spiegel", der laut Testprotokoll knapp an der 1/8-Hürde gescheitert ist und bin sehr zufrieden damit.
Allerdings liessen und lassen meine Okus noch etwas zu wünschen übrig, so dass ich wahscheinlich erst jetzt in den vollen Genuss der Optikgüte kommen werde, denn ein 9mm Nagler lag dieses Jahr erst unterm Baum, mit dem ich laut H.U. Keller überhaupt die Mindestvergrösserung von 100x vernünftig und ohne Randverzerrung erreichen kann.

Meine Skyatcher "Goldrand" waren für f4.5 einfach nicht mehr ausreichend aber bisher immerhin noch gut zu akzeptieren (bis man mal durch was anderes schaut - wie immer).


PS: Falls hier die ganze Zeit von Orion USA geredet wird, bin ich auf dem falschen Dampfer ;-)

Gruss,
Max
 
Hi Max,
danke, das war mir nicht bekannt. Kann mich auch an keinen Thread erinner, aber bei der Masse geht mri schon mal was unter.
9er Nagler das wird Spaß machen. Und wie Du schon sagst vergleich ist gut aber auch fies, denn dort direkt sieht man die Unterschiede teils dann auch wirklich deutlich.
CS
 
Hi,

ich wärme mal diesen alten Thread auf, da hier ein paar Aussagen drin waren, zu denen ich noch eine Frage habe.

Hier wird der Skywatcher Dob mit 8 kg angegeben und der GSO als der schwerere Tubus bezeichnet.

Da mir der 8" f/4 GSO rein visuell zu unbefriedigend und mein 8" f/6 GSO für die Montierung zu wuchtig ist, habe ich mir einen gebrauchten Skwatcher 8" f/5 zugelegt. Zu meiner Überraschung ist der Tubus des Skywatcher schwerer als der lange /f6 GSO Lulatsch! Über 10 kg bringt er auf die Waage, dabei ist er noch absolut serienmässig während der GSO schon einige Gramm an Auskleidung etc. mit sich rumschleppt!

Gab es Änderungen bei Skywatcher, so dass die heutigen Teile leichter sind? Was mir bei meinem Gerät auffällt, sind die massiven, gegenüber den GSO doppelt so hohen Aluteile an den Tubusenden (Spiegelzelle und vorderer Abschluss).

CS

Wolf
...der jetzt überlegt, wie der den Skywatcher abspecken kann <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
 
Also ich besitze einen 8'' f6 Skywatcher Dob. der wiegt (habe ihn gerade auf die Personenwaage gestellt) 8,6 kg und ist vom letzten Herbst.
Tobias
PS Kann auch gerne Bilder ins Web stellen, wenn mir jemand die genauen Stellen nennt.
 
Witzisch...

Mir scheint, ich habe einen recht alten 8" f/5 erwischt. Wird Deiner auch über kleine Torxschrauben kollimiert?

Ich mache auch morgen mal ein Bild und stelle den Link hier ein.
 
Hallo

Ein Markenname sagt ja nichts über die optische Qualität, vor allem wenn alle drei aus dem billig Preisniveau kommen.

Da ihr aber anscheinend doch an der optischen Qualität interessiert seid, würde ich noch die TS-Orion Newtons in die Wahl miteinbeziehen. Diese garantieren Qualität.

300 Euro für eine Gurke, sind halt doch 300 Euro zu viel!

Gruß Uwe
 
Hallo Uwe,

Da ihr aber anscheinend doch an der optischen Qualität interessiert seid, würde ich noch die TS-Orion Newtons in die Wahl miteinbeziehen. Diese garantieren Qualität.

auch ICS-Galaxy, GSO und Skywatcher geben eine Garantie auf ihre
8" Dobsons. Diese sollte man sich IMMER schriftlich geben lassen! Und dann
ist immer noch das Problem ob die garantiete optische Qualität in der Praxis
auch eingehalten wird. Dies gilt aber ebenfalls für die Orion.

Ich habe zwei verschiedene 12"f/4 Orion gesehen die beide grausam schlechte
Spiegel (Strehl unter 0.50) hatten und deshalb vom Händler ausgetauscht
werden mußten.

Die mechanische Qualität der beiden älteren 12"f/4 war ebenfalls miserabel:
Windige Rohrschellen, shiftender Auszug, Hauptspiegelzelle mit nur 3 Auflag-
punkten trotz dünnem 12"Spiegel, innen ebenso schlecht geschwärzte Tubus
wie beim Taiwan- und China-Dobson.

Die Leidensgeschichte des einen ist aus Sven Wiensteins Seite nachzulesen.
De zweite 12"f/4 wurde von einem in meiner Nähe wohnenden Sternfreund von
einem Astrophotographen gebraucht gekauft. Jener hatte schon den Auszug
gegen einen JMI getauscht, die Spinne überarbeitet und die Rohrschellen
getauscht...
Der Spiegel ist derzeit unterwegs nach England um dort überschliffen zu werden.

Also bevor ich die Orion empfehlen möchte würde ich vorher gerne mal ein
richtig gutes Orion-UK Teleskop sehen. Qualität stelle ich mir anders vor.

MfG,Karsten
 
Hallo Karsten

De zweite 12"f/4 wurde von einem in meiner Nähe wohnenden Sternfreund von
einem Astrophotographen gebraucht gekauft.

Ist das jener welcher, der hier vorgestellt wurde?

Anscheinend gibt es Probleme mit diesen schnellen f/4 Newtons!
Was ich auch verstehen kann.
1. Sind diese Spiegel nicht so einfach herzustellen und entsprechen ihrem Preis-Leistungsverhältnis.
2. Steht dieses Öffnungsverhältnis eher für die Fotografie und da braucht man nicht diese hohen Strehls. So wie für Deep-Sky? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/schwitz.gif" alt="" />

Ich habe gerade einen 6" f/5 Newton eines namhaften Herstellers hier, der es gerade mal auf 0.61 Strehl schafft.

Meine Vermutung ist, dass es viele schwarze Schafe bei diesen Öffnungsverhältnissen gibt.

Vielleicht sollte man die Orionteleskope etwas differenzierter betrachten, vor und nach der ZYGO anschaffung. Es haben sich ja auch schon viele der hohen Strehls bestätigt die bescheinigt wurden. Inkl. meinem. Mir ist also kein Fall bekannt, bei dem die Nachprüfung eine größere Abweichung gebracht hätte.
Das dieser nachgearbeitet wird, oder gegen einen höherwertigen ausgetauscht wird ist doch ein gutes Zeichen.

Gruß Uwe
 
Hallo Uwe,

das war der ehemalige 12" von Michael Hoppe,so sagte es mir der neue Besitzer.

Auch wenn f/4 für Deep Sky oder auch für Photo steht:

Wenn sie für die Teile "besser als beugungsbegrezt" garantieren dann sollte
der Spiegel auch "besser als beugungsbegrenzt" sein. Der vom Sven war
irgendwas unter 0.50 (I-Meter-Messung) und der vom M.Hoppe zeigte in etwa
die gleichen Beugungsbilder, eher schlechter als besser.

Wieviel Strehl man für Photo braucht weis ich nicht da ich nicht photographiere.

Für Deep Sky muß man die Sache differenziert sehen. Für bestimmte Objekte wie
etwa Kugesternhaufen braucht man einen hohen Strehl. Hier muß man hoch vergrößern
können um im Haufenbereich einzelne Sterne trennen zu können. Wenn wegen
eines schlechten Spiegels (oder schlechter Kollimation) Sterne keine Punkte
sondern kleine Flatschen sind kann man sie nicht trennen.

Bei flächigen Nebeln ohne größere Anforderungen an die Darstellung feiner
Verästelungen reicht auch ein geringerer Strehl aus. Besonders dann wenn
ein Teleskop seh groß ist,weil dann das Beugungsscheibchen sehr klein ist.

Aber auch hier gilt daß ein Teleskop unter etwa 0.70 richtig "abstürzt".

Einen geringeren Strehl sollte ein "Deep Sky Lichtsammler" also auch nicht
aufweisen.

Ich habe gerade einen 6" f/5 Newton eines namhaften Herstellers hier, der es gerade mal auf 0.61 Strehl schafft.

Meine Vermutung ist, dass es viele schwarze Schafe bei diesen Öffnungsverhältnissen gibt.

Da könntest du richtig liegen. Für mich ist f/4 absolut ätzend, ich würde
mir das zumindest als Hauptgerät nicht antun (es sei denn es geht nicht
anders weil das Teleskop 16" oder so hat).

Vielleicht sollte man die Orionteleskope etwas differenzierter betrachten, vor und nach der ZYGO anschaffung. Es haben sich ja auch schon viele der hohen Strehls bestätigt die bescheinigt wurden. Inkl. meinem.

Von deinem 8"f/8 weis ich daß er bei einem wirklich unabhängigem Tester
die Werte bestätigt bekam. Bei anderen weis ich es nicht. Habe auch nie
bei anderen als den beiden 12"f/4 durchsehen können und bleibe deshalb
erstmal skeptisch.

Es gab seinerzeit auch viiiiele Bath-I-Meter-I-Gramme von gaaanz tollen GSO
mit immer Strehl in den hohen 0.90ern. Da habe ich etliche Auswertungen
zugespielt bekommen. Nur war dann leider der Asti auf aus geschaltet,
so daß mein eigener 8"f/6 von 0.90 auf 0.98 aufgewertet wurde und bei
anderen war es ebenso. Ja schlimmer:
Es gab angeblich gute Teleskope die dann am Stern eher mäßig waren.
Zum Teil wegen des Fangspiegels,aber zum Teil auch wegen des Hauptspiegels.

Also ich bleibe für mich persönlich erstmal dabei:

Solange ich selbst nicht mal durch einen guten (nicht ausgetauschten) Orion
Spiegel gesehen habe bleibe ich sehr vorsichtig, den ich habe 2 Negativbeispiele
mit eigenen Augen gesehen.

Nun findet man die Orion anders als die 8" oder 10" GSO/ICS-Galaxy oder auch
Skywatcher/Synta/Celestron die man ja in großer Zahl zu sehen bekommt
nicht gerade häufig. Aber zum ITV sollte es ja doch mal klappen durch
mehrere Orions durchzusehen.

Das dieser nachgearbeitet wird, oder gegen einen höherwertigen ausgetauscht wird ist doch ein gutes Zeichen.

Auf jeden Fall! Nur:

Wieviele Besitzer schlechter Spiegel haben es bis jetzt nicht bemerkt?
"Es liegt sicher am Seeing, oder an der fehlenden Auskühlung, aber nicht
am Spiegel, denn ich habe ja eine Garantie".

Ich meine: Gab es aussagekräftige hochaufgelöste Photos die mit dem 12"f/4
gemacht wurden? Planeten? Kugelhaufen? Diese hätten den Spiegel entlarft...

Und hatte dein Spiegel nicht auch ein Problem? Ich meine mich an so etwas
erinnern zu können?!

Naja, soweit meine Gedanken zu dem Thema. Ich denke daß es hier auch
langsam off-Topic wird.

Ach ja, eine Sache noch: Egal was das I-Gramm sagt:

Wenn das Teleskop auch bei guten atmosphärischen Bedingungen niemals einen
guten Sterntest zeigen kann ist es eben nicht gut. Papier ist geduldig.

MfG,Karsten
 
Hallo KArsten,

also dann ist DIESER Thread genau richtig für dich.

Ich habe auch ein Orion UK 8"f4 mit einem Asti von 0,03 wave und Strehl von 0,985 (bei 632nm), laut Zygo.

Der Sterntest zeigt keine Auffälligkeiten, dennoch ist das Bild am Planeten mehr als flau.
Der Kontrast der f4 Geräte ist nicht so gut, weil sie auf's Fotografieren ausgelegt sind und der Fangspiegel dementsprechend gross ist.

Dennoch macht es fokal sehr gute Aufnahmen.

Ein Beispiel eines Bildes von M13 (Ausschnitt, NICHT kleingerechnet!)
Link zur Grafik: http://www.markusappl.de/M13_30sec_800x600.jpg

Wie gesagt, ein Ausschnitt, das ganze Bild gibt es HIER (2,2MB!)
Unguided auf Vixen Sphinx mit TS-Orion 8"f4,5, fotografisch optimiert, Daten im Bild.
Der Fokus könnte _noch_ besser werden und verzeih' mir den Hotpixel. M13 gibt's eben nur in warmen Sommernächten ;-)

Fotografisch nix auszusetzen, aber schau Dir mal mit dem gleichen Gerät einen Planteten an - visuell!
Da kommt es Dir aber echt bei hoch.

Also vorsicht mit der vorschnellen Beurteilung fotografisch optimierter Systeme z.B. am Planeten...

Das ist natürlich unabhängig von den durch Messung erwiesenen Gurken von Michael und Sven.

Gruss,
Max
 
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