20x100 Miyauchi-Kopie - gut?

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Hallo Martin

ich muß nicht ein Faktum nachweisen, kann es aber gerne tun. Wie es geht habe ich dir Beschrieben, bist du in der Lage dies zu tun , einen einfach Blick ???
Violette Sterne ? Nun das APM Petzval hat definitiv keine schlechtere Farbkorrektur als dein Gigant
 
Hallo Martin, erst sagst du du siehst die AP und 2 minuten später räumst du ne Abschattung ein.
Nächster Versuch , nimm das Okular raus, fertige dir ne Lochblende, stecke die in den Fokusierer. Schau durch. Bitte jemand ein Linial vom Rand in den Strahlengang zu schieben und sage stop wenn du das Linial siehst.
Lass dich schockieren :-)
 
Hallo Markus,

ich habe bereits den visuellen AP-Test durchgeführt und sehe die AP klar und deutlich, mit einer geringen Abschattung(gemeint ist der äußere Rand des von innen zu sehenden Okulars, Feldblende, nicht die AP selbst)......das ist mir Beweis genung und bestätigt meine Vermutung, dass es sich um ein gutes Glas in jeder Hinsicht handelt. Ich werde es sicher nicht demontieren, damit es nachher kaputt ist.

Ich wollte Deine Produkte nicht vor allen Mitgliedern schlecht machen, entschuldige, wenn dies so bei Dir angekommen ist. Es war nur meine Aussage zu dem, was ich selbst direkt sehen konnte. Mag sein, dass Du vielleicht auch ein gutes Petzval hast. Jedenfalls wünsche ich Dir alles Gute zu Deinem Firmen-Jubiläum und weiterhin eine erfolgreiche Geschäftsführung mit interessanten Produkten für Amateur-Astronomen und Liebhaber dieses Gebietes.

Herzliche Grüße

Martin
 
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Martin

nachdem ich heute wieder im Laden bin wo so ein Teil noch steht, kann ich besser Antworten

1, die viel zu ende Blende ist nicht weit im Tubus sondern gleich vorne nur wenige cm hinter dem Objektiv

2, die freie Öffnung mit dem Linial gemssen beläuft sich nicht auf 70 mm sondern eher auf ca. 80 mm

3, Beweis dafür siehe Bilder. Das erste Bild ist einseitig mit Okular und andersseitig ohne Okular , ebenso das 2. Bild, wie du siehst ist beim ersten Bild nichts vom 31 mm Loch zu sehen, Beweiss genug für die Vignetierung ?

4, wenn es bei dir anders aussieht, währe es nett wenn du ein Bild einstellen könntest

Link zur Grafik: http://bilder.apm-telescopes.de/images/lagerliste/525_1.jpg Link zur Grafik: http://bilder.apm-telescopes.de/images/lagerliste/525_2.jpg
 
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Hallo Markus,

ich möchte mich nicht in Streitereien verlieren, denn ich bin sehr zufrieden mit der Leistung des Gigant, was ich ja schon betont hatte.

Ich frage mich, warum auf Bild 1 kein Licht durch die Okus gelangt. Hast Du die Staubkappen noch drauf? Bei mir kommt das Lich voll durch, wie ich schon beschrieben habe, nicht nur, wenn ich ohne Okus in den Strahlengang schaue. Mit dem Lineal gemessen ist es sicher so, dass man ca. 80 mm Öffnung sieht, die jedoch nichts über die tatsächliche Abblendung aussagen, da der eigentliche Strahlengang des Objetivs noch einbezogen werden muss.

Du wirst mir sicher zustimmen, dass das Gigant ein ordentliches Gerät mit den von mir genannten Eigenschaften ist, es sei denn, du hast ein verunglücktes Exemplar erwischt.........

Grüße

Martin
 
Zitat von marlo30:
Mit dem Lineal gemessen ist es sicher so, dass man ca. 80 mm Öffnung sieht, die jedoch nichts über die tatsächliche Abblendung aussagen, da der eigentliche Strahlengang des Objetivs noch einbezogen werden muss.

Hallo Martin,

der optische Strahlengang ist umkehrbar. Wenn beim Rückwärtsschauen die helle AP des Okulars schon vor dem Rand des Objektivs verschwindet, kann andersrum auch kein Licht vom Objektivrand zum Okular gelangen.

Eine weitere Möglichkeit, die Abblendung grob zu ermitteln: Die AP mit einem Meßschieber ausmessen und mit der Vergrößerung multiplizieren. Das ergibt die effektive Öffnung.

MfG Olaf
 
Hallo Ralf,

ich habe bereits die Sichtbarkeit der AP getestet, wie oben beschrieben, und diese ist bei mir auch gegeben. Sie verschwindet nicht bis zur Unsichtbarkeit hinter der Blende etc...vom Objektivrand betrachtet! Es gibt da keine Probleme bei meinem Gerät.

Grüße

Martin
 
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Hallo Martin

nein ich habe keine Kappen drauf, das gesamte Loch der 31.75 mm Öffnung ist weg durch Abschattung. Ich habe mich schlau gemacht, laut Hersteller wurde nie was geändert.

Sei doch mal so nett und macht die beiden gleichen Bilder wie ich Sie gepostet habe.

Übrigens auch das Mya. 100 mm war abgeschattet, wurde mal nachgewiesen.

Ich will dir das Glas nicht madig machen , du sollst aber nicht erstaunt sein, wenn du mal in die Verlegenheit kommst bei einem A-B Vergleich mit unserem 100 mm APM mehr Sterne zu sehen :-)

Neuerlich mußte ich sogar extrem traurig feststellen das das teuerste Fluorite Binokular nicht abschattungsfrei ist , was mich mehr als erstaunte
 
Hallo Markus,

es gibt sicher immer einen Kompromiss, mal besser, mal schlechter............ich denke, Du wirst das baugleiche Gerät haben. Wieso sieht man denn auf dem 2. Bild links dann doch bei gleicher Einstellung die Okular-Fassung? Wie gesagt, ich kann gut mit der kleinen Abschattung leben und sehe bis an den Rand des WW-Okus scharfe, farbreine Sterne und habe ein herrliches Bild, mehr kann ich da nicht verlangen. Es ist eine Frage der Bilddarstellung, nicht die der Anzahl sichtbarer Sterne, die eine gute optische Qualität ausweisen........wie gesagt die theoretische AP von 2,8 mm (17 mm Hyp) und 4 mm (24 mm Hyp) werden bei mir nicht verdeckt. Die Kamera kann das so genau , wie das Auge, nicht wiedergeben, dazu müsstest Du dicht und exakt an den Rand des Objektivs fotografieren, nicht einfach reinhalten.

Lass es 1,5 cm effektive Abblendung sein, dafür kenne ich kein besseres 45 Grad Glas in der Preisklasse.

Grüße

Martin

 
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Martin

deine Frage ist nicht ernstgemeint , oder ? Wieso mal auf dem 2. Bild die Okularfassung sieht ? Weil ich hier von vorne Mittig geknipst habe und beim ersten Bild vom Rand her

ok, beenden wir die Diskussion

wünsche dir weiterhin tolle Beobachtungsnächte, ist ernstgemeint

 
.... 1,5 cm effektive Abblendung wären ja nur noch 8,5 cm übrigbleibende effektive Öffnung, Markus redet von knapp 8,0 cm effektiver Öffnung, langsam decken sich diese Angaben ja. ;)

Gibt es denn eventuell irgendeinen praktischen z.B. Fertigungsvorteil für ein 100 mm Glas, was dann auf 85 mm abgeblendet wird, gegenüber einem 85 mm Glas was ohne Verlust komplett genutzt wird? Vielleicht irgendwelche Randfehler, die bei der Fertigung der Fernglaslinsen grundsätzlich anfallen und die man daher dann nachträglich rausblenden muß?

Und haben Ferngläser mit kleineren Öffnungen ebenfalls immer soviel abgeblendete Linsenränder, oder bieten andere erhältliche "echte" 20x80 Ferngläser dasselbe Lichtsammelvermögen?

Oder bauen die wirklich nur aus reinem Jux und Dollerei dermaßen viel Glas umsonst ein?
 
Hallo Thomas,

ich denke es handelt sich um einen "vermarktungstechnischen" Vorteil, was passiert wohl wenn man ein 25x80 und ein 25x100 zum gleichen Preis anbietet? Das x100 erscheint günstiger weil mehr Öffnung fürs Geld geboten wird und das x80 vergammelt im Lager...

Außerdem erscheint das abgeblendete Glas im Vergleich mit einer nicht abgeblendeten Optik gleicher Farbreinheit weniger Farbfehler zu haben.


Viele Grüße Felix
 
Ich habe etwas für mich absolut unverständliches gelernt.

Die Chinesen bauen nicht einfach, die Rechnen sowas auch durch. Die sehen das die freie Öffnung nur , sagen wir 80 mm ist , bauen es und verkaufen es als 100 mm , weil die Frontlise 100 mm ist.

Ich arbeite derzeit an einem bestimmten Glas an einer Änderung. Hier habe ich durchgesetzt größere Blenden und größere Prismen zu benutzen. Ichbekam das neue Optiklayout , aber nur mit Strahlengang von Frontlinsen bis zum Eingang ins erste Prisma. Auf verstärkte Nachfrage bekam ich die Restinfo.
Ich kam mir [zensiert]t vor. Beim ersten Sample war die die Vignetierung 20%. Ich sagte geht gar nicht, wir brauchen volle Öffnung. Hersteller sagt zu , macht neues Design und ich stelle fest , besser geworden, nur noch 15 % Vignetierung.


Ich warte nun auf die nächste Antwort was dieser Schwachsinn soll.

Entweder steckt da Vorsatz dahinter oder die sind so Doof und verstehen Ihr Geschäft nicht.

Manches ist mir bei denen Wirklich schleierhaft.
 
Hallo miteinander!
ich beobachte schon länger mit einem TS 22X88 90° und kann ein paar Bilder beisteuern, wie die Gesichtsfeldbeschneidung bei diesen Ferngläsern aussieht. Sie kommt nicht durch die Prismen, sondern weil der ganze "Okularapparat" am Fernrohrkörper zu tief angesetzt ist, so dass am Gesichtsfeld die oberen ca. 5% gekappt werden. Man sieht das bei den 90° Versionen daran. dass das erste Prismengehäuse mit der oberen Abdeckung, auf der die weiteren Prismen und die Okularstutzen sitzen. fast bis zur Mitte des Strahlenganges heruntergehen. Wer immer das so konstruiert hat, es macht einfach keinen Sinn so ... !
Ansonsten macht mir das Gucken mit so einem Teil richtig Spaß. Ich habe mir zusätzlich zu den drei Okularpaaren noch zwei 12,5 mm Kellner so abgeändert, dass man mit ein bisschen "Nasedrücken" in den Focus kommt.
Viele Grüße Michael
 

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Hallo,

beim TSG10090, also 100mm-Triplet-Objektive und 90 Grad, steht auf der TS-Seite: kein Beschneiden des Bildfeldes.

Gruß, Peter
 
Hallo,

nochmal zum TSG10090. Ich habe wegen einer Gesichtsfeldbeschneidung einen Fachmann meines Vertrauens gefragt. Der meint: ja - minimal - wie auch bei Miyauchi.

Macht sich eine minimale Gesichtsfeldbeschneidung beim Beobachten störend bemerkbar?

Vielen Dank für eine Antwort.

Peter aus dem Erzgebirge
 
Hallo Peter,
na ja, wie Du oben lesen und auf meinen Bildern sehen kannst, fehlt natürlich der Lichtanteil, der durch die Beschneidung das Okular nicht erreicht. Ob einem das den Beobachtungsspaß verdirbt oder nicht, muss jeder für sich selber entscheiden. Wennman die Preis für echte Binokularteleskope bei Binoptic oder anderen Herstellern betrachtet, bin ich mit meinem TS 22x88 ganz zufrieden, obwohl man effektiv vielleicht nur mit etwa 85 mm beobachtet. Wenn es ausgekühlt ist, liefert es schön scharfe Sterne.
Viele Grüße Michael
 
Hallo ich ein Besitzer eines Miyauchi BJ- 100 iB. Habe gerade mal nachgemessen und kann verkünden , das zumindest bei meinem Glas keine wie auch immer geartete Obstruktion des Strahlenganges besteht ( Freu ). Damals als ich das Glas bei ICS erworben habe gab es leider noch keine Alternativen aber Heute würde ich wahrscheinlich zum Chinesischen Glas greifen und zwar aufgrund des deutlich niedrigeren Preises . Bei derart kurzbrennweitigen Optiken sollte man sich aber meiner Ansicht nach sowiso nicht zu vorschnellen Urteilen hinreissen lassen was die Qualität der Abbildung (" insbesondere der Randschärfe ")betrifft .Da diese wie wir ja alle wissen massgeblich durch die Qualität der Okulare beeinflußt wird !!!
 
das
yauchi hat eine runde zu enge Feldblende hinterm Prisma, es gab mal irgentwo im Netz dazu einen Bericht, wo jemand das Glas zerlegt hat und auch erst dabei über diese Vignetierung gestolpert ist
 
Hallo,

meines Wissens ist nur das 90°-Miyauchi von der Vignettierung betroffen. Das Glas von ChristianUFO ist die45°-Variante (die ich auch besitze!).

Grüße Klaus
 
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In diesem Fall hat das Miyauchi wahrscheinlich eine größere Freie Öffnung als angegeben . Austrittspupille hab ich gemessen und bin auf 5 mm gekommen .
 
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