Henning81
Aktives Mitglied
Hallo in die Runde,
Vorhin, den 02.03.2020, ca. 19:19 Uhr im Norden Brandenburgs.
Venus, Mond und ein paar hellere Sterne standen im leichten, gleichmäßigen Nebel,
als nördlich des Mondes, aber noch südlich von Capella, ein helles Objekt von West nach Ost durchzog. ISS, dachte ich instinktiv, doch weder war mir ein Überflug zu dem Zeitpunkt bekannt, noch stimmte die Geschwindigkeit auch nur annähernd -viel zu schnell war das Objekt. Bei Calsky nachgeschaut, konnte eigentlich nur ein Raketenteil einer CZ 3B (Langer Marsch) infrage kommen. Niedriger Orbit, unter 300km, was die Winkelgeschwindigkeit erklärt. Und zum Teil auch die Helligkeit. Visuell "einen Schritt zurücktretend" erschien in seltener Erhabenheit ein 22° Halo um den Mond, mit leicht hellerem südlichen Rand. Solch eine große Erscheinung am Himmel ist schon beeindruckend. Der Rand reichte ebenfalls bis fast an Capella heran, die 22° kommen also gut hin. Das sichtbare Licht wird nur in einem engen Bereich an den Hexagonalflächen von Eiskristallen gebrochen, so dass der Bereich daneben "lichtleer" aussieht. Dadurch kommt die Ringerscheinung zustande.
CS,
Henning
Vorhin, den 02.03.2020, ca. 19:19 Uhr im Norden Brandenburgs.
Venus, Mond und ein paar hellere Sterne standen im leichten, gleichmäßigen Nebel,
als nördlich des Mondes, aber noch südlich von Capella, ein helles Objekt von West nach Ost durchzog. ISS, dachte ich instinktiv, doch weder war mir ein Überflug zu dem Zeitpunkt bekannt, noch stimmte die Geschwindigkeit auch nur annähernd -viel zu schnell war das Objekt. Bei Calsky nachgeschaut, konnte eigentlich nur ein Raketenteil einer CZ 3B (Langer Marsch) infrage kommen. Niedriger Orbit, unter 300km, was die Winkelgeschwindigkeit erklärt. Und zum Teil auch die Helligkeit. Visuell "einen Schritt zurücktretend" erschien in seltener Erhabenheit ein 22° Halo um den Mond, mit leicht hellerem südlichen Rand. Solch eine große Erscheinung am Himmel ist schon beeindruckend. Der Rand reichte ebenfalls bis fast an Capella heran, die 22° kommen also gut hin. Das sichtbare Licht wird nur in einem engen Bereich an den Hexagonalflächen von Eiskristallen gebrochen, so dass der Bereich daneben "lichtleer" aussieht. Dadurch kommt die Ringerscheinung zustande.
CS,
Henning