Orion1980
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
gestern kam mein neuer Baader O-III (8nm Bandbreite) an. Wie so oft bei neuem Equipment, das getestet werden soll, sah der Himmel nicht gut aus (den ganzen Abend bewölkt). Als ich dann um 23.30 Uhr kurz nach draussen schaute stand das Sommerdreieck schön wolkenfrei im Zenit. Also schnell den 8"f6 Dobson auf die Terrasse geschleppt (ins Auto packen und zu meinen richtigen Beobachtungsplatz wollte ich dann doch nicht fahren). Um 00.15 begann ich dann mit dem beobachten: zum Einsatz kamen Panoptic 35er und kurzentschlossen Speers Waler Zoom.
Als First Light mit dem Baader O-III hatte ich mir eigentlich NGC 7000 den Nordamerikanebel ausgemacht doch es kam dann doch anders.
Mein erste Objekt M13:
Ist wie immer schön im 35er Panoptic als hellgrauer Fleck mit Auflösund nach assen zu erkennen. Kurzentschlossen kam dann doch das Speers Waler Zoom zum Einsatz und rauf bis auf 200x vergrößert. Der Rand schön in Einzelsterne aufgelöst jedoch im Zentrum gab es nicht viel zu erkennen. Der Himmel war ja auch nicht der beste.
Dann ging es zu M57:
Kurz mit dem Telrad zwischen β und γ Lyrae gehalten und schon stand M57 schön in der Mitte des 35ers. Dann war es soweit und mein Baader O-III wurde in das Okular geschraubt. Der dunkelt doch ganz schön ab und der Ringnebel war um einiges besser im Detail zu erkennen.
Dann zu NGC 6960:
Mit O-III natürlich Pflicht zum beobachten. 52 Cygni mit dem Telrad angepeilt und da war er, der westliche Cirrusnebel. Schön war seine Form zu erkennen. Doch es sollte noch besser kommen.
NGC 6992/6995
Mit O-III eine wahre Pracht beim Anschauen. Schön die Form und Struktur zu erkennen. Hier konnte ich mit gar nicht satt sehen.
Dann leider zum letzten Objekt der Nacht M27:
Der Helixnebel schön detailreich am Himmel. Um 00.59 Uhr zog auch noch direkt ein Satellit am Nebel vorbei.
Aufgrund aufziehender Wolken musste dann das Beobachten abgebrochen werden und wie schon geschrieben wurde NGC 7000 leider nicht beobachtet. Dies wird jedoch schnellstens nachgeholt.
mfg
Jens
gestern kam mein neuer Baader O-III (8nm Bandbreite) an. Wie so oft bei neuem Equipment, das getestet werden soll, sah der Himmel nicht gut aus (den ganzen Abend bewölkt). Als ich dann um 23.30 Uhr kurz nach draussen schaute stand das Sommerdreieck schön wolkenfrei im Zenit. Also schnell den 8"f6 Dobson auf die Terrasse geschleppt (ins Auto packen und zu meinen richtigen Beobachtungsplatz wollte ich dann doch nicht fahren). Um 00.15 begann ich dann mit dem beobachten: zum Einsatz kamen Panoptic 35er und kurzentschlossen Speers Waler Zoom.
Als First Light mit dem Baader O-III hatte ich mir eigentlich NGC 7000 den Nordamerikanebel ausgemacht doch es kam dann doch anders.
Mein erste Objekt M13:
Ist wie immer schön im 35er Panoptic als hellgrauer Fleck mit Auflösund nach assen zu erkennen. Kurzentschlossen kam dann doch das Speers Waler Zoom zum Einsatz und rauf bis auf 200x vergrößert. Der Rand schön in Einzelsterne aufgelöst jedoch im Zentrum gab es nicht viel zu erkennen. Der Himmel war ja auch nicht der beste.
Dann ging es zu M57:
Kurz mit dem Telrad zwischen β und γ Lyrae gehalten und schon stand M57 schön in der Mitte des 35ers. Dann war es soweit und mein Baader O-III wurde in das Okular geschraubt. Der dunkelt doch ganz schön ab und der Ringnebel war um einiges besser im Detail zu erkennen.
Dann zu NGC 6960:
Mit O-III natürlich Pflicht zum beobachten. 52 Cygni mit dem Telrad angepeilt und da war er, der westliche Cirrusnebel. Schön war seine Form zu erkennen. Doch es sollte noch besser kommen.
NGC 6992/6995
Mit O-III eine wahre Pracht beim Anschauen. Schön die Form und Struktur zu erkennen. Hier konnte ich mit gar nicht satt sehen.
Dann leider zum letzten Objekt der Nacht M27:
Der Helixnebel schön detailreich am Himmel. Um 00.59 Uhr zog auch noch direkt ein Satellit am Nebel vorbei.
Aufgrund aufziehender Wolken musste dann das Beobachten abgebrochen werden und wie schon geschrieben wurde NGC 7000 leider nicht beobachtet. Dies wird jedoch schnellstens nachgeholt.
mfg
Jens