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2x Hyperion Zoom oder doch lieber Festbrennweiten fürs Bino

TaurusM45

Mitglied
Hallo zusammen,

ich habe gerade die Qual der Wahl. Funktionieren Baader Hyperion Zoom Okulare am Bino?
Ich würde dann zwei bestellen die dann hoffentlich aus einer Serie stammen. Oder sollte ich lieber doch auf Festbrennweiten setzten?
Das mit den Zooms scheint mir eine bequeme Alternative zu sein.
 

marlo30

Mitglied
Hallo,
ich hatte die gleichen Zooms an meinem Binoansatz, aber Festbrennweiten, wie bspw die Baader Hyperion Okulare sind vom Gesichtsfeld doch besser. Bei den Zooms gibt es im unteren BW Bereich einen Tunnelblick. Bei 24mm BW möchte ich schon auch ein mind 68 Grad GF pro Okular haben. Auf dem Binoansatz wirkt das Feld auch größer.
Gruß Martin
 

Mikoka

Mitglied
Hallo,
mit dem Spektivring funktionieren die richtig gut, aber wie Martin schon schrieb (sieht man auch am Datenblatt), ist das Gesichtsfeld in den langen Brennweiten etwas begrenzt.
Man spart sich halt die viele Wechselei, opfert aber etwas Gesichtsfeld..........
Ein oder zwei Pärchen im langen Brennweitenbereich, die dann auch das maximale Gesichtsfeld zeigen, werden wohl langfristig auf der Wunschliste stehen.

Gruß Michael
 

MeisterDee

Mitglied
Hallo Andreas,
was Martin schrieb, kann ich voll bestätigen.
Wir hatten anfangs an unserem Bino die Vixen LV Zoom 8-24mm eingesetzt. Die haben gegenüber den Hyperion Zooms noch etwas weniger Gesichtsfeld (40-60° gegenüber 48-68°) , sind aber, was den Charakter angeht vergleichbar. Eine Weile habe ich das Bild der Zooms hingenommen, weil sie eben da waren. Ein Versuch mit recht einfachen 20mm Okularen (TSWA20) zeigten den Unterschied. Viel besser. Viel weiter. Kein Vergleich. Obwohl 4mm an Brennweite fehlten.
Bei den Zooms ändert sich das Gesichtsfeld mit der eingestellten Brennweite, und gerade da, wo Du ein größeres Feld betrachtest,
engen sie es ein. Selbst die einfachen Festbrennweiten sind dem Zoom meines Erachtens überlegen.
Zoom ist ein schwacher Kompromiss. Komfortabel, weil Du nicht umstecken brauchst. Aber bei den optischen Eigenschaften ein Verlust.
Der eigentliche Bino-Effekt kommt mit Zooms nicht so richtig zur Geltung. Und billig sind die Zooms dabei nicht.
Für ein Hyperion Zoom bekommst Du zwei Pärchen 70° Festbrennweiten.
Probier es doch mal aus.

CS

Dietmar
 

mettling

Mitglied
Hallo Andreas,

beim MTT in Lohmen habe ich jedes Jahr Gelegenheit, durch ein tolles Bino zu schauen, das mit Ethos-Okularen ausgestattet ist. Die Kombination aus binokularer Beobachtung und Weitwinkelokularen ist der HAMMER! Das ist echtes Spacewalkfeeling. Deshalb würde ich an einem Bino immer so weitwinklige Okulare wie möglich einsetzen.Das bringt einfach viel mehr Spaß, mehr noch als monokular.
Zwei Zooms, so praktisch die Okulare auch sind, wären mir zu tunnelig und würden mir die Freude am Bino zu sehr einschränken.

Ich würde bei 1,25“ zur Übersicht zwei 24mm Panoptics einsetzen und für kürzere Brennweiten auf Nagler T6 gehen. Ich beobachte aber auch ohne Brille. Wenn mit Brille, sollen die Baader Morpheus sehr gut sein.

Bis dann:
Marcus
 

marlo30

Mitglied
Hallo,
alternativ einfach Mal das Denkmeier Bino mit X-Switch, also das Supersystem, ausprobieren. Da kann man drei Vergrößerungen mit einem Okular paar erreichen. Man zieht nur den Vergrößerungsschieber rein oder raus.
Gruß Martin
 

Ralf

Mitglied
Servus,
es gilt zu bedenken, dass das ganz schöne Brummer sind und nicht jeder mit der Nase zwischen die Okulare kommt. Bei mir funktioniert es nicht. Kommt halt auf den Augenstand an. Wenn er eng ist gibt es Probleme.

Gruß
Ralf
 

wurzelwaerk

Mitglied
Moin,
hab ich probiert am Bino-Ansatz - war Mist.
Zu sehr Tunnelblick, grad in den niedrigen Vergrößerungen.
Es war extrem schwer, beide Zooms auf die identische Brennweite zu bringen.
Viel Gewicht am OAZ und Bino - Balance beim Schwenken im Eimer.
Fazit: 2-3 Sätze (U)WW-Okulare sind perfekt und machen viel mehr Spaß zum gleichen Geld.
 

TaurusM45

Mitglied
Hallo nochmal,

ich habe nun mal meinen eigenen Kopf durchgesetzt und zwei Hyperion Zoom bestellt, die heute ankamen.
Die Nase passt schonmal ohne Probleme dazwischen und vom Gewicht her geht's auch.
Jetzt bin ich auf die Praxis gespannt.
 

TaurusM45

Mitglied
...interessant ist aber auch dass nur wenn einer nicht mit dem Strom schwimmt man gleich eingeschnappt ist....
Von 10 antworten hier haben es tatsächlich 1 1/2 wirklich versucht. Der Rest ist wieder mal Spekulation getreu dem Motto das muss einfach mist sein.
Wenn es mich wirklich nicht zufriedenstellen sollte dann bin ich ne Erfahrung weiter und kann aus der Praxis berichten
 

AstroBHO

Mitglied
Visuell bin ich nur binokular unterwegs (Baader Mark V). Ich wollte auch etwas dazu schreiben, aber es ist schon alles geschrieben worden, was ich auch hätte schreiben wollen.
Andreas, du bist beratungsresistent. Von den 10 Antworten hier haben mindestens 4 aus eigener Erfahrung berichtet.
Die Antworten sind dann nicht so ausgefallen, wie erwartet und du hast sie auf 1 1/2 gekürzt

Wenn es mich wirklich nicht zufriedenstellen sollte dann bin ich ne Erfahrung weiter und kann aus der Praxis berichten
Stimmt, eigene Erfahrungen sind natürlich immer die Besten, gehen aber ins Geld und... siehe oben.

CS Bernd
 

TaurusM45

Mitglied
….so ich komme gerade von draußen und habe einen ersten Test bei Tageslicht gemacht.

Gewicht ist am OAZ kein Problem. Trägt er ohne Probleme
Die Nase passt dazwischen
Die Okulare sind einzeln schon sehr hochwertig.
Am Bino ein sauberes Bild
Alle Brennweiten rasten präzise ein
Alle Brennweiten haben die gleiche Vergrößerung, sodass ich nun mit zwei Okularen 10 Einzelokuare habe.

Zum Thema Gesichtsfeld.
Wozu brauche ich am Planeten mehr als 48° bei 24mm? Meinst beobachte ich mit 16 - 12mm und da hat das Baader schon um die 60°. Das ist am Planeten mehr als ich brauche.
Beim Mond das Gleiche. Dort Beobachte ich Krater oder kleinere Details. Da brauche ich kein Gesichtsfeld von 360°.
 

Mikoka

Mitglied
Hallo Leute, hallo Andreas,
ich habe auch länger mit den beiden Hyperion Zooms Mark IV beobachtet (s.o.). Wenn man sich an den etwas kleineren Gesichtsfeldern bei 24 - 20 mm nicht stört (so me), dann ist das echt klasse und eine sehr ruhige Art zu beobachten. Und die Clickstop- Mechanik bringt beide Seiten exakt in die Brennweiten (bei den Omegon/Seben/ Celestron Zooms, die kontinuierlich die Brennweite ändern, war das schon schwieriger). Man muss halt nur wissen, was man macht und dazu ist die Beratung ja da. Dann kann jeder seine Entscheidung treffen.
Viel Spaß beim Beobachten, Andreas Grüße Michael
 

AstroBHO

Mitglied
Hallo Andreas,
ist alles Geschmacksache... und über Geschmack kann man sich ja nicht streiten. :)
Auch sind die eigenen Ansprüche immer unterschiedlich zu anderen. Wenn es dich zufriedenstellt ist doch alles gut (y)

Ich habe hier zwei (unterschiedliche) Zoom-Okulare, die ich aber nie im Einsatz habe. Das war mal Beifang zu gebraucht gekauften Optiken. Allein das Wissen, dass ich mit meinen anderen Okularen besser sehen könnte, verhindern bei mir schon den Einsatz. Man muss halt öfter die Okulare wechseln, das ist der (kleine) Nachteil.

Ich habe hier einen Koffer Tele Vue (Planeten / Mond) die zeichnen für mich am Besten, 2 Koffer Meade 5000 für DS, die haben für mich das hellste Bild, Baader Eudiascopic für die Ha Sonnenbeobachtung mit dem 6" Refraktor und einen Koffer Hyperion für die Ha Sonnenbeobachtung mit dem Solarmax 60.

Jedem Tierchen sein Pläsierchen... :)

CS Bernd
 

mettling

Mitglied
Hallo Andreas,

wenn Du mit dem Bino schwerpunktmäßig Mond und Planeten machst, sieht die Situation natürlich anders aus. Da kannst Du von den verschiedenen dicht gestaffelten Vergrößerungen eher profitieren und brauchst auch kein weites Feld.
Vielleicht hättest Du das bei Deiner Frage im Eingangsposting dazu schreiben sollen, dann hättest Du auch eher für Deine Situation passende Hinweise bekommen. Ich bin von Deepskybeobachtung ausgegangen.

Und es ist sinnvoll genau zu schreiben, was für ein Instrument Du verwendest. „Bino“ ist für mich ein Doppelrefraktor oder ein Binoteleskop mit um die 100mm Öffnung, wie die von APM angebotenen Instrumente. Wenn Du mit „Bino“ einen Binoansatz für dein 12“ SCT meinst, solltest Du das auch so schreiben. Auch dann hättest Du eine zielführendere Beratung bekommen.

Viel Spaß mit den Zooms:
Marcus
 
Zuletzt bearbeitet:

P_E_T_E_R

Mitglied
Und es ist sinnvoll genau zu schreiben, was für ein Instrument Du verwendest. „Bino“ ist für mich ein Doppelrefraktor oder ein Binoteleskop mit um die 100mm Öffnung, wie die von APM angebotenen Instrumente. Wenn Du mit „Bino“ einen Binoansatz für dein 12“ SCT meinst, solltest Du das auch so schreiben. Auch dann hättest Du eine zielführendere Beratung bekommen.
Das ist wohl, wie vieles hier, ein Rat für die Katz: "Bino"
 
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