Abend,
aaalso heisst das: mit einem 114/900 und nem 200/900 Newton habe ich keinen Vorteil mit dem 200er wenn ich bei 30-facher Vergrößerung beobachte?
Der Vorteil liegt darin, dass du beim 200/900 eine höhere AP und damit ein helleres Bild hast. Auflösung kommt dann bei mehr Vergrösserung zum Tragen, also z.B. M13 den siehst du bei gleicher
AP genauso hell aber durch die beim grösseren Gerät höher Vergrösserung dort aufgelöster. Das ist ja auch das was die Daseinsberechtigung von RF Teleskopen ausmacht (Memo: ich brauche immer noch dringend eins!), so was grosses wie NGC7000 ist mit 80mm und 7mm AP genauso hell wie mit 200mm und 7mm AP (oder mit blossem volladaptierten Auge), nur dass man ihn mit dem 80mm Gerät komplett sieht.
Den Bericht finde ich schon gut, nur hätte man das wenn man so einen Vergleich macht auch noch ein paar mehr Variablen angeben können

Beispiel M15:
APO 0,71mm vs. Dobs 1,16mm AP bei gleicher AP hätte der Dobs sicher noch mehr aufgelöst denn als Punktquellen profitieren die Einzelsterne des Haufens ja von mehr V, aber ein Vergrösserungsvergleich ist ja auch legitim
Danach wurde noch die Andromeda Galaxie eingestellt. M32 war auch sichtbar nur NGC 205 ging bei diesen Bedingungen unter. Hier war es ein ähnliches Bild. M31 war im Dobson besser zu erkennen, weil heller.
GG: ~4m5 (Mond doch sehr störend)
Bei solchen Bedingungen können beide Geräte nicht wirklich zeigen was in ihnen steckt oder? Bei richtig gutem Himmel würde der APO sicher mit hoher AP und Filtereinsatz den Dobs in manchen Bereichen (RF) abhängen während man bei anderen Objekten (die höhere Vergrösserung zur Detailauflösung bei gleichzeitig nicht zu kleiner AP benötigen) den grossen Spiegel eindeutig vorziehen würde...
Also ich denke, das ist doch alles ganz friedlich,
hier könnte jetz Günther's Zitat stehen :/
CS Benny