ToSto64
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Am Donnerstag starteten wir eine Mountainbike-Tour zur Alp Lasa, wo uns der goldene Herbst von seiner schönsten Seite empfing. Von Bad Ragaz aus bewältigten wir 400 Höhenmeter bis Valens, bevor uns ein kräftezehrender Anstieg von weiteren 1000 Höhenmetern auf 8 Kilometern erwartete. Im letzten Drittel pendelte die Steigung zwischen 14 und 17 Prozent – eine echte Herausforderung. Oben, auf über 1900 Metern angekommen, genossen wir das beeindruckende Panorama. Doch was uns noch mehr faszinierte, war der Blick in den Himmel: Nach Norden abgeschirmt von der mächtigen Südflanke des Pizol und im Westen eingerahmt von den Bergen der Sardona, erstreckte sich in Richtung Osten, Süden und Südwesten ein weites Himmelspanorama. Die perfekte Kulisse für eine sternklare Beobachtungsnacht!
Zurück in Valens sorgten wir uns um die Auffahrtserlaubnis für die Alpe – doch Daniela hatte wie immer an alles gedacht. Ein kurzer Abstecher ins Gemeindeamt und schon hielten wir das Permit in der Hand. Für nur 10 Franken durften wir in die faszinierende Nachtwelt auf der Alp Lasa eintauchen. Beste Wünsche für eine tolle astronomische Nacht wurden uns mit auf den Weg gegeben – und für den Fall, dass ein Wolf uns einen Besuch abstattet... einfach cool bleiben.
Um 22 Uhr erreichten wir unseren Beobachtungsplatz. Der Sternenhimmel war atemberaubend, ein Meer aus funkelnden Juwelen, das sich über uns erstreckte. Staunend verloren wir uns in diesem magischen Anblick, einem zeitlosen Moment in der Ewigkeit. Es war lange her, dass wir einen derart klaren Nachthimmel gesehen hatten.
Das Band der herbstlichen Milchstraße spannte sich über uns. Ein Traum. Andromeda war mit bloßem Auge deutlich sichtbar, und knapp über den westlichen Gipfeln grüßte noch Saturn. Unser Teleskop war in weniger als 30 Minuten aufgebaut und koliminiert – das Handling hatten wir noch nicht verlernt!
Wir begannen unsere Beobachtungen mit Jupiter. Schon mit dem Ethos 13mm waren die Wolkenbänder und die vier Monde klar zu erkennen. Das 6mm Delos zeigte ihn dann perfekt. Danach schwenkten wir zum Mars, der als rötliche Kugel erstrahlte. Etwas unterhalb von Mars und den Plejaden befand sich Uranus, den wir als leicht grünbläulichen Punkt entdeckten. Mit dem 17.3mm Delos zoomten wir schließlich in die Plejaden hinein, doch im Fernglas als ganzes Objekt sind sie einfach unübertroffen.
Einen festen Beobachtungsplan hatten wir nicht, also ließen wir uns treiben im endlosen Meer der Sterne. Die Sculptor-Galaxie (NGC 253), die Andromeda-Galaxie mit ihren beiden Begleitern, die Dreiecksgalaxie (M33), die Phantomgalaxie (M74), M77 und NGC 1055, der Orionnebel, M44 (Praesepe) und das Band der Milchstraße – fasziniert vom Anblick der Ewigkeit verging die Zeit wie im Flug. Auch Betageuze schauten wir uns noch genauer an. Zum Zeichnen hatte ich diesmal keine Lust. Da war ich einfach zu fasziniert von diesem Sternenhimmel und dieser Ruhe.
Nach fast vier Stunden spürten wir dann doch die Strapazen der fünfstündigen Mountainbike-Tour. Nachdem wir alles verstaut hatten, gönnten wir uns noch einen letzten Moment unter diesem faszinierenden Sternenhimmel. Dann nahmen wir Abschied und mit dem atemberaubenden Himmelspanorama im Kopf fielen wir zu Hause in den Schlaf. Ach ja... Ob uns der Wolf dabei beobachtete? Das bleibt sein Geheimnis.
CS Thomas und Daniela
Zurück in Valens sorgten wir uns um die Auffahrtserlaubnis für die Alpe – doch Daniela hatte wie immer an alles gedacht. Ein kurzer Abstecher ins Gemeindeamt und schon hielten wir das Permit in der Hand. Für nur 10 Franken durften wir in die faszinierende Nachtwelt auf der Alp Lasa eintauchen. Beste Wünsche für eine tolle astronomische Nacht wurden uns mit auf den Weg gegeben – und für den Fall, dass ein Wolf uns einen Besuch abstattet... einfach cool bleiben.
Um 22 Uhr erreichten wir unseren Beobachtungsplatz. Der Sternenhimmel war atemberaubend, ein Meer aus funkelnden Juwelen, das sich über uns erstreckte. Staunend verloren wir uns in diesem magischen Anblick, einem zeitlosen Moment in der Ewigkeit. Es war lange her, dass wir einen derart klaren Nachthimmel gesehen hatten.
Das Band der herbstlichen Milchstraße spannte sich über uns. Ein Traum. Andromeda war mit bloßem Auge deutlich sichtbar, und knapp über den westlichen Gipfeln grüßte noch Saturn. Unser Teleskop war in weniger als 30 Minuten aufgebaut und koliminiert – das Handling hatten wir noch nicht verlernt!
Wir begannen unsere Beobachtungen mit Jupiter. Schon mit dem Ethos 13mm waren die Wolkenbänder und die vier Monde klar zu erkennen. Das 6mm Delos zeigte ihn dann perfekt. Danach schwenkten wir zum Mars, der als rötliche Kugel erstrahlte. Etwas unterhalb von Mars und den Plejaden befand sich Uranus, den wir als leicht grünbläulichen Punkt entdeckten. Mit dem 17.3mm Delos zoomten wir schließlich in die Plejaden hinein, doch im Fernglas als ganzes Objekt sind sie einfach unübertroffen.
Einen festen Beobachtungsplan hatten wir nicht, also ließen wir uns treiben im endlosen Meer der Sterne. Die Sculptor-Galaxie (NGC 253), die Andromeda-Galaxie mit ihren beiden Begleitern, die Dreiecksgalaxie (M33), die Phantomgalaxie (M74), M77 und NGC 1055, der Orionnebel, M44 (Praesepe) und das Band der Milchstraße – fasziniert vom Anblick der Ewigkeit verging die Zeit wie im Flug. Auch Betageuze schauten wir uns noch genauer an. Zum Zeichnen hatte ich diesmal keine Lust. Da war ich einfach zu fasziniert von diesem Sternenhimmel und dieser Ruhe.
Nach fast vier Stunden spürten wir dann doch die Strapazen der fünfstündigen Mountainbike-Tour. Nachdem wir alles verstaut hatten, gönnten wir uns noch einen letzten Moment unter diesem faszinierenden Sternenhimmel. Dann nahmen wir Abschied und mit dem atemberaubenden Himmelspanorama im Kopf fielen wir zu Hause in den Schlaf. Ach ja... Ob uns der Wolf dabei beobachtete? Das bleibt sein Geheimnis.
CS Thomas und Daniela