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Hallo, hab lange überlegt und mich dann für 45 Grad entschieden, da ich es auch für die Naturbeobachtung verwende. Nur für Astro könnte 90 Grad evtl. die bessere Wahl sein.
Grüße und CS
Hans-Jürgen
Wenn es hauptsächlich astronomisch benutzt werden soll, dann halte ich 90° Einblick für Pflicht. Alles andere ist Murks. Ich hatte eine Weile astronomisch mit einem Spektiv mit 45° Einblick beobachtet, spätestens ab ca. 70° Höhe ist man nur noch mit mühseliger "Anpassung" zwecks Beobachtung überhaupt zu ermöglichen beschäftigt. Und mit 90° Einblick kannst du dir auch gleich ein Parallelogram sparen, den du im anderen Thread angetönt hast.
Für mich eindeutig 90°
- Die besten Beobachtungsbedingungen herrschen in der Gegend um den Zenith, je näher am Horizont, desto mehr Matsch.
- Ich wüsste nicht, wozu ich bei Tagbeobachtungen die Öffnung eines Großfernglases benötige, es sei denn ich brauche wirklich das letzte Quäntchen Auflösung um ein Schild in 5km Entfernung zu lesen.
Das Problem ist, das hier nach sehr subjektiv empfundener Ergonomie gefragt wird. Man könnte genausogut fragen, welche Lieblingsfarbe die bessere ist.
CS
Es ist doch an sich ganz einfach:
Alles in Horizontnähe bis ca. 15-20° Höhe ist ein 45°-Einblick vorteilhaft und alles darüber der 90°-Einblick.
Und wo beobachtet man nun in der Regel am meisten?
Oder, welches "Schweinderl" hätten´s gern?
Astronomie ziehe ich klar 90º vor für Groß-Ferngläser.
Vogelkunde keine Frage zum schnell anpeilen, Gerade sichtig.
45º mag ich bei Spektiven, aber bei Groß-Ferngläsern sehe ich das Einblicks Verhalten als Kontraproduktiv in Astronomie wie Vogelkunde.
regelmäßig habe ich beides bei verschiedenen Geräten regelmäßig in Benutzung. Rein astronomisch ist der 90° Einblick (20x88) besonders in großen Höhen angenehmer. Dafür wird es bei Horizontnahen Objekten für die Beobachtung im Sitzen manchmal schon schwierig. Meine Flakgläser (10x80 und 25x100) und meinen kleinen 20x50 kann ich bis so 70° Höhe auch noch mit Genuss benutzen. Das 20x50 nehme ich aber auch öfter zum Vögel beobachten im Gelände. Durch den Winkeleinblick kommt man nämlich mit einem deutlich niedrigeren und damit leichteren Stativ aus.
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