Radfahrer
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Hallo,
ich möchte kurz meine Erfahrungen mit 5 verschiedenen Mondbüchern beschreiben, in der Reihenfolge, in der ich sie gekauft habe.
1) Moonscout (Oculum)
Größe DIN A 5, Spiralbindung, wetterfest laminierte Seiten
Begeistert auch Laien weil er ihnen zeigt, dass es auf dem Mond sehr viel zu entdecken gibt. So habe ich auch mit der bewussten Mondbeobachtung angefangen. Eine volle Lunation ist im zwei Tagesrhythmus fotografiert, auch kleine Detailfotos sind vorhanden.
Für Anfänger ändert sich der Anblick des Mondes innerhalb von zwei Tagen aber zu sehr, vor allem, weil sich das wirkliche Bild auf Grund der Libration selten genau mit den Fotos deckt.
Jeden Tag ein Foto wäre für die Zielgruppe hilfreich ( ja,ja, dadurch würde das Büchlein doppelt so dick ).
So bleibt es ein guter Einstieg, der Lust auf mehr macht.
2) Fotografischer Mondatlas (Oculum)
Das war das zweite Buch das mir in die Hände fiel.
Endlich große Fotos von der Mondoberfläche. Sie wird aber nicht zu 100% abgedeckt, vielmehr werden auf je einer Doppelseite die interessantesten Formationen mehrfach dargestellt ( verschiedene Beleuchtungsverhältnisse und Vergrößerungen
Somit ist es nicht möglich, alles was man selbst entdeckt hat, immer zu bestimmen.
3) Moonhopper (Oculum)
Dieses Buch nimmt einem bei der Hand und zeigt, was es in 20 Regionen des Mondes zu sehen gibt. Es lehrt dadurch das gezielte Sehen und zeigt damit auch die Möglichkeiten des eigenen Teleskops auf.
Ein Bestimmungsbuch ist es nicht.
4) Mondatlas von Antonin Rükl
Lange von mir ersehnt, weil alle die ihn kennen davon schwärmen.
76 Zeichnungen des Mondes plus 8 Librationskarten ( aus der Sicht von oben, also nicht perspektivisch verkürzt ), eine zeichnerische Meisterleistung. Allerdings bedarf die Umsetzung der Zeichnungen in das reelle Bild das man im Teleskop sieht schon einer gewissen Erfahrung.
5)Reiseatlas Mond ( Oculum )
Größe DIN A4, Spiralbindung, wetterfest laminierte Seiten
38 Fotos der Mondoberfläche und ebenfalls 8 Librationsfotos welche die Librationsgebiete so zeigen, wie man sie von der Erde aus sieht. Letzteres finde ich besser. Auch das Auffinden von Formationen gelingt an Hand der Fotos einfacher als bei Zeichnungen.
Obwohl der Reiseatlas Mond und der Rükl gleichgroß sind, benötigt der Rükl doppelt soviel Karten weil jede Zeichnung ca. 12 x 15° umfassen und nicht das ganze Papierformat ausnutzen.
Die Fotos des Reiseatlas sind formatfüllend und zeigen jeweils ca. 20 x 25°. Die Reihe beginnt im Osten ( 1-4 übereinander, dann 5-9 etwas weiter westlich ect. ) und folgt somit dem Terminator. Ein großer Pluspunkt gegenüber dem Rükl der die Nord-Süd Folge hat ( 1-7 im Norden, 8-16 weiter südlich ect. )
Wenn ich mich zwischen den beiden letztgenannten Büchern entscheiden müsste, würde ich den Reiseatlas Mond wählen.
Gruß Uwe
ich möchte kurz meine Erfahrungen mit 5 verschiedenen Mondbüchern beschreiben, in der Reihenfolge, in der ich sie gekauft habe.
1) Moonscout (Oculum)
Größe DIN A 5, Spiralbindung, wetterfest laminierte Seiten
Begeistert auch Laien weil er ihnen zeigt, dass es auf dem Mond sehr viel zu entdecken gibt. So habe ich auch mit der bewussten Mondbeobachtung angefangen. Eine volle Lunation ist im zwei Tagesrhythmus fotografiert, auch kleine Detailfotos sind vorhanden.
Für Anfänger ändert sich der Anblick des Mondes innerhalb von zwei Tagen aber zu sehr, vor allem, weil sich das wirkliche Bild auf Grund der Libration selten genau mit den Fotos deckt.
Jeden Tag ein Foto wäre für die Zielgruppe hilfreich ( ja,ja, dadurch würde das Büchlein doppelt so dick ).
So bleibt es ein guter Einstieg, der Lust auf mehr macht.
2) Fotografischer Mondatlas (Oculum)
Das war das zweite Buch das mir in die Hände fiel.
Endlich große Fotos von der Mondoberfläche. Sie wird aber nicht zu 100% abgedeckt, vielmehr werden auf je einer Doppelseite die interessantesten Formationen mehrfach dargestellt ( verschiedene Beleuchtungsverhältnisse und Vergrößerungen
Somit ist es nicht möglich, alles was man selbst entdeckt hat, immer zu bestimmen.
3) Moonhopper (Oculum)
Dieses Buch nimmt einem bei der Hand und zeigt, was es in 20 Regionen des Mondes zu sehen gibt. Es lehrt dadurch das gezielte Sehen und zeigt damit auch die Möglichkeiten des eigenen Teleskops auf.
Ein Bestimmungsbuch ist es nicht.
4) Mondatlas von Antonin Rükl
Lange von mir ersehnt, weil alle die ihn kennen davon schwärmen.
76 Zeichnungen des Mondes plus 8 Librationskarten ( aus der Sicht von oben, also nicht perspektivisch verkürzt ), eine zeichnerische Meisterleistung. Allerdings bedarf die Umsetzung der Zeichnungen in das reelle Bild das man im Teleskop sieht schon einer gewissen Erfahrung.
5)Reiseatlas Mond ( Oculum )
Größe DIN A4, Spiralbindung, wetterfest laminierte Seiten
38 Fotos der Mondoberfläche und ebenfalls 8 Librationsfotos welche die Librationsgebiete so zeigen, wie man sie von der Erde aus sieht. Letzteres finde ich besser. Auch das Auffinden von Formationen gelingt an Hand der Fotos einfacher als bei Zeichnungen.
Obwohl der Reiseatlas Mond und der Rükl gleichgroß sind, benötigt der Rükl doppelt soviel Karten weil jede Zeichnung ca. 12 x 15° umfassen und nicht das ganze Papierformat ausnutzen.
Die Fotos des Reiseatlas sind formatfüllend und zeigen jeweils ca. 20 x 25°. Die Reihe beginnt im Osten ( 1-4 übereinander, dann 5-9 etwas weiter westlich ect. ) und folgt somit dem Terminator. Ein großer Pluspunkt gegenüber dem Rükl der die Nord-Süd Folge hat ( 1-7 im Norden, 8-16 weiter südlich ect. )
Wenn ich mich zwischen den beiden letztgenannten Büchern entscheiden müsste, würde ich den Reiseatlas Mond wählen.
Gruß Uwe