8" Dobson für Einsteiger

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Ich glaube, ich nehm erstmal doch das Set. Bei dem Teleskop sind ja eh schon zwei 1,25" (10 und 25mm) Okulare dabei und da kann ich mit den beiden Filtern erstmal schauen, was die so bringen.
Dann zusätzlich noch den Laser.
Da kann ich dann erstmal schauen, auf was ich mich konzentrieren möchte.

Danke auf jeden Fall für eure wertvollen Tipps!
 
Keine so schlechte Entscheidung..ich kenne einige Leute die sich ganz begeistert und mit grossen Erwartungen ein Teleskop zugelegt haben um dann festzustellen das das Hobby Astronomie dann doch nicht von Dauer war..also verstaubt das Ding oder wird wieder verkauft..entweder hat man den Virus auf Lebenszeit oder nicht...gute Gelegenheit das festzustellen..600€ sind ok..viel Spass damit..Gruß Olaf
 
Hallo Leute,

ich habe mein SkyWatcher 200/1200 jetzt seit sechs Wochen und die ein oder andere Beobachtungsnacht hinter mir. Ich möchte mein Okularportfolio jetzt um ein geeignetes Okular zur Planetenbeobachtung erweitern. Ich habe im Astroshop folgende beide gefunden:
  1. Omegon LE Planetary Okular 5mm 1,25'' (149€)
  2. TS Optics HR Planetenokular 5mm 1,25" (79€)
Jetzt habe ich ein paar Fragen an euch:
  • Was haltet ihr von den beiden?
  • Was rechtfertigt denn den fast doppelt so hohen Preis beim Omegon?
  • Habt ihr noch andere Empfehlungen in der 5mm-Kategorie?
  • Ist die 5mm Kategorie als "Hauptplanetenokular" sinnvoll oder doch lieber 4mm bzw. 6mm?
  • Was haltet ihr in diesem Zusammenhang von Barlowlinsen?
  • Habt ihr Filterempfehlungen für Planeten?
Danke schon mal im Voraus für eure Antworten.

Gruß
Robert
 
Mit den HR hab ich persönlich keine guten Erfahrungen gemacht, die waren letztes Jahr aber auch noch bei 49€, und die LE kostetet Jahrelang konstant 75€, der Preis ist mE jetzt ziemlich übertrieben im Vergleich mit ähnlichen Okularen, kenne die LE aber nicht persönlich.
Auswahl gibts jedenfalls genug in der Brennweite.
Für 94€ bekommste ein 5mm Flatfield ED mit 60°, oder ein Celestron Xcel LX 5mm mit 60° für 139€.
Dann gäbe es noch 5mm Baader Hyperion mit 68° für 165€, oder 4,5mm Baader Morpheus mit 76° für 275€, oder noch das 5mm APM XWA mit 110° für 279€.

Such dir was aus

LG
Olli
 
Hallo Robert,

ich habe das TS Planetary in 8mm und bin damit sehr zufrieden. Mir fehlen da aber auch die kostpieligen Vergleichsmöglichkeiten. ;)
Unter 5mm würde ich nicht gehen, da zu selten sinnvoll nutzbar, außer bei dir herrscht sehr häufig gutes Seeing.

Bei den aktuell hohen Neupreisen würde ich eher auf dem Gebrauchtmarkt Ausschau halten. Ein gutes Schnäppchen erleichtert einem ja auch manchmal die Entscheidung.

Gruß,
Holger
 
Danke für die Informationen,

was ist denn jetzt wirklich der Unterschied zwischen dem 5mm Flatfield ED für 94€ und dem Celestron Xcel LX 5mm für 139€. Beide haben ja 60°.
Da fehlt mir aktuell noch das Gespür, warum das eine besser ist als das andere? Ist der Kontrast da besser oder warum ist es so viel teurer?
 
Laut ein paar reviews sollen die Xcel LX wohl ziemlich geil sein, auch von "low-budget-Delite" war einmal die Rede, aus persönlicher Erfahrung kann ich ausgerechnet zu den Xcels aber nichts beitragen, sorry.
Bei fairer Bepreisung schlägt sich so eine Preisdifferenz in der Regel auf die Qualität der Antireflexbeschichtung, Innenschwärzung und auch die Qualität des Linsenschliffs und nicht zuletzt die Glassorten der Linsen nieder. Also Kontrast, Achsschärfe, Randschärfe, "ping-pong-Reflexe" zwischen Auge und Okularlinse. Man merkt es in aller Regel schon wenn man für ein Okular eine Preisstufe höher wählt.
Aber für den Anfang ist das nicbt so wichtig, ohne eine gewisse Beobachtungserfahrung merkt man vieles nicht wenn man nicht unbedingt unterste Schublade kauft, und das ist auch okay so, einfach erstmal spaß haben.

LG
Olli
 
Schau mal hier im Forum
->Marktplatz->Biete
 
Hallo,

Ich habe ein 6mm Omegon LE und das ist in Ordnung, es scheint etwas weniger Streulicht zu haben als ein 4mm Noname Planetary, das ansonsten aber auch gut abbildet. Mit 150 Euro kommt man aber schon langsam in die Klasse der 82 Grad Okulare, und das finde ich dann etwas übertrieben.

Die X Cel LX Reihe gab es auch lange für 60 bis 80 Euro. Bei den beiden, die ich habe, habe ich nichts zu beanstanden. Von der Leistung her sehe ich keinen besonderen Unterschied zum LE Planetary, sind aber natürlich andere Brennweiten (12 und 25mm) und die Augenauflage ist anders. Auch hier wäre mir der Preis mittlerweile zu hoch. So wertig sind die in der Verarbeitung auch wieder nicht. Optisch sind sie wahrscheinlich ebenbürtig mit den N-ED Okularen, einen direkten Vergleich habe ich aber nicht. Es ist halt auffällig, dass sie in den selben Brennweiten angeboten werden

VG Klaus
 
Hallo,

hatte die letzten Tage noch bisschen den Markt beobachtet und bin da auf eine Tabelle von Omegon gestoßen (siehe Anhang).

Könnt ihr mir sagen, warum da z.B. die LE Planetary oder die Cronus Reihe für Newton-Teleskope als "weniger geeignet" und die Flatfield Reihe als "geeignet" gekennzeichnet wird?

Gruß
Robert
 

Anhänge

Hallo Robert,

keine Ahnung. Mein Omegon LE Planetary 6mm, Baujahr ca. 2005-2008, funktioniert jedenfalls uneingeschränkt an meinen f/5 und f/6 Newtons, obwohl da ein Minus steht. Gibt natürlich einige Alternativen mit mehr Feld, aber scharf ist es bis mindestens kurz vor Rand. Ich würde bei Nimax/Astroshop nachfragen, worauf sich das bezieht oder beziehen soll.

VG Klaus
 
Ich hab mit den TS Planetary (=Omegon Cronus) die Erfahrung gemacht, dass die bei F/4,7 selbst auf der Achse nicht so ganz 100% scharf abbilden und dadurch viel am Planeten verschenken, bei F/6 aber sind sie Prima. Selbst eine Barlow hat mitunter mit schnellen Öffnungsverhältnissen zu kämpfen, vor allem eine integrierte in einem (vor 2 Jahren) 50€ Okular.

LG
Olli
 
Hallo zusammen,
ich bin der Martin, 36 Jahre alt und komme aus dem Hunsrück bei Koblenz. Seit einiger Zeit bin ich mit dem Fernglas unterwegs und vor allem die Mond- und Planetenbeobachtung haben es mir angetan. Zwei Bücher (Ferngläser für Astronomie und Naturbeobachtung - Lambert Spix und Kosmos Himmelsjahr 2023) habe ich bereits hier und gelesen.
Jetzt möchte ich mir gerne ein Teleskop zulegen. Nach Recherche bin ich jetzt so halbwegs sicher, dass ich mir gerne ein Newton im Dobsonaufbau zulegen möchte.
Herausgesucht habe ich mir das Skywatcher N 200/1200 Skyliner Classic.
Da ich jetzt schon oft gehört habe, dass die mitgelieferten Okulare nicht die besten sind, würde ich mir zusätzlich gerne weitere kaufen. Und da ist meine Frage: Was ist sinnvoll? Entweder ein Zoom-Okular (z.b. das Baader Hyperion Universal Mark IV) oder lieber zwei einzelne Okulare (z.b. ebenfalls Baader Hyperion 8mm und 32mm). Beim N 200/1200 werden ja ein 10mm und eine 25mm mitgeliefert.
Braucht es zu den Okularen dann zwingend noch eine Barlowlinse oder reichen die Okulare?
Dann noch die Frage nach einem gescheiten Sucher. Hier habe ich leider keine Ahnung, was genau ich nehmen soll. Erstmal den mitgelieferten testen? Oder direkt einen Leuchtpunktsucher. Wobei ich mir hier die Frage zwischen dem Unterschied stelle (Omegon Radiant und Baader SkySurfer).

Und zu guter Letzt: Fehlt mir jetzt noch etwas elementares Zubehör? Z.b. diverse Filter oder Justierungshilfen?

Ach ja: Am 19.11 bin ich zu einer Sternenführung bei der Volkssternwarte in Limburg angemeldet. Da hoffe ich dann mal alles in Live zu erleben und ein paar Fragen stellen zu können.

Beste Grüße
Martin
 
Hallo Martin,

setze dich nicht schon bevor du das Fernrohr hast unter Druck. Das kannst du so wie es ist schon benutzen. Die mitgelieferten Okulare machen nichts kaputt und die Anfänger Objekte wirst du mit dem Sucher finden Dann kannst du erst ein mal das Nachschubsen üben und dich auch sonst mit dem Gerät vertraut machen. Nach ein paar Monaten Praxis weißt du dann viel eher, was dir wirklich noch fehlt. Manches davon kannst du dann bestimmt auch gebraucht ergattern.

In der Ruhe liegt die Kraft!

CS Gerhard
 
Ich schon wieder :p
Aktuell könnte ich günstig an eine 200/1200 von Skywatcher rankommen.
Der Tubus hat eine minimale Delle. Beeinträchtigt so etwas die Funktion?

Leider ist der Standort ein wenig weiter weg von mir. Daher kann ich nicht „mal eben schnell“ hinfahren.
 
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