8" f/6 leichtbau Newton auf H-EQ5

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Balkonaut

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Hallo,
momentan bin ich stolzer Besitzer eines 60 mm Refraktors und will mir demnächst etwas grösseres zulegen. Ich habe da den 8" f/6 von Orion UK auf einer H-EQ5 im Auge. Den Beiträgen nach zu urteilen scheint 8" f/6 auf der H-EQ5 ein Grenzfall zu sein. Ich würde schon gerne neben der Beobachtung ein wenig Mond- und Planetenfotografie betreiben. Der Newton ist ein "Leichtbau-Newton" mit 5,5 kg. Macht das die Sache stabil genug oder ist der Hebel einfach zu gross?
Ich wäre froh über ein paar Kommentare zu dieser Angelegeneit.

Grüsse aus dem "verstrahlten" Berlin

Henning
 
Servus Henning,

ich betreib auf meiner HEQ-5 einen 8"/F6 GSO Newton, der immerhin 9,5Kg. auf die Waage bringt(das ganze aber rein visuell)!
Das einzige was dabei zu beachten ist, eine längere Prismenschiene(um die 30cm oder länger) und Gegengewichte zw. 12-15Kg(damit kommst du mit den Gewichten näher an die Monti ran). Selbst bei Wind hatte ich bisher keinerlei Probleme!
Was allerdings die Fotografie betrifft, so überlass ich die Antwort auf deine Frage lieber den "Experten" hier im Forum :biggrin:

CS, Michael
 
Hi Zusammen,

Planetenfotografie mit der Webcam stellt ja ähnliche Ansprüche wie visuelle Beobachtung, außer dass die Einnordung besser sein sollte, aber das ist eben Sache des Benutzers. Mondfotografie mit DSLR ist anfällig gegenüber Spiegelschlag und hat meist zu kurze Belichtungszeiten für die Hut-Methode, weshalb man ohnehin eine DSLR mit Spiegelvorauslösung anstreben sollte (im Zweifelsfalle schaue man sich mal den "Russenhack" an).
Deepsky-Fotografie dürfte aus einem Grunde mit Leichtbau wie Schwerbau ähnlich kritisch sein, und zwar wegen der gleichbleibenden Windangriffsfläche. Das heißt Langzeitbelichtung wird abhängig vom Wind funktionieren.

Clear Skies
Sven
 
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