80er Refraktor als Einstieg??

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Firehawk

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Ich möchte mich jetzt nach ein paar Einblicken ins Teleskop meines Bruders selbst mit dem "Sternegucken" beschäftigen. Er hat leider nur ein 114er Newton vom Hofer (Aldi), Montierung geht schwer, Okus Mist ... - aber ich hab da schon genug gesehen um überzeugt zu sein, selbst anzufagen.

Jetzt will ich aber nicht irgendwie herumsuchen und mich über schlechte Optik ärgern also hab ich mir mal ein Preisziel von ca. 400 Euro gesetzt (viel mehr sollte es nicht sein). Daraufhin bin ich mehr in Richtung Refraktoren gekommen (nichts justieren, handlicher) und hab bei Teleskopservice den 80er von Celestron gefunden (hier). Auch die umgebenden Geräte mit Größen von 80-100mm sprechen mich an.

Jetzt frag ich mich aber, was sinnvoller ist - macht der Unterschied 80 - 100 sehr viel aus, wie ist die Qualität und (sehr wichtig, was ich hier und anderswo gehört hab) wie die Montierung. Ich glaub EQ2 ist zu schlecht/wackelig, dann gibts ja noch die EQ-3 (um 428,-) und bei manchen (oder auf der Angebotsseite) eine Skyview.

Weiters ist mit der Lechtpunktsucher aufgefallen - ist der zu empfehlen (in kleinen Newton Sucher hab ich mich jedenfalls gequält)?
Weiter im Fragenstellen: sind die Okulare sinnvoll - oder sollte ich noch was dazunehmen für den Anfang (bin übrigens stark kurzsichtiger Brillenträger / kann sie aber auch abnehmen wenn ich nicht faul bin <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> )

Abschließend noch die Frage wies mit dem Bestellen bei TS aussieht !aus Österreich! - ich meine vorallem die Bezahlung (Überweisung/NN ins Ausland ist immer so teuer).
Sonst kann mir ja vielleicht ein Landsmann ein gutes Geschäft empfehlen.


PS: wenn jetzt jemand alle Fragen beantwortet bin ich baff <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
 
Noch ne Ergänzung:

Ich hab bei http://www.optik-binder.at/ gerade das Celestron Firstscope 80EQ für 330 Euro gefunden.
Die Beschreibung ist dieselbe wie bei TS (das CQ3 soll wohl EQ3 heißen) nur viel billiger (außer mit MwSt. - steht aber nirgends).
komisch...
 
Also, auch wenn einige die Meinung vertreten, schon als Anfänger sollte man die größte Öffnung nehmen die man kriegen kann, meine ich dass es noch andere, sogar wichtigere Kriterien gibt. "Schon" mit 80 mm halte ich Planeten-Beobachtungen für sinnvoll.

Was die Okulare angeht: Lass dir ruhig Zeit. Nimm erst die mitgelieferten, und mit etwas Erfahrung kannst du dich immernoch um 1-2 bessere kümmern. Pro Stück wäre eine preisliche Größenordnung von 50 - 70 € zu rechnen, und das will ja überlegt sein.

Wenn Wolfi den 80/900-er anpreist mit "Das multivergütete 80mm Objektiv bietet bereits eindrucksvolle Bilder von vielen hundert Deep Sky Objekten. Lösen Sie offene Sternhaufen in viele hundert Einzelsterne auf oder bewundern Sie den Ringnebel in der Leier, den Überrest eines explodierten Sterns." so wäre ich hier vorsichtig. Eine Deep Sky Kanone ist dieses Teil natürlich nicht, sondern ein Rohr für Mond und Planeten.

Der Vorteil ist allerdings, dass die Abbildung schon recht farbfehlerfrei sein sollte, und außerdem ermöglicht das kleine Öffnungsverhältnis den Einsatz von preisgünstigen Okularen.

Spare bloß nicht an der Montierung!

Ja, ob 80 oder 100 mm Öffnung, den Unterschied sieht man. Allerdings hast du mit 80 mm Öffnung und stabiler Aufstellung viele mehr Freude als mit 100 mm und einem Wackel-Stativ.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Nachdem ich jetzt hier im Forum 2 Wochen mitlese habe ich schon mitbekommen, dass alles für jeden Zweck geeignet ist - allerdings oft nur ein bisschen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> !

Ich erwarte auch nicht gleich super DeepSky Einblicke - ich möchte einfach was solides zum Beginnen und vielleicht in 4-5 Monaten mit einer Webcam die ersten Bilder machen wenn ich weiß wie ich mit dem Teleskop umgehen soll!

Und später nach hoffentlich zufriedenen Monaten bis Jahren kann ich mir ja ein größeres Newton etc. für DS zulegen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Hi, also ich empfehle für den Einstieg den Anspruch zu spezialisieren. Nach Monaten (bin halt manchmal etwas langsam) Suche habe ich nun etwas bestellt, was überwiegend für Planeten und Mond gut ist. Fotografieren wäre bei mir - nach einem Motor-Upgrade - schon möglich. Ich kenne die EQ-Serie nicht, vermute aber, dass man bei der EQ3 nicht über lange Zeit genau nachführen kann, und sie wohl auch nicht gerade Windstöße verzeiht. Das müsste durch manuelle Korrektur ausgeglichen werden. Zudem kommt, bedingt durch das Öffnungsverhältnis, ein relativ dunkles Bild. Das müsste durch lange Belichtungszeit wieder wett gemacht werden.

Will sagen, etwas Astrofotografie mag drin sein - die Mittel der meisten Amateure vor 20 Jahren waren bescheidener, und sie fotografierten trotzdem - aber ein wirklich fototaugliches Gerät scheint das nicht zu sein.

Was Deep Sky angeht - mit meinem neuen, was hoffentlich bald kommt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> (90/1000 mm Refraktor) werde ich auch Galaxien sehen. Aber meist nur als verschwommenen Fleck, ohne Struktur. Man sieht Deep-Sky-mäßig "was", aber nichts was mit den Bildern vergleichbar ist, die hier im Forum gepostet werden. Ab 120 mm Öffnung beim Refraktor soll Deep Sky langsam sinnvoll werden.

Ich möchte dich aber um gotteswillen nicht von dem 80/900-er abhalten! Mond und Planeten haben auch ihren Reiz.
 
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Da melden sich sicher Leute, die Erfahrung mit Astro-Fotografie vorzuweisen haben (was bei mir nicht der Fall ist.)

Ich denke nur, wenn man etwas macht, sollte man es richtig tun. Natürlich kannst du mit dem Ding und einer Webcam Bilder schießen. Dank heutiger Methoden sind auch Ergebnisse möglich, die das visuelle Erlebnis deutlich übertreffen, also nutzt man die Optik letztlich besser auch.

Dennoch würde ich gerne vor überzogenen Ansprüchen warnen. Und von den Folgekosten: Praktisch jedes scharf kalkulierte Komplett-Angebot könnte von Zubehör für gut und gerne rund 200 € noch erheblich profitieren. Glücklicherweise lässt sich das stückweise nach und nach kaufen.

Unter "eindrucksvollen Deep Sky Beobachtungen" versteht sicher jeder einzelne etwas unterschiedliches. Hast du schon mal durch ein Fernrohr geguckt?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ja, steht auch im allerersten Beitrag <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />.

Hab mir damit allerdings nur Mond und ein paar Sternbilder (Orion, Wagen) angesehen.
Einen "Fleck" von einem Nebel (Orionnebel - oder ein anderer ??) war auch da - allerdings waren die Bedingungen auch nicht ideal - hab aber eine Vorstellung wieviel möglich sein wird.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Gut <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Also als jemand, der jetzt selbst mit einem Refraktor neu einsteigt, kann ich zu einer 80/900-er Optik durchaus raten. Falls du allerdings doch lieber Deep Sky anpeilst, als Planeten, wäre ein Dobson vielleicht eine Alternative? Fotografie müsstest du dafür dann aber erst mal abhaken.

Beispiel: http://www.teleskop-service.de/gsseiten/GSVorschau/Dobsons/dobson.htm#GS680 Liegt ein paar Euronen über deinem Limit, aber du hast volle 8 Zoll, und wenig Probleme mit der Stabilität des "Statives". Eine Nummer kleiner, mit 6 Zoll, kommt es rund 300 €.

Rate allerdings, als voreingenommener Refraktorianer mit Hang zum Parallaxmus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> eher zum Refraktor.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Also ich finde deine Überlegungen durchaus nachvollziehbar. Ich habe eine 100/1000 Refraktor auf der Sky-View. Diese Montierung wäre sicher eine gute Montierung für einen 8cm-Refraktor. Für Webcam-Aufnahmen wäre ein RA-Motor und eine Barlow-Linse hilfreich.
 
Hi Firehawk,
warum nicht? Damit kann man sicher anfangen. Am Planeten und Mond auch sicher gute Ergebnisse erzielen. Mit Deep Sky ist da allerdings nicht allzu viel drin.
Bei dem aktuellen Preisniveau würde ich , trotz Justiererei - über einen Spiegel nachdenken. Da gibt es schon deutlich mehr Öffnung.
Und über die Montierung, denn die kostet vergleichsweise richtig Geld, Geld das Dir dann für die Röhre fehlt.
Wie wäre es denn mit nem 6er oder ein 8er Dobson? Evtl gebraucht.
Sicher gibt es einen Unterschied zwischen 80 und 100 mm.
Die Lichtsammelleistung ist bei 100 rd. das 1,5 fache. Und das sieht man, auch wenn ich den Vergleich nicht als Quantensprung empfunden habe.
Tendenziell würde ich Öffnung kaufen (Bei ähnlichem Öffnungsverhältnis).
Zum Sucher: Ab 6 x 30 ist für mich ok.
CS
Antares
 
Du solltest dir jetzt schon klar werden, was für dich wichtiger ist: Gucken oder knipsen. Wenn der Schwerpunkt auf Beobachtung liegt, würde ich zum Dobson raten. Den Tubus kann man später noch auf einer guten Montierung unterbringen. Wenn der Schwerpunkt eher Richtung fotografieren geht, ist eine bessere Montierung mit Motor Pflicht.

Den 80er Celestron habe ich als Leitrohr, habe ihn aber auch schon für ein paar Beobachtungen genützt. Ist ein tadelloses Gerät.

Der Leuchtpunktsucher hat Vor- und Nachteile:
+ Du hast das große Gesichtsfeld deiner Augen und kannst dich so leichter orientieren.
+ Das Bild ist im Gegensatz zum Sucher nicht seitenverkehrt.
- Du hast keine Vergrößerung und siehst nur helle Sterne. Das Auffinden der Objekte wird also zusammen mit dem kleinen Gesichtsfeld der beiliegenden Okulare kein Honiglecken.

Bestellen kannst du bei TS problemlos, er hat auch ein Konto in Ö und liefert auf Rechnung.

Auf seiner Schnäppchenliste gibt es auch etwas interessantes: Celestron Achromat 102/1000mm auf der Montierung EQ-3 um 398,-
 
hallo,

erstmal, ich bin aus wien, also "seeervaas" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />

den binder kenn ich gut, sind sehr nette leute, die sich
teilweise auch auskennen. der dortige 80/900er mit CQ3
dürfte aber nur einer mit EQ2 sein. celestron-montis haben
nämlich immer eine um eine stelle höhere nummer.
daher auch der günstigere preis. das der binder
nämlich billiger als der wolfi ist kann ich mir kaum vorstellen.

zum 80/900: nimm ihn! das ist sogar sicher ein sehr guter
einstieg in die astronomie. selbst wenn du später mal ein
größeres gerät hast, kannst du den 80er immer noch
als reisegerät, schnellspechtelteil oder leitrohr verwenden.
das ding ist sehr vielseitig.
achte aber auf eine gute optik. wenn du ihn beim wolfi
bestellst, dann sag ihm du willst ein echt gutes teil
bekommen, sonst gehts sofort wieder retour <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

falls du hier in der gegend von wien zuhause bist kann
ich dir dann auch beim durchchecken vom gerät helfen,
wenn du willst. bei mir auf der terasse gibts auch
regelmäßig spechteltreffen. wenn du mal dabei sein willst
mail mich einfach an. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)

 
Hi Markus,
nur ein 114er Newton vom Hofer (Aldi), Montierung geht schwer, Okus Mist
ein 114er Newton kann schon eine riesige Menge zeigen. Die üblicherweise mitgelieferte EQ-2 hat schon des öfteren hier im Forum zu Diskussionen Anlass gegeben. Dem einen ist sie "herrlich stabil", dem anderen fehlt Steifigkeit oder er moniert Nachschwingzeiten, die sich im wesentlichen aus den Stativ ergeben. Das ist sehr subjektiv und mit ein bischen neu schmieren, die Schrauben mal alle richtig anziehen´usw. kann man aus diesen Geräten schon eine ganze Menge rausholen, wie man z.B. auf der Seite von Klaus Lowitz nachlesen kann. Hier kann der erste Eindruck also durchaus täuschen. Ich hab auch so ein Gerät und bin für vielerlei Einsatz damit sehr zufrieden.
Jetzt will ich aber nicht irgendwie herumsuchen und mich über schlechte Optik ärgern also hab ich mir mal ein Preisziel von ca. 400 Euro gesetzt
Bei gestecktem Preisrahmen muss man etwas zurückhaltend mit den Erwartungen sein, wie wir gerade erst in einem anderen Thread diskutiert haben. Ich hab jetzt um Gottes Willen nichts gegen einen 80mm Refraktor, aber ob ich mir jetzt die Konfiguration aussuchen würde, weiss ich nicht so recht. Nachdem "richtiges" Fotografieren ohnehin eine Angelegenheit im Bereich teuer bis sehr teuer zu werden droht, würde ich das im allerersten Schritt mal völlig ausser Acht lassen. Wenn man erst ein paar wenige Objekte am Himmel gesehen hat, dann muss man sich vermutlich doch erstmal ein bischen auskennen lernen am Himmel. Wenn das dann Spass macht, und man will vielleicht dann anfangen zu knipsen, dann hat man schon viel mehr eigene Erfahrungen und damit auch eine ganz andere Sicherhewit, das man sich "das Richtige" zulegt. Ein klassissches Beispiel für übermässiges theoretisches Überlegen haben wir ja auch in direkter Nachbarschaft. Aber auch das muss halt jeder wissen, wie ers halten will.
macht der Unterschied 80 - 100 sehr viel aus, wie ist die Qualität
Zu den Celestron-Refraktoren selnbst kann ich manges eigener Erfahrung natürlich nichts sagen. Aber einen Anhaltspunkt, was Du erwarten kannst bekommst Du auf der Homepage vom binoviewer unter Artikel -> Leistungsfähigkeit... Dabei ist immer zu beachten, dass Geräte gleicher "optische Qualität" verglichen werden müssen, was auch immer das heissen mag. Jedenfalls habe ich am Montag früh den Io-Schatten auf dem Juputer mit 60mm und 90-fach klar und deutlich gesehen, während Lotz mit seinem 70mm bei 140-fach damit so seine Schwierigkeiten hatte. Man darf es aber auch nicht übertreiben und muss mal vergleichen, was dahinter steckt, wenn man ein paar Linsen oder Spiegel auf lambda/4 genau schleifen soll, das Ergebnis darf mit reichlich Mechanik dazu aber nicht mehr als 400 Euro kosten. Andererseits löhnt man 70 Euro für einen simplem Toaster. Ich meine nur, dass es ganz wichtig ist, seine Erwartungshaltung von vorneherein etwas mit der Realität zu korrellieren. Dann geht's eigentlich ganz gut.
Ohne mich jetzt dafür verhaften lassen zu wollen: Ich würde lieber mit ner EQ-3 arbeiten, als mit mer EQ-2. Aber ich würde mir zum Probieren erst mal eine EQ-2 kaufen und wenn ich nach einiger Zeit merke, dass das Spass macht, würde ich mir ne Vixen GP oder so zulegen, weil die ist dann richtig steif (für geeignet kleine Geräte natürlich). Alles im Rahmen der Risikominimierung. Auf der anderen Seite frag ich mich heute (nachdem ich auch parallaktisch angefangen habe), ob das wirklich so unbedingt notwendig ist. Du legst für eine nur halbwegs brauchbare Montierung einen Haufen Geld hin und hast letztendlich doch nix, was Dich auf Dauer so richtig glücklich macht. Mit einem Dobson sparst Du dir am Anfang ersmal diese halbseidene Investition. Stattdessen kannst Du richtig in Optik anlegen und zB in der Preisklasse von 400€ schon einen 8-Zöller kriegen. Wunderdinge sind natürlich hier auch nicht zu erwarten. Aber das teuerste Teil ist eben aus der Rechnung raus und damit kann das verbleibende schon mal etwas besser werden. Eigentlich ist so ein Dobson ja nur der Hauptspiegel und der Okularauszug <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Weiters ist mit der Lechtpunktsucher aufgefallen
Ich hab am Wochenende einen SkySurfer III an meinen kleinen REfraktor geschraubt und bin jetzt begeistert, wie leicht ich damit auf einen Planeten, Mond oder hellen Stern positionieren kann. Unter 2m wirds dann aber etwas pfriemelig, weil die Glasfläche viel Licht vom Himmel wegnimmt und damit blassere Lichtchen ziemlich schnell verschluckt. Andererseits spricht ja nix dagegen, einen ordenbtlichen Starhop bei einem 2m-Stern beginnen zu lassen... In der Summe bin ich zufrieden, weil ich bisher immer mit über-den-Tubus-peilen vorlieb genommen habe und das war auch ok. Jedenfalls ist ein Sucher bis einschliesslich 6x30 nicht das, was ich jemandem empfehlen könnte. Aber ein focussierbarer 9x50 ist zB schon wider was schönes. Geschmacksfrage aber auch wieder hier. Neulich hatten wir die Frage schonb mal, ob man für ein Rich-Field-Gerät überhaupt einen Sucher braucht und die Meinungen gingen von völlig überflüssig bis unbeding.
Das ist immer eine schwierige Frage. Ich persönlich finde alles unter 16mm Augenanstand indiskutabel, weil unbequem und damit stressig. Andere stört es wiederrum, dass Okulare mit weiterem Augenabstand mehr Linsen brauchen und deswegen weniger Licht durchlassen. Alles eine Geschmacksfrage. Eine gute Besprechung hierzu findet sich im "Info" von Martin Birkmaier, was Dir hiermit wärmstens ans Herz gelegt sei: http://www.intercon-spacetec.com/katalog2003.html
oder sollte ich noch was dazunehmen für den Anfang
Ich meine, Du solltest erst mal mit Leuten beobachten gehen und auch deren Okulare ausleihen und an Deinem Gerät probieren, wenn das irgend möglich ist. Es ist nämlich schon schwierig. Nehmen wir als Beispiel mal den Wunsch, sich ein 9 oder 10mm Okular zuzulegen. Dann gibt es mindestens 10 Optionen und jede davon hat ihre speziellen Vor- und Nachteile. Was einem selbst wichtig ist, kann man nur selbst sagen. Beispielsweise ist ein Vixen LV hier ganz wunderbar. Ein Skywatcher LE hat zwar ein paar innere Reflexe, was aber nicht jeden stören muss, kostet dafür aber auch nur halb soviel. Ein TeleVue Radian hat diesen leichten Gelbstich der LVs nicht, kostet dafür aber das doppelte. Das muss man jetzt abwägen und drei Leute werden zu vier Entscheidungen kommen... Persönlich würde ich bei beschränktem Geldbeutel ein Vixen LV-Okular nehmen, was am Teleskop eine Austrittspupille von ca. 0,7-1mm liefert und ein ordenliches Plössl für eine AP von ca. 3mm. Bei freundlich gestimmtem Finanzminister würde ich zuerst das langbrennweitige durch ein Weitwinkelokular ersetzen. Ist aber auch wieder nur meine Meinung.
PS: wenn jetzt jemand alle Fragen beantwortet bin ich baff
Leider kann ich Dir zum Thema "Bestellen aus A" keine Auskunft gehben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />

Herzliche Grüße vom
 
Hallo Fire...!

Dieser Empfehlung kann ich mich nur anschließen:

Celestron Achromat 102/1000mm auf der Montierung EQ-3 um 398,- beim Wolfi.

Mit dem Gerät wirst du deine Freude haben.

Die Händler wo ich bestelle siehst du auf meiner Homepage unter Links.

Bin ein Landsmann aus dem Bezirk Perg.
Wenn du Lust hast schau einfach mal vorbei.

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
 
uaaaahhhh,

hallo josef, bist du dir sicher, daß
ein 100/1000er auf der ollen EQ3 nicht
etwas zuviel wackelt?
der 80er geht ja gerade noch, aber auch da
sollte man schleunigst das stativ in ein
massives holz- oder vermessungsstativ wechseln.

ps. schon die encke-teilung mit deinem neuen teil geknackt? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Hi Bino!

Habe das Ding vorige Woche einem Vereinkollegen bestellt, der Jahrzente lang mit einem 4,5" Newton beobachtet und der ist bei der Schilderung von seinem First Light quasi dahingeschmolzen, darum mein Hinweis zum Refraktor.
Zur Encke Teilung: Vor ein paar Tagen war das Seeing einmal gar nicht so schlecht Saturn mit Monden, A,B und C-Ring, Encke Minimum, Wolkenbänder , dunkler Pol und irgendetwas an der Stelle wo die Teilung sein sollte, aber eine Bestättigung kann ich dir nicht geben, leider.
Da war mir das gesehene doch zu wage, aber trotzdem ein toller Anblick mit 360fach.
Falls es zur Sichtung kommt werde ich mich selbstverständlich sofort bei dir melden.

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
 
Zum "Schnäppchen" 102/1000mm - wenn ich den nehmen würde, welches Zubehör wäre noch zu empfehlen, ich glaub ein Oku wäre wohl zuwenig, vielleicht noch ein 10er und etwas kleineres. Was ist eigentlich mit dem 2 -> 1,25" Adapter - geht da Leistung verloren??

Zum Dobson: gibts da mit der größeren Öffnung nicht auch Probleme mit dem Streulicht, da ich doch lieber aus der "Klein"stadt beobachte?

MFG Markus
 
Hallo Markus,

Was ist eigentlich mit dem 2 -> 1,25" Adapter - geht da Leistung verloren??
Okulare mit 2" Durchmesser machen Sinn, wenn Du bei langbrennweitigen Okularen (also niedriger Vergrößerung) Wert auf ein großes scheinbares Gesichtsfeld legst. Leider sind diese Okulare auch meist sehr teuer.
Der Adapter 2 -> 1,25" erlaubt Dir an einem Okularauszug mit 2" Durchmesser auch Okulare mit Einsteckdurchmesser von 1.25" zu verwenden. Unterhalb von etwa 15mm Okularbrennweite kann man auch mit 1.25" Durchmesser scheinbare Gesichtsfelder von 80° und mehr realisieren, da macht dann der Einsatz von Okularen mit 2" Durchmesser keinen Sinn mehr. Der Adapter 2 -> 1,25" schränkt also Deine Möglichkeiten nicht ein, sondern erweitert sie.
Zum Dobson: gibts da mit der größeren Öffnung nicht auch Probleme mit dem Streulicht, da ich doch lieber aus der "Klein"stadt beobachte?
Nein, ein Teleskop mit größerer Öffnung zeigt unter jedem Himmel mehr als eines mit kleinerer Öffnung.
Allerdings, wenn man im kleinen und im großen Teleskop mit gleicher Vergrößerung beobachtet, wird im größeren Teleskop der Hintergrund stärker aufgehellt sein (da das größere Teleskop ja mehr Licht sammelt), was vielleicht vom ästhetischen her nicht so schön ist. Aber es wird immer so sein, daß Objekte, die im kleineren Teleskop sichtbar sind, auch im größeren zu sehen sind - umgekehrt aber nicht! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Nachdem ich heute eine kleine Einkaufstour in Wien gemacht habe und dabei auch bei "Optik Binder" vorbeigeschaut habe, würde mich noch etwas interessieren. Ich wollte mich einfach einmal erkundigen, was die dort als Einsteigergerät empfehlen und da kamen vor allem die "kleinen" Meade Goto Geräte. Eigentlich hatte ich den Eindruck, daß der Verkäufer unbedingt sowas loswerden wollte. Von jedem normalen Refraktor hat er abgeraten (und bei dem Newtons hatte er nur einen ganz kleinen auf par. Montierung) aber diese Computerdinger mit 60mm bei f/5 sollen gut sein ??

Naja, mir ists komisch vorgekommen, an meinen Vorstellungen hat sich nichts geändert (außer das ich jetzt weiß bis welche Länge Refraktoren gehen - dort gabs nette Teile) aber mich würde es interessieren ob jemand Erfahrung mit diesen kleinen "Spielzeugen" (<-- mein Eindruck) hat??

Übrigens würden mich noch immer Okularempfehlungen interessieren, das eine, daß beim 102/1000 Refraktor dabei wäre ist wohl zuwenig <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

MFG Markus
 
Ob man Motoren "braucht" ist wohl eine Frage der persönlichen Vorliebe. Ich für mein Teil halte Goto für Schnickschnack und lege das Geld lieber in Optik an.
 
Ob man Motoren "braucht" ist wohl eine Frage der persönlichen Vorliebe. Ich für mein Teil halte Goto für Schnickschnack und lege das Geld lieber in Optik an.

Also Ein RA-Motor ist schon recht angenehm.
Ich habe einen Skywatcher 102/1000 auf einer EQ5 mit RA-Motor bekommen für 400 Euros.
Da waren dann noch ein Zenitspiegel und 2 Okus dabei.
Allerdings gebraucht bei Ebay.

Also ich bin mit dem Gerät bis jetzt zufrieden (als Anfänger nach 5 Monaten) aber ich habe schon noch meine Schwierigkeiten mit dem Fokusieren.
Aber mit Scheinerblende und viel Geduld geht es jetzt langsam.
Ich kann diese Kombination durchaus empfehlen.
Hier nur 8km von Frankfurter Flughafen entfernt ist der Orionnebel auch in schlechten Nächten kein Problem. und auch das Trapez im Inenr ist eigentlich sehr oft zu erkennen.

Gruß Ralf
 
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