82mm 90° TS Bino, non ED...

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Gottfried

Aktives Mitglied
Servus, guten Abend,

Bino beobachten war schon immer spannend. Hatte schon vor Jahren Gelegenheit, mit 100mm Miyauchi Binos mit Schrägeinblick zu spechteln (danke Wolf fürs ausleihen). Auch gab es immer wieder die Möglichkeit durch Wolfs 150mm Fujinon zu sehen. Ladi kaufte sich vor einiger Zeit von APM das 100mm SD mit Schrägeinblick, ein phantastisches Gerät.
Die non ED Binos werden in den Foren eher nicht so freundlich behandelt. Ich wollte wissen, ob das trotzdem Spaß macht. Vor allem sagte mir als Pflegekraft auch der relativ günstige Preis zu. Eine vorhandene TS AZT6 auf einem Rollei Videostativ mit Berlebach-Mittelsäule sollte benutzt werden. Somit kamen 100mm Binos vom Gewicht her nicht in Frage. 70mm ist schnuckelig, aber 82mm ist ein wenig mehr und sollte vom Gewicht auf der AZT6 noch funktionieren.
Letzten Samstag kam das Bino an, riesiger Karton, in dem ein riesiger Karton war, in dem eine riesiger, dem Peli-Cases nicht unähnlicher Plastikkoffer war. Darin das Bino.
Aufgebaut, bei Tag gespielt, zeigte sich sofort, dass bei harten Kontrasten ein deutlicher Farbsaum zu sehen ist. Die mitgelieferten 18mm Superflat Okulare sind nicht zu 100% randscharf, aber ansonsten erfreulich brauchbar. Für hohe Vergrößerungen stehen diverse Teleskope zur Verfügung, mir lag mehr an großen Feldern, soweit sich die mit 470mm Brennweite und 1 1/4" Okularanschlüssen erreichen lassen. Das Optimum lt. Foren (24mm Pano) war mir zu teuer und auch zu kurzbrennweitig. Mein Wunsch war, wenigstens knapp an die 5mm Austrittspupille hin zu kommen, so bestellte ich mir noch 27mm Okulare mit 53° scheinbaren Feld. Auch die erreichten mich heute noch, ebenso, wie ein kleines Wolkenloch, dass von 18:00-22:00 Uhr klares Wetter versprach.
Also: Stativ, Monti, höhenverstellbarer Hocker und Bino rausgeschleppt und firstlight mit dem TS 82mm 90° Bino gefeiert. 5,5 mag fst. Hohe Luftfeuchtigkeit, teils Bodennebel, im Zenit die Milchstraße eben so mit Teilung zu sehen.
H und Chi zum Dahinschmelzen. Was anderes braucht es gar nicht. Sowohl bei 17x als auch bei 26x.
Nordamerika ohne Filter indirekt deutlich strukturiert und ausgedehnt.
Andromeda passt bei 17x grad ins Feld, bei 26x nicht mehr.... Schön, sehr schön!
Chesires Cat im Auriga Klasse, mit benachbarten Sternhaufen. Am schönsten, etwas weiter, M37 voll aufgelöst. M35 sowieso aufgelöst, der kleine NGC Sternhaufen indirekt sichtbar.
Plejaden mit Nebel zum niederknien.
Zum Schluss das Schwert des Orion, bei 26x ist das Trapez voll da, mit vier Sternen, Nebel schön und er wird höher über dem Horizont bestimmt noch besser.
Jetzt Schampus und Pizza!
Resümee: Der tags störende Farbfehler war nicht mehr wahrnehmbar. Die Parallelität der beiden Optiken ist super. Der visuelle Eindruck ist subjektiv dreidimensional, lässt einen teils im Raum schweben. Stärkere Vergrößerungen sind sicher möglich, aber dafür gibt es andere Teleskope. Meine nächste Erweiterung für die schöne Sehmaschine werden 1 1/4" O3 Filter sein, evtl. die von Castell, man liest, die seien nicht so schmalbandig und würden auch noch für Kometen gehen....
Also, gebt auch den kleinen non ED Binos eine Chance, mir taugt das Teil und ich kenne auch höherwertige Optiken.

CS
Gottfried
 
Hallo Gotfried,

sehr schöner, detaillierter Bericht.
Vielen Dank dafür!

Ich denke gerade ebenfalls über die Anschaffung eines 82er Binos nach.
Es soll aber zudem zur Naturbeobachtung am Tage dienen, daher denke ich das dafür ein ED Glas doch notwendig sein wird.

Gruß Ralf
 
Moin Ralf,
wenn ED oder SD im Budget ist, nimm es. Für Natur am Tag dann mit 45°. Für meine Zwecke bin ich von dem non ed entzückt.

CS
Gottfried
 
Immer wieder schön, auch Berichte zu binokularen, aber nicht HiEnd-Geräten zu lesen - diese machen nämlich den Einstieg schon mal bedeutend leichter. Der Unterbau muss natürlich passen, auch wenn's wie hier nicht das 'klassische' FG-Basement aus Stativ und Neiger ist.

Zu den Okularen muss ich allerdings anmerken, dass da natürlich Feld verschenkt wird, und nicht zu knapp (fast 30% Fläche). Ein 24mm PanO welches auch randscharf ist an meinem 100ED, bringt es auf 3,47°, das genannte 27er auf 3,04° - da wäre das bisschen AP-Gewinn, gerade wenn es wie geschrieben bei der Nutzung um Felder geht, eher belanglos. Natürlich haben mittlerweile die TV einen ordentlichen Preissprung hingelegt, und stehen dann fast in keinem Verhältnis zum non-ED, aber ich hatte sie ja schon ein Jahrzehnt vorher für den Binoansatz angeschafft. Mir fallen als Alternative die Baader 24mm Hyperion ein, ebenfalls mit 68° sGF. Ob die auch so gut mit der schnellen Öffnung performen, weiß ich nicht, aber mit dem Tunnel von 53° wäre ich gerade bei Bino nicht unbedingt zufrieden.

Dennoch weiterhin vor allem viel Freude mit dem Gerät & cs
Manfred
 
Oder halt die APM 24mm UFF, die ja ziemlich nah an den 24mm Panos dran sein sollen aber deutlich günstiger sind.

Grüße Jochen
 
Servus Manfred, servus Jochen,
es ging halt wirklich auch ums Budget. Hatte ein Exemplar 24mm Maxvision (ES), das dem Pano "nachempfunden" ist. So eins war auf die schnelle nicht verfügbar, und das neuere ES 24mm 68° ist womöglich nicht ganz identisch.
Für wirkliches Weitfeld habe ich für die Sternwarte Regensburg inzwischen das 150mm SD 90° bestellt. Da wollen wir mit Pano, Nagler und Ethos dran beobachten. Muss nur mit meinen Vorstandskollegen noch die Montierungsfrage lösen. Ein Grund, warum ich ad hoc noch das kleine 82mm bestellt habe, ist die Interpupillardistanz meiner Freundin von 54mm. Die kann das 6" Bino nicht nutzen, die Arme....

CS
Gottfried
 
Hallo Gottfried,

ich sehe es genauso, dass bei diesen Binos für reine Astroanwendung die non-ED/SD Variante ganz ausreichend sein können, besonders, wenn man für "kritischere" Vorhaben Zugang zu größeren Instrumenten hat. Ich bin auch von meinem non-ED/SD APM 100er recht angetan und finde es wie Du gut, nicht zu viel Geld in das System versenkt zu haben.

Zu den Okularen stimme ich Jochen zu: die UFF 24mm funktionieren prima und haben konkrete Vorteile gegenüber den Pan 24 in der Binoanwendung, nämlich ein wesentlich entspannteres Einblickverhalten. Die Randschärfe ist bemerkenswert gut. Ich hatte die Hyperion 24, Panoptic 24 und UFF 24 gleichzeitig paarweise, und bin bei den UFF 24 geblieben. Hatte auch damit zu tun, dass der Pupillenabstand bei den Pan 24 für mich als Brillenträger etwas zu eng ist, das hat einfach nie so richtig Freude gemacht.

Wenn die Nebel in den Pleiaden so zum Niederknien waren hast Du ein System mit guter Transmission im Blauen, kongratuliere dazu, vielleicht besser nichts daran ändern!

Wenn's Dir um Kometen geht, vielleicht eher Astronomik UHC-E, wenn ich's richtig verstehe ist der extra so ausgelegt, dass Kometenschweife noch im Durchlass sind. Für Dunkelnebel habe ich gute Erfahrungen mit dem Baader UHC-S gemacht, der bringt eine leichte Kontrastanhebung die oft entscheidend sein kann und lässt gleichzeitg rote Sternfarben noch einigermaßen durch, was ich ästhetisch finde. Für Emissionsnebel würde ich eher zu engeren Typen raten, dort bin ich für OIII bei 6nm und für H-Beta bei 5,5nm angekommen, aber das ist ein Thema für sich und verlässt gerade binokular den Bereich "Budget" ...

CS, Christopher
 
Servus Christopher,

danke für die Filtertips!
Bezüglich dem 27mm Oku. Das hat einen sehr entspannten Einblick, eine rausschraubbare Augenmuschel und ist fast randscharf. Wenn ich in die Steckhülse blicke, sehe ich fast keine Verdickung für die Feldblende. Es nutzt also das mögliche Feld der Steckhülse ziemlich komplett aus. Es hat kaum Verzeichnung am Rand, tangentiale grade Linien bleiben gerade, was im Pano nicht so ist. Das Panoptik hat kräftige kissenförmige Verzeichnung. Das führt zu einer scheinbaren Vergrößerung des Feldes, die aber in Wirklichkeit gar nicht da ist. So wäre denkbar, dass beide ein ähnliches Stück Himmel abbilden. Als Tunnelblick empfinde ich das, was ich da sehe nicht, aber das ist ein subjektives Empfinden....

Viele Grüße und CS
Gottfried
 
Danke, Gottfried. Das ist schon was Besonderes, mit 28mm Feldblende. Das ist 1mm mehr als beim Pano 24, das ist selten. Das Pano 24 ist mit 68° SGF angegeben, das TS FF 27 mit 53°, doch das scheinbare Gesichtsfeld ist mir ohnehin herzlich egal - entscheidend für das reale Feld am Himmel ist die Feldblende, und Deine Beschreibung des Okulars passt gut zu 28mm.
Christopher
 
Mir wäre das scheinbare Feld nicht egal, da bin ich offenbar verwöhnt. Ich hab TV Plössl mit 50°, ein FMTSX mit 50° und die 15x Okus beim 60er Miyauchi. Geht alles, aber mehr wäre schon schön, zeitgemäß wäre das für mich nicht mehr. Das 24mm PanO hat einen knappen Augenabstand mit 16mm, das geht selbst mit KL gerade noch so, weil der Okularkörper oben sich verjüngt, und gut in die Augenhöhle passt. (Ein mal probeweise bestelltes Ethos mit 15mm und großem augenseitigen Ende habe ich retourniert.) Ich halte auch 16mm nicht mehr zeitgemäß, aber das Paar 24mm war ja schon vorhanden. 53° und 68° sind schon sichtbare Unterschiede, aber das sieht jeder anders. Dass das erwähnte 27mm bei den schnellen Binos randscharf sein soll, würde ich gerne mal verifiziert haben., denn sonst nutzt diesbezüglich gerade eine so riesige Feldblende nichts. Schließlich dient sie ja dazu, unerwünschte schlecht abgebildete Randbereiche auszublenden. Inwieweit das bei 53° funktioniert, kann ich nur insofern beurteilen, dass meine 35mm Eudisakopischen eben überhaupt keine extra Feldblende hatten, die Blende war der Innenrand der Steckhülse; das war bei sGF von 45° scharf.

cs Manfred
 
Hallo Gottfried,
ich bin seit letzter Woche ebenfalls im Besitz eines solchen "Großfernglases" - in meinem Fall ein non ED APM 70mm mit 90° Einblick, also die - wie du sie nennst - schnuckelige Version :cool: .
Ich konnte bisher das Glas zwei mal am Nachthimmel testen und kann deine Ausführungen nur unterstreichen. Sofern man diese Achro-Gläser so nutzt, für was sie angedacht sind, machen sie wahnsinnig viel Spaß und faszinieren auf ihre Weise mit völlig neuen Eindrücken des Sternenhimmels. Unterstreichen möchte ich, dass die Abbildungsleistung mit punktförmigen Sternen, hoher Transparenz sowie sehr guter Parallelität der beiden Bilder absolut überzeugt. Wer aufgrund fehlender Alternativen auch höhere Vergrößerungen anstrebt, sollte sicherlich zu ED oder SD Gläsern greifen, dann wäre aber auch das 70er Glas eh zu klein (Öffnung / Brennweite).
Nicht unterschätzen sollte man als unbedarfter, sollte man durch aktuelle Angebote nun Blut lecken, aber die Montierungsfrage! Selbst das kleine 70er Glas bringt schon 4kg ohne Okulare auf die Waage, mit Okularen bestückt zieht der 90° Glaskörper ordentlich am Heck und man sollte schon sehr gut klemmen oder mit Gegengewichten ausgleichen können.
CS
Holger
 
Servus Holger,

viel Spaß mit deiner neuen Sehmaschine. Ja, mit der Montierung sagst du was. War ja der Grund, warum ich nicht auf 100mm gegangen bin. Die AZT6 mit L-Halter ermöglicht, die Drehachse durchs Bino laufen zu lassen. Aber ohne Gegengewicht würde es nicht gehen. Da kommt dann schon wieder einiges an Gewicht zusammen. Vielleicht brauche ich doch noch ne Gabel.
Dann die Befestigung auf dem L-Halter. Zuerst mit kleiner Fotoschraube festgemacht, sehr windig. Jetzt hab ich ne große 3/8" Schraube besorgt, da habe ich mehr Zutrauen....

CS
und viel Spaß
Gottfried
 
Es gibt ja auch Videoneiger mit eingebauter Feder zur Kompensation bei nicht-waagerechter Blickrichtung. Der manfrotto Nitro 8 wäre so ein Kandidat. Inwieweit sich da eine umgekehrte Montierungsweise einrichten lässt, weiß ich nicht - ich kenne das vom Gitzo2180 (der ist aber zu schwach mit seiner Feder), da muss man für Schwenks zum Zenit (und dafür hat man ja die 90°-Variante) das Gerät (ein Miyau 22x60) 'nach hinten' montieren, weil der Schwenk sonst nur bis etwa 70° geht. Oder man versucht es mit der Gabel (hab ich am 100er) - allerdings dindde ich die Originalbefestigung mit der Schraube recht umständlich, und hatte mich für die 3"-Schiene entschieden. Allerdings ist das 70er etwas leichter, da mag auch die normale Befestigung praxisnah sein. Auf jeden Fall iast das schön austarierbar; ein Klemmen kenne ich vom Spektiv, wenn mal die Mittelsäuke ausgezogen ist, macht das keinen Spaß. (Es ist dann nur ein Notbehelf bei Überflügen von Greifvögeln.) Alles in allem ein schönes Glas, welches ich auch mal in betracht gezogen hatte, aber das war mir dann zu nah am Miyauchi. Allerdings hat es den Vorteil der echt großen Felder (4°), welches natürlich die 100er aufgrund der Brennweite nicht mehr liefern können (max. 2,8° mit dem 24mm PanO).

cs & gute Sicht
Manfred
 
Die Fluidheads sind spannend. Allerdings nicht im Budgetthema. Sollte ja mit vorhandenem Equipment montiert werden, deshalb auch die 82mm....

CS und eine schöne Zeit
Gottfried
 
Hallo zusammen,
habe nochmal eine kurze Nachfrage: Wenn das 24er Pano mit 27mm Feldblende ein Gesichtsfeld von 68° hat, kann dann jemand
mal errechnen, wieviel das 27er FF mit 28mm Feldblende hat? Die angegebenen 53° können es doch nicht sein?
Danke Rolf
 
Servus Rolf,
da gibt es leider keine lineare Funktion. Das Pano verzeichnet kissenförmig, dadurch ist das scheinbare Feld größer, als es eigentlich sein dürfte.

Dann bin ich der Feldblende vom 27er FF auf die Spur gekommen. Die sitzt nämlich nicht in der Steckhülse (28mm) sondern im Okularkörper und hat leider nur 24,5mm. Schade zwar, behalte die Dinger aber doch, weil mir Einblick und Abbildung gefallen....

CS
Gottfried
 
Hallo Gottfried,
vielen Dank für deine Antwort! Mit dieser "inneren" Blende erklärt sich einiges.
Grüße Rolf
 
Hallo,
schöne Berichte und danke fürs Teilen.
Zur Montierungsfrage nochmal ein Vorschlag: Berlebach Spica.
Eine Selbstbauvariante ist mein Grab and Go Equipment:

P1030120k.jpg


Der Vorteil ist, man kann das Ganze schön austarieren, so dass das Teleskop in allen Positionen stehen bleibt.
Und hier mit meinem früheren 100 mm APM ED Bino, das ich aus gesundheitlichen Gründen verkauft habe.

Viele Grüße und ein Gutes, gesundes Neues Jahr Michael
P1020273k.jpg
 
Ein cooles Setup und ein noch coolerer Staudengarten, wirklich sehr geil!

Diese umgedrehten Gabelmontierungen haben definitiv was, vor allem wie ja auch von Dir erwähnt die einfache Möglichkeit den Schwerpunkt beim Okularwechsel durch Verschieben der Gegengewichte auszugleichen.

Mich schreckt dabei der Aufbau, viele Teile rausschleppen, Gewichte montieren, das dann alles im Dunkeln wieder zurück.
Aus dem selben Grund mag ich auch keine Parallelogrammmontierungen, die ja Artverwandte sind.
Technischer Nachteil ist bei solchen Systeme halt das hohe Gesamtgewicht, durch die Gewichte im Bereich des Doppelten des Fernglasgewichtes.
Bezüglich der Ausschwingzeit ist das Gesamtgewicht halt leider ein linearer Faktor...

Seit ich zum ersten mal mit einem Fluidhead beobachtet habe mag halt ich nichts anderes mehr haben :)

Grüße Jochen
 
Meine Okularempfehlung wären die Celestron X-Cel 25mm. 60 Grad Feld, passable Randschärfe und brillentauglich.
 
Hallo Jochen,

klar, für die großen würde ich (hatte ich auch) eine TrackTheStars TTS-160 Panther empfehlen.
Die kann man auch realtiv leicht im Freien auf einer Säule lassen und mit einer Hülle aus LKW-Plane abdecken.
Dann muss man nur das Bino hin und her tragen. Dann hat man alle Möglichkeiten wie Goto, super Nachführung
auch bei Höchstvergrößerung usw..
Der trauere ich immer noch nach, aber da ich das hier nicht machen konnte, habe ich sie aus gesundheitlichen
Gründen auch verkaufen müssen. Hier mal auf einem Berlebach Planet montiert.

P1020415k.jpg


Durch die schlanke Bauweise ist das mit einer Abdeckung leicht zu lösen. Und für das 150er Bino gibt es noch die große Schwester
TTS-300 Mammoth ;-)
Und danke für das Lob wegen des Gartens; werde ich an meine Frau weitergeben :)

Ein schönes Silvester und ein gutes Neues Jahr wünscht Michael
 
Servus Michael,
du hattest die Panther TTS 160? Die hat mir Markus Ludes für unser neues, noch nicht geliefertes Vereinsgerät (150mm 90°SD) empfohlen. Du würdest da eher die größere nehmen? Wir haben jetzt die 160er bestellt....

Mein 82mm 90° SA wohnt jetzt auf einem großen, alten Linhof mit 50mm Kurbelsäule, TS AZT6 und einer L-Halterung. Dank des Linhof-Statives benötige ich kein Gegengewicht und das kleine Bino ist super ausgewogen und zitterfrei montiert. Morgen Abend werden wir am Schauinsland beobachten, vielleicht gelingt mir da ein Foto vom Equipment.

Mit den besten Wünschen für das neue Jahr,
Gottfried
 
Hallo Gottfried,
hm, Schauinsland - Du gehörst nicht zufällig zu den Sternfreunden Breisgau?
Und ja, ich würde die größere nehmen, wenn Ihr die fest aufstellen könnt und das im Budget liegt. Die TTS-160 wird mit dem
Gewicht des Binos sicher fertig, aber die Abmaße sind schon gewaltig. Es ist sicher die Grenze dessen, was man der TTS-160
zumuten sollte. Niels Haagh gibt ja 24 kg maximale Zuladung an, je nach Hebel usw.. Bis zum 120er SD Bino wäre die sicher ideal.
Die TTS-300 Mammoth wäre mit dem 150er auf jeden Fall wesentlich ausgewogener belastet.
Vielleicht solltet Ihr mit Niels mal Kontakt aufnehmen, was er dazu sagt. Er ist in allen Fragen sehr offen und ehrlich.
Noch was zum 70er und 82er Bino:
Da könnte man auch eine Skywatcher AZEq 5 GT oder eine AzEq6 im Az-Modus nehmen. Für das 100er war 5er mir etwas zu schwach, ging aber auch für eine Weile.

P1020298k.jpg


P1020305k.jpg




Viele Grüße Michael
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Gottfried,

das 150er APM wiegt ohne Okulare 22,5 Kilo
Ein 17mm Ethos wiegt 700 Gramm, macht bei Zweien 1,4 Kilo.

Für mich wäre das viel zu nah an der Belastungsgrenze der 160er Panther.
Es mag zwar gerade eben so funktionieren, aber die Mechanik auf Dauer immer mit dem Maximalgewicht zu belasten würde mir persönlich Bauchschmerzen bereiten.
Etwas Reserven sind immer gut, insbesondere bei Montierungen...

Grüße Jochen
 
Na danke für die Tips, hab das Teil aber schon bestellt, nachdem Markus das auch empfohlen hat. Bin gespannt wie das dann ist....

Nee, bin bei den Regensburgern. Normal würde ich zum spechteln in den bay. Wald fahren, oder zu den Österreichern, das ist aber seuchenmäßig grad schwierig. Nach etwas rumsuchen hab ich festgestellt, das es am WoEnde im Südschwarzwald schön sein sollte, und das kenne ich kaum, 400km nach Südwesten....

Kommt gut ins neue Jahr, cs
Gottfried
 
Na ja, ich würde mal mit Markus reden. Vielleicht lässt er sich ja zum Upgraden überreden, der Preisunterschied ist ja
nicht uninteressant. Wie gesagt, wenn das Budget das hergibt.
Einen Vorteil hat die TTS-160 aber: Sie ist super transportabel.
Falls Ihr Tipps braucht, wenn das Teil da ist, könnt Ihr Euch gerne an mich wenden; ich hatte die TTS-160 ja ein paar Jahre
in Gebrauch.
Wenn es auf dem Schauinsland noch so ist wie früher (habe ca. 10 Jahre in Freiburg gelebt), hast Du ein tolles Astrowochenende
vor Dir.

Viel Spaß Michael
 
Hallo Gottfried,

Beim Einsatz von Fluidheads hat sich die Erfahrung durchgesetzt, die doppelt mögliche Belastung zu verwenden, also für ein 10 Kilo Instrument einen Fluidhead bis 20 Kilo Last.
Analog 25 Kilo Instrument -> 50 Kilo Fluidhead.
Und das hat durchaus Sinn und Gründe...

Grüße Jochen
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben