wolflind
Mitglied
Hallo,
habe gelesen, dass Schmidt-Cassagrain-Telekope aufgrund des größeren Fangspiegels im Vergleich zu Maksutovs für die visuelle Beobachtung nicht so ergiebig seien, weil sie ein flaueres und kontrastarmeres Bild lieferten.
Das Meade ETX-125 soll sich aufgrund der hohen Bildschärfe/-kontrasts sogar für terrestrische Beobachtungen eigen (kann das jemand bestätigen?).
Vorteile ergäben sich nur bei der (Langzeit)Fotografie, von der ich aber erstmal Abstand nehmen will (zu teuer und aufwendig).
Für Mond- und Planetenbeobachtung scheint wohl dann die „Russentonne“ erste Wahl zu sein, die aber wiederum für Deep-Sky-Beobachtungen weniger geeignet ist.
Kann man das so unterschreiben?
D.h. demnach, dass es nicht „das“ Telekop gibt, das allen Anforderungen gerecht wird?
Oder gibt es eine Kompromiss –Lösung?
Ich muß hinzufügen, dass ich als Großstadtmensch auf jeden Fall auf Transportabilität wert legen muß, weil ich erstmal dem Moloch entrinnen muß.
Von daher scheidet ein Refraktor oder Newton eigentlich aus.
Zur Wahl stünde dann wohl etwa ein Meade ETX-125 (Intes besser?) als die Mak-Variante.
Und als S.-C-Variante käme dann ein 8-Zöller der großen Namen Celestron, Meade in Frage?
Leider hatte ich bislang nicht die Möglichkeit, mich selbst mal durch ein Blick durch das ein oder andere Teleskop von dessen optischer Leistungsfähigkeit zu überzeugen, das würde sicherlich auch die hier gestellten Fragen überflüssig machen.
Oder weiß zufälligerweise jemand, ob es im Raum Frankfurt die Möglichkeit gibt, sich an Ort und Stelle selbst zu überzeugen (astronomische Vereinigen: Hobbyastronomen)?
Bin dankbar für alle Tipps!
Gruß
Wolfgang