Unigraph
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Hallo Selbstbauer,
Z.Zt entsteht der neue 9 Zoll Gitterunigraph. Der gesamte Gitterteil des Tubus wird aus Aluminiumstangen selbstgebaut. Diese Bauweise und die Verstrebungen haben sich am 5 Zoll Original jahre lang bewährt. Beim neuen Instrument muss natürlich alles noch etwas größer dimensioniert werden. Anbei mal ein Bild vom Bau. Der Gitterteil ist 1,9m lang. Der gesamte Tubus wird dann etwa 3,2m Länge betragen und ca. 35 kg. wiegen.
Ich habe mal weltweit rumgegoogelt, wo es denn noch koronografische Systeme dieser Größenordnung zur Sonnenbeobachtung gibt. Man findet da nicht viel, zwei 50cm und ein 20cm Koronograf in Europa, Sakramento Peak hat noch einen 40cm Koronograf in Betrieb. Nicht zu vergessen Mauna Loa mit ihrer spezieller Filtertechnik. Die Japaner und Chinesen haben noch zwei Instrumente und dann hört es schon auf. Wahrscheinlich ist es für die Profis besser engbandige Filter zur Protuberanzenbeobachtung einzusetzen, die keine koronografische Streulichtausblendung benötigen. Dafür sind die Bilder aber wesentlich dunkler. Für die Koronabeobachtung allerdings ist die Lyotsche Technik erforderlich.
Im Amateurbereich kenne ich keine Systeme dieser Größenordnung. Bei den Franzosen wird ein 10Zoll Koronograf geplant. W. Lille seine 12 Zoll Optik wird vornehmlich auch nur im Engbandmodus verwendet.
Link zur Grafik: http://www.unigraph.de/images/Bau/gitter3.JPG
Weitere aktuelle Bilder vom zukünftigen Baugeschehen immer auf meiner Seite und dort unter -Aktivitäten- .
Gruß H. Paleske
www.unigraph.de
Z.Zt entsteht der neue 9 Zoll Gitterunigraph. Der gesamte Gitterteil des Tubus wird aus Aluminiumstangen selbstgebaut. Diese Bauweise und die Verstrebungen haben sich am 5 Zoll Original jahre lang bewährt. Beim neuen Instrument muss natürlich alles noch etwas größer dimensioniert werden. Anbei mal ein Bild vom Bau. Der Gitterteil ist 1,9m lang. Der gesamte Tubus wird dann etwa 3,2m Länge betragen und ca. 35 kg. wiegen.
Ich habe mal weltweit rumgegoogelt, wo es denn noch koronografische Systeme dieser Größenordnung zur Sonnenbeobachtung gibt. Man findet da nicht viel, zwei 50cm und ein 20cm Koronograf in Europa, Sakramento Peak hat noch einen 40cm Koronograf in Betrieb. Nicht zu vergessen Mauna Loa mit ihrer spezieller Filtertechnik. Die Japaner und Chinesen haben noch zwei Instrumente und dann hört es schon auf. Wahrscheinlich ist es für die Profis besser engbandige Filter zur Protuberanzenbeobachtung einzusetzen, die keine koronografische Streulichtausblendung benötigen. Dafür sind die Bilder aber wesentlich dunkler. Für die Koronabeobachtung allerdings ist die Lyotsche Technik erforderlich.
Im Amateurbereich kenne ich keine Systeme dieser Größenordnung. Bei den Franzosen wird ein 10Zoll Koronograf geplant. W. Lille seine 12 Zoll Optik wird vornehmlich auch nur im Engbandmodus verwendet.
Link zur Grafik: http://www.unigraph.de/images/Bau/gitter3.JPG
Weitere aktuelle Bilder vom zukünftigen Baugeschehen immer auf meiner Seite und dort unter -Aktivitäten- .
Gruß H. Paleske
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