90/1250 Mak für Astrofotografie

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peter5647

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Ist ein 90/1250 Mak schon für Astrofotografie von helleren Deepsky Objekten wie z.B. der Andromedagalaxie oder dem Orionnebel geeignet?
 
Nein.
a) Meist wird er auf viel zu schwächlichen Montierungen verwendet, die derartige Brennweiten niemals brauchbar nachführen können
b) er leuchtet zu schlecht aus; etwa ein Kreis mit ~15mm ist aber ok.
c) das erreichbare Feld ist zu klein.

Aaber:
Manches im Bereich DS wäre schon denkbar - nur wirds dran scheitern, dass derartige kleine Maks fast immer mit mini-Montierungen wie EQ-1 und EQ-2 verwendet werden.
Wenns nicht um 'Prettypictures' geht, kann man natürlich die Einzelbelichtungszeit abartig kurz wählen und sehr viele Aufnahmen anfertigen. Dann werden viele Objekte irgendwie sichtbar - auch bzw. gerade der Kern von M31 und die Zentralregion von M42.
Empfehlenswert ists nicht - außer wenns aus Neugierde nicht zu vermeiden ist.
Ansonsten gehn die Beiden Objekte schon mit sehr kurzen Brennweiten um die 300mm recht gut - und notfalls sogar ohne bzw. mit sehr schlechter Nachführung.

cs
Jürgen
 
Hallo,

bei der Brennweite von 1250mm wird es schwierig die beiden von Dir genannten Objekte auf einen Chip zu bekommen, weil Sie schlicht und einfach zu groß sind.

Desto größer die Brennweiten werden, desto kleiner müssen die DS Objekte werden.

Was man bei welcher Brennweite auf welchen Chip bekommt, kann man in Stellarium ganz gut simulieren.

Wie zuvor bereits erwähnt, sind bei größeren Brennweiten auch die Ansprüche an Dein Können, der Montierung und die Nachführung größer.

Gruß Jens
 
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