AstRobin
Aktives Mitglied
Motiviert von der eher schlechten Erfahrung mit der Mondfinsternis letzten Sonntag wollte ich meine nächste Mondfotografie etwas besser planen. In Zukunft möchte ich genau wissen, wo ich hinschauen muss - ohne mich auf meinen Handykompass verlassen zu müssen, der alle 10min woanders hinzeigt.
Aus Stellarium weiß ich, dass der Mond um 20:48 Uhr von meinem Standpunkt aus gesehen bei ca. 109,5° azimutal stand. Ich habe ebenfalls ein Bild von diesem Zeitpunkt, auf welchem ein markanter Sendeturm in 48km Entfernung direkt unter dem Mond zu sehen ist. Ziehe ich nun in Google Earth eine Linie zwischen meinem Beobachtungspunkt und dem Sender, zeigt mir Google Earth eine Richtung von 95,75°.
Google Earth nutzt für die Berechnung anscheinend die geodätische Peilung. Wieso unterscheidet sich das so stark vom azimutalen Gradnetz in Stellarium? Gibt es irgendwelche Online-Tools zur schnellen Umrechnung?
Aus Stellarium weiß ich, dass der Mond um 20:48 Uhr von meinem Standpunkt aus gesehen bei ca. 109,5° azimutal stand. Ich habe ebenfalls ein Bild von diesem Zeitpunkt, auf welchem ein markanter Sendeturm in 48km Entfernung direkt unter dem Mond zu sehen ist. Ziehe ich nun in Google Earth eine Linie zwischen meinem Beobachtungspunkt und dem Sender, zeigt mir Google Earth eine Richtung von 95,75°.
Google Earth nutzt für die Berechnung anscheinend die geodätische Peilung. Wieso unterscheidet sich das so stark vom azimutalen Gradnetz in Stellarium? Gibt es irgendwelche Online-Tools zur schnellen Umrechnung?