acht Zoll Dobson oder weitersparen

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Ehemaliges Mitglied (32090)

Nachdem mich ja eine unerwartete Autoreperatur beim Kauf meines Wunschteleskopes zurückgeworfen
hat, habe ich gerade diesesAngebot gesehen

https://www.ebay.de/itm/Skywatcher-...465350&hash=item56724bcdce:g:h0YAAOxy3zNSgf8A

Mein Favorit wäre eigentlich dieses hier gewesen

https://www.astroshop.de/teleskope/skywatcher-teleskop-n-200-1000-explorer-bd-neq-5/p,14991

auf jedenFall soll es ein 8 Zöller sein, weil ich keinen Zwischenschritt mehr machen möchte,
habe derzeit eine Bresser Venus 75/700.

Was meint Ihr, weitersparen oder zugreifen.

schönen Abend

*entfernt*
 
Hallo Peter!
Nun, das kommt drauf an, ob du einen Dobson oder ein Teleskop mit parallaktischer Montierung auf einem Dreibeinstativ haben willst!

Zeigen werden dir beide Teleskope in etwa das selbe, da es beides 8'' sind.

Wenn es dieser Dobson wird, dann würde ich ihn aber in einem Astro-Shop wie HIER kaufen, denn das ist sicherer als Ebay (Umtausch usw. wenn etwas nicht passt) und auch noch billiger!

Grüße, Mario
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Peter,

die Montierung NEQ5 gilt für diese Teleskopgröße als grenzwertig. Für visuell würde ich azimutale Montierungen einer deutsch äquatorialen ohne goto sowieso immer vorziehen. Habe es jüngst nochmal probiert: Wo ist nochmal die Feststellschraube? Ach da. OHA der Sucher ist ja unterm Teleskop. Da muss ich wohl den Tubus drehen...

Man kann sich dadran sicher gewöhnen. Aber man ist auch dann noch definitiv mehr mit der Montierung beschäftigt als nötig. Und wenn man wie ich noch rausfährt und meist maximal zwei Stunden einplant zum Beobachten um am nächsten Tag noch ansprechbar zu sein, ist das zu viel Zeit.

Auf der anderen Seite ist eine ruckelige Dobson Montierung auch ein Lustkiller. Welcher Anbieter da im Moment die beste Lösung hat weiß ich nicht. Ultrazufrieden war ich in dieser Hinsicht mit meinem um die Jahrtausendwende erworbenen Skyliner jedenfalls auch nicht.

VG
Klaus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Mario,

Ebay als solches würde ch nicht so vereufeln. Gerade das obige Beispiel zeigt, dass sich hinter dem Ebayaccount exakt der von Dir verlinkte Shop befindet. Und wenn man die Versandkosten berücksichtigt, liegt das Ebayangebot sogar noch günstiger.

Spätestens mit der Zahlung via PayPal ist das Risiko kein bisschen grösser als bei Bekannten Onlineshops. Man sollte halt, wie bei allen Geschäften ein wenig die Augen offenhalten.

Gruß Horst

 
Hallo Peter,

ich würde den 8" f/6 Dobson dem 8" f/5 Newton auf EQ5 allein schon aus Stabilitätsgrunden vorziehen.

Wenn Du wirklich auf Lanzeitfotografie hinaus willst, denn ein deutlich (!!!) kleineres Teleskop auf die Monti.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Peter,

ich habe mit exakt diesem Setup angefangen: 1000/200 auf NEQ5.
Visuell war das so weit ok, wenn elektrisch nachgeführt wurde und der Wind sich in Grenzen hielt. Allein beim Fokusieren wackelte es ein wenig. Fotografisch trägt die Q5 einen 6" deutlich besser und man bekommt mit Guiding sehr gute Resultate. Muss es unbedingt 8" sein, dann die HEQ5 oder gleich die EQ6.
Noch eine Anmerkung: der Weg zur Astrofotografie ist steinig.
Ich bin mittlerweile hauptsächlich visuell unterwegs, weil ich erst mal das unmittelbare Erleben spannender finde. Während die Aufnahmen laufen ist Dein Teleskop belegt und Du kannst mur noch daneben stehen, warten und die Ausrüstung überwachen. Oder Du kaufst Dir zusätzlich noch einen Dobson um diese belegte Zeit zu nutzen.
Viele Grüsse
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für eure wirklich hilfreichen Antworten die mich auch wieder zur Vernunft
haben kommen lassen.

Da ging es wohl gestern mit mir durch aber vielleicht sollte ich mich dem Thema weniger
emotional und mehr rational nähern.
Es juckt mich jetzt zwar das Dobson in meine MustHave Galerie einzureihen, zumal der
zur Verfügung stehende Etat dafür ausreichend ist, trotz jüngstem Aderlass und der
Astro Shop in Landsberg gerade einmal 30 km entfernt ist.

Aber gemach gemach, erste Schritte habe ich ja schon mit meinem Bresser Venus 75/700
gemacht das ich nebenbei ein wenig tunen möchte und so zu sagen meine Spielwiese wird,
Umbau auf Dobson läuft hier schon.

Habe auch gute Plössl Okulare dazu (6, 9, 15, 20 Super Plössl) und eine Barlowline sollte
auf Rat hier im Forum die nächsten Tage eintrudeln.

Leider habe ich bisher noch keine Antwort auf meine Frage zur Justierung erhalten.

http://forum.astronomie.de/phpapps/...23/Habe_hier_einen_alten_Justierl#Post1349923

Vielleicht sollte ich hier einfach den Mut haben den Punkt im Loch zu versenken.

Diese Ausgangsposition verschaft mir eigentlich Zeit über die Frage "Was will ich langfristig" nachzudenken.

Diese Frage ist, glaube ich, beim Einstieg in das Hobby noch nicht so einfach zu beantworten.
Vielmehr glaube ich, daß sich das erst mit zunehmender Beschäftigung herauskristalisieren wird.
Bis dahin wird man erst einmal Planeten beobatchen und dann Spiralnebel und später möchte
man seine Beobatchungen auch in Form von Bildern oder Filmen archivieren.

In erster Linie möchte ich am Anfang natürlich die Ringe des Saturn einschl. Cassine Teilung
sehen und die Wolkenbänder von Jupiter sowie die Pole des Mars. Deswegen sollte das Teleskop
für Planetenbeobachtung gut geeignet sein weshalb ich gleich einen 8 Zöller in Erwägung gezogen habe.

Es sollte ein System sein, das mit meinem Fortschritt und meinen Wünschen mitwächst.
Deswegen dachte ich mir 200/1000 Dobson wäre so ein Einstieg und kann später mit einem
wertigen Stativ bis hin zu GoTo und Photographie erweitert werden.

Als Parameter kommt noch der Aufstellort ins Spiel. Ich wohne in einem Reihenhaus und
werde sowohl vom Dachgeschoss durch eine großes Dachfenster beobatchen oder vom Balkon
im ersten Stock oder von der Terasse im Erdgeschoss weshalb das Teleskop oft transportiert
wird und das von mir favorisierte System mit 20 kg als Dobson und 30 kg mit Stativ schon
grenzwertig ist.

Das Bresser Venus möchte ich als transportables System benutzen wenn ich mal wo hin fahre
und langfristig möchte ich die Lücke von 75/700 zu 200/1000 durch ein besseres transportables System
schließen.

War jetzt ein etwas längerer Text und Dank gebührt allen die es geschafft haben bis zum Ende zu lesen.

Grüße

*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für eure sehr hilfreichen Antworten,

Das mit der Barlow-Linse 2fach habe ich bisher gar nicht in Erwägung gezogen, weil die beigelegten
Barlow Linsen in den Foren immer schlecht geredet werden. Nachdem aber eure Empfehlung verlockend
klingt und in meinen Bresser Venus Upgrade Etat passt ist die 2fach Barlow schon auf dem Weg zu mir.

Ich bin gerade umgezogen und noch sind nicht alle Kartons geöffnet, aber irgendwo muß sich noch
ein 15mm Plössl und ein 20mm Super Plössl befinden.

Auf der Grundlage meiner vorhandenen Okulare und folgenden Überlegungen verzichte ich auf
das 32mm Super Plössl.

Das Bresser Venus hat eine Brennweite von 700 mm und eine Öffnung von 75 mm.
Daraus ergibt sich (Brennweite x 1,5) eine sinnvolle Vergrösserung von 114.

Mit meinen derzeitigen Okularen erreiche ich folgende Vergrösserungen.

Plössl Okulare
--------------
20,0 mm auf 035x mit Barlow 2x ergibt 070x (ist mein Superplössl Okular)
15,0 mm auf 046x mit Barlow 2x ergibt 092x
09,0 mm auf 077x mit Barlow 2x ergibt 144x (ist wohl auch nicht zu gebrauchen)
06,0 mm auf 116x mit Barlow 2x ergibt 226x (ist wohl auch nicht zu gebrauchen)

Orginal Okulare
---------------
20,0 mm auf 035x mit Barlow 2x ergibt 070x
12,5 mm auf 056x mit Barlow 2x ergibt 112x
04,0 mm auf 175x mit Barlow 2x ergibt 350x (ich weiß, ist nicht zu gebrauchen)

Also stehen mir folgende (sinnvolle) Vergrößerungen zur Verfügung.

035x, 046x, 056x, 070x, 077x, 092x, 112x und 116x

Plössl 32mm
-----------
032 mm auf 021x mit Barlow 2x ergibt 044x

Nachdem mit mit dem 15mm Plössl bereits 046x zur Verfügung habe, würde ich mit dem
32mm nur die 20x zusätzlich erhalten.

Nachdem ich morgen Urlaub habe und der Astro Shop in Landsberg vor der Tür liegt,
bin ich schon in Versuchung mir dort das

Skywatcher Dobson Teleskop N 200/1200 Skyliner Classic DOB
https://www.astroshop.de/teleskope/skywatcher-dobson-teleskop-n-200-1200-skyliner-classic-dob/p,4440

zu holen. Wenn ich auf die parallaktischer Montierung verzichte und stattdessen mit
einem Dobson anfange, kann ich später ja für Astrofotografie eine HEQ5 oder gleich die EQ6
(wie mir hier im Forum geraten wurde) nachkaufen (Das wird wieder ein Nacht mit hin und
herdenken) zumal der Dobson auch mit der Autoreperatur machbar ist.

Nachdem ich bisher leider keine Antwort auf meine Frage zur Justierung erhalten.

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbth...erl#Post1349923

war ich heute abend dann mal mutig und habe den Punkt im Loch des alte Justierlaser
versenkt. Ich glaube der Justierlaser ist gar nicht so schlecht und vom Aussehen
her könnte er von https://drehen-und-mehr.beepworld.de/45g2zoll.htm sein.

Grüße

*entfernt*
 
Hallo Peter,

zu dem Laser habe ich z.B. nichts geschrieben, weil ich ihn nicht kenne und weil ich selbst die Justage ausschließlich mit dem Concenter mache und das auch empfehle, denn eine gute Justage ist nun mal eine Grundvoraussetzung für einen guten Newton.

Warum ich dann auch den bereits von dir genannten 8" f/6 Dobson vorziehen würde, habe ich Dir bereits geschrieben und natürlich kann man den Newton später auf eine 6er E-Kuh laden, aber ich meine, auch wenn ich selbst nicht fotografiere, der erfolgversprechendere Weg geht über eineKamera mit Objektiv auf guter Monti, dann eine kleine, gute, aber kurzbrennweitige Astrooptik und dann erst geht man mal 1000 und mehr mm Brennweite an. Die Fotografen die ich kenne, hatten so weniger Frust und eine ermutigendere Lernkurve als Leute, die gleich mit dicken Mörsern loslegen wollen.

Sollte es der Dobson werden, dann fehlt dir zunächst mal für einen guten Start eigentlich nur ein 2" Übersichtsokular um 30 mm Brennweite und ich ganz persönlich würde noch einen Peilsucher (Leuchtpunktsucher....muss kein Rigel oder Telrad sein) zusätzlich zum optischen Sucher montieren.

Bezüglich der Okulare ist das hier

http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html

immer lesenswert.

Schau mal in meine Beobachtungsberichte rein, dann kannst Du eventuell einschätzen, ob so ein 8er Dobs für Dich taugt.

BBs mit 8" f/6 Dobson

Gruß
*entfernt*

 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von lunarus:
In erster Linie möchte ich am Anfang natürlich die Ringe des Saturn einschl. Cassine Teilung
sehen und die Wolkenbänder von Jupiter sowie die Pole des Mars. Deswegen sollte das Teleskop
für Planetenbeobachtung gut geeignet sein weshalb ich gleich einen 8 Zöller in Erwägung gezogen habe.
Mein 150/1200 auf einer EQ5 macht gerade am Planeten viel Spaß, das Instrument hat aber auch keinen 2"-Auszug, sondern einen für 1,25" Steckmaß - das gibt einen kleinen Fangspiegel mit entsprechend hohem Kontrast. Die Justage ist bei den Daten ebenso gut hinzubekommen wie eine gute Fertigung, und als Okulare sind Plössl und sogar Orthos sehr gut geeignet. Ein 200-mm-Teleskop kann zwar mehr, aber der 150er reicht fast immer aus, bei weniger Kosten für Instrument und Montierung.

Ich wohne in einem Reihenhaus und
werde sowohl vom Dachgeschoss durch eine großes Dachfenster beobatchen oder vom Balkon
im ersten Stock oder von der Terasse im Erdgeschoss weshalb das Teleskop oft transportiert
wird und das von mir favorisierte System mit 20 kg als Dobson und 30 kg mit Stativ schon
grenzwertig ist.
Dachfenster nur für geringste Vergrößerungen (Fensterglas ist nicht feinoptisch planparallel), Balkon bei Sonneneinstrahlung besser nicht für hohe Vergrößerungen (Luftunruhe), Terrasse sollte das beste Bild liefern.

Grüße

fquadrat
 
Guten Abend Freunde der Nacht,

ich war heute nicht in Landsberg und habe mir das Skywatcher Dobson Teleskop N 200/1200
nicht vom Astroshop geholt. Ich habe aber letzten Abend noch viel darüber nachgedacht und kann auch
nicht sagen wie lange ich der Versuchung widerstehen kann.

Ein Grund für diese Entscheidung waren eure sehr informativen Rückmeldungen, die
mir gezeigt haben wie wenig Wissen ich über dieses Thema doch noch habe.

Auf dem Wissenstand, denn ich derzeit habe, kann man zwar mit Informationen
wie Öffnung und Brennweite etwas anfangen, aber welchen Einfluß Öffnungsverhältnis,
Auflösungsvermögen, Grenzgröße etc. auf die Qualität eines Teleskopes hat, habe ich
dann schon wieder keine Ahnung mehr. Welchen Einfluß die Brennweite hat, weiß
tatsächlich auch schon nicht, nur je größer desto besser. Dann sehe ich aber
200/1000 Teleskope und 200/800 Teleskope und kann nicht beurteilen welche Nachteile
diese zum 200/1200 haben oder welche Vorteile.

Das die Montierung NEQ5 grenzwertig für ein 200/1200 ist und hier eher HEQ5 oder gleich
die EQ6 das Mittel der Wahl darstellt, habe ich nur durch eure Hilfe herausgefunden.

Eigentlich kann ich mit dem von mir ausgewählten Skywatcher Dobson Teleskop N 200/1200
Skyliner Classic DOB nicht viel falsch machen sehr wohl aber in der Auswahl der weiteren
Komponenten.

Wenn ich schon nach Landberg fahre und mir dieses Teleskop hole, dann möchte ich auch
nicht die Standard Zubehör wie die 1,25" Okulare mit 25mm und 10mm im Lieferumfang haben,
da ich bereits 1,25" Plössl Okulare mit 20 (Superplössl) 15mm, 9mm und 6mm habe.

Hier möchte ich dann lieber gleich 2" Okulare und nicht die Standard Okulare.
Auch beim Sucher möchte ich nicht den Standardsucher mit 9x50 sondern evtl. bereits
einen besseren Sucher.

Mal schauen ob ich das aushandeln kann fall ich meine Ungeduld dann nicht mehr zügeln kann.
Eigentlich war es aber mein Plan das Bresser Venus als Spielwiese zu benutzen um weitere
Erfahrungen zu sammeln und mein Wissen zu erweitern indem ich fleißig hier weiter lese
und euch weitere Fragen stelle, gleichzeitig möchte ich am liebsten morgen nach Landsberg fahren.

Hier nocheinmal vielen Dank, daß Ihr mir mit euren Antworten die Augen über meinen wahren
Wissenstand geöffnet habt und schönen Abend.

*entfernt*


@fquadrat

Zur Beobachtung mache ich das Dachfenster natürlich auf und habe dann einen schönen Blick
auf den Südhimmel.

PS: falls hier ein Admin mitliest, mein Eintrag #1350315 in diesem Thema kann gelöscht werden, da dieser zum Thema
http://forum.astronomie.de/phpapps/...52/Was_ist_bei_einem_Zoom_Okular_#Post1349752
gehört wo ich ihn bereits mit #1350349 gepostet habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!

Gründlich zu recherchieren und drüber nachzudenken finde ich gut.
Dennoch lernt man das meiste erst in der Praxis, wenn man mit Teleskopen arbeitet.

Daher möchte ich noch eine Idee in den Raum werfen.
Es werden (auch hier im Forum) sehr oft 8'' und auch ab und zu 10'' Dobsons gebraucht angeboten.
Hol dir doch so einen und probier ihn einige Monate aus! Vermutlich kannst du ihn danach praktisch ohne Verlust wieder verkaufen!

Und schau, ob du (übers Forum, über eine Sternwarte oder wie auch immer) Kontakt zu Personen bekommst, die Teleskope haben. Dort kannst du dann verschiedene Okulare, Filter, Sucher, usw. ausprobieren und bekommst ein Gefühl dafür, was dir liegt und was nicht.

Zum Aufrüsten:
Bessere Okulare finde ich immer gut - ich selbst habe mehr Geld in meine Okulare als in mein Teleskop gesteckt und ich habe es nicht bereut.
Ach ja - 2'' Okulare machen nur bei langbrennweitigen Okularen Sinn. Ab etwa 20mm (je nach Sichtfeld) bringt dir das 2'' keinen Vorteil mehr gegenüber dem 1,25'', da genau der selbe Lichtstrahl durchfällt und nur das Gehäuse beim 2'' breiter gebaut ist (und es damit schwerer und unhandlicher ist).

Einen besseren Sucher finde ich hingegen sinnlos, außer man benutzt ihn zum Guiden in der Astrofotografie. Der Skywatchersucher 50mm Sucher ist recht gut und ein teurerer wird dir nichts bringen. Nimm dir lieber einen Leuchtpunktsucher dazu - der hilft gerade am Anfang viel mehr als der beste optische Sucher!

Und zum Dachfenster: Sei dir einfachbewusst, dass durch die Luftbewegungen durch das Fenster (Temperaturausgleich) und die Luft die außen am Haus entlangstreicht das Bild mehr wabern wird als wenn du auf freiem Feld stehen würdest.
Wenn du damit leben kannst - mach es!
Aber geh auch mal raus auf eine freie Fläche, lass dort das Teleskop auskühlen und vergleiche, wie ruhig das Bild dort ist.

Grüße, Mario,
der meint: Nachdenken und Recherchieren ist gut, aber ewig warten ist nicht besser als einfach loslegen und praktische Erfahrungen sammeln!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Peter,

mein Tipp: wenn du schon persönlich hinfährst, dann verhandle mit dem Händler. Es gibt günstigere Ausstellungsware, Rückläufer...

Sonstiger Rabatt, ein Zusatzokular oder ein Justagetool kann auch schon noch drin sein. Viel Erfolg!

VG
Klaus
 
Meine Tips:
Thema Sucher:
Mir selber half ein Leuchtpunktsucher (Mein Favorit: Der etwas klobige Telradfinder) zusammen mit dem Deepsky Reiseatlas extrem gut weiter.

Thema Dachfenster:
Auch bei offenem Fenster bleibt die Tatsache 2er oft völlig unterschiedlichen Lufttemperaturem bestehen. Ein waberndes Bild ähnlich einer aufgeheizten Strasse im Sommer ist die Folge.

Thema Preisverhandlung:
Hier zeigte sich mir gegenüber der oben genannte Shop nicht den Deut entgegenkommend. 2% Skonto bei direkter Zahlung sollten aber immer drin sein.

Thema Vorteil/Nachteil 200/1200 zu 200/1000 bzw. 200/800:
Je kleiner das Öffnungsverhältnis, desto geringer der Hebel. Das spielt dann vor allem auf einer klassischen Montierung eine Stabilitätsrolle. Rein visuell ist ein größeres Öffnungsverhältnis weniger schwierig für Okulare. Daher würde ich beim Dobson immer einen 200/1200 bevorzugen. Andere Aspekte lass ich mal aussen vor.

Gruß
Horst
 
Zitat von Horst66:
Thema Vorteil/Nachteil 200/1200 zu 200/1000 bzw. 200/800:
Je kleiner das Öffnungsverhältnis, desto geringer der Hebel. Das spielt dann vor allem auf einer klassischen Montierung eine Stabilitätsrolle. Rein visuell ist ein größeres Öffnungsverhältnis weniger schwierig für Okulare.
Umgekehrt! 200:1200=1:6 ist klein, 200:1000=1:5 ist größer, 200:800=1:4 ist groß!

Grüße

fquadrat
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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