Adaption Pentax XW + kl. DigiCam

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

VierZollLinse

Aktives Mitglied
Hallo,
nun, da ich ja auf teils auf Pentax umgestiegen bin und diese Okulare mittels 43x0,75 Gewinde die Adaption einer Digi ermöglichen, hier anbei die meine auf die FX01 abgestimmte Konstruktion.

Dank einem Dreher, der mir also den Adapter mit 10mm Verlängerungshülse fertigte, kann ich nun sauber, entgegen der 1. Lösung, siehe Variante 1 die Cam an das Okular verschrauben.

Die Klemmschraube musste ich selber anfertigen, da eine Kunststoffschraube ein Verkratzen des Objektives von außern verhindern soll.

Möchte mal hiermit die "nicht AstroProfiFotografen" animieren ihre kleine Cam anzuflanschen.

So kann eine EINZELaufnahme mit dieser Kombi z.B. am Mond aussehen: Mond
 

Anhänge

  • Cam_06_f.jpg
    Cam_06_f.jpg
    54,4 KB · Aufrufe: 342
  • Cam_07.jpg
    Cam_07.jpg
    69,2 KB · Aufrufe: 289
  • Cam_08.jpg
    Cam_08.jpg
    68,7 KB · Aufrufe: 296
Hallo Dominique,

eine saubere Arbeit, gute Idee! Ich hätte dazu noch eine Frage: Wie hast Du die Länge der Adaption und der Verlängerungshülse zur Pan.FX01 abgestimmt (berechnet), um in den Focus zu kommen?

MfG
Wilfried
 
Hallo Wilfried,
also, öhm, durch ausprobieren wie, erst mal über die Augenlinse gehalten, grob den Abstand betrachtet. Dann angefangen mit einer leeren Toilettenrolle. Cam oben rein, von unten immer weiter abgeschnitten. So als Distanzstück, angenähert bis das Maß für den Abstand passte. Den Rest dann für die Variante 1 nach Toilettenkonstuktion auf das Bauteil veremessen. Habe aber festgestellt, um so näher desto besser. Die Abschattung bleibt dann gering oder verschwindet gänzlich.
Ferner haben die kleinen Cams ja einen Zoombereich, da ist man dann flexibel. So also hier die nahe an die Augenlinse ausgelegte Konstruktion, mit 10mm Distanzoption. Ich denke, wird funktionieren. Wichtig ist nur, in der Zoomstellung, in der das Objektiv die längste Baulänge aufweist, sollte dieses selbstverständlcih nicht die Linse berühren.
 
Hi Dominique

Ich hätte etwas Bammel, das doch recht filigrane Faltobjektiv einer Kompaktkamera sozusagen als tragendes Bauteil zu verwenden. In jedem Fall sollte man 'Auto Power off' deaktivieren oder zumindest so einstellen, dass das Objektiv nicht versehentlich einfährt, wenn der Akku knap wird oder wenn sie mal nicht benutzt wird.
Bei der Adaption übers Statifgewinde passierts dagegen womöglich, dass die Kamera verkippt.
Ideal wären natürlich solche, die einen Adaptertubus anflanschen lassen, aber die sind selten geworden.

Vielleicht könnte man das aber kombinieren - Deine Klemmung um die Kamera richtig einzurichten, und eine Adaption übers Stativgewinde um die Kamera zu halten. Wenn die eingerichtet ist, wird die Kunststoffschraube deiner Klemmung gelöst.
Ansonsten müsste man bei der Bedienung der Kamera eben sehr vorsichtig sein.
Aber die Idee gefällt mir. Außerdem hätte man ja die Möglichkeit, Videos aufzunehmen.

cs
Jürgen
 
Zitat von Nasus:
......... In jedem Fall sollte man 'Auto Power off' deaktivieren oder zumindest so einstellen, dass das Objektiv nicht versehentlich einfährt, wenn der Akku knap wird oder wenn sie mal nicht benutzt wird.
......

würg,......schluck,.......ich vergaß! Ja, stimmt, deaktiviere ich auch immer.
Und den Auto-Blitz aus :schwitz:

Hallo Jürgen,
ansonsten habe ich mit den kleinen aber m.E. doch robusten Cams keine Pobleme. Mechanisch wirken da keine großen Kräfte. Also, mit etwas weniger Angst und angepasster Klemmung funktioniert das gut.
Videos habe ich auch mit der kleinen gemacht, die EBV ist mir aber hinsichtlich dieser Technik nicht so bekannt.
 
Hi Dominique

Das stimmt - bei diesen Leichtgewichten wirken da keine großen Kräfte.
Ich hab nur etwas Bammel im Falle von Unachtsamkeit - im Halbdunkel dranstoßen o.Ä. könnte ja mal passieren. Die Faltoptik ist eben das Empfindlichste an solchen Kameras.
Aber wenn man vorsichtig ist hab nichtmal ich da größere Bedenken - defekte Objektivmechanik war bis jetzt die Haupttodesursache meiner Kompakten - wenn auch nie durch meine Unachtsamkeit, sondern meist durch andere oder Sand im Getriebe.

Hab aber dank dir mal geschaut, wie teuer die Alternative - der Adaptertubus - wäre: Die kosten als Nachbau nur 10€. Allerdings eben nicht für alle Kompakten erhältlich, da ist dein Ansatz deutlich universeller.

cs
Jürgen
 
Hi Dominique, hallo Jürgen,

die Leica-Faltoptik an meiner Panasonic TZ-7 möchte ich dann doch lieber nicht belasten. Ich werde mal versuchen, ob ich über das Stativgewinde was zurecht bastele. Wie sähe denn die Alternative "Ataptertubus" aus, Jürgen?

Gruß
Wilfried
 
Hi Dominique, hallo Jürgen,

die Faltoptik an meiner Panasonic TZ-7 möchte ich dann doch lieber nicht belasten. Ich werde mal versuchen, über das Stativgewinde was zu basteln. Wie sähe denn die Alternative "Ataptertubus" aus, Jürgen?

Gruß
Wilfried
 
Hi Wilfried

Das mit dem Adaptertubus klappt nur bei ganz besrimmten Kameras - um das Objektiv herum ist an der Vorderseite ein Ring, der sich abnehmen lässt und ein Gewinde freigibt. Auf dieses Gewinde kommt dann eine Röhre aus Alu, die vorn ein Filtergewinde hat.
So etwas kommt jedoch arg aus der Mode - die älteren Powershots und Ricohs hatten das oft.
Finden kann man solche z.B. über digitalkamera.de - da kann man nach Filtergewinde/über Adapter suchen lassen.
Die TZ-7 scheint diese Option nicht zu haben.

cs
Jürgen
 
Hallo Ihr LIEBEN.
Dank für die Teilnahme. Macht es nicht so umständlich.

Den Adapter wie er ist - auf der anderen Seite auch so eine Art Schraube - von der einen zur anderen Seite dann die Cam mit einem Gummiband fest verspannen - über das Display - fertig.
Hält ohne Druck auf die Optik, da ja nur die Spannkräfte auf das Gehäuse wirken. Also der einzig ringflächige Auflagepunkt. :)
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben