Älteres Zoom-Okular Vixen LV 8-24mm gereinigt

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FrankFu

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Hallo Zusammen,

Ich dachte, ich mache mal eine kleine Fotostory zur Wiederinbetriebnahme eines älteren Vixen LV 8-24mm Zoom-Okulars, das vor einiger Zeit für wenige Euro den Weg zu mir gefunden hat.

Da ich ja gerne mit älteren Teleskopen beobachte, bin ich auch immer an Okularen aus der Zeit interessiert und da gehört es meist dazu, dass diese auch vom „Dreck“ der Zeit befreit werden wollen. Ich habe da also wenig Schmerzen, die Okulare zu zerlegen und wieder nutzbar zu machen und so dachte ich, bei dem Zoom dokumentiere ich mal ein bisschen, damit mal klar wird, dass das auch kein Hexenwerk ist.

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Da ist also das gute Stück… und wie hier mehr oder weniger zu sehen ist, ist nicht nur die Augenlinse froh über eine Reinigung, wir haben auch „Dreck“ im Okular.

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Diesen innenliegenden Schmutz sieht man beim Zoom schön, wenn man mal durch die Brennweiten durchzoomt.

Also los geht es: Die aus meiner Sicht sehr gute Augenmuschel lässt sich einfach abziehen und die Steckhülse abschrauben. Hier zieht sich dann schon die erste von insgesamt drei Schrauben, hier an dem Barlow-Element.
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Auch die Augenlinse lässt sich einfach abschrauben und zeigt dann von innen eine weitere Schraube, die sich unter der Gummierung des Gehäuses verbirgt. Die Gummierung lässt sich einfach etwas herunterschieben, um die Schraube dann von aussen zu lösen.
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Dann kann man das Aussengehäuse nach oben abnehmen und hat das innere Gehäuse vor sich liegen. Die Schraube am Barlow-Element gelöst und man kann das Element nach unten rausgleiten lassen.
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Dies legt dann die dritte Schraube offen, welche das zentrale Linsenpaket im Zoom hält / führt.

Reinigung mit Blasebalg, fuselfreien Labortüchern und Isopropanol mit etwas destilliertem Wasser… bei Bedarf Baumwoll-Wattestäbchen oder Abschminkpads ohne irgendwelche „Zusätze“.
Während die Augenlinse und das Barlowelement (verkittet) hier unproblematisch ist, besteht das zentrale Element aus einer Linse und einem verkitteten Element, die durch einen Abstandsring getrennt lagern… hier setzt sich gerne „Zeug“ ab, daher gilt es das zentrale Element zu zerlegen.
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Dann gilt es immer schön zu kontrollieren, dass man beim Reinigen auch alles erwischt hat, sonst übt man den Zusammenbau und das erneute Zerlegen :cautious::LOL:… musste ich heute nur zweimal machen, weil ich mein ersten Durchgang dachte, dass das Licht an Tisch reicht… reichte nicht, also nochmal mit Taschenlampe zur „Ausleuchtung“.

Zusammenbau ist aus meiner Sicht recht einfach, das Konzept wird beim Zerlegen klar.
Die drei Schrauben haben das gleiche Mass, hier kann man also nichts vertauschen.
Einzig bei der Befestigung des äusseren Gehäuse am inneren Gehäuse muss man beim Aufstecken des äußeren Gehäuses drauf achten, das Gewinde am inneren Gehäuse mit der Bohrung für die Schraube am äusseren Gehäuse zu treffen. Ist aber ausreichend groß bemessen, so dass auch ich als Grobmotoriker das hinbekommen habe.

Jetzt warte ich auf den nächsten klaren Himmel, um das gute Stück wieder an den Mond zu bringen.

Vielleicht muss ich dann nochmal ran und die Linsenkanten schwärzen, denn das hat man dem Okular immer etwas vorgeworfen, dass helle Objekt schimmern / blenden.

Beste Grüße und klare Nächte
Frank
 
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