Äquatorialplattform - Planung, Bau und Resultate

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Apollo17

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Hallo,

ich bin im Besitz einer tollen Kombi: Refraktor Equinox 120/900 an azimutaler Skyw.-Montierung HDAZ/Stativ mit Gegengewicht (GG). Um sich von der Monti ein Bild machen zu können, schauen Sie bitte auf:

http://skywatchertelescope.net/swtinc/product.php?id=150&class1=3&class2=301

Nachteil dieser Kombi, wie auch bei Dobson, ist die Nachführung von Hand bei hohen Vergrößerungen. Die Verwendung einer Äquatorialplattform ist vorteilhaft.

Punkt 1 der Vorbereitungen ist die Ermittlung des Schwerpunktes der Kombi. Dazu gibt es im Internet Anleitungen, die sich auf Dobson beziehen. Die Schwerpunktermittlung bei o. g. Konstruktion erscheint mir aber etwas komplizierter. Einen einfacheren Weg sehe ich in der experimentellen Ermittlung.

Wenn das GG genau eingestellt ist, müßte bei meiner Kombi der Schwerpunkt auf der Vertikalachse der HDAZ liegen. Wenn die Kombi nun um 90Grad “umgelegt” wird, kann man durch befestigen eines Seiles an der vertikalen Achse (wie das technisch gemacht wird steht im Moment außen vor) den Schwerpunkt ermitteln, sprich die Kombi “in Waage” bringen.

Vermutlich liegt der Schwerpunkt sogar in der HDAZ. Mit Sicherheit relativ hoch über der EQ-Plattform, was ungünstig ist. Diesen Fakt möchte ich im Moment auch unberücksichtigt lassen.

Frage: Ist meine angedachte Vorgehensweise zur Schwerpunktermittlung theoretisch richtig?

Für Antworten dankt im voraus

Peter Schröpfer
 
Hallo Peter,

es geht um den Schwerpunkt aller bewegten Teile. Die obere Platte der Plattform gehört also dazu. Damit rutscht der Gesamtschwerpunkt schon ein Stück nach unten. Du könntest den Idealzustand (Schwerpunkt auf der Rotationsachse) herstellen, indem Du noch ein Gewicht auf die obere Plattformplatte stellst.
Zur Bestimmung des Teilschwerpunkts der Ausrüstung ist Dein Vorgehen richtig.

Gruß

Kurt
 
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