Aktion Nikkormat - endlich externes Akkupack

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Sven_Wienstein

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Wie im Juni angedroht habe ich es wahr gemacht. Meine Nikkormat EL, bei der das Batteriefach leider im Innern des Spiegelgehäuses ist, hat nun endlich den Draht zur Welt erhalten.
Und nochmal wie angedroht habe ich die Aktion dokumentiert: Aktion Nikkormat
Die Aktion war im Grunde Problemlos, aber ich würd's nicht jedem Empfehlen. Immerhin hat sich das ganze gelohnt, denn die Kamera, deren Spiegel sich von Hand vorklappen lässt, ist nun auch Deep-Sky-tauglich.

Clear Skies
Sven
 
Hallo,
Ich habe einmal bei einem Sternfreund eine praktische Lösung gesehen:
Seine Canon A1 machte auch nach etwa 1/2 Stunde einfach zu weil die Batterie alle war. Er hatte sich Kunststoffkörper in der Form der Batterie angefertigt mit Kontakten und Kabelverbindungen zu einem externen Batteriefach.
Das Batteriedummy passt in das Batteriefach der Camera, das Kabel hängt raus mit dem Batteriefach und zwei oder vier AA-Batterien drin. Das geht dann auch ohne Eingriff in die Eingeweide der Camera.
Grüße Martin
 
Hi Martin,

ich glaube, Du hast das nicht richtig verstanden. Das Batteriefach der Nikkormat ist unter dem Spiegel versteckt, die Kabel müssten durch das Objektiv nach draussen geleitet werden. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />

Clear Skies
Sven
 
Hallo,
Ich habe das schon verstanden. Es geht ja aus den Bildern hervor. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> Wie wird die Batterie den gewechselt, muß man da auch die Camera auseinandernehmen?
Auf jeden Fall finde ich es besser wenn man ohne solche Eingriffe auskommen kann.
Grüße Martin
 
Hallo Martin,
das "Problem" bei der EL besteht darin, dass das Batteriefach nicht zu erreichen ist, ohne das Objektiv zu entfernen. Wenn man also keine bajonettseitige Bohrung für die Kabelführung anbringen will (Lichteinfall), ist die von Sven gezeigte Lösung m.E. schon die, die am wenigsten Nebenwirkungen beim Patienten erzeugt.
Grüße: Uwe
 
Hallo Sven,

nach Deiner Aktion würde mich doch jetzt mal folgendes interessieren. Ich habe die Nikon F3, da ist es ähnlich aber ich habe zusätzlich zur B Stellung noch die T Stellung. Da bleibt der Verschluß beliebig lange auf, ohne den Auslöser ständig zu betätigen.
Du mußt doch bei Deiner B-Stellung den Auslöser mittels Drahtauslöser entsprechend lange betätigen. Das ist dann auch der Stromverbrauch. Wie ist das nun mit Deiner externen Batterie. Nimmst Du die dann nach dem Auslösen ab? Dann müßte eigentlich auch der Verschluß wieder zufallen. Wenn Du sie dranläßt, wo ist dann der Vorteil ob der Strom von der internen Batterie oder von der externen Batterie verbraucht wird?

Gruß astroluchs
 
Hallo Astroluchs,
ganz einfach, jetzt kann er einen Batteripack oder Trafo anbringen. Womit der Verschluss dann bei Minusgraden nicht mehr nach kurzer Zeit zufällt.
So was in der Art gibt es übrigens auch von Nikon direkt, allerdings nur für die Kameras, wo die Knopfzellen von unten eingeschraubt werden.
Ich habe mir für meine F-90 auch so einen Adapter gebaut. Dafür habe ich mir einen zweiten Batteriekorb von Nikon gekauft und dort einen 5V Festspannungsregler eingebaut. Durch ein nach draußen geführtes Kabel wird die Kamera dann mit Strom versorgt.
Seitdem habe ich bei Minusgraden keine Stromversorgungsprobleme mehr.

Gruß,

Dirk
 
Hi Astroluchs,

Du, der Strom geht nicht durch den Auslösekontakt verloren, sondern durch die Elektronik, den elektromagnetischen Verschluß und durch die Kraft, die zum elektromagnetischen Offenhalten des Spiegels nötig ist.
Für all dies gibt es zwar auch noch mechanische "Federkraft"-Lösungen, ich weiss aber nicht, was davon in der EL Verwendung findet. Jedenfalls geht bei Stromausfall der Verschluß zu.

Will sagen: Deine F3 braucht womöglich in T-Stellung denselben Saft.

Wer den Saft verbraucht ist auch nicht egal, denn eine 6V Photobatterie (die in Warheit ein 4er-Knopfzellenstapel mit schöner Hülle ist) kostet etwa das 5-fache von entsprechender Menge Aldi-Mignonzellen, die nochmal länger halten. Tja, und da mir selbst das nicht genug ist, nehme ich NiMH-Akkus, die sich zig mal wieder laden lassen, und als Gipfel der Frechheit soll ein 6V Spannungsregler den Betrieb über meinen 12V Autoakku ermöglichen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

hab das natürlich gleich mal nachgemessen. Wollte ich sowieso schon mal machen. Also Du hast Recht, in T-Stellung verbraucht die Kamera (Nikon F3) tatsächlich 6,02 mA solange der Verschluß offen ist. T- Stellung bedeutet daß ich den Drahtauslöser nur einmal betätigen muß und nicht dauernd festhalten oder feststellen. Wenn ich die Batterie aber während dieser Zeit rausnehme bleibt der Verschluß trotzdem offen, also irgendwie doch eine mechanische Lösung. Der Verschluß geht erst wieder zu wenn ich den Zeiteneinstellknopf von Hand auf B oder eine andere Einstellung zurückstelle.

Ich hab aber noch einen zweiten Hebel zur mechanischen Notauslösung. Wenn ich mit diesem zweiten Hebel auslöse wird auch in Stellung T kein Strom verbraucht. Dieser funktioniert auch wenn ich die Batterie ganz rausnehme. Der Verschluß bleibt auch hier beliebig lange offen.

Gruß astroluchs
 
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