Alle Teleskop Typen

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

kafka111

Aktives Mitglied
Hallo Leute

So ich muß jetzt mal was fragen und zwar geht es um die Verschiedenen Teleskop Typen.
Ich selber habe ein 114/900 Newton mit 2 zoll Okularauszug und einer EQ1 Montierung.
Was ich schon mitbekommen habe ist das je mehr öffnung ich habe desto besser und je mehr kann ich sehn und mehr licht wird gesammelt.
Aber welches Teleskop oder welcher typ ist den nun am besten??
Ist es der Newton mit EQ1-6 Montierung oder als Dobson mit einer Rockerbox oder halt Makustov Tubus und was ist mit einem Linsenteleskop?? Ich weiß das ein Linsenteleskop halt nicht viel öffnung hat oder wenn halt doch sind sie für Otto Normal Verbraucher kaum erschwinglich.
Klar kommt die Frage dazu was man sehn will aber ich denke wenn einer mit dem Hobby anfängt möchte er alles sehn.
Deshalb meine frage welcher Typ ist am besten auch vom Preisleistungs Verhältniss und um alles zu sehn und vieleicht auch noch ein wenig Astrofotografie zu betreiben?

Gruß Michael
 
Hi Michael

Ich bezweifle, dass es eine Antwort auf deine Frage gibt. (Ausser sich mit Chips und Bier einzudecken ;))
Ein optimales Teleskop gibts immer nur für einen ganz bestimmten Zweck, und das sieht auch bei gleichem Zweck je nach Gewichtung ganz anders aus.
Jedes System hat eben seine Vor- und Nachteile.
Ein paar Beispiele:
Am meisten benutzt wird ein Fernglas, die meiste Öffnung bekommt man bei einem Newton, die billigste Montierung für ein Maksutov.
Das Fernglas hat dafür nur eine geringe Vergrößerung (und muss ab einer gewissen Größe auch moniert werden), der obstruirte Newton will justiert, transportiert und für teuer Geld montiert werden, der Maksutov zeigt nur einen kleinen Himmelsauschnit....
Bei all diesen Vorschlägen könnte man ein "ja, aber" einwerfen.
Daher: Ein optimales Teleskop gibts immer nur für einen ganz bestimmten Zweck, und das sieht auch bei gleichem Zweck je nach Gewichtung ganz anders aus.

CS
Jürgen
 
moin,

um gotteswillen, bist du wahnsinnig? solch eine frage kann hier in mord und totschlag enden :/
preis/leistung: der dobson
visuell und möglichst viel: dobson
foto mit langzeitbelichtung: newton auf ner EQ6 oder besser
pflegeleicht: refraktor

so ist meine einschätzung. man kann es nicht so genau sagen, denn soviele astronomieanhänger es gibt, soviele meinung gibt es auch.
eins kannst du mir noch glauben, das wird hier der kürzeste beitrag zu deiner frage werden. ein großteil wird hier einiges mehr schreiben. viel spaß beim lesen. :Trost:

tschau norman
 
Hallo

Vieleicht habe ich mich ja auch nur falsch ausgedrückt.
Ich möchte wissen Welcher Teleskop Typ am besten ist wie
Z.B. Ein Newton mit wie die meisten Haben einer Großen Öffnung oder aber auch ein Linsenteleskop mit vieleicht 60 Öffnung oder 80 und einer Größeren Brennweite oder ist es Der Maksutov mit auch großer Öffnung und Hörer Brennweite aber halt kleiner und leichter.
Was ist mit Dem Schmidt-Cassegrain sieht man damit mehr??
Ich für mich selbst habe entschieden mir ein Dobson F8 zu zulegen.
Doch wollte ich mal allgemein wissen welcher typ am besten ist.

Gruß Michael
 
Gut,

hab deine Antwort gerade erst gelesen.

Also, willst du nur schauen, also nur visuell oder auch mal fotografieren?

Visuell- ein Dobs und für Fotos brauchst du eine richtige Montierung, ist aber erheblich teurer. Eine gute kostet dir mindestens soviel wie das Teleskop oben drauf.

Wenn du ins Grüne fahren kannst wo es schön dunkel ist um dort ein bisschen Nebel oder Galaxien anzuschauen ist der Dobs ideal, schnell eingeladen, schnell aufgebaut und fertig zum gucken. Eine Monti dauert länger, Stativ hinstellen, Monti drauf, Teleskop rein, zuvor das Gegengewicht angehängt, vielleicht noch austarieren, dann einnorden wenn du motorisch schauen willst- bei Foto sowieso nötig.

Tja, und ein Refraktor kostet bei etwas mehr Öffnung auch gleich viel mehr, bringt aber, bei guter Qualität, auch schöne scharfe Bilder, geht aber mit einem guten Spiegel ebenso.

Siehste, schon wars länger :biggrin:

Gruß

Stefan
 
Ich sag jetzt mal:
Ein farbkorrigierter Refraktor schlägt bei gleicher Öffnung jeden Reflektor. (solange Du unter einem Meter Öffnung bleibst, größere Linsen gibts nicht, die verformen sich unter dem Eigengewicht)
Ein guter Reflektor schlägt bei gleichem Preis jeden Refraktor.
Ein Katadiopter schlägt bei gleicher Öffnung jeden Newton, wenn's um Packmaß geht.
Ein Schiefspiegler fällt am meisten auf.

Und ein zu kurzer Fraunhofer zeigt die buntesten Sterne :biggrin:

Früher konnte man mal sagen, Refraktor für Planeten (lange Brennweite = hohe Vergrößerung) und Newton für DeepSky (viel Öffnung für wenig Geld), aber heute gibt es zu viele Formen, die das eine oder das andere können.

Optimal ist wohl ein möglichst großer Dobson kombiniert mit einem kleinen, kurzbrennweitigen Apo, letzterer vieleicht auf einer fototauglichen Montierung.

Das ideale Teleskop hängt halt zu 100% von dem ab, was du machen willst. Mein perfektes Teleskop ist der ED80 auf alt-az-Monierung, den andere bestenfalls als Sucher benutzen würden... aber er ist hochtransportabel. Während andere noch rumschrauben und Batterien für's Goto einlegen, hab ich schon fertig beobachtet :)

Gruß,
Alex
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Benny

Hier deine Antwort nein nicht vertan sondern Selbstbau.
Aber und das sage ich dazu es hat echt nerven gekostet den 2 zoll OAZ einzubauen aber es ging mit Mühe und not :).

Ja und wie ich merke liegt es wohl an jedem selber was Für ein besser ist.
Ich werde mir zwar bis jetzt ein Dobson noch zulegen aber er scheint ja für die Astrofotografie nicht sehr geeignet zu sein, es sei denn man Montiert ihn auf eine Eq Montierung.

Gruß Michael
 
Hi Michael,

nochmals eine kurze Bemerkung von mir- Fotos zu machen ist seeeehr aufwenig, jedenfalls wenn du schöne machen willst.

Die Montierung muss gut sein, die vielgenannte EQ5 oder EQ6 sind out of the box dafür nicht unbedingt tauglich. Es gibt da eigene Fankreise die da richtig viel Geld und Aufwand reinstecken um daraus eine richtig gute Monti zu machen.

Würde sagen- vergiss es erstmal für den Anfang, schaff dir einen Dobs an, lern den Himmel kennen und die Orientierung an selbigem und wenn du genug geschaut hast hast du auch genug Wissen angesammelt um dann ein passendes Teil für Bilder anzuschaffen.

Entweder zusätzlich, Dobs behalten zum gucken- ist schön weil du damit meistens mehr Licht sammelst (wenn es ein größerer ist)-
oder du nimmst von Beginn an einen kleineren 6" oder leichten 8" und schnallst den dann später auf eine Monti und machst damit dann Fotos.

Tschüss

Stefan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Michael,

klasse dass du ihn umgebaut hast :super: Auch ein neuer Fangspiegel?

Zum Thema Fotografie ist der Artikel von Sven sicher hilfreich, ich hab auch einen dazu gemacht: hier - Mit Hilfe einiger Fotografen, dann kannst du in etwa abschätzen was welche Technik bzw. welches Ergebnis welche Kosten verursacht - Dazu bleibt aber zu sagen, dass man damit aber noch nicht die viele Zeit und Erfahrung gekauft hat die man dafür braucht :/

CS Benny
 
Hi,

Fotos möchte kafka111 sicherlich nicht machen. Er schrieb doch, dass er sich einen 8" Dobson zulegen möchte. Damit hat er eine gute Wahl für visuelle Erlebnisse getroffen.

Die Frage nach dem besten Teleskop ist aber wie eine Frage nach dem besten Auto. Es kommt darauf an, was man will.

... und den kurzen 14" ED-Refraktor auf einer Rockerbox und OAZ nahe dem Objektiv für ein paar hundert € (selbstredend nachführend und fototauglich) wird es nicht geben ... :/

Grüße,
Doppelstern
 
Ciao,

es klang ja schon an: es gibt keine eierlegende Wollmilchsau. D.h. wenn man lange das Hobby betreibt hat man üblicherweise mehrere Teleskope...

Für visuelles Gucken + wenn Du dich am Himmel einigermassen zurechtfindest zu Fuss: den GRÖSSTEN (Du willst visuell soviel Licht wie möglich sammeln !!! Öffnung ist alles !) Dobson (Newton) den Du Dir leisten + auch noch gut transportieren (je dunkler der Himmel desto besser) kannst kannst. Immer mit 2" Okularauszug ! (Ein 8" f/5... f/6 ist eine SEHR empfehlenswerte Kiste, die Dir x Jahre lang Freude macht. Auch deshalb weil er ein SEHR grosses Gesichtfeld hat und man viel schöne Nebel damit ansehen kann!)

Fotografieren IST DEFINITV eine eher teures und Kompliziertes Geschäft. Kauf erstmal eine DSLR (hast Du soviel Geld ?) und mach am Anfang einfach mal ein bisschen Piggyback und gewinn Erfahrung... Gleich auf Fotografieren 'tolles Equipment' abzielen führt nicht zum Ziel, würde ich sagen. Parallaktisch Montierung brauchst Du dann zwingend !!! Weil Montierungen die grosse Teleskope tragen können (mit fotografischer Präzision) sehr teuer sind tendiert man hier eher zu kleinen (aber schnellen, also kleine f-Zahl) Teleskopen. Gut wäre z.B (für Deepsky) auch hier (!) ein Newton 8" f/5 mit Komakorrektor.

Wenn man langfristig denkt könnte man sich einen normalen 8" Newton f/5 (2" OAZ mit Feinfokussierung) kaufen und den erstmal Dob-montieren ! Erstmal visuell ausfahren ein paar Jahre :-) ...! Dann irgendwann holt man sich eine Montierung (kostet !) und fotografiert damit.

Das wäre meine persönliche 'Sei schlau'-Empfehlung :-)

Es gibt auch noch weitere Spezialgeräte für Spezialinteressen, aber das kostet alles Geld. Ein Newton ist ein sehr guter und günstiger Allrounder, wenn es überhaupt sowas gibt !

Immer kannst Du aber brauchen:
Gute Okulare. Mindestens eines in 2" (Maximalbrennweite f-Zahl x 7mm, z.B. bei einem f/5 Newton: f_okular_max = 5 x 7 =35mm). Weitere Okulare zum Höhervergrössern. Ein 2" Nebelfilter dazu ist ein feine (+ etwas kostspielige) Sache.

Gruss, Peter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo

Ja da hast du recht ist halt wie beim Auto ich fahr ein VW du ein Benz.

Ich denke ich werde mir ein Dobson zulegen und wenn ich mehr will und Fotografie machen möchte werde ich mir ein neues Kaufen oder eine Gute Montierung zulegen.

Gruß Michael
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben