Aller Anfang ist schwer - auch im Saarland

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Stubbi80

Mitglied
Hallo zusammen.
Ohne noch einen einzigen Blick durch mein allererstes Teleskop getätigt zu haben, hab ich bereits einige Fragen:
1. Wie seht ihr die Chancen in der Hauptstadt des Saarlandes (Dachterrasse, Zentrumsnah) mit meinem Teleskop gute Ergebnisse zu erzielen?
2. Lassen sich mit diesem Teleskop (Bresser, 114 / F 500mmm, art.nr. 45-42000, s. Bild unten) überhaupt "gute" Ergebnisse erzielen?
3. Was benötige ich an Zubehör (zwei Okulare vorhanden, drehbare Himmelskarte ist auf dem Weg zu mir)?
4. Was sollte ich unbedingt vor dem ersten Blick in den Nachthimmel beachten? Was ist die "beste" Methode zum ersten Ausrichten des Teleskops?
5. Gibt es Möglichkeiten sich im Saarland an Hobby-Astronomen "anzuhängen"? Oder am besten gleich an die "Sternwarte Peterberg" wenden oder ist das wiederum overkill?
6. Ist die Länge wirklich entscheidend ( ;) ) oder anders gefragt bedeutet größere Brennweite automatisch "besseres Teleskop" bzw. man sieht weiter/besser/mehr?


edit:
Frage 6. hinzugefügt
edit 2:
Bild hinzugefügt
Link zur Grafik: http://i.imgur.com/DDIu83j.jpg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Stubbi80,
Gruesse aus Orscholz / Mettlach :-))

Claude
 
Hallo Stubbi,

hast Du für uns noch Details zu den Okularen? Steht da auch etwas drauf? :)
 
Hm.

1. geh raus und finde es selbst raus.

2. Galilei hat mit weit weniger großes erschaffen

3. Okulare sind kein Zubehör, sie sind genauso wichtig wie ein Teleskop

4. Wo Norden ist weißt hoffentlich?

5. Besuche die Sternwarte. Warum sollte das overkill sein. Du kannst nichts besseres tun.

6. Nicht besser nicht weiter. Licht sieht man erst wenn es da ist. Das wie ist die Frage. Ab zurück zu Punkt 5.

7. ja ich hab grad leicht übertrieben.

Aber schau mal in der Sternwarte vorbei. Kein overkill!!
 
Zitat von Sternenjaeger:
Hallo Stubbi,

hast Du für uns noch Details zu den Okularen? Steht da auch etwas drauf? :)

Ja, da steht was drauf ;) Leider habe ich vergessen ein Bild zu machen und bin jetzt erstmal noch ein paar Tage beruflich unterwegs, werde das leider erst am Wochenende nachholen können
 
@ Luke Skywatcher

Guten Abend.

Ich muss sagen, dass ich deine Antworten ggü. einem Anfänger nicht sehr... freundlich finde. Wie schon geschrieben: Aller Anfang ist schwer. Und als Anfänger weiss man im Zweifel gar nicht, wo man Anfangen soll. Da wird man ja um Hilfe bitten und Fragen stellen dürfen.

Mag sein, dass das mein persönliches Empfinden ist, man hätte aber auch konstruktiv und (Anfänger)freundlich antworten können.

Schönen Abend.
 
Was war daran unhöflich? Aber die Fragen sind auch etwas fragwürdig. Wie soll ich hunderte Km entfernt seinen Himmel sehen können?
Die Fragen sind zweifelhaft. Kann ich mit nem 114/500 was sehen. Ja ab nach draußen!
Ne man schaut das Gerät an und stellt hier so Fragen.
Ich muss mich da zwangsläufig fragen warum Menschen sich Teleskope kaufen wenn sie nicht wissen was man damit macht.
 
Zitat von LukeSkywatcher:
Was war daran unhöflich? Aber die Fragen sind auch etwas fragwürdig. Wie soll ich hunderte Km entfernt seinen Himmel sehen können?
Die Fragen sind zweifelhaft. Kann ich mit nem 114/500 was sehen. Ja ab nach draußen!
Ne man schaut das Gerät an und stellt hier so Fragen.
Ich muss mich da zwangsläufig fragen warum Menschen sich Teleskope kaufen wenn sie nicht wissen was man damit macht.

Bevor ich Auto fahre mache ich auch erstmal einen Führerschein. Wer sich hier als Fahrlehrer eignet (oder eben nicht) scheine ich gerade herauszufinden.

Damit genug zu diesem Thema!!!

Generell geht es mir einfach darum typische ärgerliche und auch dumme Anfängerfehler zu vermeiden. Wenn da jemand aus der Region direkte Tipps hat, um so besser.
Je weniger Frust zu Beginn, um so früher der Spass an dem Thema an sich.
 
Hallo Stubbi80,

zunächst mal herzlich willkommen in der Astrogemeinschaft.
Sicher ist aller Anfang schwer, aber so schwer nun auch nicht, denn man kann sich in alles einarbeiten und mit der Zeit sammelt man Wissen an, wenn man nur will.
Ein Astronom hat einmal einen sinnvollen Satz gesagt:

"Jedes Fernrohr hat seinen Himmel"

und selbstverständlich auch Deines!
Also immer schön Schritt für Schritt rantasten an die Materie.
Was meinst Du mit "gute Ergebnisse"?
Wenn Du "nur" beobachten willst, bringt dieses Teleskop sicher einige interessante Objekte zum Vorschein, die Du so noch nie gesehen hast, aber die Erwartungen solltest Du nicht zu hoch ansetzen.
Wichrig ist vor allem, daß die optischen Elemente gut kollimiert sind, d.h. richtig zueinander ausgerichtet und fixiert sind.
Falls Du auch durch das Teleskop fotografieren willst, werden die Hürden noch einmal höher.
Also erst mal einige Zeit beobachten und ... der Appetit kommt beim Essen.
Stelle Deine Fragen hier und laß Dich nicht entmutigen.

Viel Erfolg und klaren Himmel
Peter

 
Du sagst es. Leider kaufen zu viele Teleskope ohne den Führerschein. Hier hört man am Ende das Gejammer.
Dazu gehört das man auch die Himmelsmechanik kennen sollte.
Ohne dem wirst du den Mond nicht finden.
 
Hallo Stubbi80,

Zur Orientierung am Himmel empfehle ich Dir die Freeware Stellarium.
Außerdem solltest Du dich von schlechtem Seeing nicht abschrecken lassen.
Einen Tag ist z.B. der Mond unruhig und zeigt wenig Details und ein anderes Mal springen einen die feinen Krater regelrecht ins Auge.
Wenn man dann als Anfänger zufällig beim ersten Beobachten einen schlechten Tag erwischt hat, gibt der ein oder andere vielleicht schon wieder auf oder zweifelt an der Qualität des Teleskops.

Also mein Rat auf jeden Fall so oft wie möglich raus, beobachten und den Himmel kennen lernen.

Gruß,
Holger
 
Danke dir pemawo!!!
Entmutigen kann man mich nicht so leicht ;)

Zitat von pemawo:
...
...
Wenn Du "nur" beobachten willst, bringt dieses Teleskop sicher einige interessante Objekte zum Vorschein, die Du so noch nie gesehen hast, aber die Erwartungen solltest Du nicht zu hoch ansetzen.
Wichrig ist vor allem, daß die optischen Elemente gut kollimiert sind...

Das bringt mich doch schon mal weiter. Ich möchte gerade zu Beginn wissen ob mein "Spontan"kauf nicht eher hinderlich/abschreckend für mich sein wird, anstatt das es mein seit Jahren in mir schlummerndes Interesse an der Materie stärken wird.
Das ich keine NASA-tauglichen Beobachtungen machen werde ist mir natürlich bewusst. Fotografie finde ich mega spannend, weiß aber dass das quasi der "Endgegner des Spiels" darstellt und die Level bis dahin möchte ich eigentlich nicht auslassen.


Kollimation... siehst du, wieder was neues gelernt oder zumindest gelesen und gegoogelt ;-)
Genau dieses Thema des ersten Kalibieren, kollimieren, ausrichten, etc. möchte ich zu Beginn möglichst richtig machen.
Und je mehr ich lese, um so näher komme ich da ran.
Bis ich durch meine derzeitige berufliche und private Situation die Theorie in die Praxis umsetzen kann, werde ich hoffentlich genug Informationen gesammelt haben.
 
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Zitat von komposer:
Hallo Stubbi80,

Zur Orientierung am Himmel empfehle ich Dir die Freeware Stellarium.
Außerdem solltest Du dich von schlechtem Seeing nicht abschrecken lassen.
Einen Tag ist z.B. der Mond unruhig und zeigt wenig Details und ein anderes Mal springen einen die feinen Krater regelrecht ins Auge.
Wenn man dann als Anfänger zufällig beim ersten Beobachten einen schlechten Tag erwischt hat, gibt der ein oder andere vielleicht schon wieder auf oder zweifelt an der Qualität des Teleskops.

Also mein Rat auf jeden Fall so oft wie möglich raus, beobachten und den Himmel kennen lernen.

Gruß,
Holger

Danke Holger,
sowas ist gut zu wissen. War mir nicht bewusst das es nen "Montags-"Himmel gibt, aber das macht wohl wirklich Sinn.
Stellarium schau ich mir an, Danke für den Tipp.
 
Hallo Stubbi!

Zitat von Stubbi80:
1. Wie seht ihr die Chancen in der Hauptstadt des Saarlandes (Dachterrasse, Zentrumsnah) mit meinem Teleskop gute Ergebnisse zu erzielen?
2. Lassen sich mit diesem Teleskop (Bresser, 114 / F 500mmm, art.nr. 45-42000, s. Bild unten) überhaupt "gute" Ergebnisse erzielen?
Das dürfte ein Pluto/S sein, der keine hohen Vergrößerungen zuläßt. Mond, Sonne (Objektivfilter!) und einige hellere Sternhaufen gehen. Für Emissionsnebel aller Art sind wegen der Nähe zum Stadtzentrum entsprechende Filter (UHC, deutlich besser [O III]) anzuraten.

3. Was benötige ich an Zubehör (zwei Okulare vorhanden, drehbare Himmelskarte ist auf dem Weg zu mir)?
1. Mehr Okulare, die auch gerne teurer als Plössl sein dürfen, damit Du mehr mit den Vergrößerungen "spielen" kannst. Teurer als Plössl deshalb, weil die schnelle Optik in Verbindung mit der merklichen Bildfeldkrümmung sonst üble Randunschärfe hervorrufen dürfte. Zum Glück kann man Okulare noch an später gekauften Teleskopen weiterverwenden.

2. Nebelfilter, in Deiner Wohnlage sind [O III]-Filter zu bevorzugen. Schau mal auf Sven Wiensteins HP vorbei:

http://www.svenwienstein.de/HTML/nebelfilter.html
http://www.svenwienstein.de/HTML/nebelfilter_visuell.html

4. Was sollte ich unbedingt vor dem ersten Blick in den Nachthimmel beachten? Was ist die "beste" Methode zum ersten Ausrichten des Teleskops?
Da es keinen Polsucher hat, würde ich folgende empfehlen:

1. Die Montierung auf die geographische Breite einstellen.
2. Die Montierung so auf das Stativ setzen, daß entweder die nördliche oder südliche Richtung mit einem der Sttivbeine übereinstimmt.
3. Das Ganze auf ebenem Boden aufstellen und dann einen Kompaß waagerecht so an das "Nord-" oder "Südbein" halten, daß er beide nebeneinanderliegenden Profile berührt. Nun Das Stativ so drehen, daß der Kompaß entsprechend anzeigt.

Das Ergebnis ist für Deine Zwecke ausreichend, ich nutze diese Aufstellmethode mit meinem 90/1250-Mak, der höhere Vergrößerungen erlaubt und daher genauer aufgestellt werden möchte.

6. Ist die Länge wirklich entscheidend ( ;) ) oder anders gefragt bedeutet größere Brennweite automatisch "besseres Teleskop" bzw. man sieht weiter/besser/mehr?
Ein klares Jein: Prinzipiell kann man bei weniger Brennweite mehr Feld überblicken (was bei zu großen Austrittspupillen witzlos werden kann), dafür gibt es bei längeren Brennweiten weniger Fehler, sofern Konstruktion und Öffnung gleich bleiben.

Bei Deinem Teleskop wäre mehr Brennweite besser gewesen, denn 114/500 hätten gerne einen Parabolspiegel, den das Bresser nicht hat. Es besitzt einen sphärischen Spiegel, der sphärische Aberration einführt. Bei einer Brennweite von 900 mm, welche man mit dieser Öffnung ebenfalls finden kann, ist die Toleranz der Parabelform so groß, daß sie die Sphäre mit einschließt. Dadurch kann man mit einem optisch ordentlichen 114/900 bis zur theoretischen Höchstvergrößerung gehen, ohne ein schlechtes Bild zu bekommen.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Stubbi,

besorg Dir das " Buch Welcher Stern ist das? " von Joachim Hermann,
darin findest Du alle Objekte die Du mit dem Gerät sehen kannst, für jeden Tag und Abendstunde des Jahres in speziellen Karten aufgezeigt!

Nimm die gebundene Ausgabe, die hält das Aufschlagen und blättern besser aus, als die geleimte Klieinausgabe!
Die drehbare Sternkarte reicht zur ersten Orientierung am Himmel,
das Buch aber zeigt Dir auch die richtige Aufstellung des Teleskops und gibt dir detaillierte Beobachtungsschritte an, die zum gesuchten Objekt führen!
Daneben auch viel Hinweise, mit welchen Vergrößerungen man es auffindet und dann detailliert beobachten kann!
Um das Buch abzuarbeiten, reichen 2 Jahre sicher noch nicht mal aus, versucht man es aber, ist eine fundierte Beobachtungspraxis nach interessanten Abenden der Lohn!

Viele der dich heute noch umtreibenden Fragen, lösen sich dann von selbst, denn die eigene Erfahrungen sind besser als jeder angelesener Hinweis!

Gruß Günter


 
Hi Stubbi

sehen kann man damit was. Zu hohe Erwartungen solltest Du aber nicht haben.

Deine Ergebnisse bzw Erlebnisse werden sicher besser, wenn Du Dich mit dem Thema etwas grundlegender beschäftigst.
Dafür habe ich meine Homepage gemacht.
Ich hoffe besonders die Einsteigerecke, hilft auch Dir zum Start.
CS
 
So, erst jetzt komme ich wieder dazu mich hier zu melden.

Zitat von G2_Astro:
Hallo Stubbi,

besorg Dir das " Buch Welcher Stern ist das? " von Joachim Hermann,
darin findest Du alle Objekte die Du mit dem Gerät sehen kannst, für jeden Tag und Abendstunde des Jahres in speziellen Karten aufgezeigt!
...

Super, Danke. Hab ich mal bestellt ;-)

Zitat von fquadrat:
Das dürfte ein Pluto/S sein, der keine hohen Vergrößerungen zuläßt. Mond, Sonne (Objektivfilter!) und einige hellere Sternhaufen gehen. Für Emissionsnebel aller Art sind wegen der Nähe zum Stadtzentrum entsprechende Filter (UHC, deutlich besser [O III]) anzuraten.

...


Mehr Okulare, die auch gerne teurer als Plössl sein dürfen, damit Du mehr mit den Vergrößerungen "spielen" kannst. Teurer als Plössl deshalb, weil die schnelle Optik in Verbindung mit der merklichen Bildfeldkrümmung sonst üble Randunschärfe hervorrufen dürfte.
...

Danke, da hab ich mich mal eingelesen. Das ich keine Wunder erwarten kann ist klar, das meiste Zubehör ist ja auch bei einem "besseren" Teleskop verwendbar, und daher nicht "vergeudet" wenn es mal ein neues geben sollte.

Zitat von fquadrat:
a es keinen Polsucher hat, würde ich folgende empfehlen:

1. Die Montierung auf die geographische Breite einstellen.
2. ...

Danke, das werde ich mir merken :)

Und danke für die vielen weiteren Erklärungen und Erläuterungen, so langsam bekomme ich ein Gespür für das Thema.

Zitat von Antares:
Hi Stubbi

sehen kann man damit was. Zu hohe Erwartungen solltest Du aber nicht haben.

Deine Ergebnisse bzw Erlebnisse werden sicher besser, wenn Du Dich mit dem Thema etwas grundlegender beschäftigst.
Dafür habe ich meine Homepage gemacht.
Ich hoffe besonders die Einsteigerecke, hilft auch Dir zum Start.
CS

Danke, die Homepage ist auch zu einem neuen Lesezeichen geworden :)

Mein Zubehör sieht noch etwas mau aus, denke da muss ich wohl nachrüsten, naja, 30,- Gesamtpreis waren ja nicht gerade die Welt.
Link zur Grafik: http://imgur.com/uqlDOY5
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Stubbi80, hi community,

ich bin Thomas und komme aus Ramstein bei Kaiserslautern. Mir geht es gerade genau wie dir. Ich lese auf der Suche nach einem Teleskop das komplette Internet durch. Mein momentaner Favorit ist das Skywatcher Dobson 200/1200. Ich denke das ich, um den Himmel erst einmal kennenzulernen, momentan eher Wert auf die Optik legen werde. Und da soll ein Dobson für den Anfang ja eine gute Lösung sein.
Da ich mir die Sache aber gerne mal in einem Laden ansehen würde, habe ich mich, da ich im Internet nichts über einen Laden in der Nähe gefunden habe, an den den Verein der Amateurastronomen des Saarlandes e.V. (Sternwarte Peterberg) gewendet. Die haben mich dann auch gleich zu ihrem Sommerfest am 05.09. eingeladen. Leider kann ich nicht, weil ich gerade im Urlaub bin. Aber vielleicht wäre das was für dich? Ich will das auf jeden Fall noch nachholen.

Gruß
Thomas
 
Zitat von ThomasK1976:
Hi Stubbi80, hi community,

ich bin Thomas und komme aus Ramstein bei Kaiserslautern. Mir geht es gerade genau wie dir. Ich lese auf der Suche nach einem Teleskop das komplette Internet durch. Mein momentaner Favorit ist das Skywatcher Dobson 200/1200. Ich denke das ich, um den Himmel erst einmal kennenzulernen, momentan eher Wert auf die Optik legen werde. Und da soll ein Dobson für den Anfang ja eine gute Lösung sein.
Da ich mir die Sache aber gerne mal in einem Laden ansehen würde, habe ich mich, da ich im Internet nichts über einen Laden in der Nähe gefunden habe, an den den Verein der Amateurastronomen des Saarlandes e.V. (Sternwarte Peterberg) gewendet. Die haben mich dann auch gleich zu ihrem Sommerfest am 05.09. eingeladen. Leider kann ich nicht, weil ich gerade im Urlaub bin. Aber vielleicht wäre das was für dich? Ich will das auf jeden Fall noch nachholen.

Gruß
Thomas

Hi Thomas.
Danke für den Hinweis, ich hatte den Termin bereits auf deren Homepage gesichtet, leider bin ich die nächsten Wochen(-enden) konplett ausgebucht, werde auch wohl keine Zeit für mein kleines Teleskop haben :(
Immer treffe ich im Oktober nochmal einen alten Bekannten, der ist im Bezug auf Astronomie sehr sehr tätig im Raum Trier (auch an der Uni dort). Ich hoffe bis dahin habe ich mich gut eingelesen und er kann mir dann praktische Tipps geben :)
 
Hi Stubbi,
bist natuerlich auch gerne bei mir willkommen !
Ich koennte Dir paar Sachen erklaeren usw
Ist ja nur um die Ecke.
Habe mehrere Astrofreunde die zu mir kommen , aus St.ingert, Losheim , Saarbruecken usw.
Zusaetzlich wenns willst kanns gerne meine Facebookgruppe adden
"AstroPraxis-Unser Nachthimmel in der Fotografie".
Zwischenzeit sind es fast 900 Mitglieder .

Gruesse und CS
Claude

 
Hallo Stubbi,

zunächst mal nen netten Gruß vom Nachbarn (Pfalz) ;)

Zitat von Stubbi80:
1. Wie seht ihr die Chancen in der Hauptstadt des Saarlandes (Dachterrasse, Zentrumsnah) mit meinem Teleskop gute Ergebnisse zu erzielen?

Gering, aber möglich. Klar, normalerweise schauen Anfänger zuerst nach Objekten, die sie auch mit bloßem Auge am Himmel sehen damit üben sie auch die Umgang mit Teleskop, Sucher, Peiler. Nur, helle Planeten hat es derzeit gerade nicht, bliebe also noch der Mond. Deepsky ist dem Gerät natürlich auch möglich, aber dazu musst Du wohl raus aus der Lichtglocke von SB.

2. Lassen sich mit diesem Teleskop (Bresser, 114 / F 500mmm, art.nr. 45-42000, s. Bild unten) überhaupt "gute" Ergebnisse erzielen?

Gute Ergebnisse ist vornehmlich eine Sache Deiner persönlichen Erwartungen. Ich hatte schon Leute an meinem, vielfach größeren Teleskop, die einfach nur enttäuscht waren, als sie da durch geguckt haben. Also, Objekte wie auf Fotografieren gibt es im Teleskop nahezu generell nicht.

Den 114/500er würde ich vornehmlich für die Richfield-Beobachtung nutzen wollen, also große Bildfelder am Himmel und gleichermaßen wenig Vergrößerung.

3. Was benötige ich an Zubehör (zwei Okulare vorhanden, drehbare Himmelskarte ist auf dem Weg zu mir)?

Welche Okulare sind denn dabei, also Brennweite und Typ?

4. Was sollte ich unbedingt vor dem ersten Blick in den Nachthimmel beachten? Was ist die "beste" Methode zum ersten Ausrichten des Teleskops?

Ich hätte gesagt, eigentlich musst Du nichts beachten, leg einfach los. Deinem angehängten Bild zufolge solltest Du aber am Tage doch erstmal schauen, wie das Teleskop, bzw die Motierung funktioniert, denn das Teleskop ist auf dem Bild genau falschrum ausgerichtet, es zeigt auf den Boden ;)

5. Gibt es Möglichkeiten sich im Saarland an Hobby-Astronomen "anzuhängen"? Oder am besten gleich an die "Sternwarte Peterberg" wenden oder ist das wiederum overkill?

Peterberg klingt schonmal gut. In Saarlouis gibt es da noch die Beobachtergruppe Cassiopeia, das sind recht nette Leute, ich habe schon einige mal welche von dort getroffen.

6. Ist die Länge wirklich entscheidend ( ;) ) oder anders gefragt bedeutet größere Brennweite automatisch "besseres Teleskop" bzw. man sieht weiter/besser/mehr?

Nein, so einfach ist es leider nicht, aber das zu beantworten, zieht hier eine riesen Litanei nach sich. Ich schlage vor, lies Dich mal hier grundsätzlich ein:
http://www.deepsky-brothers.de/

 
Hallo,

ich schließe mich der pessimistischen Einschätzung bzgl. der arg begrenzten Möglichkeiten in der Saarbrücker Innenstadt an: Außer dem Mond, den - momentan nicht beobachtbaren - hellen Planeten und ein paar Sternhaufen wird da zumindest mit kleiner bis mittlerer Öffnung kaum etwas gehen. Aber: Du bist ja nicht verpflichtet, aus Saarbrücken heraus zu beobachten ;) Wenn du Deep Sky beobachten willst, wirst du nicht drumherum kommen, unter dunklen Landhimmel herauszufahren. Ich bin ebenfalls Großstadtbeobachter, noch dazu in einer zehnmal so großen Stadt, und habe mein Equipment dementsprechend auf größtmögliche Transportierbarkeit ausgerichtet und fahre damit zum Beobachten in die Alpen raus (Gut, die hast du in Saarbrücken leider nicht in der Nähe, aber brauchbaren Landhimmel wird es auch von dort aus in einem vertretbaren Radius geben). Wie sehen denn deine Transportmöglichkeiten aus - hast du ein eigenes Auto?

CS,
Fabian
 
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