Aller Anfang ist schwer.. Hier nun meine Fragen :)

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Tesserakt

Mitglied
Hallo erstmal da dies mein erster post in eurem wunderschönem Forum ist stelle ich mich erstmal kurz vor.

Mein Name ist Christian und ich komme vom tieferem Niederrhein nahe Holland / Nijmwegen. Ich bin zarte 28 Jahre alt und Informatiker von Beruf.

So ich lese mich schon seit längeren durch diverse Foren und Interessiere mich schon seit Jahren auch für Astronomie aber eben halt alles mehr theoretisch. Ich finde es ist Zeit für ein bisschen Praxis.

So auch wenn ich weiss das es suboptimal ist möchte ich meine ersten versuche auf meinem Balkon bestreiten. Einfach um erstmal den Umgang nen bisschen zu lernen. Danach werde ich wohl wahrscheinlich auch mal in richtig dunkle ecken wandern ^^
Aber wie gesagt primär erstmal Balkon.

Daten zum Balkon Loggia

- nicht frei schwebend tragende wände drunter ego wenig schwingung hoffe ich
- südostlage kann quasi von osten bis süden alles absuchen
- lichtverschmutzung laut google earth overlay blau (relativ ok)
- größe muss ich noch ausmessen mache mir da aber weniger sorgen.

So mein Budget liegt ganz grob bei 1000 Euro billiger wär nicht schlimm teurer kein Beinbruch :)

So meine groben Anforderungen :)
ich möchte schon halbwegs was erkennen können und ein paar Details an Planeten beobachten. Deepsky stell ich mir auch spannend vor. Astrofotografie sollte evtl Nachrüstbar sein ohne sich gleich ne ganz neue Montierung kaufen zu müssen.

Ich denke also es wird auf nen Newton rauslaufen. Aber bin mal gespannt was Ihr so für Ratschläge bringt!

http://www.teleskop-spezialisten.de/shop/product_info.php?products_id=439

diesen hier habe ich jedenfalls schonmal ins Auge gefasst. (Bleibt noch etwas Luft für Zubehör)

Gibts Firmen / Hersteller auf die man besonders achten sollte ?

Ist ein großer unterschied zwischen 8" und 10" am Planeten ?
Alles über Öffnungsverhältnis f5 (langsam nennt ihrs glaub ich) soll ja Okkularfreundlicher sein finde allerdings nur 5er oder schneller...

Nun mal eine Frage zu Okkularen und Barlow Linsen.
Angenommen ich hab 200mm öffnung sollte ich ja max 400 vergrössern... bei 1000 brennweite also maximal nen okkular von 2,5 drauf damit ich 400 hab (das das selten bis nie möglich ist is mir klar ^^) kann ich dann zusätzlich zu dem 2,5er okkular noch nen 2x 3x barlow nehmen dann komm ich ja rechnerisch auf 800x 1200x Vergrösserung seh ich das richtig? Will nur wissen ob ich das so richtig verstanden hab... Und Planeten Okulare haben Barlow schon drin hab ich mal irgendwo gelesen kann man dann trotzdem noch Barlow drauf setzen ?
Es geht mir grundsätzlich darum um ne grobe Vorstellung zu bekommen wie nahe ich zum beispiel Saturn vor meinem Auge zu sehen bekommen könnte bei gutem seeing und können ;). Spiel da gerne ein bisschen mit Stellarium und der Okkularansicht rum um eine Vorstellung von der Größe zu bekommen...

Gebt mir einfach mal nen paar Tips anregungen usw :)

Hoffe ich hab mich nicht all zu sehr zum Affen gemacht :-p

Hochachtungsvoll euer
Euer Tesser







 
Hi,
Einsteigern wird zurecht immer ein Teleskop der Dobson-Bauart empfohlen. Der Vorteil an einem Dobson ist, dass du sehr viel Optik für wenig Geld bekommst, da die Montierung quasi nur aus einer Holzkiste besteht. Ergo: Als Anfänger bekommt man nen 8" oder auch 10" Newton zu günstigen Preisen. Man kann am meisten sehen für das Geld was man zur Verfügung hat. Problem: Astrofotographie kann man damit bis auf Planeten und Mond vielleicht knicken, da keine Nachführung.
Wenn ich nochmal neu einstiege würde ich mir einen 8" oder gleich 10" Dobson kaufen. Das Geld was man gegenüber einer parallaktischen Montierung spart kann man in gute Okulare investieren. Vom Gedanken "nachrüstbar für Astrofotographie" würde ich mich verabschieden. Entweder du investierst jetzt bereits in eine Potente Montierung und verdopplest dadurch dein Budget oder du belässt es erstmal bei der visuellen Beobachtung.
Zu den Okularen: Barlows verlängern die Brennweite. Theoretisch kann man da aus nem 200mm f/5 Newton 5000mm Brennweite und mehr rausholen. Sinn macht dies keinen mehr. Auch wenn die Objekte größer dargestellt werden: du siehst nicht mehr. Im Gegenteil: kleine scharf begrenzte, helle Bilder sind viel besser anzuschauen. Von daher würde ich erstmal nicht in eine Barlow investieren sondern in gescheite Okulare. Bei 1000mm sollten 5mm Okularbrennweite meisten mehr als ausreichend sein.

Schau hier mal bei GSO und Skywatcher:

http://www.teleskop-express.de/shop/index.php/cat/c2_Dobson-Teleskope.html

Ich persönlich habe den 8" Newton von Celestron. Visuell ist das Gerät ok, wahrscheinlich nicht viel anders als GSO oder Skywatcher.
Ansonsten ist es auch sehr sinnvoll mal live durch solche Geräte zu schauen um ein Eindruck davon zu bekommen. Dazu bieten sich diverse Astrotreffen an. Die Dimensionen eines 10" sollte man nämlich nicht unterschätzen. Er zeigt zwar viel, ist dafür aber auch schon ein ganz schönes Monstrum. Ob dein Beobachtugnsort geeignet ist kann ich nciht beurteilen. Eines lass dir aber gesagt sein: das größte Teleskop zeigt dir nur soviel wie es der Himmel zulässt. Soll heißen wenn der Himmel zu doll aufgehellt ist mach es mehr Sinn mit einem kleineren Gerät rauszufahren als mit einem großen Gerät unter hellem Himmel zu beobachten.

Gruß,
Victor
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ja durch das ganze rumgelese bin ich auch erstmal beim Dobson gelandet... Was ich mir beim Dobson echt schwierig vorstelle ist das nachführen bei Planeten auf großen Vergrößerungen. Denke das gerade das verfolgen von Objekten mit nem Dobson wirklich schwerer ist als mit ner "richtigen" Montierung. Aber wie gesagt ist so meine Einbildung wenn ihr sagt das ist nicht so dann glaube ich euch gerne!!!

Zur Fotografie das ist auch absolut nicht das kaufkriterium war mehr wunschdenken das dies möglich sein könnte wenn man bei der ADM nachträglich Motoren nachrüstet oder evtl nur einen 8" drauf packt. Man sucht ja immer insgeheim die eierlegende Wollmilchsau :).

Größe ist ein 10" gerade noch händelbar denke ich in meinem jugendlichen leichtsinn... In mein Auto passt so einiges rein :)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,

die ADM kann man durchaus fotografisch nutzen. Aber bei 8" doch eher mit einem f/4er.
Wenn Du die Montierung nicht motorisierst, musst Du auch dort händisch nachführen. Im Idealfall zwar nur in einer Achse, aber dafür läufst Du bei visueller Nutzung um eine sperrige Montierung herum und musst den Newton auch je nach Tubuslage in den Schellen drehen.
Ich nutze meine motorisierte ADM nur mit einem Refraktor. Da ist der Einblick komfortabel und es muss maximal der Zenitspiegel gedreht werden.
Für hohe Vergrößerungen nutze ich meinen 12" Dobson. Auch bei 750-facher Vergrößerung bereitet mit das Nachführen keine Probleme. Meist nutze ich jedoch Vergrößerungen bis maximal 300-fach, und da sollte das Nachführen für niemanden ein Problem sein. Wenn man gute Weitwinkelokulare nutzt, kann man auch das Objekt durch das Gesichtsfeld laufen lassen und "schubst" dann quasi nach. Alles Geschmacks- und Übungssache und keine Hexerei.

Solltest Du unbedingt eine parallaktische Montierung wollen, macht sie m.E. nur mit Motoren Sinn. Auf die ADM würde ein 6" f/6 Newton gut passen.

Viele Grüße
Chris
 
Zitat von Tesserakt:
Es geht mir grundsätzlich darum um ne grobe Vorstellung zu bekommen wie nahe ich zum beispiel Saturn vor meinem Auge zu sehen bekommen könnte bei gutem seeing und können ;). Spiel da gerne ein bisschen mit Stellarium und der Okkularansicht rum um eine Vorstellung von der Größe zu bekommen...

Hallo Christian,

Schau Dir doch mal diese Seite an: Okularrechner

Dort kannst Du Spiegeldurchmesser, Brennweite, Okulare und Objekte (Mond, Planeten und ein paar deep sky Objekte) auswählen und bekommst dann den ungefähren Anblick durchs Okular dargestellt. Finde ich persönlich besser als bei Stellarium.

Bezüglich des "Nachschubsen" eines Dobson würde ich mir keine Gedanken machen. Mit ein wenig Übung geht einem das ziemlich schnell mehr oder weniger intuitiv von der Hand. Klar ist es nicht so komfortabel wie eine par. Montierung, bei der man mit halbwegs vernünftiger Einnordung bequem über eine Achse nachführen kann, aber es ist auch nicht wirklich problematisch. Habe einen 8"/f6 Dobson und es bleibt auch bei höherer Vergrößerung noch Zeit um den Anblick zu genießen bis der Planet das Gesichtsfeld verlässt und man wieder nachschubsen muss.
Um einen Aufschrei der Dobson-Gegner zu vermeiden, räume ich natürlich ein, dass dies Ansichtssache ist und auch durchaus gegenteilig argumentiert werden kann.

Viele Grüße und CS,
Peter
 
Zitat von Tesserakt:
Was ich mir beim Dobson echt schwierig vorstelle ist das nachführen bei Planeten auf großen Vergrößerungen.

Das ist es auch. Bei jenseits von 300x wird es kritisch. Das Ganze geht in etwa so: Planeten an den rechten Rand schubsen, warten, bis die ganze Kiste ausgewackelt hat, dann vielleicht noch ein wenig länger warten, bis der Planet aus dem schlecht abbildenden Randbereich des Okulars raus ist. Dann einige Sekunden beobachten, bis der Planet wieder dem gegenüberliegenden Rand nahe kommt.
Ein sauber in der Mitte des Bildes stehendes Planetenbild gestattet eine viel entspanntere Beobachtung und ermöglicht das Warten auf den Moment großer Luftruhe. Es ist kein prblem, ein Zeichenbrett auf den Kine zu haben und zu skizzieren. Als Ausgleich dafür braucht man nicht unbedingt 12 Zoll dafür, 8 reichen auch.
 
nun tendiere ich wieder zum dobson... ich war mir noch nie so unsicher bei ner entscheidung wie bei dem teleskop... da ist es ja einfacher mit seiner freundin schluss zu machen :)

http://www.teleskop-express.de/shop...----250-1250mm-Teleskop---Deluxe-Version.html

hat ja auch was für sich, 200 euro weniger, und ich denke das der tube etwas besser ist. zeichnen wird bei mir eh nix da habsch absolut kein talent für :)
hm im prinzip könnt ich ja erstmal nen möglichst schönen tube kaufen auf dobson und wenns mir zu wenig wird könnt ich doch immernoch ne montierung drunter klatschen oder ?

und nochmal ne frage zum nachjustieren hab da diverse verschiedene möglichkeiten gefunden... muss man das vor jeder benutzung machen ?

zumindest bin ich mir sicher das es wohl ein 10" werden soll...


edit : so das mit der montierung habsch mir selbst beantwortet. das klappt schonmal
http://www.astrohoppe.de/Berichte___Tipps/GSO_880/body_gso_880.html
glaub wirklich das wirds ! paar filter noch 2 okkulare bissl kleinkram joar denke am wochenende wird bestellt :)
 
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Aloha nochmal ich :) Da die Teleskopwahl abgeschlossen ist nochmal ne kurze Zubehörliste....

Barlow-Linse 2-fach achromatisch
Barlow-Linse 3-fach achromatisch
SWA Super Weitfeld Okular 15 mm
LE Long Eye Okular 5 mm, 55°, 31,75 mm (1,25”)
Mondfilter Professional Grau #25, 31,75 mm (1,25")
Astro-Professional UHC-Nebelfilter 31,75 mm (1,25“)
Leuchtpunktsucher mit 7 Helligkeitsstufen

Beim Teleskop ist ja nochmal folgendes dabei...

8x50 Sucher mit multivergütetem Objektiv und Schnellkupplung
2" Crayford Auszug mit 1:10 Micro Untersetzung und Reduzierung für 1,25" Zubehör
30mm Weitwinkel Erfle 70°
9mm Super Plössl

komm ich damit in etwa hin oder macht etwas absolut keinen sinn :)

Danke schonmal wieder für die hilfe :)
 
Hi,

ich würde die Barlows weglassen (was hättest Du damit vor?) und über die Okulare noch mal nachdenken. Das 9mm Plössl macht nicht unbedingt Spaß - evtl. einhandeln.
Das 30er Erfle habe ich auch jahrelang genutzt und ist nicht schlecht für den Anfang. Dann evtl. noch ein 13er, 8er, 5er Weitwinkel (Typ je nach Geldbeutel). Das 8-5mmm SpeersWaler Zoom kann ich Dir empfehlen.
Mondfilter: komfortabler sind 2 Polfilter. Einen 2" Polfilter im Auszug und einen 1,25" am Okular. Dann kannst du durch Drehen des Okulars die für dich angenehme Dämfung einstellen.
Nebelfilter: würde ich zurückstellen bzw. ausgiebig vorher testen (z.B. beim Teleskoptreffen).

CS
Chris
 
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Okay Barlows sind raus und glaub bei den Okularen setz ich auf HR Planetenokulare von TS die Beschreibung hört sich jedenfalls ganz gut an...

das speerswaler is schon relativ teuer find ich grad so spontan...

also plan wäre

4 6 8 hr plantenokkular dann den 9er plössi der eh dabei is
danach schwanke ich

http://www.astro-okulare.de/TSZoom721.htm nach dem testbericht tendiere ich ja zu diesem sehr billigen Zoomokular. Die kleinen schwachen bereiche sind abgedeckt und das hat ja schon ne relativ gute bandbreite nach oben bis 21

alternativ halt ts wa 12 und 17 ?

hier diese polifilter filtern die auch das streulicht herraus ? wie gesagt meine ersten gehversuche wollte ich ja auf meinem balkon machen. das war der hauptgrund für den uhc filter. aber für mondfilterersatz scheinen die ja nahezu perfekt ! danke :)

achja apropos uhc filter es gibt ja noch O-III filter die sollen evtl besser sein ?

ich nerv euch nochn bisschen bis ich den warenkorb fertig habe hehe




 
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Hallo Christian,

ich habe mir den GSO 10" f/5 Deluxe im Jahr 2009 gekauft und bin seit Beginn zufrieden mit dem Gerät. Ich habe mir zu Beginn die Antares Speers Waler Okulare 5-8mm (variable Brennweite) und 13.4mm gekauft. Aus den USA bestellt kosten beide Okulare circa 320 Euro. Davon ausgehend, dass Du den GSO Dobson günstiger bekommst oder zumindest versandkostenfrei, wärest Du bei circa 850 Euro.
Du hast oben als Preisbereich bis zu 1000 Euro genannt. Für die übrigen 150 Euro kannst Du Dir einen Telrad (45 Euro) und zwei Polfilter kaufen (von Chris angesprochene Methode, 60 Euro). Bleiben noch 45 Euro für einen Justierlaser, Justagekappe und Reinigungspinsel.

Die beiden Speers Waler Okulare lassen sich mit einem sogenannten ZoomSet modifizieren.
Das 5-8mm Speers Waler Okular erreicht dann circa 7-3.5mm, das 13.4mm Okular wird zwischen circa 13.4mm bis 10.5mm in seiner Brennweite variabel sein (Umbau zum Zoomokular). Diese ZoomSets würden nochmals 60 Euro pro Okular kosten.

Für circa 1100 Euro hättest Du dann eine solide Ausstattung. In Zukunft könnte man dann noch Nebelfilter ergänzen, ein Okular um die 22mm oder vielleicht ein weniglinsiges Okular, das bei der Beobachtung von Mond und Planeten gegebenenfalls ein besseres Bild liefern kann als z.B. ein Speers Waler.


Sollten Dir die Speers Waler auch aus den USA importiert zu teuer sein, so könntest Du auch ein TS Planetary Okular in einem ZoomSet kaufen. Schau Dir mal hier diese Zoomokulare an. Für 120 Euro wird ein Planetary mit 7mm bis 3.5mm angeboten. So eine Kombination würde ich den geplanten Einzelbrennweiten in 4, 6 und 8mm vorziehen. Es wäre nicht bloß preislich günstiger, sondern auch bequemer während der Beobachtung, da kein Okularwechsel erfolgt, sondern die Brennweite beliebig eingestellt werden kann.

Polfilter verdunkeln das Bild. Sie dienen dazu, ein angenehmeres und detailreicheres Bild an hellen Objekten wie dem Mond oder einigen Planeten zu erzeugen, indem man die Bildhelligkeit in einem bestimmten Umfang ändern kann, je nachdem wie gerade gewünscht.
Sie helfen nicht dabei, Galaxien, Nebel oder Sternhaufen besser sichtbar zu machen.
Nebelfilter helfen ebenfalls nicht an Galaxien oder Sternhaufen, sondern lediglich dabei, bestimmte Nebel besser sichtbar zu machen.

Ob UHC- oder OIII-Filter, lies dazu bei Interesse mal folgende Seiten durch:

http://www.svenwienstein.de/HTML/uhc_oder_oiii.html
http://www.svenwienstein.de/HTML/nebelfilter.html

Händler in den USA, die Speers Waler Okulare verkaufen, findest Du auf der Herstellerseite aufgelistet: http://www.antaresoptical.com/dealers.htm


Viele Grüße,
Bernd.
 
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Hi,

die Beschreibung hört sich immer gut an. Wenn ich 4, 6, 8 lese, schüttel ich den Kopf. Da nehme ich ein Speers Waler Zoom 5-8 und bin fertig oder ich setze ein 7mm HR in ein *entfernt*-Zoomset und bin auf dem Level fertig. Beides kann sich nicht ganz ersetzen, das Speers-Zoom geht eben erstmal bis 5mm Brennweite, hat aber 80° scheinbares Gesichtsfeld. Und wenn man das mal vor der Nase hat... kann's süchtig machen.

Clear skies
Sven
 
Ach weisste mit dem Kopfschütteln versteh ich dich voll und ganz so gehts mir wenn mir andere Leute was über Computer erklären wollen auch oft :)

Ich versuch mich halt an was sinniges heran zu tasten mit dem quasi 0 Wissen das ich immernoch habe :) Von dem Okular hab ich vorhin das erste mal gehört und halt den deutschen Preis von knapp 300 Euro gesehen und geistig halt erstmal auf durchzug geschaltet dabei... Ich informier mich grad mal bissl über das Ding... Weitere Tipps Vorschläge weiterhin gerne gesehen :)

Diese Zoomsets überzeugen mich nach kurzem reinlesen auch noch nicht so 100 pro wenn ich lese dünnes Plastik aufpassen nicht eindrücken, staubanfällig, okular aufschrauben....

Ahja wie isn das mit Zoll aus Amiland denke ma nich das Okulare da befreit sind oder :) Muss ich mir alles erstmal in ruhe ausrechnen...

ich glaub ich hab in den letzten 5 jahren nicht so viel gelesen wie in der letzten woche ^^

Aber es bleibt spannend !
 
telrad hab ich schon mit im warenkorb ;) hab auch schon gesehen das man das im stellarium aktivieren kann coole sache wovon ich übrigends auch erst heute was gehört hab :-p
 
Hi,

Die Zoomsets sind nicht aus dünnem Plasik, sondern aus dünnem ALU. aus Plastik würden sie nicht in der erforderlichen Genauigkeit und bei der funktionsbedingten Dünnwandigkeit auch nicht in der nötigen Steifigkeit herzustellen sein.
Der Hinweis ist wichtig, weil es eben immer noch Okularauszüge mit (Metall)Schrauben und ohne Ringklemmung gibt.
Wenn dann noch handFEST anstatt HANDfest geschraubt wird, kann bei Übertreibung eine Delle entstehen.
Der Hinweis ist nach dem Motto: "Wehret den Anfängen" zu sehen. Im "normalen" Umgang sind die Zoomsets unverwüstlich.

Gruß
*entfernt*
 
Lacerta UWA Zoomset, 82° ca. 7-3,5 mm Brennweite (Basis ist das 7er UWA)

Preis incl. 19% Mehrwertsteuer zuzüglich Versand 199,00 €

wie wär denn das da oben als ich sag mal mittelding zwischen einfachen planetary und dem überflieger Speers Waler

 
Hi,

das Lacerta 7mm mit Zoomset kann ich nur empfehlen ... gerade wenn man als "Frischling" 'nen Dobson nutzt.
Man hat durchgehend 82° scheinbares Gesichtsfeld zur Verfügung, kann sich ohne Okularwechsel an die jeweils sinnvolle Maximalvergrösserung "randrehen", ohne dabei das Objekt aus dem Auge zu verlieren. Und das Ganze ist auch noch "rückbaubar", heisst man kann Zoomset und Okular wieder trennen, und das Zoomset eventuell an einem anderen, passenden Okular verwenden.

Also im Vergleich zu dem deutlich kostspieligerem und doch auch "riesigem" SW Zoom ist diese Zoomset-Kombination die für mich "elegantere" Lösung und Alternative :)
 
Hallo.

Ich habe an meinem GSO 10" Deluxe momentan Nagler-Zoomsets im Einsatz. Vorher hatte ich die Speers Waler Okulare 5-8mm beider Serien I und II.
An diesem Dobsonteleskop ist der Größenunterschied und Gewichtsunterschied zwischen dem Speers Waler Zoom und dem Nagler-Zoomset absolut irrelevant, da die Dobsonmontierung und auch der Okularauszug stabil genug sind, das Gewicht problemlos zu tragen. Ich habe das Speers Zoom sogar mit einer 2" 2x Barlow eingesetzt. Selbst durch diese Gewichtserhöhung ergeben sich am Deluxe Dobson keine Probleme.

Das Speers Waler Zoom ist größer als viele andere Okulare, aber das war es dann auch schon. Es gibt noch wesentlich schwerere Okulare - wie gesagt am 10" GSO Deluxe egal. Zum Vergleich: Während das Speers circa 600g wiegt, wiegt ein 31mm Nagler circa 1kg.

Ich sehe in den Zoomsets auch keinerlei Vorteile gegenüber beiden Serien der Speers Waler, was das bequeme ändern der Brennweite anbelangt. Die Technik aller angesprochenen Okulare arbeitet tadellos.
Ich habe das alte Zoomset und das neue Multi-Zoomset. Beide sind hochwertig verbaut.

wie wär denn das da oben als ich sag mal mittelding zwischen einfachen planetary und dem überflieger Speers Waler

Das Speers Waler ist ein ordentliches Okular, jedoch kein Überflieger. Ebenso wie die noch teureren Nagler Okulare keine Überflieger sind. Diese Okulare bieten ein gutes Gesamtpaket aus Gesichtsfeld, Abbildungsqualität und Augenabstand und stellen deshalb viele Nutzer zufrieden. In den jeweiligen Einzeldisziplinen gibt es sogar noch bessere Okulare. Unter'm Strich würde ich aber sowohl Speers Waler als auch Nagler T6 Okulare für die Benutzung am 10" Dobson empfehlen. Sie stellen einen tollen Start dar.

Wenn Du weiterhin planen solltest in den USA zu bestellen, würde ich das Speers Zoom dem Lacerta UWAN-Zoomset vorziehen. Das Speers ist lediglich 20 Euro teurer.
 
Hi Bernd,

Also im Vergleich zu dem deutlich kostspieligerem und doch auch "riesigem" SW Zoom ist diese Zoomset-Kombination die für mich "elegantere" Lösung und Alternative smile

Ich wollte damit - "riesig" - keineswegs auf eine eventuelle "Gewichtsproblematik" anspielen, zu der es ja dann auch die eine oder andere Lösung gäbe.

Ich meinte rein die "Dimension" der SW Zoom, die mir persönlich etwas zu "ausgedehnt" ist ;)
Und - vergass ich mitzuerwähnen - ein weiterer Grund für die Zoomsetlösung ist für mich das "Drehzoomen" ... ich dreh halt lieber anstatt zu "ziehen" und zu "drücken", wie beim SW Zoom :)

Wenns Budget es (noch) hergibt, ist sicher die von Dir angesprochene Lösung mit Zoomset und dem Nagler T6 zunächstmal die "ultimative" Lösung.
 
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