Aller Anfang ist schwer...

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Pollux85

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Moin moin aus dem Norden!
Mein Name ist Tobias, ich bin 35 Jahre alt und schon seit der Kindheit ein Fan der Astronomie. Wie bei so vielen Hobbys (Aquaristik, Modellbau etc...) ist die anfängliche Vorstellug vom Ufang des „Lernens“ und der Kosten meist eher naiv... ?
Ich habe mich bereits als Kind an einem Billigteleskop versucht, in den 20ern dann erste zaghafte Versuche der Astrofotofie mittels Holzstativ und einer gebrauchten Vixen GP2 (Nachgeführt) unternommen. Da ich damals mit meiner EOS 450D und diversen Festbrennweite Objektiven ohne weiteres Zubehör aber schnell an meine Grenzen gekommen bin, verlor ich die Motivation. Auch finanziell war der Rahmen damals noch anders als heute...
Ich verkaufte mein Equipment bis auf die Fotosachen. Heute bereue ich es, meine schöne GP 2 regelrecht verramscht zu haben. Damals fehlte mir die Weitsicht...

Nun beginnt also ein Neueinstieg. Das Thema Astrofotografie stelle ich vorerst hintenan. Ich denke etwas Schule in der klassischen Astronomie ist erst einmal angebracht.
Doch womit beginnen?! Zunächst reizte mich die Planetenbeobachtung und ich schaute in Richtung der Refraktoren. Da nach einiger Recherche hier jedoch schwups 4-Stellige Summen für einen Apochromaten zusammenkommen, frage ich mich, ob dies lohnt, wenn ich später auch in den Deepsky eintauchen will. Da es den Wunder-Allrounder nicht gibt, bin ich etwas ratlos... Befriedigt mich ein Newton? Will ich einen Refraktor? Inzwischen bin ich zumindest so weit, dass ich mich für die Skywatcher EQ3 Pro Montierung mit GoTo entschieden habe. Die wirkt auf mich für den Anfang ganz passend... Wie seht Ihr das?
Passend hierzu habe ich folgendes Angebot gefunden: Teleskop-Express: Skywatcher Explorer-150PDS EQ3 GoTo - 150 mm f/5 Newton mit Mikro-Untersetzung auf EQ3 Pro SynScan

Ist dies eine gute Kombi für den Einstieg, sofern ich ein Newton nehmen würde? Passende Okulare kaufe ich dann ggf. dazu.
Oder würdet Ihr doch zu einem Refraktor raten? Ist das Newton mit f/5 geeignet für Planetenbeobachtung?
Mir würden noch 1000 Fragen einfallen, aber vorerst soll dies einmal reichen! Vll. Finden Einige von Euch ja ein paar Ratschläge für mich!
 
Servus Tobias,

die EQ3 ist nur bis zu 5kg visuell belastbar und der 6 Zoll Newton bringt die schon auf die Waage. Somit bist du dann mit diesem System schon an der Grenze. Geh mit der Montierung lieber richtung EQ5 oder HEQ5, wenn es schon parallaktisch sein muss. Ansonsten würd ich fürs visuelle mit einem Newton eher Richtung Dobson schauen (der Klassiker ;))

Grüße
Mathias
 
Hallo Matthias! Vielen Dank für deine Erläuterung! Diesen Gedanken hatte ich auch (Gewicht)... Ich werde mir die EQ5 mal ansehen! Da ich aber auch nicht wirklich vor hatte, die DSLR samt Optik noch Zusätzlich oben Drauf zu schnallen, würde die EQ3 denke ich erstmal ausreichen. Schon platzbedingt werde ich da einige Jahre nicht in der Größe wachsen können... ein Dobson will ich zwecks evtl. Astrofotografie (Montierung) nicht...
 
Hallo Tobias,

Erstmal ein paar standard ;) Fragen:
- Budget?
- wo beobachten?
- was beobachten?
- mobilität?
- Folgekosten?

Astrofotografie in einem zukünftigen Schritt angehen halte ich für vernünftig.

Refraktoren FH bringen leider systembedingt den bekannten Farbfehler mit sich.
Apos, wie Du richtig erkannt hast, gehen gut ins Geld.

Grundsätzlich ist die EQ3-2 eine feiner Montierung, aber wie mein Namensvetter schon angedeutet hat, eher was für kleinere Teleskope.
Z.B. mein Refraktor FH 120/600 wird bestens von der kleinen aber feinen Montierung getragen.

So ein 150/750 Newton gehört m.E. Minimum auf eine EQ-5.

Du sprichst Planetenbeobachtung an, da werden üblicherweise gerne Maksutow-Cassegrain (MC) oder Schmid-Cassegrain (SC) genommen.
Beide Bauformen verlangen so bis 8" nicht nach so einer üppigen Montierung wie z.B. ein Newton oder auch Refraktoren ab einer gewissen Brennweite, m.E. so ab 900mm.
Bei Newton und Refraktoren ist die Brennweite ~Baulänge. Da wirkt dann schon ein ordentlicher Hebel.
 
Montierung und Optik stets getrennt kaufen. Die Sets sind IMMER unzureichend und deswegen rausgeschmissenes Geld. Meine Meinung.
 
Hallo Matthias!

Budget: Für den Anfang 1.000,- bis 1.200,- maximal...
Wo beobachten? Nun ich lebe in Hamburg, allerdings bin ich mobil.
Was beobachtein? Planeten, oder auch mal den einen oder anderen Nebel oder Sternenhaufen.

Das Argument mit dem längeren Hebel stimmt natürlich... Ich habe ursprünglich auch geplant, kein Set, sondern einzelne Komponenten anzuschaffen. Ggf. kaufe ich eben zunächst eine Montierung und bei Zeiten dann die passende Optik... für einige Wide Field Spielereien mit der Montierung habe ich ja schon etwas Fotoausrüstung. Das überbrückt das Warten auf das eigentliche Teleskop.
 
Unter dem angehängten Link zur EQ5 Pro finde ich 2 verschiedene Fotos. Ist das ein Abbildungsfehler? Altes und neues Modell? (Ist ein spanischer Shop)

 
Hallo,

Stadtbeobachtung ist, nun ja, blöd ;).
Also mehr oder weniger zwingend transportabel.

Bei dem Budget wäre gut eine EQ-5 drin.
Stellt sich die Frage ob zwingend mit GoTo. Da legt die EQ-5 gut zu.
Mobil wäre das Teil.
Die würde auch einen 150/750 Newton gut tragen

Wenn es "nur" Planten/Mond sind, schau Dir mal die SCs und MCs an.
Vom Budget her wärst Du bei den Teleskopen bei 6".
Heißt nicht das Du da keine DeepSky-Objekte beobachten kannst.
Da halt nur kompakte und nicht so großflächige Objekte.

Alternativ, die klassische Einsteiger Variante, Dobson 8".
Viel Licht für moderates Geld.
Stabile Alt/AZ Montierung, die RockerBox.
Intuitiv zu bedienen.
So bis 10", 12" noch transportabel.
Kommt dem "Allrounder" m.E. schon recht nah.

Newton oder auch Refraktoren stabil parallaktisch zu montieren wird schnell teuer, zumal wenn man die Astrofotografie, wenn auch erst zukünftig, im Hinterkopf hat. Da ist die prallaktische Montierung aber zwingend.

Wenn Du die Möglichkeit hast, in Hamburg gibt es doch einen Astroshop, dann schau Dir Teleskope und Montierung mal "live und in farbe" an.
Geh auch mal zur Volkssternwarte in HH oder nimm Kontakt zu einem Stammtisch o.ä. auf.
Lies Dich in die Materie ein.
 
Hallo,

Stadtbeobachtung ist, nun ja, blöd ;).
Also mehr oder weniger zwingend transportabel.

Bei dem Budget wäre gut eine EQ-5 drin.
Stellt sich die Frage ob zwingend mit GoTo. Da legt die EQ-5 gut zu.
Mobil wäre das Teil.
Die würde auch einen 150/750 Newton gut tragen

Wenn es "nur" Planten/Mond sind, schau Dir mal die SCs und MCs an.
Vom Budget her wärst Du bei den Teleskopen bei 6".
Heißt nicht das Du da keine DeepSky-Objekte beobachten kannst.
Da halt nur kompakte und nicht so großflächige Objekte.

Alternativ, die klassische Einsteiger Variante, Dobson 8".
Viel Licht für moderates Geld.
Stabile Alt/AZ Montierung, die RockerBox.
Intuitiv zu bedienen.
So bis 10", 12" noch transportabel.
Kommt dem "Allrounder" m.E. schon recht nah.

Newton oder auch Refraktoren stabil parallaktisch zu montieren wird schnell teuer, zumal wenn man die Astrofotografie, wenn auch erst zukünftig, im Hinterkopf hat. Da ist die prallaktische Montierung aber zwingend.

Wenn Du die Möglichkeit hast, in Hamburg gibt es doch einen Astroshop, dann schau Dir Teleskope und Montierung mal "live und in farbe" an.
Geh auch mal zur Volkssternwarte in HH oder nimm Kontakt zu einem Stammtisch o.ä. auf.
Lies Dich in die Materie ein.
Danke für diese qualifizierte Antwort! Das mit dem Astroshop werde ich mal machen... aber ja, ich denke bei der EQ5 bin ich ganz gut aufgehoben. Habe mir auch noch die Exos 2 angesehen, aber das wird geschrieben, die Software sei schlechter... bzw. die Kopplungsmöglichkeiten.
Bezüglich der Optik werde ich mir dann noch einmal die Karten legen, ob SC MC Newton, oder ein APO....
Ist mit deinem 120/600 schon eine brauchbare Planetenbeobachtung möglich?
 
Hallo Tobias,

man muss sich bewusst machen, dass der Okularauszug beim äquatorial montierten Newton je nach Himmelsrichtung in ungünstige Positionen wandert. Es gibt Leute, denen macht das zurecht drehen in den Rohrschellen nichts aus, andere schauen nur in einen relativ schmalen südlichen Korridor. Diese Rotation empfinden aber viele als Nachteil gegenüber einem Gerät mit Heckeinblick.

Ein 6 Zoll f/5 Newton ist nicht grundsätzlich schlecht an Planeten. Nur sind diese Geräte, wie auch der PDS, oft fotografisch ausgelegt, und das bedeutet sie haben einen großen Fangspiegel. Dies kostet an Planeten visuell Kontrast. Die 8 Zoll Dobsons von Skywatcher und GSO zum Beispiel sind eher visuell ausgelegt und in der Regel für Sonnensystem-Beobachtungen gut geeignet. Sie zeigen allerdings durch die Fangspiegelstreben Spikes. SCs und Maksutovs sind in Massenware auch mW nur mit recht üppiger Obstruktion ab ca 30 Prozent linear zu bekommen, kostet wie beim PDS Kontrast, allerdings entfallen hier die Beugungseffekte der Fangspiegelstreben.

Refraktoren ohne Sondergläser müssen recht lange Brennweiten haben, wenn der Farbfehler nicht so groß sein soll. Für mich hat ihr Bild trotzdem eine besondere Klarheit, welche bei den obstruierten Geräten nicht ganz so gegeben ist, aber vielleicht ist das auch Psychologie.

Gute Apos werden bei großer Öffnung sehr teuer, und Öffnung braucht es für Auflösung.

VG Klaus
 
Hallo,

Ist mit deinem 120/600 schon eine brauchbare Planetenbeobachtung möglich?
da der meine ein Refraktor FH, nach FrauenHofer, ist, nicht wirklich spannend an Planeten.
FHs haben, Systembedingt, eben den Farbfehler.
Bläulichviolettes Säume um helle Objekte, eben Planeten. Das mindert den Kontrast und dann leiden auch die Details.
So ein Teleskop ist halt ein Weitfeld- Teleskop.
Großflächige Objekte mit "was drumherum" an Umgebung.
Wie jetzt Apos in der Größe preislich liegen weiß ich auswendig nicht.
Bei guten bis sehr guten Apos ist der Farbfehler nahzu ausgeschlossen/nicht mehr wahrnehmbar.
 
Refraktoren ohne Sondergläser müssen recht lange Brennweiten haben, wenn der Farbfehler nicht so groß sein soll. Für mich hat ihr Bild trotzdem eine besondere Klarheit, welche bei den obstruierten Geräten nicht ganz so gegeben ist, aber vielleicht ist das auch Psychologie.
da muss ich Klaus recht geben.
Refraktoren haben mMn. ein schönes klares Bild.
Ich schau mir mit meinem 120/600-er oder bevorzugt mit meinem 120/1000-er gern auch mal Mond und Planeten an. Den Farbfehler "blende" ich irgendwie aus :D. Stört mich halt nicht so, aber da ist jeder "Jeck" anders ;). Wie gesagt, wenn möglich mal anschauen und vor allem durchschauen.
Dazu gehört allerdings auch, dass bei so einem Refraktor FH bei ca. 180-fach schluß ist.
Aber so eine 1000mm Brennweite verlangt nach Montierung.
Dafür sind die Teile recht zügig einsetzbar.

Lass Dir Zeit, wäge ab... ... ...
 
Hallo,


da der meine ein Refraktor FH, nach FrauenHofer, ist, nicht wirklich spannend an Planeten.
FHs haben, Systembedingt, eben den Farbfehler.
Bläulichviolettes Säume um helle Objekte, eben Planeten. Das mindert den Kontrast und dann leiden auch die Details.
So ein Teleskop ist halt ein Weitfeld- Teleskop.
Großflächige Objekte mit "was drumherum" an Umgebung.
Wie jetzt Apos in der Größe preislich liegen weiß ich auswendig nicht.
Bei guten bis sehr guten Apos ist der Farbfehler nahzu ausgeschlossen/nicht mehr wahrnehmbar.
Ich habe ein 400mm APO von Sigma für meine EOS 450D... Der Unterschied im Farbfehler ist dort, verglichen mit meinen anderen Objektiven, wirklich sehr doll! Ich habe damit öfter mal den Mond abgelichtet.
 
Hallo,

Schon platzbedingt werde ich da einige Jahre nicht in der Größe wachsen können... ein Dobson will ich zwecks evtl. Astrofotografie (Montierung) nicht...
ich würde visuell und fotografisch trennen. Das erleichtert Dir die Entscheidung, die richtige Ausrüstung zu finden.
Was hälst Du davon, Dir zunächst einen Dobson für die visuelle Astronomie zu kaufen? Danach kannst Du Dir immer noch eine Montierung für die Astrofotografie kaufen.
Für Deep Sky ist Öffnung wichtig. Ein 200/1200er Dobson wäre somit ein tolles Einstiegsgerät für die Beobachtung.
Auf die Montierung kannst Du später die Kamera mit einem 200mm Teleobjektiv setzen. Danach vielleicht einen Apo oder einen Newton.

Gruß
Ronald
 
Hallo Tobias,

man muss sich bewusst machen, dass der Okularauszug beim äquatorial montierten Newton je nach Himmelsrichtung in ungünstige Positionen wandert. Es gibt Leute, denen macht das zurecht drehen in den Rohrschellen nichts aus, andere schauen nur in einen relativ schmalen südlichen Korridor. Diese Rotation empfinden aber viele als Nachteil gegenüber einem Gerät mit Heckeinblick.

Ein 6 Zoll f/5 Newton ist nicht grundsätzlich schlecht an Planeten. Nur sind diese Geräte, wie auch der PDS, oft fotografisch ausgelegt, und das bedeutet sie haben einen großen Fangspiegel. Dies kostet an Planeten visuell Kontrast. Die 8 Zoll Dobsons von Skywatcher und GSO zum Beispiel sind eher visuell ausgelegt und in der Regel für Sonnensystem-Beobachtungen gut geeignet. Sie zeigen allerdings durch die Fangspiegelstreben Spikes. SCs und Maksutovs sind in Massenware auch mW nur mit recht üppiger Obstruktion ab ca 30 Prozent linear zu bekommen, kostet wie beim PDS Kontrast, allerdings entfallen hier die Beugungseffekte der Fangspiegelstreben.

Refraktoren ohne Sondergläser müssen recht lange Brennweiten haben, wenn der Farbfehler nicht so groß sein soll. Für mich hat ihr Bild trotzdem eine besondere Klarheit, welche bei den obstruierten Geräten nicht ganz so gegeben ist, aber vielleicht ist das auch Psychologie.

Gute Apos werden bei großer Öffnung sehr teuer, und Öffnung braucht es für Auflösung.

VG Klaus
Wow! Vielen Dank... Wieder etwas gelernt. Ich habe zwar schon haufenweise Vergleiche und Erklärungen im Netz durchstudiert, aber hier war jetzt auch wieder eine Schippe Neues dabei!
 
ich komme bei Refraktoren ab 90mm Öffnung schon sehr gut klar. Quasi die Anfangsausstattung der 80er und 90er Jahre. Müssen bei FH aber schon länger sein. Wichtig ist ein stabiles Stativ, dann die Montierung.
 
Ebenfalls Moin aus Hamburg ;) ,

ich stand ja vor kurzem vor der gleichen Entscheidung und bin am Ende zum 8" Dobson gekommen.
Meiner Meinung nach ist das ein super Preis/Leistungsverhältnis und man reizt das Budget nicht komplett aus und hat noch Reserven für Zubehör wie z.B. Okulare, Lektüre oder auch einfach nur was wärmeres zum Anziehen. :ROFLMAO:
Ich habe das Dobson schon den ein oder anderen Abend auf dem Balkon nutzen können und bereue meinen Kauf nicht.

Falls du mal ein 8" Dobson anschauen willst um ein Eindruck für die Größe und eventuelles Handling zu bekommen, bekommt man das bestimmt mal hin. ;)

Gruß Mathias
 
Ebenfalls Moin aus Hamburg ;) ,

ich stand ja vor kurzem vor der gleichen Entscheidung und bin am Ende zum 8" Dobson gekommen.
Meiner Meinung nach ist das ein super Preis/Leistungsverhältnis und man reizt das Budget nicht komplett aus und hat noch Reserven für Zubehör wie z.B. Okulare, Lektüre oder auch einfach nur was wärmeres zum Anziehen. :ROFLMAO:
Ich habe das Dobson schon den ein oder anderen Abend auf dem Balkon nutzen können und bereue meinen Kauf nicht.

Falls du mal ein 8" Dobson anschauen willst um ein Eindruck für die Größe und eventuelles Handling zu bekommen, bekommt man das bestimmt mal hin. ;)

Gruß Mathias
Vielen Dank! Ich denke aber tatsächlich, dass ich direkt auf einer parallaktischen Montierung starte... Stichwort Astrofotografie. Ich habe dort mehr Optionen!
 
Hallo Tobias,

die vielen Optionen hast du nur mit einer stabilen Montierung, aber da würde ja schon genug drauf rumgeritten.

Für meine Begriffe läuft das dann auf einen SC heraus, besser 8 als 6 Zoll. Ob das preislich passt weiß ich nicht, da muss man wohl eher gebraucht gucken.

Ich für meinen Teil hätte immer gerne, zumindest zusätzlich, was Altazimutal Montiertes in petto zum schnell drauflos spechteln. Aber das kann ja noch kommen.

VG Klaus
 
Hallo Tobias,

die vielen Optionen hast du nur mit einer stabilen Montierung, aber da würde ja schon genug drauf rumgeritten.

Für meine Begriffe läuft das dann auf einen SC heraus, besser 8 als 6 Zoll. Ob das preislich passt weiß ich nicht, da muss man wohl eher gebraucht gucken.

Ich für meinen Teil hätte immer gerne, zumindest zusätzlich, was Altazimutal Montiertes in petto zum schnell drauflos spechteln. Aber das kann ja noch kommen.

VG Klaus
Beim SC bin ich jetzt langsam auch gelandet! Die Kompaktheit ist schon etwas sehr feines... Und ja... ich schaue auch mal nach gebrauchten! Da fällt mir doch glatt auf, dass ich hier noch nicht einmal in den Marktplatz geschaut habe...
 
Hallo Tobias,

vom Preis und Deinem Budget her wird das leider nichts mit einem neuen SC in 8". Der beliebte C8 von Celestron kostet als OTA (nur der Tubus) so um die 1300, 1400,-€. Da bleibt wirklich nur gebraucht kaufen.

Zum SC sollte man aber erwähnen, das man da das ein oder andere im Hinterkopf halten sollte:
- erhöhte Auskühlzeit; abhängig von den Temperaturunterschieden so zwischen ein (1) bis zwei (2) Stunden.
- Taukappe ist m.E. zwingend notwendig.
- Obstruktion.
- Astrofotografie mit DSLR werden wohl hohe Belichtungszeiten auf Dich zukommen.

Dagegen stehen:
- sehr kompakt; irgendwas zwischen 40cm und 50cm Baulänge.
- Gewicht ca 5,5Kg.
- Montierungsanspruch geringer; EQ-5 wenn es parallaktisch sein soll. Alternativ eine Alt/AZ Montierung in der Klasse.
- Planeten-/Astrokamera gehen gut.
- Okularunkritisch.

Wenn es ein C8 werden soll, dann bitte einen Händler suchen der nicht nur den Karton durch reicht, sondern auch auf macht und die Justage überprüft und gegebenenfalls auch korrigiert. Einfach nach fragen.

Den Vorschlag von Klaus bezüglich einer Alt/AZ Montierung finde ich gut.
 
Hallo Tobias,

vom Preis und Deinem Budget her wird das leider nichts mit einem neuen SC in 8". Der beliebte C8 von Celestron kostet als OTA (nur der Tubus) so um die 1300, 1400,-€. Da bleibt wirklich nur gebraucht kaufen.

Zum SC sollte man aber erwähnen, das man da das ein oder andere im Hinterkopf halten sollte:
- erhöhte Auskühlzeit; abhängig von den Temperaturunterschieden so zwischen ein (1) bis zwei (2) Stunden.
- Taukappe ist m.E. zwingend notwendig.
- Obstruktion.
- Astrofotografie mit DSLR werden wohl hohe Belichtungszeiten auf Dich zukommen.

Dagegen stehen:
- sehr kompakt; irgendwas zwischen 40cm und 50cm Baulänge.
- Gewicht ca 5,5Kg.
- Montierungsanspruch geringer; EQ-5 wenn es parallaktisch sein soll. Alternativ eine Alt/AZ Montierung in der Klasse.
- Planeten-/Astrokamera gehen gut.
- Okularunkritisch.

Wenn es ein C8 werden soll, dann bitte einen Händler suchen der nicht nur den Karton durch reicht, sondern auch auf macht und die Justage überprüft und gegebenenfalls auch korrigiert. Einfach nach fragen.

Den Vorschlag von Klaus bezüglich einer Alt/AZ Montierung finde ich gut.
Guten Morgen!
Sehr lustig, dass ich nach heutiger Morgenrecherche grade etwas zum Thema störende Obstruktion schreiben wollte, als schon dein Beitrag reinflatterte... In der Tat habe ich da heute Morgen nochmal etwas genauer nachgelesen und mir u.A. mal einen Mustervergleich des Saturn bei verschiedenen Obstruktionen angesehen... Ich denke, mit einem 200/1000er Newton bin ich für Planetenbeobachtung besser dran. Da gehts unter 20% während das SC gut 40% hätte.
Natürlich ist das Newton klobiger und ich komme für das 200/1000er um die EQ5 nicht herum. Aber preislich ist es definitiv attraktiver.
Was wäre im Bereich der Refraktoren vergleichbar mit einem von mir genannten Newton?
 
Guten Morgen,

mit 'nem 200/1000er Newton auf der EQ5 wirds aber fotografisch dann schon sportlich. Lieber dann gleich in Richtung HEQ5 oder EQ6 schauen. Und wie schon erwähnt wurde: der Einblick ist beim Newton vorne und wirklich unbequem, wenns visuell sein soll. Ich nehm ab und zu meinen 6er auch zum Spechteln her, wenn z.B. Besuch da ist und man durch zwei Teleskope schauen will, oder einfach als Vergleich, und das macht keinen Spaß, wenn der OAZ z.B. Richtung Boden zeigt.

Zum Thema GoTo: ich hab's leider (aus welchen Gründen auch immer... :unsure:) nicht gemacht, aber wenn's Fotografie (nicht nur an Planeten) werden soll, würd's ich auf jeden Fall nehmen. Erleichtert mMn. das finden der Objekte ungemein, vor allem, wenn sie nicht im Sucher zu sehen sind.

Grüße
Mathias
 
Guten Morgen,

mit 'nem 200/1000er Newton auf der EQ5 wirds aber fotografisch dann schon sportlich. Lieber dann gleich in Richtung HEQ5 oder EQ6 schauen. Und wie schon erwähnt wurde: der Einblick ist beim Newton vorne und wirklich unbequem, wenns visuell sein soll. Ich nehm ab und zu meinen 6er auch zum Spechteln her, wenn z.B. Besuch da ist und man durch zwei Teleskope schauen will, oder einfach als Vergleich, und das macht keinen Spaß, wenn der OAZ z.B. Richtung Boden zeigt.

Zum Thema GoTo: ich hab's leider (aus welchen Gründen auch immer... :unsure:) nicht gemacht, aber wenn's Fotografie (nicht nur an Planeten) werden soll, würd's ich auf jeden Fall nehmen. Erleichtert mMn. das finden der Objekte ungemein, vor allem, wenn sie nicht im Sucher zu sehen sind.

Grüße
Mathias
Ich habe heute morgen die EQ5 Pro SynScan bestellt... Ich wollte gerne eine Goto haben! Sie ist sogar direkt lieferbar, was ja meist nicht der Fall ist.

Folglich stellt sich jetzt die Frage nach der passenden Optik.(+Okulare etc)

Das Argument mit dem Verbiegen beim Newton je nach Winkel ist nicht von der Hand zu weisen. Besteht hier nicht die Möglichkeit, einen Teil der Beobachtungen mittels Video auf dem Notebook zu betrachten? (mit entspr. Kamera)

Alternativ bietet sich ja auch ein klassischer Refraktor an; ob APO oder nicht sei mal kurz ausgeklammert.

Was wäre im Bereich der Refraktoren vergleichbar mit einem von mir genannten Newton 200/1000mm?
 
Hallo Tobias,

der 200/1000-er ist da aber nichts mehr für die EQ-5, da sollte dann schon eine HEQ-5 her, oder wie Mathias schreibt, gleich auf die EQ-6 R gehen.
So ein 200/1000 hat ein Gewicht von 8Kg bis 10Kg.
Die EQ-5 ist visuell mit 10Kg angegeben.

Bei der Obstruktion wäre ich vorsichtig.
So ein C8 liegt bei ca. 30%.
Bei Newton muss da dann noch erwähnen und berücksichtigen das es visuell und fotografisch ausgelegte Newton gibt.
Da fallen die Fangspiegel unterschiedlich groß aus und somit ist die Obstruktion anders.
Leider geben die Händler nicht immer die Fangspiegelgröße oder den Obstruktionswert an.
Da denke ich, dass man da beim Hersteller direkt auf der Webseiten schauen sollte.
Bei fotografisch ausgelegten Newton hast Du einen größeren Fangspiegel als bei visuell ausgelegten Newton.
Ich denke mal Du liegst bei den gängigen Newton so im Bereich von 25% bis 35%.

Dafür hat ein SC keine Spikes ;).

Deshalb "taugen" Dobson, abgesehen von der Rockerbox, nicht für die Astrofotografie, da sie visuell ausgelegt sind.
Da spielt dann noch die Höhe des Okularauszuges (OAZ) eine Rolle. Ausläuchtung Kamerachip usw. spielt da eine Rolle, aber da kennen sich andere besser aus.

Viele haben halt zwei Setups. Visuell und fotografisch. Lässt sich halt nicht wirklich in einem Instrument vereinigen.
 
Hallo Tobias,

der 200/1000-er ist da aber nichts mehr für die EQ-5, da sollte dann schon eine HEQ-5 her, oder wie Mathias schreibt, gleich auf die EQ-6 R gehen.
So ein 200/1000 hat ein Gewicht von 8Kg bis 10Kg.
Die EQ-5 ist visuell mit 10Kg angegeben.

Bei der Obstruktion wäre ich vorsichtig.
So ein C8 liegt bei ca. 30%.
Bei Newton muss da dann noch erwähnen und berücksichtigen das es visuell und fotografisch ausgelegte Newton gibt.
Da fallen die Fangspiegel unterschiedlich groß aus und somit ist die Obstruktion anders.
Leider geben die Händler nicht immer die Fangspiegelgröße oder den Obstruktionswert an.
Da denke ich, dass man da beim Hersteller direkt auf der Webseiten schauen sollte.
Bei fotografisch ausgelegten Newton hast Du einen größeren Fangspiegel als bei visuell ausgelegten Newton.
Ich denke mal Du liegst bei den gängigen Newton so im Bereich von 25% bis 35%.

Dafür hat ein SC keine Spikes ;).

Deshalb "taugen" Dobson, abgesehen von der Rockerbox, nicht für die Astrofotografie, da sie visuell ausgelegt sind.
Da spielt dann noch die Höhe des Okularauszuges (OAZ) eine Rolle. Ausläuchtung Kamerachip usw. spielt da eine Rolle, aber da kennen sich andere besser aus.

Viele haben halt zwei Setups. Visuell und fotografisch. Lässt sich halt nicht wirklich in einem Instrument vereinigen.
Danke für deine abermalige Mühe mir zu antworten! Ich habe, wie eben geschrieben, die EQ5 Pro bestellt. Daher muss jetzt eine dafür geeignete und halbwegs bezahlbare Optik gefunden werden. Sofern das 200/1000 eine Nummer zu groß ist, muss ich entweder eine Nummer kleiner schauen, oder einen Refraktor in Betracht ziehen. chromatische Aberration wollte ich eigentlich vermeiden. Aber die APOs sind echt schweineteuer... Das ist ja das altbekannte Problem mit den Kosten bei Refraktoren. Wie man es dreht oder wendet, lande ich irgendwie doch immer wieder beim Newton. Die SCs mit ihrer hohen Obstruktion und den relativ teuren Anschaffungskosten sind denke ich erstmal keine Option, wenn ich durchs Sonnensystem wandern möchte.
 
ich kann Dir die kleineren Maks (90 oder 102 (?) empfehlen. Sind günstig und laufen auf der Montierung sicher super. Da passt dann auch noch ne Spiegelreflex an die Gewichtsstange zum Piggyback-Fotografieren
 
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