RoStMu
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So, da ich noch bis Januar bzw. Februar auf meinen 200-Dobson warte, hab ich begonnen, anderweitig zu beobachten. Zum einen mit einem geliehenen 76mm-Newton von Bresser und zum anderen in einer Sternwarte.
1. geliehenes 76mm-Newton
Erstes Objekt war natürlich der Mond. Bei einer Brennweite von 700mm fing ich mit nem 20mm-Okular an (ca. 35fache Vergrößerung). Der Mond zeigte bereits einige klar erkennbare Strukturen in der Nähe der Tag-Nacht-Grenze. Die Grenze stellte das 8mm-Okular dar (knapp 90fache Vergrößerung). Auch hier waren bereits tolle Details auf dem Mond erkennbar.
Als nächstes musste der Mars herhalten. Man konnte ihn zwar sehr schön als Scheibe erkennen, Details wie zum Beispiel die Polkappen waren aber ausgeschlossen.
Die Plejaden waren mein vorerst letztes Beobachtungsobjekt. Mit dem Auge waren bei direkter Betrachtung 6-7 Steren erkennbar, im Teleskop (20mm-Okular) zeigten sich ca. 30 Sterne auf dichtem Raum. Zwar nicht sonderlich spektakulät, aber dennoch irgendwie beeindruckend!
2. Sternwarte
Die Sternwarte (Laupheim) ist mit einem 18"-Spegelteleskop und (457mm) und einem 200mm-Refraktor ausgestattet. Zu den Rahmenbedingungen muss gesagt werden, dass bei sehr hellem Mond, Stadbeleuchtung und aufkommendem Dunst nicht gerade viele Sterne mit bloßem Auge zu erkennen waren.
Erstes Beobachtungsobjekt war der Mars. In beiden Geräten präsentierte er sich allerdings als konturloser roter Fleck, der auch noch sehr sehr klein war. Hier hätte ich von solchen Geräten natürlich mehr erwartet. Ursache war aber wohl wirklich das "Seeing".
Objekt Nr.2 stellte der Ringnebel (Leier) dar. Das Sternbild war bei dem Wetter nicht in seiner vollen Pracht zu erkennen, trotzdem konnte das Objekt leicht gefunden werden (Koordinaten usw.). Der Neben präsentierte sich deutlich und sehr scharf (wenn auch erneut sehr sehr klein) als Ring. Beeindruckend, bei gutem Wetter ist sicher mehr möglich.
Ähnliches gilt für den Andromedanebel. Zwar groß und mit Detals zu sehen, aber auf Grund des hellen Himmels fehlte leider der Kontrast zum Hintergrund.
Letztes Beobachtungsobjekt stellte schließlich der Mond dar. Im 18Zöller wurde nur eine sehr geringe Vergrößerung eingestellt, welche den kompletten Mond zeigte (allerdings hab ich das mit meinen 76mm genauso toll gesehen). Im Refraktor wurde aber eine (mir leider unbekannte) Vergrößerung gewählt, die wirklich sehr sehr viel zeigte. Mit Hilfe einer elektronischen Bedienung konnte man langsam über die Mondoberfläche scrollen. Wirklich toll!
Natürlich bin ich da hin gefahren, um mich über meinen bevorstehenden Teleskopkauf zu informieren und um zu sehen, was alles möglich ist. Zwar verbietet sich der Vergleich zwischen meinen (demnächst) 200mm und 450mm (Newton), aber meine Vorfreude wurde dadurch trotzdem noch geschürt. Natürlch hege ich auch die Hoffnung, dass durch meinen ganz guten Beobachtungsstandort (Schwäbische Alb - Grill- und Spielplätze auf Anhöhen mit 3km bis zum nächsten Dorf) doch einiges aus dem 200mm-Dobson rauszuholen sein wird.
1. geliehenes 76mm-Newton
Erstes Objekt war natürlich der Mond. Bei einer Brennweite von 700mm fing ich mit nem 20mm-Okular an (ca. 35fache Vergrößerung). Der Mond zeigte bereits einige klar erkennbare Strukturen in der Nähe der Tag-Nacht-Grenze. Die Grenze stellte das 8mm-Okular dar (knapp 90fache Vergrößerung). Auch hier waren bereits tolle Details auf dem Mond erkennbar.
Als nächstes musste der Mars herhalten. Man konnte ihn zwar sehr schön als Scheibe erkennen, Details wie zum Beispiel die Polkappen waren aber ausgeschlossen.
Die Plejaden waren mein vorerst letztes Beobachtungsobjekt. Mit dem Auge waren bei direkter Betrachtung 6-7 Steren erkennbar, im Teleskop (20mm-Okular) zeigten sich ca. 30 Sterne auf dichtem Raum. Zwar nicht sonderlich spektakulät, aber dennoch irgendwie beeindruckend!
2. Sternwarte
Die Sternwarte (Laupheim) ist mit einem 18"-Spegelteleskop und (457mm) und einem 200mm-Refraktor ausgestattet. Zu den Rahmenbedingungen muss gesagt werden, dass bei sehr hellem Mond, Stadbeleuchtung und aufkommendem Dunst nicht gerade viele Sterne mit bloßem Auge zu erkennen waren.
Erstes Beobachtungsobjekt war der Mars. In beiden Geräten präsentierte er sich allerdings als konturloser roter Fleck, der auch noch sehr sehr klein war. Hier hätte ich von solchen Geräten natürlich mehr erwartet. Ursache war aber wohl wirklich das "Seeing".
Objekt Nr.2 stellte der Ringnebel (Leier) dar. Das Sternbild war bei dem Wetter nicht in seiner vollen Pracht zu erkennen, trotzdem konnte das Objekt leicht gefunden werden (Koordinaten usw.). Der Neben präsentierte sich deutlich und sehr scharf (wenn auch erneut sehr sehr klein) als Ring. Beeindruckend, bei gutem Wetter ist sicher mehr möglich.
Ähnliches gilt für den Andromedanebel. Zwar groß und mit Detals zu sehen, aber auf Grund des hellen Himmels fehlte leider der Kontrast zum Hintergrund.
Letztes Beobachtungsobjekt stellte schließlich der Mond dar. Im 18Zöller wurde nur eine sehr geringe Vergrößerung eingestellt, welche den kompletten Mond zeigte (allerdings hab ich das mit meinen 76mm genauso toll gesehen). Im Refraktor wurde aber eine (mir leider unbekannte) Vergrößerung gewählt, die wirklich sehr sehr viel zeigte. Mit Hilfe einer elektronischen Bedienung konnte man langsam über die Mondoberfläche scrollen. Wirklich toll!
Natürlich bin ich da hin gefahren, um mich über meinen bevorstehenden Teleskopkauf zu informieren und um zu sehen, was alles möglich ist. Zwar verbietet sich der Vergleich zwischen meinen (demnächst) 200mm und 450mm (Newton), aber meine Vorfreude wurde dadurch trotzdem noch geschürt. Natürlch hege ich auch die Hoffnung, dass durch meinen ganz guten Beobachtungsstandort (Schwäbische Alb - Grill- und Spielplätze auf Anhöhen mit 3km bis zum nächsten Dorf) doch einiges aus dem 200mm-Dobson rauszuholen sein wird.