Robert_Korn
Aktives Mitglied
21. November, Gailenberg
Instrument: C8 orange auf GP-DX mit Skysensor 2000PC
In der Morgenfrühe den Jupiter beobachtet und gezeichnet. Der Detailreichtum ist noch überschaubar, aber zum ersten Mal kommt in dieser Sichtbarkeitsperiode in der Morgendämmerung der GRF zum Vorschein, ich kann den Zeitpunkt des ZM-Durchgangs mit +/- 1 Minute nehmen und komme auf einen vorläufigen Wert für die aktuelle GRF-Position von 88° SysII.
Abends setze ich ab 20
o MEZ die Beobachtungen der letzten Tage fort::
Komet Encke: Der steht jetzt um 20
4 MEZ an Position RA 19h 35,2´ Dek: + 21°45´. Der Komet zeigt sich als ein zwar räumlich ausgedehntes, jedoch sehr diffus-transparentes Objekt mit recht geringer Flächenhelligkeit. Bei 90x sofort auffällig. Seine Ausdehnung schätze ich als weniger denn 10´. Es ist keinerlei zentrale Kondensation erkennbar. Ein schwach milchiges Objekt, zerfließend in ein diffuses Halo. Bei längerem hinsehen zeigt sich der Ansatz eines einseitig orientierten Schweifs - eigentlich kann von dem keine Rede sein, sondern des handelt sich eher um die Vorzugs-Ausrichtung der diffusen Helligkeitsverteilung.
M 074 - die große 9m2 face-on Gx in Psc zeigt mir einen schwach kondensierten flächenhellen Kern mit einem ausgedehnten Halo drumrum. Die Güte des Himmels reicht heute jedoch nicht, um darin irgendwelche Strukturen zu erkennen. Im Vergleich zum Kometen zeigt sich die Gx etwa gleich hell und von vergleichbarer Größe - indessen ist ihr Zentrum deutlich stärker kondensiert.
Komet C2000 T7- ein bis 170-fach ohne weiteres vergrößerbares Objekt: Ein schön kondensiertes helles kleines Wölkchen mit kleinem keilförmigem Schweif und einem flächenhellen Kern. Die Helligkeit möchte ich so bei 7m ansiedeln.
Den Kometen HT 50 kann ich heute beim besten Willen nicht ausfindig machen, obschon ich seine Position sicher angefahren habe.
NGC 125/128 eine Kombination zweier 13m1 bzw 12m6 Gx in Psc. Beide Gx passen ins GF des 12mm LV und lassen sich bei 170-fach inspizieren: Die 125 ist eine echte Herausforderung ans Sehen, denn sie steht nahe bei einem engen Sternpaar. Ein schwach kondensiertes, leicht krümeliges schwaches elliptisches Glimmen, ein punktheller Kern mit einem flächigen fieseligen Halo drumrum sind nur bei Wechsel zwischen direktem Sehen und av erkennbar. Die 128 hat einen flächenhellen Kern und es handelt sich bei ihr eindeutig um eine Schrägansicht.
Um die Gx NGC 380 in Psc ist eine ganze Gruppe weiterer Objekte angesiedelt, die sich in Dek wie auf eine Schnur aneinandergereiht präsentieren. Der Reihe nach:
NGC 379 ist eine lt. GUIDE 13m8 Gx mit 1,6´. Die habe ich am besten mit 170x -wie auch die nachstehenden Beobachtungen - als eine diskret leuchtende flächenhelle harmonische Spindel mit flächenhellem Kern gefunden.
NGC 380 hat 13m5 und ist etwas größer als die 379.
NGC 383 ist im Skysensor mit 11m9 angegeben, lt. GUIDE hat sie 13m1. Die Skysensor-Angabe scheint mir zutreffend. Eine vergleichsweise auffällige Gx nahe einem Sternchen: Eine flächige Spindel mit einem schönen hellen Kern und einem ausgedehnten abgesetzten Halo.
NGC 385 - lt. GUIDE 13m9, Skysensor weist 1 m weniger aus... Eine langgezogene schmale Spindel, nur bei av zu schaffen. Ein etwas krümeliger Eindruck.
Mehr ist unter gegebenen Bedingungen nicht drin, aber insgesamt ein gut besetzter schwach leuchtender Galaxienpfad... Danach habe ich mir Matthias Liste "extremer Horizontobjekte" in Fornax hervorgezogen und dort mein Beobachterglück versucht:
NGC 1079 eine 10m4 Gx mit 3,1´und eine Dek von -29°. Die finde ich bei 90x und Durchfahren des Feldes: Eine trüb-griesige in RA gestreckte große Spindel, zerfließend ohne kondensiertes Zentrum.
NGC 1097 ist eine 9m0 Gx, offensichtlich ein großes elliptisches, etwa in RA elongiertes Teil. Mehr läßt sich von dieser Gx mit einer Dek von -30° und einer Höhe über Horizont von knapp 9° nicht berichten....
NGC 1344 hat 10m3 und Dek -31°. Die kulminiert jetzt um 23:4o knapp 12° überm Horizont. Ich sehe eine matte, etwas in Dek gestreckte Spindel - eine mäßige, recht ausgedehnte Ellipse mit flächenhellem Kern.
Bei NGC 1350, einer 11m1 Gx mit Dek -33° bin ich mir nicht sicher....
M 041 zeigt sich nach diesen schwachen Eindrücken als Sonnenbrillen-Objekt und schön strukturiert. Indessen ist die Luft zu unruhig, um die Komponenten E und F im Trapez sehen zu können.
Schöne Grüße -Robert
Instrument: C8 orange auf GP-DX mit Skysensor 2000PC
In der Morgenfrühe den Jupiter beobachtet und gezeichnet. Der Detailreichtum ist noch überschaubar, aber zum ersten Mal kommt in dieser Sichtbarkeitsperiode in der Morgendämmerung der GRF zum Vorschein, ich kann den Zeitpunkt des ZM-Durchgangs mit +/- 1 Minute nehmen und komme auf einen vorläufigen Wert für die aktuelle GRF-Position von 88° SysII.
Abends setze ich ab 20
Komet Encke: Der steht jetzt um 20
M 074 - die große 9m2 face-on Gx in Psc zeigt mir einen schwach kondensierten flächenhellen Kern mit einem ausgedehnten Halo drumrum. Die Güte des Himmels reicht heute jedoch nicht, um darin irgendwelche Strukturen zu erkennen. Im Vergleich zum Kometen zeigt sich die Gx etwa gleich hell und von vergleichbarer Größe - indessen ist ihr Zentrum deutlich stärker kondensiert.
Komet C2000 T7- ein bis 170-fach ohne weiteres vergrößerbares Objekt: Ein schön kondensiertes helles kleines Wölkchen mit kleinem keilförmigem Schweif und einem flächenhellen Kern. Die Helligkeit möchte ich so bei 7m ansiedeln.
Den Kometen HT 50 kann ich heute beim besten Willen nicht ausfindig machen, obschon ich seine Position sicher angefahren habe.
NGC 125/128 eine Kombination zweier 13m1 bzw 12m6 Gx in Psc. Beide Gx passen ins GF des 12mm LV und lassen sich bei 170-fach inspizieren: Die 125 ist eine echte Herausforderung ans Sehen, denn sie steht nahe bei einem engen Sternpaar. Ein schwach kondensiertes, leicht krümeliges schwaches elliptisches Glimmen, ein punktheller Kern mit einem flächigen fieseligen Halo drumrum sind nur bei Wechsel zwischen direktem Sehen und av erkennbar. Die 128 hat einen flächenhellen Kern und es handelt sich bei ihr eindeutig um eine Schrägansicht.
Um die Gx NGC 380 in Psc ist eine ganze Gruppe weiterer Objekte angesiedelt, die sich in Dek wie auf eine Schnur aneinandergereiht präsentieren. Der Reihe nach:
NGC 379 ist eine lt. GUIDE 13m8 Gx mit 1,6´. Die habe ich am besten mit 170x -wie auch die nachstehenden Beobachtungen - als eine diskret leuchtende flächenhelle harmonische Spindel mit flächenhellem Kern gefunden.
NGC 380 hat 13m5 und ist etwas größer als die 379.
NGC 383 ist im Skysensor mit 11m9 angegeben, lt. GUIDE hat sie 13m1. Die Skysensor-Angabe scheint mir zutreffend. Eine vergleichsweise auffällige Gx nahe einem Sternchen: Eine flächige Spindel mit einem schönen hellen Kern und einem ausgedehnten abgesetzten Halo.
NGC 385 - lt. GUIDE 13m9, Skysensor weist 1 m weniger aus... Eine langgezogene schmale Spindel, nur bei av zu schaffen. Ein etwas krümeliger Eindruck.
Mehr ist unter gegebenen Bedingungen nicht drin, aber insgesamt ein gut besetzter schwach leuchtender Galaxienpfad... Danach habe ich mir Matthias Liste "extremer Horizontobjekte" in Fornax hervorgezogen und dort mein Beobachterglück versucht:
NGC 1079 eine 10m4 Gx mit 3,1´und eine Dek von -29°. Die finde ich bei 90x und Durchfahren des Feldes: Eine trüb-griesige in RA gestreckte große Spindel, zerfließend ohne kondensiertes Zentrum.
NGC 1097 ist eine 9m0 Gx, offensichtlich ein großes elliptisches, etwa in RA elongiertes Teil. Mehr läßt sich von dieser Gx mit einer Dek von -30° und einer Höhe über Horizont von knapp 9° nicht berichten....
NGC 1344 hat 10m3 und Dek -31°. Die kulminiert jetzt um 23:4o knapp 12° überm Horizont. Ich sehe eine matte, etwas in Dek gestreckte Spindel - eine mäßige, recht ausgedehnte Ellipse mit flächenhellem Kern.
Bei NGC 1350, einer 11m1 Gx mit Dek -33° bin ich mir nicht sicher....
M 041 zeigt sich nach diesen schwachen Eindrücken als Sonnenbrillen-Objekt und schön strukturiert. Indessen ist die Luft zu unruhig, um die Komponenten E und F im Trapez sehen zu können.
Schöne Grüße -Robert