Allrounder-Teleskop für Einsteiger?

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Vincent_N

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Guten Abend,

da mich die (Astro-)Physik und Astronomie begeistert, ich aufgrund meines Alters (16 Jahre alt/jung) und privater Probleme keinen randvollen Geldbeutel habe, würde ich ziemlich gerne um Rat bezüglich eines ersten Teleskopes bitten. Ich würde (innerhalb mehrerer Monate) ein Budget von ~200€ ansammeln können, bin aber offen für Vorschläge, die über die "200er-Grenze" hinaus gehen (Das All wird wohl nicht weglaufen, während ich den Rest zusammenkratze ;) ). Wie bereits im Betreff erwähnt, wäre mir ein "Allrounder" am liebsten, mit dem ich sowohl den Mond und die Planeten ohne große Fehler bestaunen kann, als auch einen kleinen Blick in die Ferne werfen kann. Falls der Wohnort (und die Umgebung) eine große Rolle spielt, wie ich bereits des öfteren gehört habe, gebe ich gerne ein wenig Info dazu: Ich wohne in einem kleinen Städtchen namens "Hamm" in der Nähe von "Dortmund". Ich habe mehrere, offene Orte in der Nähe, die aber oft an Wohngebieten und Straßen grenzen. Des weiteren finden sich mehrere Berge/Hügel, die zur Entsorgung von Sonder-Abfall genutzt wurden und darauf hin mit Erde überschüttet wurden (freie Flächen an der Spitze, sowie am Fuße). Fotografien wären erstmal nebensächlich, aber durchaus ein schöner "Nebeneffekt". Man merkt mir sicherlich an, dass ich keinen blassen Schimmer von dem Thema habe, weshalb ich Buch-Empfehlungen oder Info-Materialen (mit Freuden) begrüße!

Nochmal "kurz und knackig": Ich suche ein Teleskop mit Zubehör und allem "Drum und Dran" für insgesamt max. ~200€ (ggf. greife ich auch ein wenig tiefer in die Taschen), welches man gut mit den zwei (gesunden) Beinen des Menschen transportieren kann. Man soll einen netten Blick auf den Mond und die Planeten haben, aber auch einen kleinen "Abstecher" in die Fernen machen können. Fotografie ist nur nebensächlich. Bücher und Info-Materialen zum Thema Astrophysik/Astronomie sind erwünscht!


(Falls dies die falsche Kategorie für diesen Beitrag ist, entschuldige ich mich dafür! Diese Kategorie erschien mir am sinnvollsten, was sicherlich nicht jedermann so empfindet)
Vielen Dank und liebe Grüße, Vincent :huhu:
 
Hallo Vincent,

kann meinem Vorredner (-schreiber) nur zustimmen.

Gruß

Matthias
 
Hallo Vincent,

Zitat von Vincent_N:
bin aber offen für Vorschläge, die über die "200er-Grenze" hinaus gehen (Das All wird wohl nicht weglaufen, während ich den Rest zusammenkratze ;) ).

alles zusammenkratzen und dann eine Null auf dem Konto zu haben, wäre nicht mein Ding.
Deshalb würde ich sparen, bis ich etwa 1000 Euro zusammen hätte und mir dann für knapp 400 Euro einen 200/1200er Dobson, zum Beispiel diesen:
GSO Dobson

plus Zubehör (z.B. Rotlichtlampe, Justierhilfe, Stuhl, Koffer, Deep Sky Reiseatlas ) kaufen.
Was an Geld übrig bleibt, kann ja dann auf dem Konto für die nächsten Anschaffungen bleiben. :smiley61:

Infos zum Thema Okulare findest Du hier:
Okulare für den 8 Zoll Dobson

oder auch hier:
Deep Sky Brothers

Vor dem Teleskopkauf würde ich allerdings erst einmal durch ein Teleskop schauen. Hierfür bietet sich eine Sternwarte oder Teleskoptreffen in der Nähe an. Vielleicht findet sich auch jemand aus dem Forum, der in Deiner Gegend wohnt.

Gruß
Ronald
 
Hallo Vincent,

wie schon aus den vorigen Antworten herausgeht, ist das Teleskop ja nur die halbe Miete, dazu kommen noch weitere ein, zwei ordentliche Okulare, Sternkarten, Jahrbuch, evtl. weitere Astro-Literatur, sehr nützlich ist auch immer Fernglas zur ersten Orientierung am Himmel. Da kommt schon einiges zusammen.

CS
Roland
 
Hallo Vincent,

Die Beilagenokulare kann man erst einmal testen. Zur Orientierung verwende ich die Freeware Stellarium. Weiter Infos finde ich im Internet z.B. auf der Seite calsky.com.
Als Rotlichtlampe habe ich eine 1 Euro Funzel mit rotem Transparentpapier beklebt. Zum Justieren hatte ich lange eine milchige Okularkappe mit mittigem Loch verwendet. Eine Filmdose sollte auch gehen. Eine Nachführplattform für meinen Dobson habe ich mir selbst gebaut usw...

Ich könnte das weiter fortsetzen. Mich stört es etwas, wenn gleich zum Einstieg alles mögliche an Zubehör empfohlen wird, vor allem wenn das Budget eh schon stark begrenzt ist. Mit einem sinvollen Einstiegsgerät lassen sich doch schon einmal wertvolle Erfahrungen sammeln. Weiteres Zubehör kann man dann ja nach persönlichen Bedarf nach und nach anschaffen.

Wichtig wäre für mich aber ein vorheriger Blick durch ein Teleskop. Hast Du da schon Erfahrungen gesammelt und weißt, was Dich ungefähr erwartet?

Gruß,
Holger
 
Guten Nachmittag,

ich war über die ganzen Antworten (positiv) überrascht, vielen Dank! Für mich Laien wirkt das (mehrfach) empfohlene "Heritage 130" ganz nett und passt auch in meinen Preisrahmen, weshalb ich es im Blick behalten werde.


Tach lacrimosa,

vielen Dank für deine Antwort und deinen Empfehlungen, grundsätzlich stimme ich dir bei deiner Meinung zum Budget zu, aber leider habe ich keine Möglichkeiten, eine "höhere" Summe zusammenzutragen. Einen Blick hatte ich bereits bei einer Führung zum Tag der Astronomie in Göttingen, was aber sicherlich nicht ausreicht. Ich habe mich bereits ein wenig zu naheliegenden Treffen oder Sternenwarten schlau gemacht, muss mich aber noch zu den jeweiligen Gruppen ein wenig genauer auseinander setzen.


Tach AstroRoland,

vielen Dank auch für deine Antwort, das habe ich befürchtet, hättest du ein Beispiel für ein wenig "Astro-Literatur", welche sich gut für Einsteiger eignet? Ich habe bereits vom "Fernrohr-Führerschein" gehört, bin mir aber noch unsicher, ob es das "optimale" Einsteiger-Buch ist.


Tach komposer,

ein paar Eigenbauten an Zubehör und nützlichen Kram kann sicherlich nicht schaden. Darüber hinaus würde ich dabei sicherlich ein wenig mehr in meine Birne bekommen, als bei einem einfachen "Klick", um an das nötige Zeug zu kommen. Bei der zuvor erwähnten Führung wurde mir (leider) nur ein Blick auf den Mond gewährt, der allerdings bereits umwerfend aussah! Schade, dass man mit dem bloßen Auge nur einen "Steinbrocken" am Himmel erkennen kann.. Leider habe ich in meiner Familie und im Bekanntenkreis keinen Hobby-Astronomen, mit dem ich Abends Erfahrungen sammeln könnte, aber ich habe bereits von ein paar kleineren Gruppen in Münster und in Menden gehört, die Einsteiger unterstützen sollten.


Liebe Grüße, Vincent :huhu:
 
Hallo Vincent,

völlig kostenlos ist ja das Programm Stellarium. Damit plane ich meine Beobachtungen. Damit könntest Du auch jetzt schon einmal üben dich am Himmel zurechtzufinden.

Ein Blick durch ein Teleskop halte ich vor allem dann für wichtig, wenn man durch hochwertige Astrobilder eventuell falsche Erwartungen hat.

Daher reicht vielleicht auch ein Blick durch ein günstiges Kaufhausteleskop. Wenn man da schon begeistert ist, wird man später bestimmt nicht enttäuscht sein.

Ich habe übrigens auch mit ca. 16 Jahren mein erstes Teleskop geschenkt bekommen. Da haben meine Eltern sich aber vorher nicht gerade schlau gemacht und gebraucht ein 114/900mm Spiegelteleskop auf Wackelmontierung gekauft. Das hatte nicht einmal einen 1,25" Okularauszug und ist schon sehr lange her.
Inzwischen gibt es da ja auf dem Markt richtig gute Einstiegsangebote, weit besser als mein erstes Teleskop. Dennoch habe auch damit schon viele Erfahrungen sammeln können um dann gezielt nachzurüsten.

Gruß,
Holger
 
Tach komposer,

vielen Dank für den Vorschlag bezüglich "Stellarium", ich werde mich die nächste Zeit damit befassen. Gibt es weitere, nützliche Software, auf die ich einen Blick werfen sollte?

Worauf müsste ich bei einem "Kaufhaus-Teleskop" achten, um nicht direkt enttäuscht zu werden? Und viel wichtiger wäre die Frage, welche "Ausrüstung" ich für die ersten Schritte brauche? Ich habe des öfteren von einer "drehbaren Himmelskarte" gehört, die jeder Einsteiger und Hobby-Astronom dabei haben sollte.

Liebe Grüße, Vincent :huhu:
 
Hallo Vincent,

verstehe ich es richtig dass das Teleskop vor allem zu Fuß transportiert wird? Dann ist die Dobson 200 1200 Empfehlung eigentlich raus und das Heritage vernünftig.

CU
Klaus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Vincent,

ich würde auf jeden Fall bei einem Astro-Fachhändler kaufen. Im Bekanntenkreis hat ein Vater nicht meinen Rat befolgt und seinem Sohn aus dem Spielzeugladen oder so etwas einen wackeligen Mini-Refraktor geschenkt. Echt eine Qual damit überhaupt etwas zu finden und zu verfolgen.

Meine drehbare Sternkarte fliegt irgendwo im Keller herum. Da ich den Laptop nutze, reicht mir Stellarium locker aus und ich finde mich am Himmel damit auch besser zurecht.

Wenn das Budget knapp ist würde ich das meiste Geld erst einmal in die Optik stecken. Weiteres Zubehör wie z.B. Okulare würde ich dann später nach und nach anschaffen.

Gruß,
Holger
 
Tach klawipo,

vielen Dank für den Tipp und ja, es wurde korrekt verstanden. Im Garten zwischen Häusern, Bäumen, einem Schützenplatz, einer Kirche, einer Schule und einigen Straßenlaternen dazwischen, wird mein Vorhaben sicherlich nichts. Daher bin ich wohl gezwungen, auf einen Hügel in der Nähe, oder auf offene Flächen und Felder zu gehen. Ich habe heute bereits mit einem alten Fernglas ein wenig in den Himmel geschaut, um wenigstens einen kleinen Blick nach oben zu werfen und habe leider stattdessen einen Blick in's "Schwarze" bekommen. Abgesehen vom Mond und einem helleren Stern (ich tippe auf "Sirius", wenn ich es mit der Software "Stellarium" richtig gedeutet habe) gab es für mich leider nichts zu sehen..


Tach Der_Peter,

vielen Dank für die Empfehlungen und Verlinkungen! Ich werde es mir auf jeden Fall anschauen, vielleicht finde ich sogar etwas in der Bücherei meiner Stadt, um es mir vor dem Kauf bereits einmal anschauen zu können.


Tach komposer,

vielen Dank für die Tipps und den kleinen "Erfahrungsbericht". Wenn sich in der nächsten Zeit eine Gelegenheit bietet, werde ich einen Fachhändler in meiner Nähe aufsuchen, bis dahin mache ich mich mit "Stellarium" vertraut. Wie bereits zuvor erwähnt, habe ich mit einem alten Fernglas und der Software versucht, einen Stern zu erkennen. Ich habe zuerst Ausschau nach dem Mond gehalten und daraufhin die Position eines hellen Sterns mit hellen Sternen der Software zu vergleichen und bin mir ziemlich sicher, dass ich "Sirius" gesehen habe. Eine Frage hätte ich aber noch: Was genau war mit der Filmdose gemeint bzw. habe ich es richtig verstanden, dass ich mir eine Filmdose (mit einem Loch in der Mitte) nehmen kann, diese auf das Teleskop stecken/kleben und es damit ausrichten soll/kann?

Liebe Grüße, Vincent :huhu:
 
Hallo Vincent,

du kannst in der unteren Leiste links die Sternbilder und deren Verbindungslinien einblenden. Anschließend hilft dies um die Sternbilder am Himmel wieder zu erkennen. Helles Mond & Umgebungslicht kann das allerdings erschweren.

Wenn Du aber genügend Sterne sehen kannst, halte ich das für eine gute Übung sich am Himmel anhand der Sternbilder zu orientieren.

Mit der Filmdose war die Justierung des Newton gemeint, die in den Okularauszug anstelle eines Okulars gesteckt wird. Durch das mittige Loch ist man gezwungen auch genau mittig in den Okularauszug zu blicken. So kann man dann den Fangspiegel und Hauptspiegel recht genau zueinander ausrichten. Das klingt vielleicht kompliziert aber im Prinzip muss man den Fangspiegel nur rund und mittig sehen, dann den Hauptspiegel ebenfalls mittig im Fangspiegel und dann das Wichtigste, die Mittenmarkierung des Hauptspiegels genau mit dem Loch der Filmdose zur Deckung bringen.

Einfach mal im Internet nach dem Justieren nach Prinzip Filmdose suchen, da gibt es auch gute bebilderte Anleitungen.

Gruß,
Holger
 
Hallo Vincent,

noch eine Nachtrag. Ich beobachte auch aus dem Garten heraus. Zum Glück wird ein direkter Lichteinfall durch das Haus und einer hohen Hecke verhindert. Vor dem Haus sind Straßenlaternen und drumherum mehrere anderer Häuser. Dennoch ist aus dem Garten heraus noch einiges möglich. Wie sieht es da bei Dir mit direktem Lichteinfall aus ?

Du müsstest mal bei klarem mondlosem Himmel überprüfen welche Sternhelligkeit Du noch wahrnehmen kannst. Wenn ich jedes Mal erst auf's Feld wandern müsste wären schon manche Beobachtungen der Bequemlichkeit zum Opfer gefallen. Außerdem habe ich meinen Dobson gekühlt in der Garage stehen. So hat er immer schon Außentemperatur und ist sofort startklar.
Wo kannst Du Dein Teleskop lagern ?

Übrigens: Helle Objekte wie z.B. Mond und Planeten kann man auch bei viel Umgebungslicht noch gut beobachten.

Gruß,
Holger
 
Tach komposer,

eine hohe Hecke ist leider noch nicht vorhanden, aber fließig im Wachstum. :biggrin:

Straßenbeleuchtung fällt von der Seite leider direkt in den Garten. Nebenan wäre aber ein kleiner Park ohne jegliche Beleuchtung, welcher sich bestimmt super zur Beobachtung eignen würde.

Das Teleskop könnte ich in einer Gartenhütte, einer Kammer oder auf einem Dachboden lagern, wobei mir eines der beiden letzteren Möglichkeiten lieber wäre.

Ich habe bereits des öfteren gehört, dass die Temeperatur eine enorme Rolle spielt. Wäre damit ein Einstieg im Frühling/Sommer unsinnig, oder hält es sich noch in Grenzen?

Liebe Grüße, Vincent :huhu:
 
Tach Vincent,

die vom Peter gelisteten Bücher sind schon mal als Erstausrüstung sehr gut, ich verwende auf jeden Fall das Kosmos Himmelsjahr, ein Jahrbuch, das monatlich erklärt, was am Himmel gerade so los ist, mit vielen nützlichen Tipps und Hinweisen zu den aktuell sichtbaren Sternbildern und weiteren Ereignissen. Die drehbare Sternkarte wirst Du nur am Anfang brauchen, bis Du die markanten Sternbilder auch so erkennst.
CS
Roland
 
Hallo Vincent

mal Senf von mir .

Die Ideen und Vorschläge von Holger find ich Super !!
Einem jungen und unerfahrem Menschen hier Fachlitaratur zu empfehlen ....naja
Stellarium Super ist für lau !!
Wenn Du dann mal "Blut" geleckt hast Karkoschka ca 10-15€
Newton 115/900 ist für unter 100€ zu haben und zum Üben reicht es sicher :)
Okulare auch so etwas
Svbony Weitwinkel 62° Lens 4mm/10mm/23mm Okular Asphärische
Und wenn du dann merkst "jo ich will mehr !: dann mehr :-)

LG Dirk
 
Tach Dirkneu,

vielen Dank für deine Meinung und Einschätzung! Habe ich es richtig verstanden, dass Newton-Teleskope eher ihre Stärke bei Monden/Planeten haben und im Deep-Sky leichte Farbfehler aufweisen? Wenn ja, wie könnte man diese beheben? Ich habe mich ein wenig nach dem genannten Teleskop umgeschaut und denke, es hier gefunden zu haben. Habe ich es außerdem richtig verstanden, dass Okulare die "auswechselbaren Linsen" in Augennähe sind, die man je nach Entfernung, Himmelskörper und Helligkeit austauschen kann?

Liebe Grüße, Vincent :huhu:
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Vincent!

Zitat von Vincent_N:
Habe ich es richtig verstanden, dass Newton-Teleskope eher ihre Stärke bei Monden/Planeten haben und im Deep-Sky leichte Farbfehler aufweisen?
Nein, das stimmt nicht. Reine Newtonteleskope sind als reine Reflektoren farbfehlerfrei und wegen der großen möglichen Öffnungsverhältnisse - 1:5 ist kein Problem - im Deep-Sky-Bereich sehr beliebt. Ein derart schneller Refraktor müßte hochkorrigiert sein, wenn er keine Farbe zeigen soll. Diese ist übrigens gerade bei Mond und Planeten ein Problem, weil man dort mit hohen Vergrößerungen arbeitet.

Ich habe mich ein wenig nach dem genannten Teleskop umgeschaut und denke, es hier gefunden zu haben.
Denke schon, das "115" in Dirks Vorschlag dürfte ein Schreibfehler gewesen sein. Teleskope mit diesen Daten werden von vielen Firmen angeboten und sind oft ganz okay.

Habe ich es außerdem richtig verstanden, dass Okulare die "auswechselbaren Linsen" in Augennähe sind, die man je nach Entfernung, Himmelskörper und Helligkeit austauschen kann?
So ungefähr: Man tauscht sie aus, um die Vergrößerung zu ändern, denn die berechnet sich als V=f_Objektiv/f_Okular (mit f=Brennweite). Beispiel für den 114/900: Ein 25-mm-Kellner-Okular, wie es dem Einsteigernewton beiliegt, ergibt eine Vergrößerung von V=900mm/25mm=36, also 36-fach.

Eine Barlowlinse erhöht die Teleskopbrennweite, dem 114/900 liegt eine 2x-Barlow bei. Berechnung damit: V=f_Objektiv*Barlowfaktor/f_Okular=900mm*2/25mm=72, also 72-fach.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Vincent

schau doch hier mal im "Biete Board" ,da sind viele ehrliche
und sinnvolle Angebote bei !!
viel Glück
Gruß Dirk


 
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