Skytom85
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Hey Leute,
jetzt melde ich mich mal zu Wort um von meinem Ausflug auf den Almberg im Bayerischen Wald zu berichten. Das alljährliche Almbergtreffen startete dieses Jahr schon am Donnerstag. Ein paar ganz eilige fanden sich jedoch schon am Mittwoch ein um auf 1139m den Himmel zu durchforsten.
Ich habe meinen 10" f/5 Dobson auch mitgenomme, um ihn unter nahezu perfekten Bedingungen zu erleben. Der Himmel war wolkenlos und die Luft sehr klar. Einzig störend war der eisige böige Ostwind, der aus -3°C gefühlte -15°C machte.
Als erstes schwenkte ich den Dobson in Richtung M 27. Zusammen mit dem Baader UHC-S machte er im 7mm Planetary eine tolle Figur. Neben der üblichen Sanduhrform waren diesmal auch viel feinere Strukturen zu erkennen, die im Flachland nicht zu sehen sind. Ein toller Anblick!
Nun war M 57 in der Leier dran. Auch hier kam das 7mm in Verbindung mit dem UHC zum Einsatz. Die Ringstruktur war sehr deutlich zu sehen. Das Zentrum des Rings war schön abgedunkelt. Auch hier zeigt sich wieder, dass ein dunkler Himmel durch nichts zu ersetzen ist.
In der Reihe der üblichen Verdächtigen war nun der Cirrus an der Reihe. NGC 6960 zeigt sich im 17mm LVW mit UHC in seiner vollen Pracht. Die Filamente zeigten sich deutlich. Im Okular bot sich der Anblick von zwei verwundenen Strängen, die sich vom Schwarz des Hintergrundes abheben. Beeindruckend!
Als nächster Klassiker war nun M 31 dran. Hier kam das 32mm 2" TSWA zum Einsatz. Andromeda füllte das gesamte Gesichtsfeld aus. Deutlich waren mehrere Staubbänder in der Galaxie zu erkennen. Auch M32 und M110 hoben sich deutlich ab.
Einen kleinen Schubser nach Süden und M 33 war im Okular. Auch diese Galaxie zeigte deutliche Strukturen. So war die Spiralstruktur im 17 mm LVW deutich zu sehen.
Etwas weiter nach links und NGC 891 war su sehen. Diese Galaxie zeigte in ihrer Kantenlage ein schönes Staubband in der Mitte. Bei 7mm wurden die Strukturen so gar noch deutlicher.
Auch der Stier hatte seine Hörner schon hoch über dem Horizont, so dass nun M 1 an der Reihe war. Bei 17 mm und UHC waren deutliche Strukturen zu sehen. Ein sehr beeindruckender Anblick. Sich vorzustellen, was da im Jahre 1054 los war lässt einen die tauben Fingerspitzen fast vergessen.
Da die Kälte lies sich jetz auch nicht mehr von den Moonboots, der Skiunterwäsche, der Sturmhaube i.V.m. einer dicken Wollmütze und den Skihandschuhen abhalten. Als letzten Trumpf holte ich zwei dicke Wolldecken aus dem Auto auf denen ich den Tubus zum Transport lagerte. Jetz konnte es weitergehen.
M 81 und M 82 waren nun dran. Obwohl der große Bär tief am Nordhimmel stand bot sich ein sehr schöner Anblick. Während beim 17mm noch beide Objekte im Okukar zu sehen waren zeigten sich bei 7mm sehr deutliche Staubstrukturn bei M 82.
M 15 als Vertreter der Kugelhaufen an diesem Abend war sehr schön aufgelöst. Bei 7 mm füllte er einen Großteil des 68° Gesichtsfeld aus. Da wird einem warm ums Herz!
Die Überraschung des Tages erlbete ich an NGC 253. Die Sculptor Galaxie, die ich noch nie beobachtet hatte zeigte sehr schöne Strukturen. Die Staubbänder waren mehr als deutlich. Vor alle bei 7 mm ein toller Anblick. Der Walfisch steht also ab jetzt bei mir auf der Speisekarte!
Den krönenden Abschluss machte der Orionnebel, der schon hoch über dem Horizint stand. Am schönsten war er im 17mm mit UHC. Bei diesem Anblick verschlägt es einem immer wieder den Anblick. Bei 7mm mit UHC war das Trapez in beeindruckende Strukturen eingebettet. Der Winter kann also kommen!
Nachdem das Teleskop gegen 4 Uhr in der Früh wieder im Auto war, habe ich den Himmel mit meinem 10x50 Optolyth abgegrast. Neben den ganzen Sternhaufe im Fuhrmann konnte ich mich ebenso an M 44, M 34, M 15, M 27, M 33, NGC 253, M42 und M 33... erfreuen. Und Andromeda füllte das ganze Gesichtsfeld aus. Noch nie habe ich einen Galaxie so schön gesehen wie M 31 im Fernglas. Wow!
Als Fazit lässt sich sagen, dass...
1. ein dunkler Himmel durch nichts zu ersetzen ist
2. einem bei gefühlten -15°C warm ums Herz werden kann
3. ich dringend ein Okular zwichen 7mm und 17mm brauche
6. mein 10" neben einem 20" auch eine gute Figur macht ;-)
7. auch Standartobjekte einen überraschen können
und zu guter letzte, dass mich der Almberg nächstes Jahr wieder sehen wird!
Lg. Thomas
jetzt melde ich mich mal zu Wort um von meinem Ausflug auf den Almberg im Bayerischen Wald zu berichten. Das alljährliche Almbergtreffen startete dieses Jahr schon am Donnerstag. Ein paar ganz eilige fanden sich jedoch schon am Mittwoch ein um auf 1139m den Himmel zu durchforsten.
Ich habe meinen 10" f/5 Dobson auch mitgenomme, um ihn unter nahezu perfekten Bedingungen zu erleben. Der Himmel war wolkenlos und die Luft sehr klar. Einzig störend war der eisige böige Ostwind, der aus -3°C gefühlte -15°C machte.
Als erstes schwenkte ich den Dobson in Richtung M 27. Zusammen mit dem Baader UHC-S machte er im 7mm Planetary eine tolle Figur. Neben der üblichen Sanduhrform waren diesmal auch viel feinere Strukturen zu erkennen, die im Flachland nicht zu sehen sind. Ein toller Anblick!
Nun war M 57 in der Leier dran. Auch hier kam das 7mm in Verbindung mit dem UHC zum Einsatz. Die Ringstruktur war sehr deutlich zu sehen. Das Zentrum des Rings war schön abgedunkelt. Auch hier zeigt sich wieder, dass ein dunkler Himmel durch nichts zu ersetzen ist.
In der Reihe der üblichen Verdächtigen war nun der Cirrus an der Reihe. NGC 6960 zeigt sich im 17mm LVW mit UHC in seiner vollen Pracht. Die Filamente zeigten sich deutlich. Im Okular bot sich der Anblick von zwei verwundenen Strängen, die sich vom Schwarz des Hintergrundes abheben. Beeindruckend!
Als nächster Klassiker war nun M 31 dran. Hier kam das 32mm 2" TSWA zum Einsatz. Andromeda füllte das gesamte Gesichtsfeld aus. Deutlich waren mehrere Staubbänder in der Galaxie zu erkennen. Auch M32 und M110 hoben sich deutlich ab.
Einen kleinen Schubser nach Süden und M 33 war im Okular. Auch diese Galaxie zeigte deutliche Strukturen. So war die Spiralstruktur im 17 mm LVW deutich zu sehen.
Etwas weiter nach links und NGC 891 war su sehen. Diese Galaxie zeigte in ihrer Kantenlage ein schönes Staubband in der Mitte. Bei 7mm wurden die Strukturen so gar noch deutlicher.
Auch der Stier hatte seine Hörner schon hoch über dem Horizont, so dass nun M 1 an der Reihe war. Bei 17 mm und UHC waren deutliche Strukturen zu sehen. Ein sehr beeindruckender Anblick. Sich vorzustellen, was da im Jahre 1054 los war lässt einen die tauben Fingerspitzen fast vergessen.
Da die Kälte lies sich jetz auch nicht mehr von den Moonboots, der Skiunterwäsche, der Sturmhaube i.V.m. einer dicken Wollmütze und den Skihandschuhen abhalten. Als letzten Trumpf holte ich zwei dicke Wolldecken aus dem Auto auf denen ich den Tubus zum Transport lagerte. Jetz konnte es weitergehen.
M 81 und M 82 waren nun dran. Obwohl der große Bär tief am Nordhimmel stand bot sich ein sehr schöner Anblick. Während beim 17mm noch beide Objekte im Okukar zu sehen waren zeigten sich bei 7mm sehr deutliche Staubstrukturn bei M 82.
M 15 als Vertreter der Kugelhaufen an diesem Abend war sehr schön aufgelöst. Bei 7 mm füllte er einen Großteil des 68° Gesichtsfeld aus. Da wird einem warm ums Herz!
Die Überraschung des Tages erlbete ich an NGC 253. Die Sculptor Galaxie, die ich noch nie beobachtet hatte zeigte sehr schöne Strukturen. Die Staubbänder waren mehr als deutlich. Vor alle bei 7 mm ein toller Anblick. Der Walfisch steht also ab jetzt bei mir auf der Speisekarte!
Den krönenden Abschluss machte der Orionnebel, der schon hoch über dem Horizint stand. Am schönsten war er im 17mm mit UHC. Bei diesem Anblick verschlägt es einem immer wieder den Anblick. Bei 7mm mit UHC war das Trapez in beeindruckende Strukturen eingebettet. Der Winter kann also kommen!
Nachdem das Teleskop gegen 4 Uhr in der Früh wieder im Auto war, habe ich den Himmel mit meinem 10x50 Optolyth abgegrast. Neben den ganzen Sternhaufe im Fuhrmann konnte ich mich ebenso an M 44, M 34, M 15, M 27, M 33, NGC 253, M42 und M 33... erfreuen. Und Andromeda füllte das ganze Gesichtsfeld aus. Noch nie habe ich einen Galaxie so schön gesehen wie M 31 im Fernglas. Wow!
Als Fazit lässt sich sagen, dass...
1. ein dunkler Himmel durch nichts zu ersetzen ist
2. einem bei gefühlten -15°C warm ums Herz werden kann
3. ich dringend ein Okular zwichen 7mm und 17mm brauche
6. mein 10" neben einem 20" auch eine gute Figur macht ;-)
7. auch Standartobjekte einen überraschen können
und zu guter letzte, dass mich der Almberg nächstes Jahr wieder sehen wird!
Lg. Thomas