Als Einsteiger-Teleskop geeignet?

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Hallo,

ich habe mir gerade mal in unserem Garten den fast sternklaren Himmel angeschaut. Die Bereiche, die ich überblicken kann, sind wirklich nicht sehr berauschend. Freien Blick, ohne störende Straßenlaternen, habe ich nur nach Osten, und selbst da blicke ich erstmal auf einen hohen Hang mit Bäumen. Wie gesagt, gerade deshalb ist mir eine transportable Ausrüstung die schnell aufgebaut ist, sehr wichtig. Wichtig ware mir auch, die Ausrüstung mal eben mit in den Urlaub zu nehmen. Ich werde mich bei unserem Astronomie-Arbeitskreis informieren und dann eine Entscheidung treffen, was ich mir anschaffen werde.

Grüße
Jürgen
 
Hallo!
>Ich denke du hast weder durch einen 70mm Richfielder, noch durch einen Mak geschaut.

Doch, hab ich ;)
 
Hallo,

ich denke das Etx-90 ist vielleicht, wie von Mathias geschrieben, die bessere Wahl. Auch noch Rucksack-tauglich, auch schnell aufgebaut und man blamiert sich nicht gleich, falls man mal auf ein Treffen geht :-)

Ich habe mir mal überlegt welche Kriterien mir am wichtigsten sind. Ein Teleskop muss für mich portabel, leicht zu transportieren und leicht zu verstauen sein. Wenn diese Kriterien erfüllt sind, mache ich gerne Abstriche in der Vergrößerung, aber nicht noch zusätzlich in der Abbildungsleistung.

Als Rucksack könnte ich mir ja einen größeren Fotorucksack anschaffen, die haben meist auch noch eine Befestigung für das Stativ und kleine Taschen für das ganze Zubehör.

Aber wie gesagt, erst mal die örtlichen Fachleute fragen. Mein Schwiegervater hat auch noch so ein Lidl/Aldi-Teil, das werde ich mal ausprobieren.

Grüße
Jürgen
 
Zitat von newtonsebi:
Am Saturn siehste damit die Cassini-Teilung ein paar Jupiter Bänder usw...
Das will ich sehen!

Ich kann von dem ETX-70 als ernsthaftes Beobachtungsgerät nur abraten. Das ist in meinen Augen Spielzeug.
Sogar der Tubus verändert seine optische Achse beim fokussieren, alles wackelt...
 
Nabend,

ich halte da ETX-90 für total überteuert.
Was soll ein 90mm Mak auf einer GoTo-Monti die meisten Objekte kann der Mak eh nicht sehen.
Ein Mak ist ein Mond und Planetenteleskop und wer dafür GoTo braucht.... ;) ;)

Würde nicht zu einem ETX-90 raten,dann gleich einen Skywatcher 90/1250 Mak auf einer EQ-3/Giro-Mini/EQ-2/AYOtravler etc. da bleibt noch viel viel Geld für Zubehör,Bücher u. eine Pizza übrig.

Nils
 
Moin Nils!

> Würde nicht zu einem ETX-90 raten, dann gleich einen Skywatcher 90/1250 Mak

Ach, das ist doch das gleiche in Grün - nur ohne Kaffeemühle darunter... :Trost:
 
Hi Nils

Ein Mak ist ein Mond und Planetenteleskop

Öööhm...joaaa...NÖ :D
Aber erst jenseits 8" ! Die Aussage gründet sich auf die Farbreinheit - nicht auf die Bauart im Allgemeinen !
Die kleinen MAK-Teilchen lösen doch nix auf, die sind nur farbein....aber wo soll bei einer Spiegeloptik auch Farbe herkommen.

Rechne doch mal fix die Obstruktion bei den Dingern durch.

Sie werden gerne als "Planetenscope" verwendet, ob geeignet oder nicht - weil man sonst nix damit gucken kann :D
Als EinsteigerScope käme mir da eher ein Skywatcher HERITAGE 130/650 in die Tüte.
Auch und BESONDERS WEIL es KEIN GoTo hat...

Ich habe mal einen gestandene Astro mit 18 Jahren "Dienstzeit" auf dem Buckel kennengelernt der nicht im Stande war M13 einzustellen ohne seinen Elektroschrott.

Ein Goto (wie mehrfach zuvor geschrieben) erleichtert einem die Arbeit wenn man den Himmel schon KENNT !
Um den Himmel kennen zu lernen ist es eher kontraproduktiv.

Ein....zwei Sternbilder pro Nacht lernt man wirklich im vorbeigehen und so sollte man auch vorgehen - alles andere ist am Hobby vorbeiempfohlen.

(Ach...übrigens...
Ich HABE ein ETX 70 ! Es war auch mein erstes Teleskop...
Gefunden habe ich damit erstmal nix und den Himmel habe ich mit meinem danach schnell erworbenen Dobson kennengelernt ;)
HEUTE gefällt mir das Teil: Als Richfielder. Okus unter 14mm Brennweite kommen gar nicht in den OAZ...
Da ich nun über ein wenig Erfahrung verfüge kann ich dem Kleinen Ding 2mal im Jahr etwas Spaß abgewinnen - aber zum Einstieg ist es WIRKLICH nichts.
Das, wofür es angepriesen wird leistet es nämlich definitiv NICHT.... )


Gruß und CS

Der Jan
 
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Hallo Jan,


kennst Du die Ergebnisse der Heritage-Spiegelvermesserei im blauen Nachbarforum? Die Spiegel sind teilweise schlechter als schlecht.


Viele Grüße Felix


P.S.: Warum nicht was "bewährtes" empfehlen? 114/900 praktisch montiert, oder 150/1200 inne Kiste
 
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Zitat von Felix42:
[...]
P.S.: Warum nicht was "bewährtes" empfehlen? 114/900 praktisch montiert, oder 150/1200 inne Kiste

Hallo Felix,

ist nicht böse gemeint, aber an dem Punkt waren "wir" schon.

Der Threadersteller legt halt sehr viel Wert auf eine hohe Transportabilität. Das ist ja hier das "Hauptproblem". Mit einem kleinen, transportablen Gerät sieht man nicht viel, ein Gerät welches mehr zeigen kann würde beim TE verstauben, weil er es nicht auf den Acker transportieren kann. Das Geld für ein LiteScope Dobson wird er vermutlich nicht aufbringen wollen. Da bleiben dann letztendlich nur kleine Geräte die nicht viel (was ja immer noch besser als gar nix ist) zeigen.
 
Hoi Feilx :)

kennst Du die Ergebnisse der Heritage-Spiegelvermesserei im blauen Nachbarforum?

Klar...kenn ich ;)
Trotzdem finde ich das Teilchen ne vernünftige Lösung - der Optimist in mir geht davon aus, daß es neben Gurken auch Perlen gibt....
Und schlechter als ein ETX kann es unmöglich sein !

Dem geneigten Einsteiger wird es mangels besserer Kenntnis erst auffallen wenn er/sie/es sich schon länger damit umgeguckt hat und darum geht´s ja erstmal.
Bei einem endgültigen Teleskop reden wir von GANZ anderen Preisklassen.

Welcher Mensch klaren Verstandes kauft sich das erste Teleskop, ohne zu wissen was da auf ihn wartet, und geht fest davon aus auch in 10 Jahren NUR DIESE Optik zu besitzen ?

Das Heritage empfehle ich ob seiner Transportabilität gerne,
ausserdem isses kein farbsprühendes Refraktörchen, sondern der Einstieg ins Spiegelland. :)


Für Mehr (€) gibt´s mehr, aber für weniger eigentlich nur Katastrophen -lasst den Frager doch wenigstens die kleinste kaufen (die dann vielleicht auch mal Sternenlich abbekommt...).

Die KSON Geschichten muß ich mir auch mal vor das Auge halten - Günther preist sie gern an und der ist ja gemeinhin nicht als [zensiert] bekannt....
Ich persönlich empfehle halt nix, was ich nicht vom durchgucken KENNE.


Gruß und CS

Der Jan
 
Moin Micha,

klar ist das dass gleiche in grün aber billiger und darauf wollte ich hinaus.
Das ETX 90 ist einfach überteuert, ich denke das ist klar.

Das Heritage ist der letzt Schrott hatte zwei hier, ist keine Euro wert, vllt. habe ich ja auch zu hohe Ansprüche k.A.

Nils
 
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Hoi Nils


Hm.... 3:1 Gurken gegen Perlen !
Langsam glaube ich, daß ich in ein Sonntagsgerät geguckt habe. :blush:

Ich fand Optik und Guckerlebnis OK. Wenn sich die unterirdischen Spiegel allerdings häufen, dann wird´s echt eng in dem Segment....

Ich rudere mal (sehr zögerlich) zurück und zucke mit den Schultern.


Gruß und klaren Himmel

Der Jan
 
Ich hoffe Skywatcher bessert da nach, weil das Konzept ist gut.
Ein Taschenteleskop mit 5" ist eine klasse Sache.

Oder ich hatte nur pech bei meinen beiden,die berühmte Serienstreuung,ich hoffe das beste. :)

Nils :) :)
 
Hallo Nils!
Kannst du deinen Eindruck mal etwas konkretisieren? Verarbeitung Spiegel, was war Schrott.

Ps: Bitte nich einfach "Beides!" schreiben d:-)


Gruß Deadlock
 
Hi allerseits,

vielleicht wäre ja das was für "den Anfang", wenn es doch "hauptsächlich" (auch) um den leichten Transport geht:

"Mann mit 6/6er Dobson beim Spaziergang im Garten"

Diese Kombination - selbstverständlich ohne "Mann" und ohne "Garten" ;) - gäbe es zurzeit für rund 340 EUR ... leider (noch) a bisserl kostspielig ... aber für 'nen ambitionierten Einstieg sicher nicht zuviel ... oder ?) :schwitz:

Hier die "Kombi"-Teile im Einzelnen:
GSO 150/900 Newton OTA
ASTROZOOM Rockerbox Alpha
 
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Hallo,

mein Heritage 130/650 ist ein klarer Fortschritt gegenüber dem Lidlscope und macht viel Spaß.
Ich bin zwar tatsächlich auch nichts Besseres gewohnt, aber das schränkt diese Aussagen ja nicht ein. Ein paar Theads weiter unten gibt's eine Anleitung zum kompakten Transport.

Viele Grüße
Till
 
Hallo zusammen,


Bernhard, das hab ich schlicht überlesen! :blush:


Jan, die Unwägbarkeit ist das blöde an der Sache, ich habe hier einen 114/500 parabol-Newton von Skywatcher der allen Gerüchten zum Trotz eine wirklich ordentliche Abbildung bis ca. 160/170x liefert. Der Ota kostete gebraucht gerade mal 50,- Euro, dafür hat man farbreine 114mm Öffnung. Aber: das Ding hat ein sehr schnelles Öffnungsverhältnis ( ist eigentlich ein 114/440, also f 3,9 ), da werden geeignete Okulare teuer, der OAZ hat nur 1 1/4", die 2,8x Klee-Barlow (komakompensierend) gibt's nur mit Glück gebraucht...allerdings ist er sehr transportabel, eine Rockerbox ist schnell gebaut... ?), ist er eine Empfehlung wert?


Viele Grüße Felix
 
Hallo,

gestern habe ich in der Bucht zugeschlagen. Es ist ein "Tchibo" 700/76 Reflektor mit 20mm,12.5mm und 4mm Okular. das 12.5 hat einen eingebauten grünen Filter (Mond?). Dazu gab es noch eine 1.5x Umkehrlinse. Das Modell hat noch ein Holzgestell, welches sich aufgrund des mit Flügelschrauben verbundenen Okulardreiecks schlecht zusammenklappen lässt. Das ganze habe ich für 1€ in unserer Nähe ersteigert und gleich ungesehen abgeholt. Ich denke da kann man nichts falsch machen.

Zuhause habe ich dann erstmal (im Keller, durch das Fenster) einen in der Nähe stehenden Kran anvisiert und gleich festgestellt, das man mit dem 4mm Okular nichts anfangen kann, da Details verschwinden, die man mit dem 20er noch sehr gut erkennen kann.

Um 17Uhr war dann tatsächlich (in meiner kleinen dunklen Ecke im Garten) der Mond durch eine leichte Wolkendecke zu sehen, gegen 22 Uhr war der Himmel dann nur noch leicht verschleiert und ich konnte sowohl mit dem 20er als auch mit dem 12.5er die Krater sehr gut erkennen. Mit dem 4er habe ich noch nicht mal den Mond gefunden.

Die Erfahrung, worauf es bei einem Teleskop noch ankommt, habe ich auch gleich gemacht: Die Montierung! Das Gestell ist derart wackelig, dass man selbst bei 20mm nur auf gut Glück scharf stellen kann. Bei dem Versuch den Mondverlauf nachzuführen, verbiegt sich erst mal das Gestell...

Ansonsten ist das Gerät aber technisch in Ordnung, sauber und durchaus für mich geeignet erst mal zu schauen, worauf es (mir) ankommt. Eine Bedienungsanleitung war leider nicht dabei. Im Internet habe ich oft gelesen, dass sich mit diesem Teleskop mit einer anderen Montierung und anderen Okularen durchaus gute Ergebnisse erzielen lassen.

Beste Grüße
Jürgen
 
Hi Jürgen,

ich würde die Montierung entsorgen und gegen eine selbstgezimmerte Rockerbox tauschen.

CS
Chris
 
Hallo,

gestern konnte ich mein (Tchibo) Versuchs-Teleskop gleich bei noch besseren Sichtverhältnissen ausprobieren. Mit dem 12,5mm (56x) Okular konnte ich den Jupiter mit seinen 4 Monden sehen und auch die Wolkenbänder "erahnen". Das 4mm Okular ist nach wie vor unbrauchbar.

Ich habe jetzt begriffen, warum viele mir hier zu einer größeren Öffnung (8" Dobson) geraten haben und möchte mich auch hier schlauer machen. Muss ich wohl bei doch mit dem Auto zu besseren Plätzen als unserem heimischen Garten fahren...

Das "Skywatcher Skyliner - 200P" (bei Teleskop Express für 269 Euro) liegt in meinem Budget und würde sich auch gut in meinem heimischen Büro machen (so ein Teil muss ja auch irgendwo verstaut werden).

Ich hab jetzt aber mal noch Fragen:

Kann man damit was anfangen?

Super ist, wenn ich im Sitzen das Okular einigermaßen in Augenhöhe ist. Dann hat mein Junior die gleiche Höhe im Stehen. Kommt dass bei einem 8" Dob so ungefähr hin?

Warum sind bei "ernstzunehmenden" Angeboten selten Okulare dabei, die die maximale Vergrößerung ausnutzen? Mit dem 10mm Okular habe ich eine Vergrößerung von 120x, 300x wären aber bei einem 8“ Dobson drin, oder?

Beste Grüße
Jürgen
 
Hi Jürgen :)
Mit dem Dob kannste was anfangen :)

Der Okuauszug vom 8" Dobson ist in etwa 120-135 cm Höhe. Das kommt also hin.

Bei einem 8" Dobson haste ne Brennweite von 1200mm demnach also : 1200:10 =120x Vergrößerung
Höchstvergrößerung von einem 8" Teleskop ist 400x (Objektivdurchmesser x 2)
Um die Höchstvergr. zu erreichen müssen aber die äußeren Bedingungen stimmen wie: Seeing, der Tubus muss richtig ausgekühlt sein usw...
Bei meinem 10" Dob kann ich beim Jupi nicht höher wie 255x vergrößern. Danach wird das Bild flau und die Details nehemen ab. Natürlich kannst du bis 700x vergößern aber das erkennst du halt nix mehr
 
Danke für die Info Sebi!

Ich würde mir dann gleich noch ein Okular mit bestellen. Welches macht denn Sinn? Ein 8mm mit 150x (kein großer Unterschied zum mitgelieferten 10"), ein 6mm mit 200x oder ein 5mm mit 240x (gibt es anscheinend nicht viele). 4mm mit 300x macht dann wahrscheinlich wenig Sinn. Das Dobson hat einen 2" Okularaufnahme, gibt es dafür nur WW-Okulare?

Beste Grüße
Jürgen
 
in einen 2" OAZ kannst du auch 1,25" Okulare mit Hilfe von einem Adapter der beim Teleskop beiliegen sollte einstecken.

Eine gut Staffelung von Okularen sollte zu beginn aus einenm
Übersichtsokular als WW
Mittlere Vergrößerung
Hochvergrößerung
bestehen. Wenn du ein Dobson haben wirst, wäre eine komplette Ausführung als WW denkbar, da sonst bei Okularen mit kleinem Gesichtsfeld das Beobachtungsziel schnell aus dem Bild läuft. Eine Möglichkeit wäre hier z.B. ein Planetary für Hochvergrößerung.
Bedenke das du für dein Dob auch eine Himmelskarte brauchst, etwas zum Justieren, evtl. einen Leuchtpunktsucher oder Telradfinder, da kommen zum eigentlichen Preis des Teleksops nochmal eine Stange rauf.
 
Hallo, und danke für die Info wegen dem Zubehör. Ich habe folgendes vor (und hoffe, dass mich jetzt - wegen meiner Unwissenheit - keiner auslacht): Ich möchte das Teleskop mit meinem iPhone ausrichten.
Ich habe bisher leider keinen vergleichbaren Erfahrungsbericht im Internet gefunden, sollte aber eigentlich so gehen:

1. Ich stelle den Fuß des Dob's zuerst mit einer Dosenlibelle (dafür gibt es eine App) ins Wasser

2. Anhand meiner drehbaren Himmelskarte suche ich mir ein mögliches Objekt aus und suche es mit der App "Star Walk" (so eine Art Stellaris zum Mitnehmen). Das Teleskop richte ich schon mal grob aus.

3. "Star Walk" erkennt meinen Standort und ich kann einstellen, wo sich das Objekt in 3, 5 oder 10 Minuten befindet. Der Jupiter befindet sich heute um 16:30 Uhr z.B. bei Azm = +180° 09' 26'' Alt = 38° 42' 10''. Der iPhone-Kompass löst auf 1° genau auf, jetzt stelle ich den Azimut (am Fuß) ein. Mit der Dosenlibelle (App) kann ich den Höhenwinkel am Rohr auf 0,1° genau einstellen (naja, sagen wir mal auf 1° genau)

4. Und schon müsste ich das gesuchte Objekt mit dem 20mm Okular (nach Ablauf der eingestellten Zeit) finden.

Jürgen
(duckt sich schon mal)
 
Hi Jürgen,

bei Planeten mag das funktionieren.
Wenn du schwache Objekte suchst, vermasselst du dir mit dem iPhone die Dunkeladaption der Augen.
Karten, schwaches Rotlicht, ein Leuchtpunktsucher als Ergänzung zum Sucherfernrohr und der Willen sich mit "Star-Hopping" als Suchmethode auseinanderzusetzen, sind vielleicht nicht so cool, aber wesentlich effektiver. ;)

CS
Chris
 
Hi Chris,
die genannten Apps gibt es in Rotlicht-Ausführung. Möchte auch nicht cool sein, sondern nur vorhandene Werkzeuge nutzen :cool:
LG
Jürgen
 
Servus Jürgen,

aus gutem Grund verwenden wir beim beobachten sehr schwacher Objekte nur eine ganz schwache Rotlichtlampe damit die Adaption der Augen nicht gestört wird.

Selbst die Rotlicht App ist dafür zu hell.

Ich werde dir nicht davon abraten. Zum "einfachen" beobachten mag es mit der Helligkeit noch gehen, wenn du tiefer in die Beobachtung das Nachthimmmels vordringen willst, mußt du manches überdenken.

Gruß
*entfernt*
 
Hi Jürgen,

spricht ja generell nichts dagegen das Spielzeug einzusetzen - mach ich ja auch.
Ich benutze hin und wieder bei meinem Smartphone eine Voice Recorder App, um meine Beobachtungen aufzuzeichnen. Das Gerät lasse ich dazu jedoch in einer undurchsichtigen Hülle, damit kein Licht zu meinen Augen durchdringt.

Vorschlag: mach den Test mit dem iPhone und berichte hier über deine Erfahrungen und Beobachtungen damit. :)

CS
Chris
 
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