Michael Aaron
Aktives Mitglied
Hallo Klassik-Fans,
ich beziehe mich auf meinen Beitrag hier :
Leider habe ich bei Erstellung des o.a. Beitrages einen dummen Fehler gemacht : der Thread-Titel ist zwar humorvoll gemeint, aber leider ziemlich nichtssagend.
Gerne hätte ich zur besseren Auffindung/Präzisierung noch ergänzt "....ein Butenschön Refraktor". Leider kann ich das Thema nun nicht mehr bearbeiten.
Da ich versprochen hatte bzgl. der erwähnten Montierung Bilder zu zeigen und evtl. auch über deren Restaurierung/Reparatur zu berichten, habe ich jetzt dazu einen eigenen Beitrag eröffnet mit eindeutiger Überschrift...
Wie schon angekündigt, ist die kleine Montierung gestern Abend bei mir eingetroffen.
Diese Montierung ist z.B. in den bekannten Artikeln von E. Remmert und W. Paech nicht zu sehen.
Ich konnte noch nicht viel zu der Montierung recherchieren, werde dies aber in den nächsten Tagen nachholen.
Vermutlich ist es eine Montierung, welche deutlich vor 1960 angeboten wurde. Ich würde als Baujahr evtl. sogar eher die 1930er/40er Jahre vermuten.
Wie man sieht, ist es eine recht einfach gehaltene, kleine Montierung mit simpler Tangential-Verstellung in beiden Achsen. Schneckenräder gibt es also nicht.
Ein nahezu identisches Funktions-Prinzip wies die viel spätere, russische TAL-1 Montierung auf.
Der Zustand ist auf den ersten Blick recht ordentlich, allerdings ist einer der beiden unteren Rohrschellen-Aufsätze z.T. abgebrochen ( s. Markierung ). Dieses Teil wird mir ein befreundeter Werkzeugmacher aus einer entsprechend dicken Aluminium-Platte neu fräsen.
Viel mehr kann ich im Moment noch gar nicht berichten; es war gestern sehr spät und so blieb es erst einmal bei einer flüchtigen, ersten Bestandsaufnahme.
Bei Interesse werde ich weiter berichten auch mit techn. Daten, wie Achsdurchmesser etc.
BTW.: ich meine der User @Kerste hat eine solche Montierung, allerdings mit Uhrwerks-Nachführung. So gesehen ist mein Exemplar wohl die "Basis"-Ausführung.
Die Montierung dürfte ursprünglich auf einem Holz-Pyramidenstativ gestanden haben. Der Montierungszapfen hat innen eine Hohlbohrung mit 30 mm Durchmesser.
Da der Zapfen aber einen Klemmschlitz hat, wurde die Montierung vermutlich nicht auf einen Zapfen , sondern in eine Aufnahme gesteckt (??). Außendurchmesser des Zapfens ist ca. 40 mm.
ich beziehe mich auf meinen Beitrag hier :
Puh.....ich bin ja leider nur noch seeeehr selten hier.....in den letzten Jahren waren andere Interessensgebiete stärker in den Vordergrund getreten ( vintage HiFi, Modellbahn, klassische Rennräder....) und die praktische Astronomie ist fast gänzlich zum Erliegen gekommen.
Heute, als ich meine Bastelbude aufräumte blitzte mir doch hinterm Vorhang eine fast vergessene Holzkiste entgegen

Also mal wieder vorgkramt und alles gesichtet - alles noch vom Feinsten. Kaufen wollte ihn ja damals keiner und als ich den Buti so tätschelte, dachte ich "der bleibt jetzt bei mir.." und...
Heute, als ich meine Bastelbude aufräumte blitzte mir doch hinterm Vorhang eine fast vergessene Holzkiste entgegen

Also mal wieder vorgkramt und alles gesichtet - alles noch vom Feinsten. Kaufen wollte ihn ja damals keiner und als ich den Buti so tätschelte, dachte ich "der bleibt jetzt bei mir.." und...
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Leider habe ich bei Erstellung des o.a. Beitrages einen dummen Fehler gemacht : der Thread-Titel ist zwar humorvoll gemeint, aber leider ziemlich nichtssagend.
Gerne hätte ich zur besseren Auffindung/Präzisierung noch ergänzt "....ein Butenschön Refraktor". Leider kann ich das Thema nun nicht mehr bearbeiten.
Da ich versprochen hatte bzgl. der erwähnten Montierung Bilder zu zeigen und evtl. auch über deren Restaurierung/Reparatur zu berichten, habe ich jetzt dazu einen eigenen Beitrag eröffnet mit eindeutiger Überschrift...
Wie schon angekündigt, ist die kleine Montierung gestern Abend bei mir eingetroffen.
Diese Montierung ist z.B. in den bekannten Artikeln von E. Remmert und W. Paech nicht zu sehen.
Ich konnte noch nicht viel zu der Montierung recherchieren, werde dies aber in den nächsten Tagen nachholen.
Vermutlich ist es eine Montierung, welche deutlich vor 1960 angeboten wurde. Ich würde als Baujahr evtl. sogar eher die 1930er/40er Jahre vermuten.
Wie man sieht, ist es eine recht einfach gehaltene, kleine Montierung mit simpler Tangential-Verstellung in beiden Achsen. Schneckenräder gibt es also nicht.
Ein nahezu identisches Funktions-Prinzip wies die viel spätere, russische TAL-1 Montierung auf.
Der Zustand ist auf den ersten Blick recht ordentlich, allerdings ist einer der beiden unteren Rohrschellen-Aufsätze z.T. abgebrochen ( s. Markierung ). Dieses Teil wird mir ein befreundeter Werkzeugmacher aus einer entsprechend dicken Aluminium-Platte neu fräsen.
Viel mehr kann ich im Moment noch gar nicht berichten; es war gestern sehr spät und so blieb es erst einmal bei einer flüchtigen, ersten Bestandsaufnahme.
Bei Interesse werde ich weiter berichten auch mit techn. Daten, wie Achsdurchmesser etc.
BTW.: ich meine der User @Kerste hat eine solche Montierung, allerdings mit Uhrwerks-Nachführung. So gesehen ist mein Exemplar wohl die "Basis"-Ausführung.
Die Montierung dürfte ursprünglich auf einem Holz-Pyramidenstativ gestanden haben. Der Montierungszapfen hat innen eine Hohlbohrung mit 30 mm Durchmesser.
Da der Zapfen aber einen Klemmschlitz hat, wurde die Montierung vermutlich nicht auf einen Zapfen , sondern in eine Aufnahme gesteckt (??). Außendurchmesser des Zapfens ist ca. 40 mm.


