Hallo,
danke erstmal allen, die sich auf den Coeli beziehen, für die Meinungen. Vor dem Coeli hatte ich den Schurig-Götz. Ihr müßt wissen, daß ich "Sterngucker" seit 1962 bin. Neben dem Coeli kopierte mir ein Sternfreund die Karten des AAVSO-Atlasses ab. Habe ihn noch heute, 1x gefaltet im DIN-A 4 Ordner abgelegt. Die Beob.-Instrumente (beobachte zu 99% Veränderliche Sterne), "Hauptinstrument" 25x100 Bino (etwas kleiner ein Bino 30x80) und seit kurzem ein Bino 10-30x60. Die Veränderlichenkarten lassen sich, wenn man erstmal die Gegend lokalisiert hat, (Coeli, AAVSO-Atlas) wunderbar anschließen. Mit dem Dobson bin ich hier bei ordentlichem Wetter bis unter 15mag dabei (Grenzgröße liegt bei 15,3mag). Die Veränderlichenarten, Kartenty "G", gehen bis an die 20zigste Größe heran..... Hatte viele mir ausgedruckt, weil der Wunsch mit einem 1-m-Gerät zu beobachten, sich leider wieder zerschlagen hatte (erwähne nur mal Trebur) und der "schwarze Riese" in Melle kostet mich 80 Euronen pro Stunde. Zeigte einem Mitarbeiter bei 750facher Vergrößerung bereits 18,5mag.....
Ich weiß, daß ich mit meiner Beob.-Methode altmodisch aussehen mag. Wenn ich mir jedoch überlege, daß ich bei der lfd. Beob. z.B. im 25x100 auf Stativ über die Mittelachse die Gegend anpeile, in der ich den Veränderlichen aufsuche, bin ich z.T. binnen Sekunden in der Gegend....
So, das soll es gewesen sein. Habe übrigens die unansehnlichen Coeli-Karten nicht entsorgt, und kann mir jederzeit ein anderes Kartenwerk ausdrucken lassen (Hinweis kam aus der BAV).
Gruß Günther