Alternative(n) zu Binoptic Doppelrefraktoren

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Zitat von MB35:
Aber leider werden nur Optiken von TMB angeboten. Mit den Matsumtos hat man bei der Auswahl der Optiken viel mehr Möglichkeiten.

Hallo Marvin, es werden bei Binoptic auch EDs und FHs angeboten, Du musst nur mal nachfragen.
Herr Schumann hat für mich und nach meinen Wunschen z. B. einen Doppel-FH 152/900 in Leichtbauweise, mit innenliegender Gabel und 2" Anschluss gebaut. Der ist serienreif und kann wohl auch von anderen Kunden bestellt werden. Ich habe ihn schon seit fast einem Jahr im Einsatz. Gewicht und Göße sind mit dem aktuellen 130er Doppelapo vergleichbar!

Grüße, Amin
 
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Zitat von Schiefspiegler:
Soweit ich sehen kann, bietet Matsumoto durchaus Komplettgeräte an, siehe hier:
http://www.page.sannet.ne.jp/mazmoto/15f5bino-j.htm
Das ist ein 150/750 Glas. Die Seite listet Spezifikationen und Preise, scheint mir.

Diese wackeligen Konstruktionen hatte ich schon weiter oben kommentiert. Und wie kann man nur ausgerechnet die meist schlechten f5/152mm China Gläser verbauen? Und dann noch auf diesen umgebauten und überlasteten Vixen Gabeln? Wenn das Matsumotos Qualitätsanspruch zeigen soll, dann gute Nacht!

Grüße, Amin
 
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Naja, Amin, Probieren geht über Studieren. Ich finde gerade die Gackeligkeit des gezeigten 150/750 irgendwie scharf - z.B. dieser schwebende Tariergewicht auf der dünnen Stange.

Binoptic verwendete ja auch diese China-Gläser in seinen F/5 102mm und 120mm Geräten. Das geht schon, nur musste er einen grossen Aufwand bei der Selektion von passenden und guten Paaren treiben.

CS, Christopher
 
Nun Amin, sooo gravierend besser als 152/750 sind 152/900 nun auch nicht, auch wenn sie von Binoptic montiert wurden.
Und aus China werden diese Linsen höchstwahrscheinlich auch kommen.

Grüsse Jochen
 
Hallo,

auch ich find die Konstruktion des verlinkten 150/750 Matsumotos sehr abenteuerlich;-) Die Montierung, seien wir doch mal ehrlich, ist reichlich unterdimensioniert... und f/5 und f/6 macht schon nen deutlichen Unterschied beim Achromaten...

CS, Maiko

 
Also wenn ich mir den Verlauf dieses und auch anderen threads zum Thema in verschiedenen Foren so ansehe kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich bei Binoptic Besitzern um Jünger einer Sekte handelt.

Wer uns nicht glaubt dass Binoptic das Beste ist kommt in die Hölle :-)

Grüsse Jochen

 
Genau so ist es! Wir haben einen geheimen Orden gegründet und beten unsere Fernrohre an. Wir verbreiten Broschüren mit schönen Bildern von unseren Geräten und schreiben gerade an der Binopticbibel. Willst du als Negativbeispiel mit rein?

Gruß, Maiko
 
Nun wer Markus Schumann und sein Drang zur Perfektion nicht kennt, kann hier leider nicht mitreden , das ist Fakt.

Als Zulieferer von Binoptik mit den LZOS Apo Linsen kann ich euch ein Liedchen Singen, wir krass er seine Päärchen Optiken selektiert, wir hart er mit seinen Zulieferern der Spiegel ins Gefecht geht, wie sehr er Starlight bei kleinsten Mängel ins Gebet nimmt.
Ich bin nun seit mittlerweile 25 Jahre im Geschäft, habe in diesen 25 Jahren jedoch noch nie jemand kennengelernt der so auf Perfektion achtet wie Markus Schumann.

Wenn Ihr bemängelt das er 3 Spiegel nimmt anstatt nur 2 , frage ich euch ist jemand von euch schon mal auf die Idee gekommen, Herrn Schumann nach seinem Grund zu fragen, denn diesen hat er.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, was Matsumoto manchmal an Kunden vrschickt, nicht immer, aber eben schon ab und zu, würde bei Binoptik nie rausgehen.

Binoptik ist ein Perfektionist, Matsumoto ist davon weit entfernt.

Bei Binoptik bezahlt ich einen Preis für absolut perfekte Qualität, made in Germany, wem das zu teuer ist, kann zu Matsumot nach Asien gehen und auf sein billiges Glück hoffen.
 
Markus kennt Herrn Schumann seit 25 Jahren, andere haben schon das X-te Doppelteleskop von ihm und niemand kann mir einen wirklichen Grund nennen, weshalb die 3 Spiegel einen solchen Vorteil haben sollen, dass man den Nachteil des seitenverkehrten Bildes dafür in Kauf nimmt?

Die hohe Qualität der Ausführung und der verwendeten Optiken bei Binoptic bestreite ich ja gar nicht und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Matsumoto da nicht mithalten kann.

Dennoch halte ich seine Idee zum Zweispiegelsystem mit aufrechtem und seitenrichtigen Bild für genial und wundere mich, weshalb andere, speziell auch Binoptic, es nicht kopieren und womöglich sogar noch optimieren.

Inzwischen denke ich nicht mal mehr, dass die Fertigung aufwendiger ist.
OK, sie mag technisch etwas anspruchsvoller sein, dafür spare ich mir eine komplette Spiegeleinheit mitsamt deren Lagerung.

Sollte es vielleicht doch lizenzrechtliche Probleme geben, die eine kommerzielle Vermarktung verbieten?
Mir scheint das fast noch die plausibelste Erklärung zu sein.

Ahh, man hätte sich die Diskussion mit einer kurzen Google Abfrage sparen können, Matsumoto hat sich die Sache wohl tatsächlich patentieren lassen:

http://homepage2.nifty.com/bigbino/BigBino/matsumoto-e.htm

Dadurch sind andere Anbieter natürlich in den Allerwertesten gekniffen und können nur noch zur zweitbesten Lösung greifen.

Danke für eure Hilfe, nun kenne ich die Hintergründe endlich.

Grüsse Jochen
 
Hallo Jochen,

es ist nun mal bei einigen technischen Systemen so, dass sich Qualität sichtbar bemerkbar macht. Dies kann man wohl nur nachvollziehen, wenn man verglichen hat, da nutzt diskutieren wenig. Das heißt ja nicht, dass andere Systeme gar nichts können. Aber es gibt halt sichtbare Unterschiede. Und dann muss man sich entscheiden, was man will und was man kann. Ganz einfach. Ich habe zB durch etliche Ferngläser bis 100mm geguckt, bevor ich mein ED 120er von Binoptic hatte. Gut, es ist ein hinkender Vergleich, aber in einem bestimmten ED Fernglas älterer Bauart bei 100mm Öffnung war das Bild um Lichtjahre schlechter als im Binoptic. Und das lag nicht nur an 20mm mehr Öffnung... bevor ich durch mein Binoptic sah, war ich sehr skeptisch, ob ein so "kleines" Teleskop überhaupt noch eine freudige Reaktion bei mir hervorrufen könnte, habe ich doch bereits einmal durch ein 1,12Meter Rohr gesehen... es gibt halt die Dimension Öffnung, die man immer weiter vergrößern kann - und es gibt die Bildqualität, die Ästhetik, eine andere Art von Dimension, die man auch beeinflussen kann. Und sie hängt sehr von dem mechanischem Umfeld der Optik ab, welche sehr sorgfältig selektiert werden muss.

Und drei Spiegel statt zwei sind bei optimaler Herstellung kein Nachteil gegenüber zwei, wie schon geschrieben wurde.

Ich sehe bei der Spiegelanordung keinerlei Nachteile (seitenverkehrt und - bei anderen Teleskopen - auf dem Kopf stehend hab ich nicht mal bemerkt) und denke, Markus L hat Recht, wenn er Herr Schumanns Perfektionismus und Matsumotos Qualitätsstreuung ins Spiel bringt

CS, Maiko
 
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Das heißt ja nicht, dass andere Systeme gar nichts können. Aber es gibt halt sichtbare Unterschiede. Und dann muss man sich entscheiden, was man will und was man kann. Ganz einfach. Ich habe zB durch etliche Ferngläser bis 100mm geguckt, bevor ich mein ED 120er von Binoptic hatte. Gut, es ist ein hinkender Vergleich, aber in einem bestimmten ED Fernglas älterer Bauart bei 100mm Öffnung war das Bild um Lichtjahre schlechter als im Binoptic.

Hallo Maiko,

bedenke bitte mal das wenn sich jemand ein Bino mit den Matsumoto System auch Spitzenoptiken von TMB, Takahashi, VIXEN FL, TEC usw. verbauen wird. Macht ja auch kein Sinn man sich die Umlenkspiegel für ca. 1500 EUR kauft und die Optiken selber nur Minderwertig sind.

Habe selber mal das Miyauchi 60mm, 77mm und 100ib mm besessen und kann dir sagen das das einfache Bino von Astromechanik (102ED) weit überlegen war. Preislich gesehen ganz zu schweigen.

Letztendlich aber kommt es zuerst einmal auf die verwendete Optik durch die das Licht durchgelassen wird. Ob nun durch zwei oder drei Spiegel 1-2% Licht verloren geht spielt doch keine Rolle. Auch das Seitenverkehrte Bild würde mich in diesen Fall nicht stören.

Ich gehe mal von aus das Herr Matsumoto gar kein Interesse hat fertige Bino´s zu produzieren. Wieso auch? Ein Reifenhersteller produziert schließlich auch keine Felgen obwohl dieses eine Einheit wäre.

Ich persönlich würde mir wenn Geld keine Rolle spielen würde ein Binoptic kaufen. Hauptgrund hierfür ist das dieses Schlüsselfertig geliefert wird und ich nur noch die Okulare einstöpseln muss und gleich loslegen kann.

Der Individualist hingegen eher zum Matsumoto da er einfach keines von der Stange besitzen will und seine eigenen Ideen verwirklichen will.

LG Marvin

 
@ Peter: nanana, immer schön locker bleiben, gell?
Wo ist denn dein detaillierter Beobachtungsbericht, der die Qualitäten deines Matsumotosystems zeigt?
@Jochen: sehr lustig, du trägst leider wieder mal überhaupt nichts zur Sache bei...


VG, Maiko
 
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Hallo Markus,


Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, was Matsumoto manchmal an Kunden vrschickt, nicht immer, aber eben schon ab und zu, würde bei Binoptik nie rausgehen.

Binoptik ist ein Perfektionist, Matsumoto ist davon weit entfernt.

Bei Binoptik bezahlt ich einen Preis für absolut perfekte Qualität, made in Germany, wem das zu teuer ist, kann zu Matsumot nach Asien gehen und auf sein billiges Glück hoffen.


Jetzt hast Du mich neugierig gemacht! Ich persönlich finde die Konstruktion von Matsumoto einfach Klasse und würde gerne wissen was es für Probleme mit diesem System geben kann. Am Prinzip kann es ja eigentlich nicht liegen und im Eigenbau kann man die mechanische Qualität beliebig auf die Spitze treiben und Schwachstellen verbessern.


Viele Grüße Felix
 
Hallo miteinander,

mit interesse lese ich hier mit. 2013 beim Teleskoptreffen in Herzberg HTT konnte ich das neue 100mm ED APO Fernglas von Markus geniesen.
Was mir die ganze Zeit schon durch den Kopf geht, hat Markus nun angedeutet. Ich habe schon vor längerer Zeit von zwei Astrokollegen gehört,
daß nicht jeder Satz der Matsumos gleich gut in der Qualität sei!
Leider kann ich mich nicht erinnern von wo die Info kam, vielleicht meldet sich ja jetzt jemand dazu!!

CS,
Mike
 
Hallo,

ich finde es sehr interessant, dass Herrschaften, wie Peter, Jochen und andere sich so sehr an meinen Beiträgen aufhängen. Menschen mit langjährigen Erfahrungen mit Binoptic, wie Amin und Markus L. haben hier überzeugend argumentiert, wovon wenig Notiz genommen wurde. Ich schließe mich ihnen ja nur an.

Ich habe Fragen gestellt und keine befriedigenden Antworten bekommen. Keine überzeugenden Links. Keine kritischen Beobachtungsberichte, nur windiges oder Ignoranz.

Damit ist für mich keine der genannten Bedingungen erfüllt, um meine Meinung ändern zu können.

Ich denke auch nicht, dass hier noch was ernsthaftes von den Herren rüberkommt.

Vielleicht mal zur Abwechslung wieder ne Beleidigung?

Damit ist eigentlich alles gesagt.

Chapeau,

Maiko
 
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Also ich habe mal gelesen, dass es bei den Matsumotos zu Bilddrehungen kommen kann.
Ich vermute aber, das ist dann der Fall, wenn sie nicht richtig kollimiert sind, denn bei korrekten Winkeln dürfe das nicht auftreten.

Natürlich sind die Winkel kritisch und brauchen entsprechende Fertigungstoleranzen.
Ob es damit, oder bei der Endkontrolle Probleme gibt kann ich nicht beurteilen.

Die Beschaffung von Spiegeln in perfekter Qualität sollte eigentlich kein Problem darstellen, soweit ich weiss hat er irgendwann ja auch die Reflektivität auf 98,5% erhöht.

Hier gibt es eine (etwas ältere) DIskussion zur Beschichtung seiner Spiegel:

http://www.cloudynights.com/topic/448635-mirror-dielectric-prism-performance-comparison/page-3

Grüsse Jochen
 
Nein Maiko, ihr habt nicht argumentiert - zumindest nicht mit Argumenten, und ich habe wirklich oft genug nach welchen gefragt.

Ihr habt immer wieder nur gesagt, die Dinger sind perfekt, alles andere ist Müll, man muss nur selbst durchschauen, dann merkt man es schon, ein seitenverkehrtes Bild fällt gar nicht auf, 3 Spiegel sind besser als 2 weil man damit besser und schneller einstellen kann, das ist deutsche Präzision mit langjähriger Erfahrungen etc.
Es war alles nur Blahblah, keinerlei Fakten, sorry

Keiner von euch konnte mir den technischen Vorteil von 3 Spiegeln nennen, aber ihr wart euch einig, dass sie besser sind.
Ich habe dann ja selbst herausgefunden, weshalb Matsumoto der einzige Anbieter eines solchen Zweispiegelsystems ist, er war einfach clever genug sich seine geniale Idee patentieren zu lassen und damit ist der Drops dann ja auch gelutscht.

Du musst Deine Meinung ja auch nicht ändern, zum Glück gibt es ja Angebote für jeden Anspruch und jeden Geschmack.

Aber Du hast Recht, es ist wirklich alles gesagt und damit bin ich hier dann auch raus.
Demnächst wird es von mir aber einen neuen Thread im Selbstbauboard zum Thema EMS geben :-)

Grüsse Jochen
 
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Hallo Michael,

Der Link führt ins leere. Bitte korrigieren.

Hallo Binofreunde,

Als Nicht-Bino-Besitzer ein kurzes Statement und eine Frage zu dem Thema.
Ich habe im Laufe der Jahre immer mal wieder mit einem großformatigen Bino geliebäugelt. So ein schones 100er ED-Bino von Astromechanik für Wechselokulare oder meinetwegen auch ein Binoptic. davon abgehalten hat mich (neben dem Preis) aber, dass die Bilder bei beiden Herstellern durch die verwendete Spiegelkombination immer seitenverkehrt ist. Astronomisch natürlich nicht s tragisch, aber ich würde das Instrument explizit auch gerne für terrestrische Beobachtung nutzen. Insbesondere Vögel und Schiffe an der Kieler Förde. Und da würde mich ein seitenverkehrtes Bild sehr stören.
Ich denke auch, dass sich für die Instrumente von Binoptic (und Stefan) deutlich mehr Interessenten finden würden, wenn das Bild seitenrichtig wäre. Insbesondere mim maritimen Bereich gäbe es dafür sicher Kunden, die für entsprechende Qualität made in Germany auch zu zahlen bereit wären.

Nun meine Frage: gäbe es außer den Matsumotos noch ein Möglichkeit einen seitenrichtigen Einblick zu ermöglichen? Auch mit 90º-Einblick? Zum Beispiel indem man einen der Spiegel durch ein Amiciprisma oder ein Pentaprisma ersetzt? In den 90º-Miyauchis klappt das ja auch irgendwie.
Vielleicht hat sich ja schon jemand Gedanken zu diesem Thema gemacht. Ich könnte mir vorstellen, dass ein 3-fach Umlenksystem mit einem Amicipisma als erster Gruppe das gewünschte Bild liefert. Theoretisch natürlich. Denn wo man ein Amiciprisma in der erforderlichen Qualität her bekommt und zu welchem Preis, ist dann wieder eine ganz andere Frage.

Bis dann:
Marcus
 
Zitat von portaball:
Ihr habt immer wieder nur gesagt, die Dinger sind perfekt, alles andere ist Müll, man muss nur selbst durchschauen, dann merkt man es schon, ein seitenverkehrtes Bild fällt gar nicht auf, 3 Spiegel sind besser als 2 weil man damit besser und schneller einstellen kann, das ist deutsche Präzision mit langjähriger Erfahrungen etc.
Es war alles nur Blahblah, keinerlei Fakten, sorry

Keiner von euch konnte mir den technischen Vorteil von 3 Spiegeln nennen, aber ihr wart euch einig, dass sie besser sind.
Ich habe dann ja selbst herausgefunden, weshalb Matsumoto der einzige Anbieter eines solchen Zweispiegelsystems ist, er war einfach clever genug sich seine geniale Idee patentieren zu lassen und damit ist der Drops dann ja auch gelutscht.

Ähm Jochen, mir ist nicht klar, was Du hier im Thread genau beabsichtigst? Und Du musst Dich nicht wie ein kleines Kind aufführen, dass seinen Willen nicht bekommt! Allerdings habe ich mich schon gewundert, dass Du verschiedene technische Details von Binoptics nicht gewußt hast, aber mit Vorurteilen nur so um Dich wirfst und Dich aber gleichzeitig komplett beratungsresistent zeigst.

Der Unterschied von zwei oder drei Spiegeln ist nur eine persönliche Geschmacksfrage und hier hast Du mehrfach im Forum zum Ausdruck gebracht, dass für Dich drei Umlenkspiegel niemals in Frage kommen. Das haben alle verstanden, aber darum musst Du nicht so einen Wirbel machen!

Dieser Thread ist dazu gedacht, Alternativen zum Binoptic zu erörtern, d. h. wir reden über Komplettgeräte! Die Masumotos sind nur Bauteile und keine wirkliche Alternative! Von der angesprochenen Qualitätsstreuung mal ganz abgesehen.
Wenn Herr Matsumoto mal eines Tages ernstzunehmende Komplettgeräte anbietet, können wir sie hier gern besprechen.
 
Zitat von mettling:
Nun meine Frage: gäbe es außer den Matsumotos noch ein Möglichkeit einen seitenrichtigen Einblick zu ermöglichen? Auch mit 90º-Einblick? Zum Beispiel indem man einen der Spiegel durch ein Amiciprisma oder ein Pentaprisma ersetzt? In den 90º-Miyauchis klappt das ja auch irgendwie.

Na dann sieh Dir doch das "echte" Fernglas von Markus Ludes an:
http://www.apm-telescopes.de/index.php?page=product&info=9964

es hat zwar "nur" einen 45° Einblick, aber damit hatte ich früher mit dem 100er Miyauchi auch nie Probleme.
 
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Und noch mal:

Bino mit einem Umlenkspiegel

Ist zwar keine Schönheit, aber darum geht es doch nicht. Außerdem hat man hier maximalen Durchlass, wenn man als Umlankspiegel einfach einen genügend großen Newton-Fangspiegel verwendet.

Bei einer etwas ausgefeilteren Variante könnte man dann noch den Augenabstand einstellen. Habe mich hier ebenfalls gefragt, warum niemand so etwas baut. Oder ich habe den Haken daran noch nicht gefunden ...

Michael
 
Jochen,

ob wir nur blahblah geschrieben haben, oder nicht vielmehr du mit bedeutungslosen Links und nicht belegter Meinung und religiöser Vergötterung des bereits kritisierten EMS-Systems sei dem Betrachter überlassen.

Game over, ich bin raus.

CS,

Maiko
 
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Hallo Michael,

so unüblich sind diese Binokulare gar nicht, google mal nach asymmetric binocular telescope, da findest Du ne ganze Menge zum Thema.

Gerade in der ATM Szene sind sie sehr beliebt, weil sie relativ einfach und günstig herzustellen sind.
Das Bild mit einem Spiegel entspricht dem, was man eh schon von (Einzel-) Refraktor mit Zenitspiegel kennt.

Ein variabler Augenabstand ist machbar, aber nicht besonders elegant.
Nur eine Reflexion zu haben mag in Sachen Licht ein kleiner Vorteil sein, bei der heutigen Spiegelqualität würde ich ihn aber vernachlässigen.
(Der Reflexionsverlust durch einen dritten Spiegel war auch nie meine Primärkritik in der obigen Diskussion)

Der für mich grösste Nachteil ist der asymetrische Aufbau an sich.
Entweder macht man es wie in Deinem Link in einer Kiste (BinoBox) oder man frickelt die schräg versetzten Tuben irgendwie nebeneinander.
Dann ist es aber schwierig das unförmige Ding zu montieren, weil eine Mono- oder Doppelgabel schwieriger anzubringen sind als bei einem symmetrischen Aufbau.

@ Marcus: Die Strahlumlenkung für ein aufrechtes und seitenrichtiges Bild geht sowohl mit 2 Spiegeln oder mit Prismen.
Was man bevorzugt ist Geschmacksache, darüber streiten sich die Geister.
Irgendwo im Forum war doch gerade kürzlich eine Diskussion, ob Prismen bei der Planetenbeobachtung gegenüber Spiegeln im Vorteil wären...

Prismen sind aus Glas, und dadurch führen sie auch Farbe ins System ein.
Die kann sich, wenn passend berechnet, mit der Farbe des Objektives aufheben, sie kann sich aber auch verstärken ;-)

Prismen sind aufwändiger herzustellen als Spiegel, deshalb sind sie auch teurer.
Das merkt man nicht zuletzt daran, dass die Prismen in Grossferngläsern gerne (zu) knapp bemessen sind ;-)

Gerade in Amiland gibt es einige Amateure, die mit Prismen von surplus Anbietern ganz nette Binos bauen, z.B. so was hier:

Link zur Grafik: http://www.cloudynights.com/photopost/data/528/47546assembled.jpg

Auch die alten Flak Gläser hatten riesige Prismen, die selbst für heutige Verhältnisse gar nicht mal so schlecht sind :-)

Grüsse Jochen
 
Hallo Leute,

Erst mal vielen Dank für die interessanten Infos.
Das neue Glas von APM kenne ich natürlich. Sehr interessant (und deutlich teurer als mein 16"er). Und Selbstbau-Binos kenne ich natürlich auch eine ganze Menge. Am spannendsten fand ich eines, das ein H-Alphafilter und ein Weißlichtfilter in den beiden Tuben hat, so dass sich das Bild visuell überlagert. Sehr interessantes Konzept. Die Herausforderung bei selbstgebauten Binos mit einem Spiegel ist natürlich eine justierstabile Einstellung des Augenabstands.

Jochen,
vielleicht hätte ich meine Frage präzisieren sollen. Dass die Matsumotos mit wenigen Spiegeln (zwei oder drei?) ein aufrechtes und seitenrichtiges Bild liefern ist klar. Mir ging es eher um eine Konstruktion aus 90°-Spiegeln und Prismen, die unter ATM-Bedingungen auch als Selbstbau realisierbar wäre. So ähnlich wie bei Astro-Mechanik. Stefan hatte seine Umlenkkonstruktion ja auch aus Standard-Zenitspiegeln von TS hergestellt.
Also eine Umkehrgruppe aus 90°-Prismen oder Spiegeln mit variablem Augenabstand. Und das Ganze halt seitenrichtig, aufrechtstehend und mit der Möglichkeit 1,25"-Okulare zu nutzen.

Ich gebe zu, diese Frage ist rein theoretischer Natur. Ich habe nicht vor so etwas zu bauen. Aber die Frage bewegt mich, seit ich in diesem Thread mitlese.

Bis dann:
Marcus
 
Mal eine Frage eines optischen Laien an euch:

Es wir immer wieder gesagt, dass es bei den heutigen hochreflektiven Spiegeln egal ist, ob ich einmal, zweimal oder dreimal spiegele. Wie ist es aber mit den Bildfehlern aufgrund der Unebenheiten bzw. Rauhigkeiten der Spiegeloberfläche? Die müssten sich doch bei mehreren Spiegelungen in irgend einer Form verstärken.

Sonst könnte ich ja das Bild hundert mal spiegeln und es wäre immer noch knackscharf (außer natürlich deutlich dunkler). Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Michael
 
Hallo Michael,


selbstverständlich wirken sich Oberflächenfehler aus, dem kann man nur entgegenwirken indem man entsprechend präzise = plane Spiegel verwendet. Das heißt ein hoch reflektiver Spiegel kostet weniger Licht, wenn er verspannt oder aus anderen Gründen ungenau ist wirkt sich das trotzdem aus. Da hilft nur auf hohe Qualität zu setzen, umso mehr wenn höhere Vergrößerungen gefragt sind.


Viele grüße Felix
 
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