Alternativen zu Registax

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas FStone
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

FStone

Aktives Mitglied
Ich quäle mich seit langen mit Registax, das war halt bei meiner NexImag5 dabei.
Es stürzt häufig ab, streifige Bilder, inkompatibele TIFF's, usw.
Vor allem tut sich das Programm mit großen Bildern (Sequenzen) einer DSLR schwer, aber auch schon mit den 5 MPIx der NexImage.
Was wäre denn eine gute Alternative - Autostackert, AVIStack?
Einsatz primär Mond/ Sonnen, Planeten sollten auch gehen.

Danke vorab und CS - Frank.
 
Hallo Frank.

Ich habe die gleichen Probleme. Autostakkert und AviStack sind keine Lösung, die stürzen auch bei Sequenzen mit DSLRs ab.

Ich habe bisher keine praktikable Lösung gefunden und deshalb heuet im Sonnenforum eine entsprechende Anfrage gestellt ( http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1221721/Merkurtransit_-_Probleme_beim_#Post1221721 , aber bisher kein Feedback erhalten.

Ich hoffe, da kommt noch was.

Sollte Dir jemand eine Lösung mitteilen wäre ich für eine Nachricht dankbar.
 
wenn die Bild-Sequenzen von der Auflösung her zu groß für Registax/Autostakkert2 sind - dann nutze ich den Batch-Prozess von Fitswork zum Ausrichten der einzelnen Frames - und stacke die Frames dann in PI oder DSS bei ausgeschalteter Ausrichtung. Klappt für DSLR-Aufnahmen von Sonne / Mond wunderbar .. dort steigt bei mir nämlich AS2 auch wegen Speicherproblemem aus :)

also einfach alle CR2 der DSLR in Fitswork-Batchmode Debayern bzw Kalibrieren (Dark, Flats usw) - danach Ausrichten anhand meherer Punkte, danach die generierte FITS Dateien in einem beliebigen Stacking-Tool wie PI oder DSS mit ausgeschalteter Ausrichtung stacken ..

Jonas
 
Hallo Jonas.

Wie willst Du denn mit DSS ein Mond- oder Sonnenbild stacken ?
Nach meiner Erfahrung (und den Verlautbarungen von Jens) geht das doch gar nicht. DSS verlangt ja bereits beim Registrieren Sterne. Die findest Du aber bei Mond-, Planeten- und Sonnenoberflächen nicht.
 
Hallo Jonas.

Das funktioniert tatsächlich ! Und das eröffnet ganz andere Prespektiven zum Einsatz von DSS. Habe gerade spasseshalber eine Sequenz Landschaftsbilder gestackt. Geht !
Jetzt probier ich mal Spektren.

Wieder was dazu gelernt.
Danke für den Tipp.
 
im Endeffekt kannst du damit bereits ausgerichtete Bilder jeder Art stacken und profitierst von den sauberen Stacking-Methoden wie Median-Sigma sowie der ordendlichen Ausrichtung der Farblayer im finalen Stack .. für Mond und Sonne durchaus brauchbar, wenn man einzelne Frames in großen Formaten wie eben DSLR RAWs hat .. da ist hat AS2 leider keine wirkliche Hilfe ..

Jonas
 
Hallo Jonas und Peter,

DSS nutze ich, vor FITSwork bin ich bisher immer zurückgeschreckt (ich weiß – das Schweizer Messer des Astrofotografen …).
Ich nehme erst mal mit – keine echte Alternative unter den freien Mond-/Planetenstackern.
Die werden anscheinend auch nicht mehr gepflegt. Gibt’s was kommerzielles?

Ganz verstehe ich ehrlich gesagt auch inhaltlich nicht ganz was da vorgeht.
Wenn die einzelnen Bilder durch FITS farbkanalgetrennt sind (gut, das macht RegiStax nicht),
wie weit geht dann die Ausrichtung in FITSWork, wird da schon die verzerrte Geometrie ausgeglichen oder macht DSS das?
Ich dache, das dient „nur“ dem Aufsummieren der Helligkeiten und dem Abmildern des Rauschen’s zumindest wenn das Ausrichten ausgeschaltet ist und dem anschließenden Ausrichten der Farbkanäle?

CS - Frank
 
Hallo Frank.

Ganz verstehe ich ehrlich gesagt auch inhaltlich nicht ganz was da vorgeht.
Wenn die einzelnen Bilder durch FITS farbkanalgetrennt sind (gut, das macht RegiStax nicht),
wie weit geht dann die Ausrichtung in FITSWork, wird da schon die verzerrte Geometrie ausgeglichen oder macht DSS das?

M.E. ist das vorherige Trennen und nachträgliche wieder Vereinen der Farbkanäle nicht unbedingt notwendig (auch wegen der gleich geschilderten Schwächen der Methode).

Die Schwachstelle dieser Methode ist m.E., daß Fitswork eine verzerrte Geometrie, die an vielen Stellen eines Bildes unterschiedlich stark auftritt, wie dies vor allem bei Sonnenaufnahmen auftritt, nicht gut genug rückbilden kann im Vergleich zu entsprechenden Planeten-/Sonne-/Mond-Programmen.

Fitswork benötigt zur Ausrichtung und Entzerrung möglichtst kontrastreiche und flächenbegrenzte Ausrichtungspunkte und zusätzlich eine relativ "homogene" Verzerrung durch das Seeing.
Mit wenig kontrastierenden und durch die Luftunruhe stark tanzenden Schärfe-/Unschärferegionen, wie diese bei Aufnahemn der Sonne auftreten, kann Fitswork nicht umgehen.

Als Beispiel hierzu eine Aufnahmeserie von 100 Einzelbildern von Protuberanzen, einmal nach der Methode von Jonas bearbeitet mit Fitswork und DSS, daneben "herkömmlich" ausgerichtet und gestackt mit Autostakkert. Beide Aufnahmen sind nur bzgl. der Helligkeit angeglichen, nicht geschärft oder sonstwie weiter verarbeitet.

Link zur Grafik: http://www.gartensternwarte.de/Forenbilder/Vergleich-AS2-FW-DSS.jpg

Man sieht deutlich, daß bei der ersten Methode die Ausrichtung nicht genau genug stimmt und dadurch Schärfe verloren geht, die auch bei einer Nachbearbeitung nicht zu retten ist.

Diese Methode ist also ein Kompromiss, um Bildgrößen, die AS, Registax usw. nicht mehr verarbeiten können, doch noch einigermaßen hin zu bekommen. Allerdings erscheint es mit dann evtl. vorteilhafter, das beste Einzelbild einer Serie auszuwählen und dieses weiter zu verarbeiten.

Bei Bildsequenzen mit wenig Bewegung innerhalb der einzelnen Bildbereiche, wie dies zum Beispiel bei Landschaftsaufnahmen der Fall ist under bei Aufnahmen mit wenig Luftunruhe bringt diese Methode allerdings gegenüber einer Einzelaufnahme erhebliche Vorteile bei der Weiterverarbeitung.
 
Hallo,

Fitswork dreht und verschiebt das Bild ja nur komplett. Autostakkert hingegen richtet, soweit ich weiß, die Alignpoints einzelnen aus, was bei höheren Vergrößerungen/Seeing wohl den entscheidenden Vorteil bringt.

Der Tipp von Jonas, die Bilder in Fitswork auszurichten und in DSS zu stacken, finde ich auch ziemlich interessant, das muss ich auch mal ausprobieren.

Gruß Benny
 
Hallo Benny.

Fitswork dreht und verschiebt das Bild ja nur komplett.

Ich glaube, das stimmt so nicht ganz.
Fitswork entzerrt schon auch, wenn man in der Stapelbearbeitung
mehrere Referenzpunkte anwählt. Nur eben nicht in vielen Sektoren, wie dies bei Autostakkert oder AVIStack gemacht wird.
Bei Fitswork müsste man da wohl manuell massenweise Referenzpunkte setzen und alle Bilder einzeln bestätigen, denn die automatische Referenzpunkt-Überprüfung und -ausrichtung funktioniert dann nicht mehr, wenn man keine sehr kontrastreichen punktförmigen Referenzbereiche hat.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben