[Anfänge] Batterie in Thermobox verbauen mit interner Wärmeeinheit

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Tom310

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Liebe Forummitglieder!

Ich habe schon einige aufschlussreiche Beiträge hier im Forum bezüglich dem Selbstbau einer mobilen Stromquelle gelesen. Oft sind es individuelle Anforderungen und Lösungen. Ein Problem welches immer wieder thematisiert wird ist der Leistungsabfall bei niedrigen Temperaturen.

Unabhängig von der verwendeten Ausrüstung wollte ich mich erkundigen was ihr von folgender Idee haltet:

Eine/oder zwei Batterie/n Marke Selbstbau in einer Thermobox so zu verbauen, welche im Betrieb durch eine kleine schwache Heizmatte die Temperatur in der Thermobox konstant hält? Es würden dann Kabel durch/in den Deckel der Thermoboxführen und dann außen zwei-drei 12V Zigarettenanzünder und USB Anschlüse verbaut werden. Das Wiederaufladen der Batterien könnte ebenfalls durch einen Anschluss im Deckel erfolgen.

Ich bin leider absoluter Leihe und müsste mir zuerst sämtliche Physik/Handwerk beibringen, ohne mich beim Zusammenbau zu töten oder meine Ausrüstung zu grillen. Die Idee war auch vllt der Einfacheithalber zuerst meinen LiFePO4 Powerbank mit 12V Zigarettenanzünder Anschluss und 22Ah Kapazität in die Thermobox zu fixieren, um mit Verlängerungskabeln und Adaptern die obere Idee des Deckels zu realisieren.

Besitzt sonst jemand Quellen von denen ich die Basics lernen kann, um mich an das Thema Selbstbau heranwagen zu können?

Vielen Dank für eure Zeit :)

Gruß Tom
 
Hallo Tom ,

Die Thermobox ist doch eine gute Idee.
Das mit der Heizmatte würde ich nochmal durchdenken:
Du möchtest ja nur den Leistungsabfall durch die niedrigere Betriebstemperatur kompensieren.
Da nimmt sich die Heizmatte schnell mehr Strom als es die kalte Umgebung tut.
Lagere einfach die (Thermo-)Akkubox im Warmen, bis Du sie benutzt und vertraue auf die
Dämmeigenschaften.
Baue Dir eine schöne Bedieneinheit, die gibt es auch für Auto/Boot/Caravan komplett für wenig
Geld in allen erdenklichen Kombis. Ich habe (auf dem Boot) eine Leiste mit Ein/Ausschalter, 12V-Steckdose,
2 USB-Steckdosen und einer Spannungsanzeige. Sehr praktisch.
Du kannst Dir ein Ladegerät in die Box legen.
Dazu folgendes:
Manche Ladegeräte dürfen nicht stromlos am Akku hängen. Ausserdem würde ich es so einrichten,
dass der Kistendeckel durch das heraushängende Stromkabel beim Laden nicht geschlossen werden kann zwecks Wärmeabfuhr bzw. um eventuelle Knallgase abzuführen, je nach dem, welche Batterie/Akku Du da lädst.
Du schriebst ja schon, dass Du die Gefahren ernst nimmst. Das ist alles beherrschbar, wenn Du Dich informierst.

CS,
Henning
 
Hallo Tom,
eine Bleibatterie zu wärmen, und dafür Energie aus dieser Batterie zu entnehmen, kann in Extremsituationen sinnvoll sein, und das wird auch so praktiziert (wenn auch nicht oft) .
Es geht ja darum, ein Wenig Energie abzuzweigen, damit die Batterie mehr Energie abgeben kann.
Der Gewinn an nutzbarer Kapazität muss aber deutlich größer sein, als die zur Wärmung eingesetzte.
Und diese Rechnung geht oft nicht auf.
Abgesehen davon, dass das gut kontrolliert werden muss, ist der Aufwand recht groß.

Mindestens so wirksam, aber viel günstiger ist dagegen das Einpacken der Batterie in wärmedämmendes Material.
Die Batterie vor dem Einsatz auf die Heizung gestellt und auf 30°C aufgeheizt, und dann in eine Box, die dick mit EPS oder besser noch mit XPS ausgekleidet ist. Dann bleibt die Batterie auch sehr lang auf der richtigen Temperatur.

CS

Dietmar
 
Oder einfach noch die Batterie in der Thermobox noch auf ein aufgewärmtes Moorkissen stellen.

Die Dinger gibt's in verschiedenen Größen und sind in der Mikrowelle schnell erhitzt.

Aber die Idee mit der Heitzmatte hatte ich auch schon.
Allerdings in klein, für NICHT LiFePo4 Powerbanks.
Da mein 6v System (inkl. DSLR) komplett über USB läuft, ist das natürlich einfacher, da ich ja nur kleine Powerbanks warm halten muss.

2 sind für den Betrieb von Monti DSLR und Objektivheizung und 1 seperate ausschließlich nur zum beheizen der 3 Powerbanks.

Aber der Selbstbau von kleinen Heizmatten ist in etwa wie ein Selbstbau von Objektivwärmer/Taukappenheizungen.

Dazu gibt's Anleitungen im Netz.
Einfache verdrahtungs/lötarbeiten und ein bisschen mit dem Formelrad der Elektronik auseinander setzen.

Gruß Markus
 
Grüße!

Dann hab ich ja einige wertvolle Ratschläge schon bekommen die ich beachten sollte. Danke dafür!

Ich denke ich werde es mal eine Nacht probieren und mit einem Funkthermometer beobachten wie schnell eine herkömmliche Styroporbox auskühlt. Dazu ein paar vergleiche machen mit Heat Packs, kleinen Heizkissen und aufgewärmten Akkus ;)

Die Variante mit der Bedieneinheit find ich gut, ich muss aber erstmal lernen wie man sowas verkabelt. Ohne, dass ich Kurzschlüsse bekomme oder Spannungsabfälle und der Spass dann nicht mehr läuft. Isolierung hin oder her ^^

Fürn Anfang könnte ich ja mal forsch sein und statt na Bleibatterie meinen LIFEPO4 Powertank erstmal nehmen. Den Verankere ich in der Thermobox und nutze Verlängerungsanschlüsse die in das Bedienfeld im Deckel führen. Ein bisschen dann noch isolieren und fixieren und vllt geht das ja auch fürn Anfang ^^ Dan kann ich den Powertank immer rausnehmen zum laden zB.

Lg Tom
 
Schau mal Hier.

Mein erster Versuch als schnelle Lösung für mein orginal 6v Batteriepack der NEQ5,
vor Umstellung auf Powerbanks
Kühltasche, Styropor und Taschenwärmer ^^


Gruß
Markus
 
@SkyBob danke für deinen Beitrag :D ich habe genau an so etwas änliches tatsächlich letzte Nacht auch gedacht. Ich war nämlich auf dem Feld und hatte bei -2° versucht warme Gedanken zu machen^^

Es war meine erste Nacht mit Frost, meine AUsrüstung war voll mit Eis nachdem es anfangs etwas getaut hatte. Soweit ich es aber gelesen hatte passiert da nichts...
 
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