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scoptimax

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Hallo Sternenfreunde

ich interessiere mich schon einige Zeit für das Thema Sterne, Planeten usw.

Nun will ich aber endlich die Szenerie am Himmel selber sehen...

Ich habe schon viel gelesen und gelernt.
Aber einige Fragen bleiben trotzdem.

Ich möchte Planeten und den Deep Sky Bereich beobachten.
Ausgesucht habe ich mir einen 250/1250 Dobson.
Eine parallaktische Montierung soll vielleicht später folgen...sofern ich auch Fotos machen will.
Transportieren kann ich das Teil.

-kann ich damit auch mit großer Vergrößerung (250 fach oder höher?) Planeten anschauen?
-Funktioniert Deep Sky gut?
-Ist die Kombi 250/1250 unkritisch bei der Okularauswahl?
-wie errechne ich die Vergrößerung und diesen f/?? Wert?
-macht es Sinn gleich einen Laser zum Einstellen zu kaufen?
-ist ein ausgekleidetes Rohr (Velour) deutlich besser oder erstmal zu vernachlässigen?
-laufen die Teflon Rollen an der Rockerbox weicher?

Teleskop Service bietet eine Kombi für knapp 650 Euro an.
Dabei ist ein 2" Übersichtsokular (TS WA 30mm)und ein Super Plössl 12mm.
Welche Okulare machen zusätzlich Sinn und sind bezahlbar?

Viele Fragen, ich weiß....

Gruß Carsten

 
Hallo Carsten,

schön dass du dich eingelesen und informiert hast. Das Gerät ist ein tolller Einstieg, damit wirst du visuell tolle Beobachtungen machen können, ich versuche mal auf die ein oder andere Frage einzugehen:

kann ich damit auch mit großer Vergrößerung (250 fach oder höher?) Planeten anschauen?

Aber natürlich, schon mit meinem 8" Dobson beobachte ich entsprechende Bedingungen vorrausgesetzt bereits sehr gut mit 240x, beschränkend sollte hier nur das Seeing sein, nicht die Optik. Das Nachschubsen will geübt sein, dem einen sagt es zu dem anderen nicht, ich kam sehr schnell mit diesen Vergrösserungen klar...


Ausserordentlich gut, bei sehr vielen Objekten werden unglaublich viel Details sichtbar, viele Galaxien zeigen schon ihre Spiralstruktur, Kugelsternhaufen werden bis ins Zentrum aufgelöst usw...

Ist die Kombi 250/1250 unkritisch bei der Okularauswahl?

Jein, mit f/5 schon nicht mehr unkritisch, f/4 oder 4,5 ist natürlich kritischer, aber ich merke schon bei f/6 mit einigen Okularen ihre Grenzen, etwas bessere Okulare sind für perfekte Randabbildung notwendig, ob die perfekte Randabbildung aber (von Anfang an) notwendig ist sieht jeder anders.

wie errechne ich die Vergrößerung und diesen f/?? Wert?

Die Vergrösserung kannst du über die Brennweite errechnen: Brennweite / Okularbrennweite, also bspw. 1250/10mm=125x oder 1250/35mm=35,7x usw. wichtig auch die AP (sinnvoller Bereich von max. 7mm bis etwa 0,5mm) die sich bspw errechnet Okularbrennweite/Öffnungszahl Bsp.: 35mm Okular an f/5 Gerät - 35 / 5 = 7mm = max. sinnvolle AP.

Das Öffnungsverhältnis ist das Verhältnis von Öffnung zu Brennweite also 1250 / 250 = 5 (Öffnungszahl) -> Öffnungsverhältnis f/5.
macht es Sinn gleich einen Laser zum Einstellen zu kaufen?

Schau dir mal die Justageanleitungen von Ekkehard "Pteng" an, ein Laser ist sehr bequem aber nicht alle Justageschritte können mit ihm ausgeführt werden.

ist ein ausgekleidetes Rohr (Velour) deutlich besser oder erstmal zu vernachlässigen?

Der Unterschied ist schon merklich, es ist halt ein sehr geringer finanzieller und bastlerischer Aufwand so dass es die meisten gleich machen, ist aber keine Pflicht ;)

laufen die Teflon Rollen an der Rockerbox weicher?

Da kann ich leider nichts zu beitragen...

Welche Okulare machen zusätzlich Sinn und sind bezahlbar?

Zu den Okularen lass ich mal unseren Okuexperten den Vortritt ;)

CS Benny
 
Hallo Carsten!

Erstmal ein herzliches Willkommen im Forum.

Zitat von scoptimax:
Ich möchte Planeten und den Deep Sky Bereich beobachten.
Ausgesucht habe ich mir einen 250/1250 Dobson.

Schönes Teil das! Viel Öffnung und ausreichend Brennweite für beides, Planeten und DeepSky. Allerdings auch sehr GROSS.

Zu deinen Fragen:

Zitat von scoptimax:
-kann ich damit auch mit großer Vergrößerung (250 fach oder höher?) Planeten anschauen?

Klar kann man das, leider braucht es aber ein gutes Seeing(Luftunruhe) um richtig vergrößern zu können. Bei deinem Wunschteleskop kann das effektiv bis etwa 400fach sein(Okular mit 3mm). Gutes Seeing, wirklich gutes Seeing ist selten und mit der Planetenbeobachtung sieht es in den nächsten Jahren etwas mau aus.

Zitat von scoptimax:

Dein Wunschteleskop hat eine Öffnung von 10 Zoll(in etwa), das ist weit mehr als ausreichend und dir werden wahrscheinlich nie wirklich die Objekte ausgehen die du beobachten kannst.

Zitat von scoptimax:
-Ist die Kombi 250/1250 unkritisch bei der Okularauswahl?

Die Zahl "250/1250" sagt, dass das Teleskop einen Hauptspiegeldurchmesser von 250mm besitzt und eine Brennweite von 1250mm. Das Öffnungsverhältnis(Öffnung zu Brennweite) beträgt also 1:5 oder einfacher ausgedrückt f/5. Dieses Öffnungsverhältnis wird von vielen Sternfreunden als "kritisch" eingeschätz. Grund dafür ist die systembedingte Bildfeldwölbung, die das Abbild im Okular am Rand unscharf erscheinen lässt, die sogenannte "Randunschärfe". Inzwischen gibt es ein paar Okulardesigns, die recht gut damit zurecht kommen. Da wären die "SpeersWaler" und die "Hyperion". Obwohl man für beide Serien tiefer in die Tasche greifen muss, zeigen beide ein recht großes Gesichtsfeld(braucht man beim Dobson) ohne großartig störende Randverzeichnung. Das einzige Problem liegt bei Okularen zwischen 22mm und 35mm, sogenannte "Übersichtsokulare" mit einem Steckdurchmesser von 2 Zoll(2"), hier wird es recht teuer wenn man ein großes Gesichtsfeld und eine gute Randkorrektur haben möchte. Ich benutze trotz vieler Unkenrufe ein einfaches SuperPlößl mit 32mm Brennweite. Um das Objekt meiner Begierte zusuchen reicht es allemal :biggrin:

Zitat von scoptimax:
-wie errechne ich die Vergrößerung und diesen f/?? Wert?

Dividiere einfach die Okularbrennweite(in mm) durch die Teleskopbrennweite(in mm) und du hast die Vergrößerung.

Zum Beispiel: 1250mm(Teleskop)/5mm(Okular) = 250x Vergrößerung

Das Öffnungsverhältnis(f/??) habe ich schon oben erwähnt.

Zitat von scoptimax:
-macht es Sinn gleich einen Laser zum Einstellen zu kaufen?

Ja! Das erleichtert die Justage des Dobsons ungemein. Später könnte man vielleicht noch darüber nachdenken, sich einen Cheshire zu kaufen um das Teleskop perfekt zu justieren. Für die visuelle Nutzung ist die Justage via Laser und Kontrolle am Stern vollkommend ausreichend.

Zitat von scoptimax:
-ist ein ausgekleidetes Rohr (Velour) deutlich besser oder erstmal zu vernachlässigen?

Die Innenschwärzung ist oft nicht das wahre. Mach dir keinen Stress und schau erstmal durch dein Telekop. Wenn dir irgendwo ein Reflex auffällt kannst du immernoch den Tubus innen mit Velour auskleiden. Zu Beginn wirst du so begeistert sein, dass dir die Innenschwärzung garnicht interessieren wird. Lass das also erstmal aussen vor...

Zitat von scoptimax:
-laufen die Teflon Rollen an der Rockerbox weicher?

TS bietet als Alternative dieses Rollenlager an. Dieses ist aber einfach zu leichtläufig und man schiesst schnell über sein Ziel hinaus. Teflon als AZ-Lager ist hier die bessere Wahl. Der Dobs lässt sich zwar etwas schwerer bewegen, dafür läuft das Lager aber ruckfreier und darauf kommt es an.

Zitat von scoptimax:
Welche Okulare machen zusätzlich Sinn und sind bezahlbar?

Zu diesen Thema gibt es immerwieder recht ausführliche Threads im Okularboard hier auf astronomie.de, schau da einfach mal vorbei ...

Zitat von scoptimax:

Na und? Dafür ist das Forum ja da ...

Schöne Grüsse,
Matthias

Eines noch: Die Galaxy-Dobson von ICS sind keinen Deut besser wie die, die TelekopService anbietet, beide sind von GSO und die "Galaxy" werden nur unter einen anderen Namen vertrieben. Lass dir also keinen Bären aufbinden ...

Edit: Oh man, ich sollte es unlassen nebenbei von andere Dinge zu tun, und schon ist einer schneller mit einer Antwort bei der Hand. Ändern werde ich das aber jetzt nicht ...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Matthias,

Zitat: "Eines noch: Die Galaxy-Dobson von ICS sind keinen Deut besser wie die, die TelekopService anbietet, beide sind von GSO und die "Galaxy" werden nur unter einen anderen Namen vertrieben. Lass dir also keinen Bären aufbinden ..."

Du hast recht mit der Aussage, daß sie aus der gleichen Schmiede stammen wie GSO. Trotzdem hat das Galaxy beim Test sowohl in S&W als auch in Stellatium am besten abgeschnitten. Warum? - Weil die schlechteren Spiegel, die es durch Großproduktionen immer wieder gibt, dort ausgesondert und an Bastler verkauft werden.

Wenn man ein gutes GSO erwischt, hat es natürlich die gleiche Qualität wie das Galaxy.

Das ist keine Empfehlung, nur ein Hinweis.

CS
Winfried
 
Hi Carsten
viel Öffnung zu Start. Damit geht viel.
Aber wenn die Börse drückt, wäre eine Nummer kleiner vllt klüger. Denn der 10er hat f/5 und wird kurz bis mittelfristig mehr als die Anschaffungskosten des Rohrs für die Okulare fordern. Letztlich wirst Du es sein ;-))
CS
 
Danke an euch für die zahlreichen Antworten!

Ich denke grundsätzlich liege ich richtig mit meiner Wahl.

Langsam verunsichert ihr mich aber.
Man kann überall lesen, dass ein f/5 Rohr nicht ganz unkritisch bezüglich der Okularwahl ist.

Bezieht sich das nun auf auf alle Okulare oder nur die mit hoher Vergrößerung??

Wenn ich 2 zusätzliche höherwertige Okulare (je ca.100 Euro?) für die Planetenbeobachtung kaufen muss, wäre das ok.

@Antares: Tolle Site habt ihr - War mir eine große Hilfe!!


 
Hallo Carsten,

F/5 ist okularkritisch und das betrifft alle Okularbrennweiten.
Die einfachen Okulardesigns, auch wenn sie durchaus hochwertig gefertigt sind, fangen einfach an, irgendwo bei F/7 oder F/6 zu schwächeln. Die Grenzen sind da durchaus fließend, auch und gerade weil die persönlichen Ansprüche des Beobachters immer in solche Beurteilungen eingehen.

Sehr augenfällig ist z.B. die fehlende Randschärfe von weitwinkligen 2" Übersichtsokularen in der 100 € Erfle-Klasse an F/5, etwas schwieriger wird schon die Beurteilung einer nicht mehr erstklassigen Achsschärfe von Plössl Okukaren an F/5 ohne direkten Vergleich mit einem dafür geeigneteren Design.
Dies ist einer der Gründe, warum ich in dieser Teleskop Leistungs-/Preisklasse eher dazu neige, den 8" F/6 Dobson zu empfehlen, obwohl ich auch das Argument mehr Licht, mehr Auflöung zugunsten den 10-Zöllers nachvollziehen kann.

Wenn du bereit bist, um 100 € pro Okular auszugeben entschärft sich die Situation bei den kleinen und mittleren Brennweiten deutlich. Von 3,5 mm bis etwa 14 mm Okularbrennweite kann man für diese Geld durchaus weitwinklige (gebarlowte) Okulare (Hyperion/Stratus/Speers) erwerben, die F/5 gut können, ganz unten geht es je nach Anspruch sogar (Goldkante) günstiger.

Oberhalb dieser Brennweiten wird gerade der Randschärfeanspruch richtig teuer, das geht dann mit einem 22 LVW los und führt spätestens bei der Übersicht in 2" in die Panoptik/Nagler Klasse.

CS
*entfernt*

 
Hi Carsten,
danke erst mal.
Wie Günther sagt, es betrifft alle Okus.
Der Grund ist der Strahlengang im Teleskop.
Je schneller desto schräger treffen die Strahlen zusammen und das macht vereinfacht gesagt den Okus das Leben schwer.
Notfalls einfach mal aufmalen, dann sieht man den Unterschied.
CS
 
Sorry, Winfried,

aber willst du mit dieser Aussage:

Zitat von Berberich:
[...] Du hast recht mit der Aussage, daß sie aus der gleichen Schmiede stammen wie GSO. Trotzdem hat das Galaxy beim Test sowohl in S&W als auch in Stellatium am besten abgeschnitten. Warum? - Weil die schlechteren Spiegel, die es durch Großproduktionen immer wieder gibt, dort ausgesondert und an Bastler verkauft werden.

Wenn man ein gutes GSO erwischt, hat es natürlich die gleiche Qualität wie das Galaxy. [...]

wirklich behaupten, dass all die Lightbridge von Meade, die Newton von ORION(USA) und die hier in Deutschland vertriebenen GSO-Newton von TS, APM usw., die bekanntlich ALLE von GSO gefertigt werden, nur Bastlerware sind und nur in den GALAXY-Newton von ICS eine brauchbare Optik verbaut wird?

Wenn ich solche Kommentare von Dir lese drängt sich mir unweigerlich die Frage auf, wie hoch deine Provision auf jeden verkauften Galaxy-Newton ist, dessen Kauf auf deine Werbung hier auf A.de zurück geführt werden kann. Die Moderatoren sollten dir endlich mal den Händlerstatus zuteilen...

genervt von schleichwerbung,
Matthias
 
Matthias,

das, was Du da schreibst, habe ich so nicht gesagt.
Gemeint habe ich, daß bei gewissen Händlern, u.a. auch bei ICS, eine Optik erst nach dem Test das Haus verläßt. Das Mag bei Meade u.a. ggf. auch so sein, bei einem Internethändler, der das Zeug massenhaft verkauft, findet eine Endkontrolle wohl kaum statt und die "schlechten" Spiegel, die es bei Massenware immer mal wieder gibt, gehen halt mit raus und der Kunde hat den Ärger. Ich meine mit Internethändler nun auch wieder nicht den, der auch hier seine Produkte anbietet, sondern solche, die "aus der Bucht" heraus verkaufen und bei dem schon viele angegangen sind.

Bitte bleibe weiterhin neutral und werfe nicht mit Ausdrücken wie Provision o.ä. herum. Das schadet dem Forum und diesem bislang guten Thread. Auch ich versuche, neutral zu bleiben, kann aber nur von den Händlern berichten, deren Arbeitsweise ich kennengelernt habe. Das mag bei anderen seriösen Händlern ähnlich sein. Das habe ich nie bestritten.

Und nun zurück zum Thema des Anfragers!

CS
Winfried
 
Gut

also sind die starken Vergrößerungen etwas unkritischer i.S. Randunschärfe.

Bleiben möchte ich aber schon in der 250er Klasse.
Dann muss ich eben etwas mehr wie geplant für die 2" Okulare ausgeben.

Bei den 1,25"ern wollte ich ehh nicht die billigsten nehmen.

Langsam nimmt alles Gestalt an....

Freu mich schon
 
Hallo Carsten,
habe das Gleiche Gerät wie Du und meine Lieblingsokus sind das 13ner Baader Hyp, das 26iger in 2" von TS und das 32iger von TS in 2", da macht sich am Rande allerdings diese Verzerrung bemerkbar, im Baader aber nicht.....ich kann allerdings nicht auf Erfahrung mit anderesn Okus zurückgreifen noch höhere Ansprüche stellen, doch ich bin soweit fürs erste wirklich zufrieden. Deep Sky mit dem 32iger und einem O-III Filter beim Cirrus im Schwan ist ein Erlebnis, freu mich schon auf den Orionnebel. Der Dobs ist mein ganzer Stolz...glückwunsch zu einem solchen guten Einstieg.
Grüssle von Anette
 
Moin Winfried!

> Bitte bleibe weiterhin neutral

...faß Dir bitte erstmal an Deine eigene Nase, bevor Du bei anderen "Neutralität" anmahnst!
Deine ICS-Schleichwerbung ist schon mehr als auffällig.
Hier die Passagen aus Deinen Beiträgen allein vom September 2007... - das sind nur die offensichtlichsten Beispiele!

http://www.ki.tng.de/~winnie/ablage/ICS.txt
 
Hallo Carsten,

was ich allgemein an Okularen empfehlen kann (aufgrund diverser Anfeindungen nenne ich hier nicht mal die Marken) wären:

2" Durchmesser, ca. 30mm Übersichtsokular mit 65 Grad scheinbarem Gesichtsfeld
1-1/4" Durchmesser: UWA Okulare mit ca. 80 Grad Gesichtsfeld

Beim Dobson halte ich es für wichtig, gerade im kurzbrennweitigen Bereich, also bei hohen Vergrößerungen, den Überblick nicht zu verlieren. Da wären Plössels mit 50 Grad eine schlechte Wahl, da Dir das Objekt zu rasch aus dem Bildfeld gleitet. Wohlgemerkt: mit einem 9 mm Plössel siehst Du das Objekt genauso groß wie in einem UWA mit 9 mm, nur im letzteren halt mehr Umfeld und das Objekt bleibt länger im Bildfeld.

Ansich benötigt man nur ein gutes Übersichtsokular in 2" Steckdurchmesser. Das reicht für große Objekte wie eben von Anette gesagt, der Cirrus-Nebel (ein Gedicht....) und zum Aufsuchen anderer Objekte.

Sollte das Buget es hergeben, dann würde ich noch einen 2" O-III Filter empfehlen. Gerade für Cirrus und andere Nebel (nicht Galaxien, da nutzt kein Filter).

CS
Winfried
 
Soo

habe heute mein neues Dobson geholt.
Geplant war ja ein 10" - geworden ist es ein Galaxy 12".
Konnte ich zu einem guten Kurs unter dem des 10" in einem guten Zustand kaufen.

Weiterhin habe ich heute bestellt:
1x Baader Hyperion 21mm
1x TS ???weiß nich mehr 30mm
2x TS SWM 6+9mm
Justierlaser usw.

Nun benötige ich nur noch einen guten Himmel....

Danke für eure Hilfe beim Einstieg
Gruß Carsten
 
Hi Carsten,

warum nur 12"? Ich hatte doch meinen Lieblingsspruch >"Wenn schon F/5, dann gleich 12"< gar nicht an mein Posting angehängt. :D :biggrin: ;)
Nun gut, Spass beiseite, da lohnt sich die Inkaufnahme von F/5 halt wirklich über die Öffnung, wenn...ja wenn das schwere Geschoß nicht an mangelder Transportlust scheitert und auch oft genug den Sternenhimmel sieht. :schwitz:

Das TS 30 mm irgendwas wird m.E. nicht wirklich langfristig Freude bereiten, da hätte ich als Minimallösung das 32 TSWA angesehen. Die anderen Brennweiten der WA Serie sind noch ein wenig ungünstiger an F/5 als das 32er.
Auch das 21er Hyperion sehe ich nicht als Lösung für die Ewigkeit, die Serie geht erst ab dem 13er gut an F/5

Zu dem 6er und 9er SWM noch das 15er dazu und das 32er WA drüber wäre meine "Low-Budget" Kombiempfehlung für den 12" F/5 gewesen. Eventuell geht da noch was? ?)

CS
*entfernt*
 
Hmm

der Verkäufer hatte die WA zu Hause liegen und sagte mir die gehen nicht, wegen der Randunschärfe.
Auch TS bestätigte mir das.
Ich dachte mit nem Baader Hyp gönne ich mir was gutes....
Da die Ware ehh schon raus ist, werde ich mir das selber anschauen und dann entscheiden.

Ich muss das, glaube ich, jetzt mal alles selbst sehen um es auch zu verstehen.

Bin gespannt
 
Hi Carsten,

also keine Panik, da durch zu schauen macht nicht gleich krank und wenn Du das als Paket günstig gekauft hat, dann schau halt Mal. :)
Ich hatte das halt auch an meinem ersten Post orientiert geschrieben.
Rom ist auch nicht an einem Tag.....!

CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Carsten,

ist doch für den Anfang garnicht schlecht. Da wird im Laufe der Zeit so und so noch einiges dazukommen.

Und erst nach so einem Jahr weiß man wirklich, welche Okulare man braucht und welche einem persönlich Spaß machen.

Gratulation zum Kauf und ein wolkenfreies first light wünscht


Winfried
 
Sooooo

gestern kamen nach nur 24 Stunden schon die Okulare!
Dank an TS - schneller Versand.

Dank klarem Himmel konnte ich gestern schon beobachten.
Leider unter heftigem Streulicht von Hamburg und des Riesenscheinwerfers auf dem Hof meines Vermieters.

Ich habe den Mond und die Andromeda Galaxie beobachtet - Klasse!!
Der Mond war natürlich ein leichtes Ziel, Andromeda hat etwas gedauert.
M31 war ziemlich diffus und nicht gut zu erkennen aber trotzdem beeindruckend.
Wenn heute wieder guter Himmel ist, fahre ich raus aufs Land.

Zu den Okularen:
Das 6er und 9er sind für mich noch etwas anstrengend, weil das Objekt ja doch recht schnell verschwindet.
Mit den beiden anderen Okularen war es aber sehr easy und hat tierisch Spaß gemacht.
Es war nun doch das 32er TSWA dabei - nicht das billigere 30er!
Randunschärfe habe ich als Anfänger nicht bemerkt, dass kommt bestimmt noch.

Dank und Gruß Carsten

Ach nochwas: Hat jemand einen Buch/Kartentipp in Bezug auf die Planeten unseres S.systems??
Habe im Moment den Deep Sky Reiseatlas und "Welcher Stern ist das..?"

 
Hallo,

Glückwunsch zum Firstlight!

Hat jemand einen Buch/Kartentipp in Bezug auf die Planeten unseres S.systems

Bücher gibt es zu Hauf, da wüsste ich jetzt auch keins was ich empfehlen könnte zum Thema Planeten, vieleicht "Planeten beobachten" mal bei Amazon schauen. aber zum Thema Karten: Planeten sind nicht auf Sternkarten eingzeichnet weil sie ihre Position ja schnell verändern, dafür gibt es astronomische Jahrbücher, oder auch einfach mal kostenlose Planetariumssoftware wie Stellarium herunterladen. Aktuell gibt es den (noch nicht allzugrossen) Mars, der wohl am besten in den frühen Morgenstunden vor Sonnenaufgang hochstehend beobachtet werden kann, die Venus, die hell leuchtent vor Sonnenaufgang über den Horizont klettert und sogar Saturn ist morgens schon wieder knapp über dem Horizont auszumachen, aber am besten beobachtet man Planeten wenn sie hoch stehen, sonst wird man garantiert enttäuscht.

Grüsse Benny
 
Zitat von scoptimax:
Ach nochwas: Hat jemand einen Buch/Kartentipp in Bezug auf die Planeten unseres S.systems??
Habe im Moment den Deep Sky Reiseatlas und "Welcher Stern ist das..?"

Hallo Carsten,

"Welcher Stern..." kenne ich nicht, aber als Himmelsreiseführer für den Einstieg möchte ich Ridpath/Tirion, "Collins Pocket Guide Stars & Planets" dringend empfehlen. Ein extrem anfängerfreundliches Werk mit ausführlichen Beschreibungen zahlreicher Objekte, detaillierten Karten aller Sternbilder, Monatskarten des Sternhimmels, Textteil zu Optik, Astronomie-Grundlagen, Sonnensystem, usw. usw., einfach klasse. Kann natürlich den Karkoschka und einen Himmelsatlas nicht ersetzen, aber um den Sternenhimmel überhaupt erstmal kennenzulernen, ist es ideal. Sehr handlich und ist bei mir immer dabei. Ich bin mir fast (aber nicht ganz) sicher, daß die Übersetzung als "Kosmos Himmelsführer" publiziert wird (da wären evtl. Verwechslungen möglich, wenn man mal betrachtet, was Ridpath und Tirion so alles geschrieben bzw. gezeichnet haben).

Jopari
 
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