Anfänger mit Handicap braucht euren Rat ....

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Olli1905

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Hi Astrofans

Ich möchte mir ein Teleskop zulegen und meine Auuswahl betrifft 2 Objekte die da wären:

Omegon Teleskop N 114/900 EQ-1 (nehme EQ3 falls es das wird)

und das

Omegon Teleskop N 150/750 EQ-3

Mein Problem ist zum einen, komme ich da überhaupt gut dran mit dem Auge? Habe bis ugf. im sitzen eine Möglichkeit von bis zu 1,5 Meter die ich sitzend überwinden kann da ich im Rollstuhl sitze und keine Möglichkeit habe mich hinzustellen. Da sich das Teleskop aber ja auch dreht um den Sternenkörper zu folgen wird die Linse ja aber auch in Richtung Himmel gehen oder habe ich da einen denkfehler?

Sollte ich doch lieber auf Dobsen Systeme schwenken? Wobei da der Preis gleich wieder in die Höhe geht wenn man es mit einer guten Sichtweite haben möchte so wie das Omegon N 150/750 . Meint ihr das würde hin hauen oder was würdet ihr mir raten in Punkto Qualität und Umgang bezüglich meiner Einschränkung? Wichtig wäre mir am Anfang die Planeten gut erkennen zu können im Detail so weit es die Qualität zuläßt , das zu menem Schwerpunkt.

Ach ja wißt ihr wie weit sich der EQ einfahren läßt in der tiefe ? lg Olli
 
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Hallo Olli,

beim Newton ist der Hauptspiegel am unteren Tubusende, das Okular jedoch oben. Das kann je nach Befestigungshöhe des Tubus in den Rohrschellen bei sitzender Beobachtung unbequem werden.

Ich sehe bei parallaktischen Montierungen noch ein anderes Problem, weshalb parallaktisch montierte Newtons in deinem Fall nicht das Gerät der Wahl sein könnten:

Wenn du den Tubus in den Rohrschellen so drehst, dass das Okular im Sitzen gut erreichbar ist, musst du den Tubus regelmäßig nachdrehen: Durch die Nachführung dreht sich das Okular beim Newton gewissermaßen von dir weg. Es ist schwierig zu beschreiben, ohne es vorführen zu können. Im Falle eines Newtons ist ein Dobson daher wohl die bessere Wahl, sofern du das schräg nach oben zeigende Okular gut erreichen kannst.

Von den beiden genannten Teleskopen würde ich den 150/750er favorisieren: Es sammelt mehr Licht und hat eine bessere Verarbeitung. Der Tubus ist auch kürzer, so dass du im Sitzen vermutlich besser beobachten kannst.

In deinem Fall halte ich azimutal montierte Teleskope mit rückwärtigem Einblick für die bessere Alternative: Die Stativhöhe kannst du dann so einstellen, dass das Okular gut erreichbar ist. Durch drehen des Zenitspiegels im OAZ kann man bei der Einblickhöhe Veränderungen vornehmen, ohne die Auszugshöhe des Stative zu ändern. Ich kann mir vorstellen, dass du mit einem solchen Teleskop einen bequemeren Einblick hast.

Nun müssen noch einige Dinge geklärt werden, die wenn überhaupt nur indirekt mit deinem Handicap zu tun haben:

Hast du schon Beobachtungserfahrung und bevorzugte Objekte? Hiervon hängt ggf. die Wahl des optimalen Teleskopsystems ab.

Wo möchtest du beobachten: Balkon, Terrasse, Garten, im Feld,...?

Die minimale Höhe des NEQ-3-Stative beträgt laut Teleskop-Service 71 cm. Das Achsenkreut befindet sich dann in ca. 85 cm Höhe.

VG Christian
 
Moin Christian!

> Die minimale Höhe des NEQ-3-Stative beträgt laut Teleskop-Service 71 cm.

Wobei die Skywatcher (N)EQ-3 nichts mit der "EQ-3" von Omegon / Astroshop zu tun hat. Letztere ist in etwa mit einer Skywatcher EQ-2 vergleichbar.
 
Hallo Micha,

danke für den Hinweis. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil...

Bei Skywatcher sind die Stativhöhen meiner EQ-2 und NEQ-3 in etwa vergleichbar. Wie es sich mit den Klonen (sorry) von Omegon verhält, weiss ich nicht. Das steht leider nicht bei den technischen Daten.

Edit: Hier auf der Seite mal ein EQ-3-Vergleich, den Sven hier mal gepostet hat. Das sagt alles zur Stabilität der Omegon-Version im Vergleich zur "echten" (N)EQ-3: http://zudensternen.de/Teleskop Skywatcher 1501200 auf EQ3-2.html

VG Christian
 
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Hallo Günther

Vielen lieben Dank für deine Antwort wie ich sehe bin ich ja also nicht alleine mit diesem Problem. Ich danke dir für den Link und werde mich zu gegebener Zeit mal bei diesem Herren melden denn er hat bestimmt ein paar Anregungen für mich...

Vielen lieben Dank dafür liebe Grüße Olli
 
So nun zu dir Christian :)

Vielen lieben Dank für deine super ausführliche Antwort und dass du dir die Mühe gemacht hast mir zu schreiben.
Ich habe schon ein ganz wenig Erfahrung mit Teleskopen da ich mal eins hatte was ich auch schon im Rollstuhl bedient habe doch da war das Stativ leider selbst gebaut so dass ich nicht die Möglichkeit hatte es in der Höhe zu verändern was für mich hieß dass ich dauernd umstellen musste und neu einstellen um zum Beispiel den Mond zu folgen.

Meine bevorzugten Himmelsobjekte sind sicherlich die Planeten vom Mond angefangen.... ich schaue von meiner Terrasse aus in den Himmel die zum Glück sehr dunkel ist und nur ganz wenig Licht im Umfeld scheint. Darüber hinaus würde ich auch im Sommer weiter raus fahren. Ich selber fahre Auto und für mich ist es kein Problem Sachen bis 15 kg zu tragen oder zu heben sprich das Stativ darf ruhig stabil sein. Leider war mein altes Teleskop so verstellt dass nicht ganz viel damit zu sehen war und ehrlich gesagt hatte ich auch keinen Plan wie man das ganze dann einstellt.
Auch jetzt würde ich mich noch als puren Anfänger bezeichnen der absolutes Neuland betritt da ich jetzt nicht nur durch ein Teleskop gucken möchte und irgendwas sehen möchte sondern zumindestens die Planeten mit ihren gasringen drumrum wäre schon echt schön.
Die Teleskop Höhe darf ruhig bis zu120cm hoch sein bis dahin kriege ich meinen Hals problemlos gestreckt lach
Wenn du vielleicht mal ein Teleskop als Beispiel nennen könntest was du meinst zu mir am besten passen würde dann würde ich mich freuen wenn du mir mal den Namen nennen könntest. Da ich aber wie gesagt erst am Anfang bin darf es nicht übermäßig teuer sein. Ich habe mir ein Limit bis 350 € inklusive Stativ gesetzt ich hoffe damit bekommt man schon etwas feines....

Vielen Dank für deine Bemühungen und ich hoffe bis bald liebe Grüße Olli
 
Zitat von winnie:
Moin Christian!

> Die minimale Höhe des NEQ-3-Stative beträgt laut Teleskop-Service 71 cm.

Wobei die Skywatcher (N)EQ-3 nichts mit der "EQ-3" von Omegon / Astroshop zu tun hat. Letztere ist in etwa mit einer Skywatcher EQ-2 vergleichbar.

Moin Micha vielen lieben Dank für diesen Hinweis denn auch jetzt weiß ich endlich mehr das das eine nur ein gewisser Nachbau ist und selbst die Spiegel vom Original tausendmal besser sind weil sie dünnere leisten haben womit die Lichtausbeute noch mal um ein Vielfaches erhöht wird. Du hast recht das neq-3 ist wirklich um ein Vielfaches stabiler als das EQ - 3 und somit denke ich auch qualitativ wertvoller und anspruchsvoller. Vielen lieben Dank auch für diese Info ich habe wieder dazugelernt liebe Grüße Olli
 
Hallo Olli,


Ich bin gerade mal schnell nach Draußen gegangen um das mal an meinem 8'' F6 Dobson zu testen und nach zu messen.

Der Okularauszug ist max. 120cm hoch. Auf einem 42 cm hohen Gartenstuhl kann ich da locker auch im Zenit beobachten.

Der 8'' liegt knapp über Deinem Budget, aber der 6'' F8 Dobson passt da locker rein. Ich selbst habe einen Dobson von GSO und bin sehr zufrieden.

Vorher hatte ich jahrelang ein 114/900mm Newton auf parallaktischer Montierung. Das Wackelstativ war keine Freude und das drehen teilweise auch nervig. Wenn ich da mal spontan von Nord auf Süd geschwenkt hatte musste ich den Tubus in den Rohrschellen drehen damit der Okularauszug wieder richtig lag.

Das alles entfällt jetzt mit dem Dobson. Ich habe den mitsamt der Rockerbox in der Garage stehen. Einfach in den Garten stellen und ich kann sofort loslegen. Kein Pol ausrichten oder Tubus passend drehen, keine wackelige Montierung. Das ganze steht super stabil und ich kann den Himmel in alle Richtungen erkunden.
Problematisch sehe ich nur das Tragen. Wie hast Du das denn bisher gemacht ? Man kann Rockerbox und Tubus natürlich getrennt aufbewahren, dann müsste das ja auch mit Rollstuhl transportabel sein.

Gruß,
Holger
 
Für ein Einsteigerteleskop empfehle ich eher F6 als F8, speziell bei einem Dobson. Das größere Gesichtsfeld ist wirklich nett und man muss bei einem Dobson dadurch weniger nachstellen.

F6 ist bei Okularen noch unkritisch, F5 nicht, d.h. da ist mehr Geld nötig, um das größere Gesichtsfeld auch nutzen zu können.

Vom 114/900 rate ich aus mehreren Gründen ab: Weniger Öffnung als 6", weniger Gesichtsfeld und vor allem heutzutage oft miserable mechanische Qualität. Komplett überarbeitet sind das gute Teleskope, keine Frage, aber ab Werk eher eine Baustelle.

Michael
 
Hallo Michael,

Hängt denn das Gesichtsfeld nicht von der Brennweite des Teleskops und dem Okular ab ?
Die Öffnung sammelt doch dann mehr Licht und sorgt für eine bessere Auflösung oder mache ich da einen Denkfehler ?

Die Brennweite des 6'' F8 Dobson ist ja auch 1200mm.

Ich selbst habe ja den 8'' Dobson nur liegt der über dem Budget.
Außerdem könnte das Gewicht für Olli auch noch eine Rolle spielen.

Gruß,
Holger
 
Hallo,

ich denke mal f/8 oder sonstwas ist doch völlig wurscht. Der Rollifahrer muss das Dingens irgendwie handeln können und vor allem einigermaßen bequem an den OAZ kommen. Das muss er selbst ausprobieren. Ein parallaktisch montierter Newton ist meiner Meinung nach das hinterletzte was ich mir an seiner Stelle zulegen würde. Ich kann mir nur einen Dobson oder ein Teleskop mit rückwärtigem Einblick vorstellen (Refraktor, SC, Maksutov). Ein SC oder MC hat außerdem den Vorteil recht kompakt zu sein und daher vom Handling her besser zu transportieren ist und auch montieren (!) zu können. Alternativ gibts auch Minidobsons für den Tisch (z.B. Heritage). Das würde für den Anfang auch gehen und passt ins Budget.

Grüße
Matthias

P.S. mein 6" f/6 Dobson hat eine Einblickhöhe von ca. 80cm - 100cm und ist an einem Stück von mir zu tragen (ca. 11kg). (Rockerbox Eigenbau).
 
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Hallo Olli und alle,

nun wissen wir schon Einiges über astronomische Vorlieben und Transportmöglichkeiten.

Ich erachte es als sinnvoll, ein Teleskop mit einer Tendenz zur Spezialisierung auf Mond/Planeten auf einer azimutalen Montierung anzuschaffen. Konkret würde ich den 90/1250er Mak mit einer AZ3 kombinieren. Das liegt im Budget und ein kurzbrennweitiges Okular der 9mm-Klasse ist auch noch drin, auch wenn wir dann geringfügig über dem Budget liegen:

http://www.teleskop-express.de/shop...Line-Maksutov-90-1250mm---Spotting-Scope.html

http://www.teleskop-express.de/shop...azimutalem-Neigekopf-und-Feinverstellung.html

Dieses Okular liefert eine Vergrößerung von 139-fach und kommt der für Planeten erfehrungsgemäßen Optimalvergrößerung vom 1,5-fachen Optikduchmesser sehr nahe.

Ich selbst habe mit dem Mak erstklassige Erfahrungen gesammelt.

Ist der Gebrauchtmarkt eine Option?

VG Christian
 
Hallo Olli,

bevor der Thread jetzt wieder ins Unendliche bzw. ins Detail geht, da Jeder aus lauter Hilfsbereitschaft seine eigenen Vorlieben hier kund tut und Du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst, hier einen einzigen Tipp von mir:

Bevor Du etwas kaufst, schau dir das Gerät in Natura an!

Halbwegs stabile Stative, Montierungen, Tubusse ja selbst eine Rockerbox beim 200er Dobson lässt sich (da sperrig) mit einer die Bewegung sehr einschränkenden Behinderung nur schwer händeln.

Wir wissen ja nicht wo Du wohnst, aber sollte es in der Nähe einen renomierten Teleskophändler geben (auch wenn Du dafür 100- 200 km fahren musst, nimms halt als Ausflug) such Ihn auf.

Hier mal einige deutsche Händler meines Vertrauens, welche ich als Kunde kenne:

Baader Planetarium (www.baader-planetarium.de)
Intercon Spacetech (www.intercon-spacetec.de)
Teleskop-Service (www.teleskop-service.de)

*Obige Firmen sind in rein alphabetischer Abfolge angeodnet!
 
Hallo Werner,

da hast du vollkommen Recht, und unter anderem auch wegen der Sperrigkeit etablierter Standardgeräte habe ich den 90er Mak empfohlen.

Der Tubus eines 8" f/6 Dobson und die Rockerbox sind größer und gefühlt schwerer, als es auf Fotos und Beschreibungen rüberkommt! Ich habe selbst eine angeborene Gleichgewichtsstörung und könnte deshalb einen solchen Tubus keine Treppe hoch oder runter tragen, sondern nur auf ebenem Boden unterm Arm transportieren. Ich weiß also, wovon ich rede.

Wenn Olli schreibt, er kann 15 Kilo tragen, ist das doch schonmal ein Anhaltspunkt. Ob er die Sperrigkeit mit einberechnet hat, weiss ich nicht.

Edit: Ich habe auch bereits von mehreren Sternguckern ohne Handicap gehört, dass sie einen 8" f/6 Dobson nicht möchten, weil er ihnen zu groß und unhandlich ist. Es ist also ein nicht zu unterschätzender Faktor, vor allem beim Tubus. Die Rockerbox dürfte nach Ollis Beschreibung kein Problem darstellen.

VG Christian
 
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Hallo Olli,wie wäre es denn,wenn du dir eine Planetenkamera zulegst,dann kannst du alles bequem am Monitor betrachten.Ebenso die Steuerung der Montierung müsste über den LAP zu steuern sein.Somit kannst du bequem Planeten und Mond von der Terrasse beobachten.Ich habe die Alccd5II in Farbe und bin von den geleisteten Bildern begeistert.
Ideal für dich wäre zudem ein Maksutov....der ist leicht zu Handhaben,wiegt wenig und auch zum focussieren für dich leicht zu erreichen.
Für Bilder guckst du hier:
https://plus.google.com/u/0/104108226300446301940/posts

LG Hotte.
 
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Hallo Hotte,

ein technisch interessanter Vorschlag, aber ich deute Olli so, dass er doch visuell beobachten möchte. Ich halte deinen Vorschlag für eine sinnvolle Ergänzung:

Visuell und fotografisch sind zwei Paar Schuhe. Für Foto werden stabilere Montierungen als für visuell benötigt. Mit einem kleinen Mak und einer gut gewählten Montierung bleiben wir im genannten Budget, es sind erstklassige Beobachtungen möglich und last not least bleiben wir innerhalb der 15 Kilo-Grenze. (Zubehör, das immer dazukommt, darf nicht vergessen werden. Es muss also nach Optik und Montierung noch Gewichts-Reserve vorhanden sein!)

Mein Vorschlag wäre, erst einmal visuell (wieder) einzusteigen und dann ggf. Fotografie auszuprobieren.

VG Christian
 
Hallo Leute

boa kaum zu glauben was ihr euch für Mühe macht dazu sage ich schonmal VIELEN DANK !!!!!!!!!!

Wenn ich von irgendjemanden eine Frage vergessen oder überseheen habe darauf zu antworten so nehmt es mir bitte nicht böse .....

so wo fange ich denn mal an :)

komposer : Vielen dank das du das mal ausprobiert hast . Ich denke auch das es auf jedenfall ein Dobsen wird da es einfach handlicher im Sinne des Gebrauchs wird.

Zu dem Transport : Witzigerweise erzählte ich heute meiner Freundin die demnächst auch mit mir zusammmen zieht das ich ein neues Hobby angehen möchte und da sagt sie zu mir das sie mehr als begeistert wäre und selber total Astrointressiert ist, was heißt das ich Unterstützung kriege in Sachen transport. Heben kann ich aber bis zu 15 Kilo alleine wenn es jetzt nicht all zu sperrig ist.

Zum größten Teil will ich aber auch von meiner Terasse aus gucken und eher selten wenn überhaupt im Sommer mal auswärts gucken.

Hotte : Danke aber ich brauche eher dieses Seemanns Entdecker Gefühl (mag das Kind in mir sen lol) deshalb wäre ein betrachten am Lapi eher nicht meine erste wahl. Trotzdem danke für deinen Tip !!!!

zu den Teleskopvorschlägen: Wichtig ist mir das man es vergrössern kann ohne nicht ganz so viele optische Einbußen zu haben. Meine Freundin und ich wollen jetzt mal demnächst auch das Planetarium in Hamburg besuchen und mal schauen.

Da fällt mir ein das ich gefragt wurde woher ich kome :) biin aus der nähe von Bremen sozusagen ein Nordlicht :)

Das mit dem ausprobieren ist auch eine gute Idee nur brennt es mir auf der Seele da ich gelesen habe das der Jupiter bald auf Kuschelkurs mit der Erde geht und das hätte ich schon ganz gerne beobachtet.
Für den gebrauchtmarkt bin ich natürlich auch zu haben keine Frage !!!

Ich werde mir jetzt mal nach dem ich hier zuende geschrieben habe die ganzen Vorschläge aller Teleskope anschauen und freu mich auf weitere Ratschläge und nette Unterhaltungen


liebe Grüße Olli

 
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Zitat von copernicus:
Hallo Olli und alle,

nun wissen wir schon Einiges über astronomische Vorlieben und Transportmöglichkeiten.

Ich erachte es als sinnvoll, ein Teleskop mit einer Tendenz zur Spezialisierung auf Mond/Planeten auf einer azimutalen Montierung anzuschaffen. Konkret würde ich den 90/1250er Mak mit einer AZ3 kombinieren. Das liegt im Budget und ein kurzbrennweitiges Okular der 9mm-Klasse ist auch noch drin, auch wenn wir dann geringfügig über dem Budget liegen:

http://www.teleskop-express.de/shop...Line-Maksutov-90-1250mm---Spotting-Scope.html

http://www.teleskop-express.de/shop...azimutalem-Neigekopf-und-Feinverstellung.html

Dieses Okular liefert eine Vergrößerung von 139-fach und kommt der für Planeten erfehrungsgemäßen Optimalvergrößerung vom 1,5-fachen Optikduchmesser sehr nahe.

Ich selbst habe mit dem Mak erstklassige Erfahrungen gesammelt.

Ist der Gebrauchtmarkt eine Option?

VG Christian

Das Teleskop sieht perfekt aus hab es mir grad angeschaut ... Rückseitig ist top !!!! Werde damit sicherlich gut klar kommen !!!
 
Also was würdet ihr wwirklich zu dem Skywatcher sagen ?! Es sagt mir schon sehr zu und ich denke für den Anfangdoch optimal oder?
http://www.teleskop-express.de/shop...Line-Maksutov-90-1250mm---Spotting-Scope.html

Wenn ihr sagt ja das ist was gutes für den Anfang dann würde ich euch bitten mir zu sagen welches Zubehör ich dann für einen vollkommen tollen Start noch benötige ! Ganzz wichtig ist natürlich das Stativ ! Wäre das NEQ-3-Stativ etwas ? Danke für eure Hilfe
 
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Olli,ich würde mich im Gebrauchtmarkt auch mal umsehen.Vielleicht hast du Glück und kannst sogar ein 127er oder sogar ein 150/1800 ergattern.Wichtig empfinde ich dabei auch das ein 2" Anschluss vorhanden ist.Also ich bin vom Skywatcher Mak total begeistert und kann ihn somit auch weiterempfehlen.Ich möchte auf meinen nicht mehr verzichten.
 
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Hallo Olli,

Du brauchst ein Konzept und Struktur im Plan, das fehlt noch komplett.
Du springst vom Dobson zum MAK, weil man Dir das halt so vorschlägt.

Schau Dir den MAK mal an. Zwar wenig Öffung, aber kompakt und den Okulareinblick nahe am Drehpunkt für die Höhe, also weing Hebel. Das kann (muss nicht) für Dich wichtig sein. Einblick mit wenig Bewegung in der Höhe, also nahe am Drehpunkt war auch in dem Thread welchen ich Anfangs verlinkt hatte ein Thema. Mond, Planeten werden mit so einem MAK im Rahmen der Öffnung gut gehen, aber wenn es so was werden sollte, würde ich eine Nummer größer gehen.

Schau Dir Dobsons an, eventuell 6" f/8 oder man baut (lässt bauen) eine Rockerbox für einen 6" f/6. Geht auch, Einblick oben seitlich, da kommst Du ran. Du hast es dunkel auf der Terasse, kannst sogar rausfahren, also da lohnt Öffnung und großes Feld durchaus, eine zu starke Festlegung und Auslegung auf reine auf Mond-/Planetenbeobachtung mit kleiner Öffnung wäre eventuell voreilig.
Mit einem Schrank auf der Terasse zur dauerhaften Lagerung des Teleskops geht auch größere Öffnung, aber das will überlegt und ausprobiert sein, wäre also eventuell eher ein möglicher zweiter Schritt.

Nun schau mal bei Beiden (Dobson und MAK) nach der Position und dem Einblick des Suchers. Fällt Dir was auf? Ein Peiler oder ein Geradsichtsucher sind für Dich m.E. nicht besonders praktikabel.
Ein Winkelsucher wäre da wesentlich besser und solche Teile gibt es sogar mit der jeweils passenden Bildorientierung.

Ich an Deiner Stelle würde erst mal die Bremse treten, nachdenken, Kontakte knüpfen, ausprobieren, lesen.

Gruß
*entfernt*

 
Hallo Olli,

es freut mich, dass du dich für meinen Vorschlag interessierst. Die NEQ-3 (montierung plus Stativ) würde dein Budget allerdings pulverisieren. Mit dem Stativ selbst habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, und die NEQ-3 trägt den kleinen Mak erdbebensicher, sie ist schon überdimensioniert.

Zum benötigten Zubehör:

Dem Spektiv liegt nur ein Okular bei. Du bräuchtest noch je eins für eine mittlere und eine (wenn auch sehr selten nutzbare) Maximalvergrößerung, die bei dem Gerät ca. 180-fach entspricht.

Ich empfehle zunächst ein 9mm-Okular (139-fach, ideal für Planeten): http://www.teleskop-express.de/shop...-9mm-Brennweite---1-25----FMC-Verguetung.html
Es liegt noch dichter an der für Planeten idealen 1,5-fachen Vergrößerung des Optikdurchmessers als das vorhin erwähnte 8mm-Okular. Da habe ich mich offenbar vertippt.

Für Hochvergrößerungen am Mond wäre das 6mm-Okular (208-fach) das, das bei vertretbarem Budget dem Optimum am nächsten kommt: http://www.teleskop-express.de/shop...-6mm-Brennweite---1-25----FMC-Verguetung.html

Und für eine Übersichtsvergrößerung wäre noch ein 32mm-Okular (39-fach) ratsam: http://www.teleskop-express.de/shop...-Ploessl---32mm-Brennweite---1-25----FMC.html
Beispielsweise passen die Plejaden damit exakt ins Bildfeld.

Eine drehbare Sternkarte und Rotlicht-Lampe ist für die Arbeit am Teleskop eine große Hilfe:
http://www.teleskop-express.de/shop...ernkarte---50--noerdlicher-Sternenhimmel.html

http://www.teleskop-express.de/shop...9-Night-Vision-LED-Rotlicht-Taschenlampe.html

Zu den Preisen:

Spektiv: 169€
32mm-Okular: 46€
6mm-Okular: 32€
9mm-Okular: 32€
Sternkarte: 11,90€
Rotlicht: 15€
Montierung AZ-3 (halte ich für ideal): 109€

Das macht insgesamt 495 Euro. Die Plössl-Okulare bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Diese Minimal-Ausrüstung ist meine persönliche Meinung, ggf. können andere User auch andere interessante Vorschläge machen.

VG Christian
 
Hallo Olli,

Ich persönlich bin auch eher Mond, Planeten zugeneigt und weniger DeepSky, dennoch muss ich sagen, dass der Unterschied zwischen dem 114/900mm Newton und dem 200/1200mm Dobson enorm ist. Durch die größere Öffnung wirkt z.B. der Orionnebel viel besser und auch die Auflösung steigt mit der Öffnung und zeigte auf Jupiter mehr Details.

Zu den anderen Telskoptypen kann ich nichts sagen, ich bin den seitlichen Einblick gewöhnt und bin damit zufrieden.

Ich beobachte bei meinem Dobson visuell bequem vom Gartenstuhl aus, demnach müsste das mit einem Rollstuhl auch problemlos gehen. Ein geradsichtiger Sucher könnte aber zu Schwierigkeiten führen, da muss ich mich vorbeugen. Allerdings können die Händler einen da bestimmt vernünftig beraten.

Ideal wäre es vielleicht wenn man auf der Terasse einen abschließbaren Unterstand hätte. Dann den Dobson auf ein stabiles Rollbrett oder Rollen direkt unter die Rockerbox und so wäre das leicht zu schieben und sofort einsatzbereit.

Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich meinen Dobson in der kalten Garage stehen habe. So konnte ich schon häufiger kleine Wolkenlücken ausnutzen und auch spontan beobachten ohne stundenlanges auskühlen.


Gruß,
Holger

 
Hallo Olli,

für einen Newton wäre in dem Fall eine Springfield-Montierung die beste Lösung
http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=11598
siehe auch Bild Seite 2!


Das ist aus einer Vixen DX oder EQ5, leicht mit einem aus Alu gefrästen
Winkel mit zustellbarem Klemmlager für die Dek. - Achse herstellbar.
Den speziellen Tubusadapter um den Okularauszug herum kann man mit 3D Drucker passend herstellen.
Da gibt es Viele im Web, die solche Konstruktionen für kleines Geld fertigen!

Danach ist ein SC oder MAK eine gute Annäherung an die gesetzte Anforderung, die Okularposition ist auch hier noch gut zugänglich!

Ich beobachte mit beiden Systemen und kenne keine Handvoll Objekte, die nicht damit komplett sichtbar wären, wie auch schon Christian aufzeigt!


Gruß Günter




 
Hallo Olli,

Noch ein Nachtrag: Ich habe gerade eben den Jupiter beobachtet und der geradsichtige Sucher ist vom Stuhl aus eigentlich auch einfach zu erreichen. Ich musste da nur etwas mit dem Oberkörper nach Vorne.

Gruß,
Holger
 
Hi Olli,

gerne würde ich Dich per PN erreichen, leider ist Dein Konto wohl überfüllt...?

Ich betreibe das Hobby schon seit 1994 und bin ebenfalls auf einen Rollstuhl angewiesen... Leider ist für uns das Hobby ein bisschen aufwändiger als für Laufende und daher mögen viele Ratschläge gut gemeint sein aber leider immer aus der Sicht des "Laufenden".....

Da auch Lähmungshöhe bzw. Einschränkungen wichtig zu erfahren wären, um Dir entsprechende Tipps zu geben, kannst Du mich gerne per PN anschreiben...

Falls Du magst, bis dahin, CS
 
Hallo Ulf,

Olli ist noch nicht für PN freigeschaltet und müsste sich über das Kontaktformular mit der Bitte um Freischaltung an die Mods wenden. Unter Verweis auf diesen Thread sollte man seine "Anfänger-Bewährungsfrist" verkürzen können.

Gruß
*entfernt*
 
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